Ever After 3 - Antars Heritage

GeschichteRomanze, Familie / P18
Maria deLuca Michael Guerin
04.01.2013
09.04.2013
30
67398
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 
 
Autor: Riley-Ann Charles
Spoiler: zwei Jahre nach "Ever After – Their secret of life"
Rating: NC-17
Kategorie: Maria & Michael,  Finn & Jodie und auch ein wenig die anderen



Ever After - Antars Heritage


*PROLOG*
Es war eine Grabesstille im Schloss der Königsfamilie und man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Ein Lichtstrahl durchflutete die Dunkelheit und erhellte den schmalen Gang der Bibliothek.

Völlig lautlos glitt er durch die Reihen der Bibliothek und blieb schließlich vor einem großen Regal stehen. Ein Buch wurde genauso lautlos aus dem Regal genommen und erhellt.

Die Schriftzeichen auf dem Cover waren alt und kaum noch zu lesen, doch wie durch Zauberhand wurde es wieder lesbar, genauso wie der Inhalt, nur das Papier blieb alt.

Das Buch glitt wieder zurück in das Regal und leuchtete noch kurz auf, bevor alles wieder von der Dunkelheit umgeben wurde. Das Schloss lag genauso da wie vor wenigen Minuten.

Die Prophezeiung, welche vor mehr als hundert Jahren vorhergesagt wurde, würde sich demnächst bewahrheiten. Somit lag Antars Zukunft und Schicksal in der Hand einer einzigen Person.

Der neue König von Antar musste sich zu erkennen geben und seinen Weg gehen, damit Antar und seine vier weiteren Planeten nicht das gleiche Schicksal wie schon vor Jahren einholte.

*******

Die Nacht auf Antar war dunkel und kalt, sehr kalt sogar und ein junger, strohblonder Mann machte sich auf den Weg zum Schloss. In dieser Nacht würde er in die Geheimkammer eindringen und sich Kräfte holen.

Kräfte, die so machtvoll waren, dass sie alles zum Guten oder zum Bösen wenden konnten, er hatte vor alles zu seinem Nutzen zu verwenden. Was ihm und seiner Mutter angetan wurde, musste er rächen.

Nichts konnte ihn davon abhalten, den Thron von Antar zu besteigen und als neuer König zu regieren. Wer sich ihm in den Weg stellte, der musste damit rechnen getötet zu werden.

Er würde jedem raten sich auf seine Seite zu stellen und ihm zu helfen, denn sonst würden die Bürger nicht nur sterben, sondern qualvoll dahin vegetieren, denn mit ihm war nicht zu spaßen.

Er war an seinem Ziel angekommen und suchte den verstecken Eingang zum Schlossgarten, den ihm seine Mutter auf einem Plan gezeigt hatte. Schnell fand er ihn und verschaffte sich Zutritt.

So schnell er konnte, lief er zum nächsten Geheimeingang und öffnete ihn leise. Überall waren Wachen posiert und hielten Ausschau nach Eindringligen.

Nur Minuten später stand er vor der Geheimtür, die zu der Geheimkammer mit den Kräften führte, die er unbedingt brauchte. Er legte seine Hand auf den Scanner und konzentrierte sich.

Binnen Sekunden war die Tür geöffnet und er ging in die Kammer, wo mehr Macht verborgen war, als überall im Universum und diese Macht, würde er sich zu nütze machen.

Er ging auf die bunten Kapseln zu und lass die Etiketten, die darauf geklebt waren. "Nichts kann mich davon abhalten, euch zu töten!", zischte er leise vor sich hin und nahm eine der Kapseln.

Vorsichtig wollte er sie öffnen und die Kräfte in sich aufnehmen, doch sie ließ sich nicht öffnen, er konnte daran drehen, was er wollte, sie ging nicht auf.

Auch seine Kräfte brachten ihn nicht weit, die Kapseln ließen sich nicht öffnen. Fluchend stellte er sie zurück und sah sie an. "Ich werde euch bekommen, das schwöre ich!"

*******

Weit weg von Antar lag ein Junge in seinem Bett und träumte wieder einmal den gleichen Traum, wie schon die Nächte davor. Dieser Traum suchte ihn immer wieder heim und ließ ihn nicht los.

Er wälzte sich im Bett umher und wurde immer unruhiger, er sah einen hoffnungslosen Kampf und diese stahlblauen Augen, die ihn überall hin verfolgten.

Sein gegenüber lachte höhnisch und verpasste ihm noch einen Faustschlag, der ihn aufwachen ließ. Schweißgebadet und nach Luft ringend setzte er sich auf und sah sich im Zimmer um.

Alles war so wie immer, der Mond schien ins Zimmer und es war genauso still wie sonst auch, nur sein Atem, der ziemlich schnell ging, war in der Stille zu hören.

Langsam ließ er sich in die Polster zurückfallen und griff sich mit der Hand über sein pochendes Herz. Müde schloss er die Augen und bemerkte so nicht, das blaue, königliche Sigel von Antar, dass auf seiner Brust war.

Es war nur kurz zusehen, aber es war da und es verblasste schnell wieder, so wie es das jede Nacht tat. Er war der wahre Erbe von Antar, der zukünftige König, der Frieden brachte.



tbc...
Review schreiben