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Träume

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Bonifazius Mosca Prosper Riccio Scipio
03.01.2013
10.04.2015
27
41.336
 
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03.01.2013 1.520
 
Und nun geht es auch schon weiter. Nach dem die Schule wieder begonnen hat, schaffe ich es auch ein neues Kapitel zu schreiben.

Unsere Lieben haben sich die Geschichten erzählt.
Moska hört sich alles genau an und bei Props Erzählung verzog er das Gesicht zu einer Grimasse.
„Ja, diese Geschichte. Uns beiden ging es gleich, auch wenn du  in Deutschland und ich hier in Venedig saß. Doch es ist vorbei. Ein für alle mal! Wir haben nun alle unser Leben. Doch was zur Hölle ist mit Scip und Riccio los?“
Wir schauen uns alle etwas ratlos an.
„Diese Frage ist wohl die Interessanteste überhaupt. Doch wie sollen wir sie finden?“
Ich hob nur die Schultern.
„Das werden wir schon her aus finden. Doch nun eine andere Frage Wo wohnt ihr eigentlich?“
Moska lacht leicht.
„Mal hier, mal dort. Eigentlich nirgends festes. Ich habe keine Wohnung.“
Da schau ich zu meinen Bruder, denn mir kommt da eine Sache. Wir haben auch keine Wohnung, Hotelzimmer oder ähnliches!!
Marie fällt natürlich auf wie wir Blicke tauschen.
„Und ihr beide, wo wohnt ihr?“
Zum Glück übernimmt Prop für uns das reden.
„Nun ja, wenn ich ehrlich bin. Wir haben bis her noch nicht darüber nachgedacht wo wir wohnen sollen….“
Marie schaut uns überrascht an und Moska musste laut los lachen.
„Bo und Prop, wie wir sie kennen und lieben. Keine Sorge Jungs, fürs erste kommt ihr bei mir unter. Na ja, wir suchen uns zusammen ein Schlafplatz. Klingt doch gut, oder nicht?“
Ich nicke, muss aber auch lachen. So wie Prop auch schon vor sich hin lacht, doch Marie ist wirklich entsetzt.
„Das geht doch nicht Jungs!!! Wo wollt ihr hin? Unter eine Brücke, in ein verlassenes Gebäude?? Das gibt es nicht mehr!! Also, was wollt ihr machen?“
Moska hebt beschwichtigend die Arme.
„Marie beruhige dich. Das ist doch nicht so schlimm. Es gibt genug Keller oder Garagen wo man eine Nacht verbringen kann. Da findet dich niemand und es schmeißt so mit auch niemand raus. Ist das nicht toll, fast schon ein Luxus.“
Während Prop in sein Lachen einstimmt, wirkt Marie immer noch entsetzt. Doch mir fällt dann etwas ein.
„Was ist mit Ida und Viktor? Für ein oder zwei Nächte werden sie uns sicher aufnehmen. Bis wir was gefunden haben. Oder meint ihr nicht?“
Marie wiegte vorsichtig den Kopf, so als traut sie der Sache nicht so ganz. Doch Moska und Prop nicken langsam.
„Ich denke schon, die beiden mögen uns und vielleicht geben sie uns die Hilfe.“
Moska ist auch von der Idee begeistert. Er lächelt auch Marie aufmunternd zu.
„Sie hätten uns auch vor Sechs Jahren geholfen. Also, und wenn wir zu dritt nach etwas suchen, dann finden wir auch früher oder später etwas. Und wenn Scipio und Riccio auch wieder da sind, dann sind wir sogar zu Fünft. Und wenn du auch kommst, dann…“
„Ich werde nicht kommen, ich bin verlobt. Vergess das bitte nicht, Moska!“
„Wieso eigentlich?“
„Was Prop, was meinst du mit wieso?“
„Nun ja, warum die Hochzeit. So alt bist du doch noch gar nicht!“
„Danke mein Lieber, doch das ist eine alte Tradition. Mein Vater ist sehr Traditionsbewusst. Und mit spätestens 23 werden die Töchter an einen Mann gebracht. Ich weiß, das ist das Denken aus dem weiß was ich welchem Jahrhundert. Doch meinem Vater bedeutet das ganze noch etwas.“
„Und dieser Typ, ist er auch nett zu dir?“
Moska schaute sie skeptisch an, sie Lächelt.
„Aber ja doch. Er ist wirklich nett zu mir.“
Prop steht auf und nimmt sie in dem Arm. Sie blickt ihn überrascht an. Doch auch wir anderen beiden hatten die Tränen in ihren Augen gesehen.
„Es ist schon okay Marie. Wir werden Riccio finden, und dann nimmt er dich  zur Frau. Klingt das nicht gut.“
Nun muss auch sie Lachen.
„Das klingt gut, doch ist eigentlich so gut wie unmöglich. Nun denken wir aber nicht so viel an mich sondern suchen nach einem Schlafplatz für euch. Einverstanden?“
Da sie eh keine andere Antwort akzeptiert hätte, stimmen wir ihr zu und machen uns auf den Weg zu Ida und Viktor. Ich hoffe, dass sie uns auch wirklich auf nehmen. Sonst schlafen wir eben doch in einem Keller, das würden wir auch noch schaffen. Wir klingeln bei ihm und dann öffnete uns nach etwas längeren warten Viktor.
„Jungs, Marie, was macht ihr denn da?“
„Dürfen wir rein kommen?“
„Aber sicher doch, Ida ist gerade im Wohnzimmer. Ihr kennt denn Weg ja.“
Wir nicken und gehen ins Wohnzimmer. Wo Ida uns erfreut anlacht.
„Hey Ihr, was macht ihr hier?“
Sie machte eine Geste und wir leisten dieser Folge und setzen uns auf Sofa.
„Ihr  beiden, wir haben eine Bitte.“
Beginnt mein Bruder langsam, Viktor lenkt sofort ab.
„Halt Stopp. Was für eine Bitte.“
„Nur, ob wir eine Weile bei euch wohnen dürfen. Also Moska, Prop und ich. Nur bis wir was gefunden haben. Das wir uns leisten können. Wir wollen euch auf gar keinen Fall auf die Nerven gehen!!“
„Aber nicht doch Bo!! Ihr geht uns nicht auf die Nerven, ihr könnt ohne Probleme eine Weile bei uns Leben. Das geht schon. Wir haben genug Platz. Nicht war Viktor?“
Dieser nickt.
„Ja, keine Sorge. Wir haben wirklich genug Platz. Ihr könnt euch briet machen.“
„Danke. Das ist wirklich nett.“
Prop und ich stehen gleichzeitig auf und Umarmen die beiden. Ida lacht uns an.
„Ihr seid wirklich beide niedlich.“
Mein Bruder und ich schauen uns an und müssen auch Lachen. Es war eine einfache abrupte Reaktion die beiden zu Umarmen. Nicht geplant. Auch Moska muss mit Lachen und auch Marie stimmt mit ein. DA wendet sich Ida freundlich an sie.
„Du kannst natürlich auch eine Weile bei uns Leben. Das macht uns auch nichts.“
„Das ist sehr nett von euch beiden. Doch ich lebe bei meinen Eltern daheim. Das ist keine Sache. Doch wirklich, danke für eurer Angebot!“
Ida lächelt.
„Na dann, ich richtete euch ein Zimmer hin. Macht es euch etwas aus wenn ihr zu dritt in einem Zimmer schlaft?“
Wir schütteln einheitlich den Kopf. Ich bin, wenn ich ehrlich bin, sogar froh darüber. Das erinnert mich an früher. Mein Bruder bietet Ida sofort an ihr zu helfen, dass nimmt sie auch an. Uns anderen schickt sie in die Küche um das Abendessen vorzubereiten. Viktor und Marie kümmern sich um das Essen während ich mit Moska den Tisch decke.
„Bo, ist alles in Ordnung bei dir?“
Ich bin etwas überrascht.
„Wie meinst du das Moska?“
„Du bist sehr still. Früher konntest du fast keine Fünf Minuten auf einem Stuhl sitzen und nun schaust du hauptsächlich zu und sagst nichts. Ich mach mir sorgen um dich.“
Ich stell die Teller ab und schaue hoch.
„Moska, es ist nichts. Mir geht es gut.“
Ich dreh mich von ihm weg, da legt seine Hand auf meine Schulter.
„Renzo, nicht wahr?“
Ich spüre wie ich selbst erstarre, da zieht er mich in seine Arme.
„Das ist schon in Ordnung. Willst du reden?“
Ich schüttele den Kopf.
„Nein Moska, ich möchte darüber noch nicht reden.“
„Hast du bis her mit irgendwem darüber geredet?“
„Vor sechs Jahren einmal mit Prop. Kurz, bevor sie ihn weg gesperrt haben.“
„Und seid er wieder draußen ist?“
„Ich hab es ein paar Mal Versucht. Doch Bo blockt sofort ab.“
Wir schauen beide zu Tür in der im Moment mein Bruder lehnt. Er lächelt traurig und kommt dann zu mir. Moska lässt mich wieder los und ich flüchte ein paar cm zurück, damit mich nicht auch noch Prop in den Arm nimmt. Das kann ich im Moment einfach nicht ertragen.
„Ich will darüber nicht reden. Da es auch nichts zu reden gibt. Macht euch keinen so einen Kopf um mich, okay? Dankeschön!“
Ich gehe zu Marie und Viktor in die Küche und lasse die beiden Jungs alleine. Dann ist das Essen auch schon fertig und es schmeckte wie immer gut. Ida erzählt uns von ihrer Arbeit und sie und Viktor erzählen uns dann auch noch von ihrer Hochzeitsreise.
Später bringen wir dann alle zusammen Marie nach Hause. Als wir wieder zurück sind, legen wir uns schlafen. Ich spüre als ich ins Bett gehe noch Props Blick auf mir. Ich lächele meinen Bruder an.
„Mir geht es wirklich gut. Glaub mir. Ich will da einfach nicht drüber reden. Ich will im Moment hauptsächlich schlafen.“
„Das versteh ich. Doch glaube mir, wann immer du mich auch brauchst. Ich bin für dich da!“
Ich nicke ihm dankend zu und auch Moska der Prop zustimmt.
„Auch ich bin immer für dich da.“
Eine weile nach dem wir liegen dreht sich PRop noch einmal zu uns um.
„Was meint ihr, wo werden wir die beiden finden?“
Ich schweige, da ich keine Antwort darauf kenne. Doch Moska macht uns Mut.
„Ich weiß nicht wie, oder wo. Doch wir werden die beiden finden, macht euch keine Sorgen. Morgen machen wir uns gezielt auf die Suche. Das wird schon!! Schlaf gut ihr beiden!“
„Danke, ihr auch.“
„Danke ihr zwei. Schlaft auch gut!“
Und hier endet auch dieses Kapitel. Es ist zwar etwas kürzer. Doch das nächste kommt früher und wird auch wieder länger.
Bis zum nächsten Kapitel.
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