Träume

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Bonifazius Mosca Prosper Riccio Scipio
03.01.2013
10.04.2015
27
40070
 
Alle Kapitel
40 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Ich habe viele mit meinem letzten Ende geschockt, das gebe ich ja zu. Es war nicht wirklich gut. Doch nun geht es weiter. Hier habe ich eine kleine Vorsetzung. Erzählt wird sie von Bo. Doch es ist Empfehlens Wert den ersten Teil gelesen zu haben.

Mein Name ist Bonifazius. Ich lebe nun seid Sechs Jahren bei meinen Verwandten. Das Leben ist meiner Meinung nach die Hölle. Zu meinem Bruder habe ich kaum Kontakt. Ich habe ihn in den ganzen Sechs Jahren nur dreimal gesehen. Kontakt hielten wir hauptsächlich über Briefe. Ich hole ihn heute endlich ab. Wir wollen dann sofort nach Venedig fahren. Die anderen suchen. Marie, Riccio, Scipio und auch Moska. Ich vermisste sie alle. Auch wenn ich damals noch ziemlich klein war, geprägt hatte mich die ganze Geschichte schon.
Da tritt endlich Prop aus dem Tor vor und ich renne sofort auf ihn zu. Er strahlt mich übers ganze Gesicht an und schließt mich in die Arme.
„Na mein großer? Wie geht es dir?“
Ich schau ihn an und lächele.
„Prop! Ich habe keinerlei Probleme. Wie geht es dir? Bereit für Venedig?“
Er nickt und sein Strahlen wird noch ein Stück breiter.
„Oh ja. Du kannst gar nicht glaube wie bereit ich bin.“
Zusammen beeilten wir uns dann zum Bahnhof zu kommen. Damit wir zum Hafen und dann nach Venedig kommen können.
Die ganze Fahrt über spüre ich, wie Prop neben mir nervöser wird. Ich schaue ihn etwas unsicher an, er aber grinst mich an.
„Es ist alle okay. Mach nicht so ein Gesicht.“
Ich nicke nur und schaue wieder auf das Wasser. Ja, diese Sechs Jahre haben meinen Bruder erneut verändert. Doch die Spuren, die Scip hinterließ, die waren noch immer zu sehen. Mein Bruder kann genauso gut schweigen wie er und wenn ich in seine Augen blicke, sehe ich den gleichen starren Blick wie bei Scip. Ich lege meinen Arm um ihn und ziehe in an mich heran. Er will wegrutschen, doch ich halte ihn fest.
„Lass mich dich bitte halten. Ich habe dich Sechs Jahre lang vermisst. Nun stoße mich nicht von dir!!“
Er schaut mich liebevoll an und erwidert die Umarmung.
„Du bist mein Ein und Alles. Ich habe dich sehr vermisst, mein Bruderherz.“
Ich lächele ihn an. Als wir in Venedig von Schiff gehen, erinnerte ich mich wie es damals war. Als ich das erste Mal nach Venedig kam. Damals war ich so voller Freude und aufgeregt. Ich konnte es nicht glauben. Und dann, passierte alles Schlag auf Schlag. Mit Wespe, Barbarossa und die ganze Geschichte einfach. Doch, das ist jetzt Vergangenheit. Wir klingeln bei Ida und Viktor. Sie macht uns auf und schließt uns sofort in die Arme.
„Viktor! Viktor! Schau doch mal. Hier, wer uns besuchen kommt!!“
Ein etwas überraschter Viktor kommt aus dem Esszimmer gestolpert und drückt uns beide auch sofort an sich.
„Oh mein Gott. Jungs!! Wie geht es euch denn?? Seid wann seit ihr da?“
Prop und ich müssen erst einmal zu Atem kommen. Prop ist als erster von uns beiden wieder sprechfähig.
„Danke, uns geht es beiden gut.“
„Ja, und wir sind gerade eben erst angekommen.“
Ida zieht uns sofort in die Küche und bevor wir wieder etwas sagen können, stellte und Viktor auch schon Geschirr hin.
„Jetzt Frühstücken wir erst einmal. Dann könnt ihr uns alles erzählen.“
„Danke ihr beiden. Doch das wäre doch nicht nötig gewesen.“
Auch Prop nickte.
„Ja, doch es sieht wie immer sehr gut aus. Danke ihr beiden.“
Ida setzt sich uns gegenüber.
„Ihr esst mit, keine Widerrede. Wir haben ja auch erst gerade mit dem Frühstück begonnen. Und ihr seht hungrig aus.“
Ich grinste und nehme mir ein Brötchen. Prop neben mir wird unruhig und auch ich werde nervös. Dann halten wir es beide nicht mehr aus und gleichzeitig platzen wir heraus.
„Wisst ihr etwas von den anderen? Irgendetwas?“
Nach kurzen zögern nickt Ida und Viktor holt tief Luft.
„Nun, nicht wirklich viel. Nur das Marie sich vor kurzem verlobt hat und das Moska im Gefängnis das Boot der Polizisten repariert hat. Er strebt wohl eine Laufbahn als Mechaniker an.“
Ich nickte, das habe ich mir bei Moska schon Gedacht.
„Und von Scip?“
Prop fragt das sehr zögerlich doch Viktor schüttelt den Kopf. Ida meint dazu.
„Es tut uns Leid Prosper. Doch wir haben nichts von Scipio gehört. Genauso wenig wissen wir von Riccio.“
Ich nicke langsam und Prop greift nach meiner Hand. Ob er mich trösten möchte oder er Trost sucht, da bin ich mir nicht sicher. Er lächelt mich kurz an.
„Danke für das gute Essen, es war wirklich Wunderbar. Doch ich würde gerne Marie besuchen. Sie Fragen wie es ihr geht und gleichzeitig noch nach Moska schauen.“
„Ja, wir haben sie ewig nicht gesehen. Aber danke noch einmal für das gute Frühstück!“
Viktor nickt lachend und auch Ida hat Verständnis für uns. Wir beeilen uns zu Marie zu kommen. Prop weiß noch genau wo das Haus ihrer Eltern steht.
„Sollen wir einfach klingeln? Vielleicht Lebt sie auch schon gar nicht mehr hier, wenn sie sich doch verlobt hat.“
Gleich nach meinen Worten beiße ich mir auf die Lippen, doch Prop lacht mich an.
„Darüber habe ich auch gerade Nachgedacht Und wenn ich ehrlich bin, ich weiß es nicht. Auch wenn sie noch hier lebt, lässt man uns vermutlich nicht zu ihr durch.“
Daran habe ich bisher nicht gedacht. Aber er hat Recht. Da öffnet sich die Tür und Marie tritt heraus. Sie ist alleine, das ist ein Vorteil für uns. Wir überlegen nicht lange und treten ihr in den Weg. Wir wollten was sagen, doch da ist sie und schon um den Hals gefallen.
„Prop!! Bo!! Euch geht es gut. Wie schön es ist euch endlich wieder zu sehen!!“
„Hey Marie, es freut uns auch dich zu sehen.“
„Ja, es ist wirklich zu lange her!!“
Wir erwidern die Umarmung, es tut einfach gut sie wieder zu sehen. Sie zieht uns mit in eine Eisdiele und meint dann noch.
„Das hier geht auf mich, jetzt erzählt aber mal. Wie ist es euch so ergangen??“
„Nun ja, es ging so. Ich hatte einen angenehmen Zellenpartner. Darum war es eigentlich ziemlich gut.“
„Was soll ich sagen. Meine Verwandten waren wie immer. Doch ich will nicht klagen, ich habe eine gute Schulbildung bekommen. Doch wie ging es dir denn so?“
„Jaa, klagen kann ich eigentlich auch nicht. Auch wenn ich mein Leben nicht so genossen habe. Mein Vater war sehr lange sauer auf mich. Verbannte mich in ein Internat. Doch ich glaube, dass tat mir gut. Ich lernte dann später meinen Verlobten kennen.“
Ich lächele leicht. Sie ist nicht wirklich älter als mein großer Bruder. Und als wir sie kennen lernten, war sie aber ziemlich verzogen. Nun zeigt sie aber, was sie wirklich für ein Mensch ist.
„Ich gratuliere dir Marie. Ist er nett?“
Sie nickt langsam.
„Ja, er ist nett. Dennoch, nicht ich möchte ihn als Mann, sondern meine Eltern ihn als Schwiegersohn. Doch ich werde mit ihm zurrecht kommen.“
„Das tut mir Leid für dich!“
Sie grinst mich dankend an.
„Ist schon okay. Das ist in Ordnung so. Wisst ihr was von den anderen?“
Ich nickte. Und Prop erklärt.
„Wirklich wissen ist zu viel gesagt. Von Scip und Riccio haben wir keine Ahnung. Doch Viktor hat uns von Moska erzählen können. Wir wollten ihn heute auch noch besuchen.“
Ihr Gesicht verdüstert sich kurz, erhellt sich aber dennoch gleich wieder.
„Ich komme mit euch. Ich vermisse die anderen alle, auch wenn ich sie nicht so lange kenne.“
Ich muss lachen, sie schaut mich überrascht an. Doch Prop erklärt zu meinem Glück.
„Das ist schon okay. Uns geht es ja gleich. Wir kennen sie auch nicht wirklich länger als du!!“
Damit haben wir beide sie etwas überrascht. Doch sie versteckt es so gut wie es geht. Und wechselt auch gleich wieder das Thema.
„Wisst ihr wo er jetzt ist?“
Prop schüttelt betrüb den Kopf und ich hob die Schultern.
„Nein, wir hatten gehofft das du es weißt. Viktor und Ida konnten uns nur erzählen das er eine Ausbildung als Mechaniker anstrebt.“
Sie nickt.
„Gut, viel kommt da nicht in Frage. Nur zwei Betriebe, sonst wird er nirgends genommen.“
Das überrascht uns kurz und sie lachte.
„Es werden nicht viele Angenommen die mal im Gefängnis saßen.“
Ich nicke.
„Ja, das wird uns alle noch eine Weile verfolgen.“
Stimmt ihr Prop zu. Dann bezahlt sie und wir beeilen uns. Eigentlich haben wir nicht zu verrennen doch wir wollen ihn wieder sehen. Wir alle Drei. Die erste Werkstatt war leider Fehlanzeige, doch in der Zweiten finden wir ihn. Als er uns auch entdeckt strahlt er uns an.
„Oh Mein Gott!! Marie, Prop, Bo!! Wie schön euch zu sehen.“
Er hält kurz vor uns an, da er verschmutze Klamotten an hat. Doch mir ist das egal. Ich falle ihm um den Hals und mein Bruder, so wie auch Marie folgen mir da sofort. Da kommt Moskas Chef in die Werkstatt.
„Moska. DU hast jetzt Feierabend. Wenn du weiterhin so Folgsam und Zielstrebig bist, dann steht deiner Ausbildung bei uns nichts im Weg.“
„Danke Chef!“
Er nickt uns kurz zu und geht dann wieder ins Büro.
„Ich bin gleich wieder da!“
Moska verschwindet kurz in die Herren Toilette, kommt aber recht bald wieder sauber raus.
„Tut mir Leid Leute, wegen mir seid ihr jetzt dreckig!“
Ich aber schüttele den Kopf, Prop stimmt mir zu.
„Wir sind doch selber schuld. Wir mussten dich ja gleich Umarmen.“
Er nickt.
„Da habt ihr auch wieder Recht.“
Gemeinsam gehen wir auf dem Markplatz und erst erzählt Moska seine Geschichte, dann Marie und dann ich und zuletzt erzählt Prop.

So meine Lieben. Hier ende ich mal mit dem ersten Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch bisher genauso gut wie der erste Teil.
Bitte schreibt mir einen Review. Danke!!
Review schreiben