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ω℩ɕкєd Gąmє

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Damon Salvatore Elena Gilbert Stafano Salvatore
02.01.2013
05.01.2014
6
6.740
 
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Dieses Kapitel
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02.01.2013 1.214
 
Kapitel 2

"Hallo. Ich bin Matt" versuchte Elenas Exfreund ein Gespräch mit dem Neuling anzufangen. Damon warf ihm einen spöttischen Seitenblick zu.
"Matt hm?... Dafür gibt es bestimmt einen Grund", das Lächeln welches er dabei auf seinen vollen Lippen zur Schau stellte war genauso falsch wie die Süße seiner Stimme. Elena verdrehte genervt die Augen. Von Freundlichkeit hielt dieser Kerl anscheinend nichts. Allerdings würde er bei diesem Aussehen sogar mit seinem Benehmen bei jedem Mädchen durchkommen... Elena schüttelte wütend über sich selbst den Kopf. Sie würde ihm schon noch zeigen wie man sich ihr gegenüber zu benehmen hatte. Matt hatte sich inzwischen von Damon abgewandt und sie konnte deutlich hören wie er etwas Misbilligendes murmelte, auch wenn sie nicht genau verstehen konnte was er da gerade gesagt hatte.

"Da die Klassen in diesem Jahr neu gemischt wurden, halte ich es für gut wenn wir das Jahr mit einer Gruppenarbeit beginnen damit ihr euch alle gegenseitig besser kennen lernen könnt. Natührlich wird dieses Projekt auf viele Punkte gehen also strengt euch an....", den Rest von dem was der Lehrer sagte, blendete die hübsche Blondine einfach aus. Ihre Gedanken schweiften mal wieder ab. Wenn ihr Vater noch leben würde, hätte er ihr mit diesem Projekt helfen können. Er war schon immer gut in Chemie gewesen, sie dagegen weniger - das hatte sie wohl von ihrer Mutter. Im nächsten Moment spührte sie einen Ellebogen an ihrer Seite. Erschrocken zuckte das Mädchen zusammen und wandte sich um zu ihrer besten Freundin.
"Was ist?" fragte sie schnippisch.
"Beruhig dich, Lena! Ich wollte nur, dass du aufpasst weil jetzt die Gruppen festgelegt werden...", erwiderte Bonnie Augen verdrehend.
"Tut mir leid" seufzte Elena leise. Bonnie schenkte ihr einen verständnisvollen Blick. Der Blick der genau sagte, das sie zu wissen glaubte, was Elena durchmachen musste. Dieser Blick brachte das Gilbert Mädchen innerlich zum kochen. Bonnie hatte keine Ahnung davon was sie durchmachen musste. Sie hatte immerhin nach ihre beiden Eltern!

"Matt und Bonnie, April und Caroline, Tyler und Sarah.....", eine Weile lang ging es so weiter und Elenas Gedanken drohten wieder abzuschweifen, "Damon und Elena".
Erneut erstarrte die Blondine auf ihrem Holzstuhl. Sollte das Schicksal es ihr wirklich so einfach machen? Innerlich grinste sie und stand auf. Elegant ließ sie sich neben Damon fallen und überkreuzte elegant die langen Beine. Ihr Rock rutschte ein wenig nach oben, so dass jeder andere Junge ihr jetzt die Beachtung geschenkt hätte die sie verdient hätte.
"Damon also...", lächelte sie süßlich. Ihre Blicke begegneten sich erneut. Damons Blick zeigte eindeutig wie genervt er war.
"Ja.. Damon", seufzte er und wandte sein wunderschönes Gesicht wieder zur Tafel.
"Ich finde dieser Name passt zu dir", kommentierte das Mädchen und lächelte ihn lieblich an. Sein dunkles, seidiges Lachen drang zu ihren Ohren. Elena erschauderte innerlich. Auch diesen Klang würde sie niemals wieder vergessen. Es war das Schönste was sie bis jetzt gehört hatte.
"Wenn du wüsstest wie gut", sagte er kalt, fast schon so leise dass sie sich nicht einmal sicher war ob sie es gehört hatte.

"Du bist neu hier also kennst du dich bestimmt nicht in der Schule aus. Soll ich dich rumführen?", fragte sie und spielte mit einer ihrer goldblonden Haarsträhnen während sie sich näher zu ihm beugte. Als er seinen Kopf wieder zu ihr drehte, drang sein Geruch in ihre Nase. Er roch nach Leder, Eau de Cologne und nach etwas Undefinierbarem so wie Winter, Schnee... Freiheit. Der Blick der eiskalten, schwarzen Augen bohrte sich in ihren.
"Andeutungen verstehst du offensichtlich nicht also werde ich es dir einfach gerade ins Gesicht sagen...", die Worte kamen klar und langsam aus seinem Mund heraus, ".. das mit uns beiden, das wird nichts. Hör  auf dich anzustrengen. Immerhin willst du dich doch nicht blamieren oder?". Seine Stimme klang spöttisch und arrogant. Sprachlos schaute Elena ihn an. Mit jeder Sekunde die sie weiterredeten, brachte er sie ein Stückchen weiter auf die Palme.

Es klingelte.

"Überlegt euch für die nächste Stunde eurer Thema. Wir sehen uns dann am Mittwoch wieder" erklang die Stimme des Lehrers wie von weitem. Damon war inzwischen aufgestanden, hatte seine Tasche gepackt und wandte sich zum gehen. Schnell nahm sie ihre Tasche und richtete sich auf.

"Hey", rief sie und griff nach seinem Arm. Wie muskulös er sich doch unter ihrer Hand anfühlte. Einen Augenblick dachte das Gilbert Mädchen darüber nach wie es wohl sein würde darüber zu streicheln.
"Was?", die Antwort des Schwarzhaarigen war schon fast ein Fauchen, so eisig und angsteinflößend dass Elena innerlich zusammenzuckte doch sie ließ sich nichts anmerken.
"Es ist erst vorbei wenn ich es sage und das wird nicht passieren", schnurrte sie.
"Ach ist das so?", er hatte sich ihr ganz zugewandt. Amüsiert waren seine Augenbrauen nach oben gezogen und sein halbes Grinsen auf seinen vollen Lippen. Wie konnte jemand so schöne Lippen haben?
"Ich kriege immer was ich will", erwiderte sie selbstsicher. Damon beugte sich ein Stück zu ihr herunter. Automatisch hielt die Blondine den Atem an. Ihr Herz schlug schneller. Ihr Blick war auf sein Gesicht geheftet und sie hätte ihn nicht einmal abwenden können wenn sie es gewollt hätte.
"Sei dir da mal nicht so sicher, Eisprinzessin" flüsterte er ihr leise zu.  Langsam entfernte er sich wieder von ihr und verließ die Klasse.

Wie angewurzelt blieb sie dort stehen und starrte ihm nach. Wie konnte er sie nur so behandeln? Niemand behandelte sie so! Wütend rückte sie ihre Tasche zurecht und stolzierte ebenfalls aus dem Raum ohne auf die neugierigen Blicke ihrer Mitschüler zu achten. Mit diesen Blicken konnte sie perfekt umgehen, sie genoss sie sogar, es zeigte wie wichtig die anderen ihr Leben fanden, dass sie so sein wollten wie sie. Eisprinzessin. So hatte er sie genannt. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Elena schüttelte es genervt ab. Irgendetwas hatte er an sich, dass sie jetzt schon beeinflusste. Das durfte sie nicht zulassen, sie musste immer die Kontrolle bewahren - über alles. Nur dann fühlte sie sich sicher. Sie spielte das Spiel und sie machte die Regeln aus. Eine davon war, dass sie immer das bekam was sie wollte. Damon Salvatore würde sich auf etwas gefasst machen können.

Gedanken verloren starrte der Vampir aus den Scheiben seines schwarzen Wagens. Er hatte beschlossen die restlichen Stunden des Tages zu schwänzen und hatte die Schule einfach verlassen. Schon jetzt bereute er es sich dort angemeldet zu haben, denn es war noch langweiliger als in seiner Erinnerung und zweitens... dieses Mädchen verwirrte ihn. Sie sah so aus wie Catarina, keine Frage, die Zwei hätten Zwillinge sein können aber sie war so anders. Das war eine Tatsache die er nicht leugnen konnte. Sie war wunderschön und selbstsicher. Sie hatte dieses Feuer in sich, dass Catarina niemals gehabt hatte und das ihn unglaublich anzog. Wütend schüttelte er den Kopf. Warum zerbrach er sich überhaupt den Kopf über einen Menschen? Für ihn war sie nur ein Experiment. Interressant weil sie so aussah wie Catarina, seine verstorbene Liebe, mehr sah er in ihr nicht.

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Hallo Leute :))
Hier ist das neue Kapitel. Ich hoffe es gefällt euch.
LG:)
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