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GeschichteDrama, Romanze / P16
Damon Salvatore Elena Gilbert Stafano Salvatore
02.01.2013
05.01.2014
6
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02.01.2013 932
 
Liebes Tagebuch,

morgen sind die Sommerferien vorbei und ich werde wieder zur Schule gehen müssen. Allen vorspielen wie gut es mir geht aber nichts ist gut. Meine Eltern sind tot und daran kann niemand mehr etwas ändern. Ich will nicht mitleidig angesehen werden, ich will niemandem leid tun. Ich werde lächeln und zwar glaubhaft. Mein Lächeln wird sagen: Mir geht es gut danke. Ja ich fühle mich schon viel besser. Es ist Zeit weiterzuleben. Ich muss endlich wieder die Alte werden. Jedes Mädchen in der Schule wäre liebend gerne an meiner Stelle und jeder Junge will mit mir ausgehen... Mein Leben ist toll und genau das werde ich auch jedem zeigen.

Deine Elena


Seufzend stand sie auf und versteckte das kleine Buch unter ihrer Matratze. Ihre Mutter hatte ihr vor Jahren einmal ein Tagebuch geschenkt und seitdem hatte sie immer geschrieben. Es tröstete sie etwas zu haben das sie mit ihrer Mutter verband. Das Mädchen stellte sich vor den Spiegel und lächelte. Sie war wunderschön, keine Frage. Ihre Haare waren seidig, blond und hingen ihre glatt über die Schultern. Der Körper war schlank und durchtrainiert, wenigstens hatte sich das Cheerleading gelohnt. Sie trug ein weißes Sommerkleid welches perfekt ihre Figur betonte. Das Mädchen im Spiegel war beliebt, selbstsicher und wunderschön. Auch wenn sie sich nicht so fühlte so würde sie es wieder werden. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr, dass sie jetzt losmusste wenn sie noch rechzeitig kommen wollte. Ihre Freunde wollten sich im Grill treffen und danach noch einmal am Steinbruch feiern gehen bevor die Schule wieder anfing. Das war genau das was sie jetzt brauchte. Schnell verabschiedete sich das Mädchen von ihrer Tante und ihrer kleinen Schwester und eilte nach draußen. Die Luft war schon etwas kühler geworden immerhin war es schon abends.

Er beobachtete sie schon eine ganze Weile. In diesem weißen Kleid sah sie aus wie ein Engel. Das erste Mal als er sie gesehen hatte, hatte er sich vor Schock nicht mehr rühren können. Sie war das Ebenbild von Catarina. Die Frau die er vor langer Zeit geliebt und verloren hatte. Das war auch genau der Grund warum er das Mädchen unbedingt kennen lernen wollte. Sie faszinierte ihn. Allerdings zögerte der Vampir noch, immerhin konnte er sich noch genau an die Katastrophe erinnern die Catarina mit sich gebracht hatte...

Immer wieder sah sie sich um. Das Gefühl verfolgt zu werden schien jedoch nicht nachlassen zu wollen, auch wenn sie absolut niemand sehen konnte. Seit wann hatte sie soviel Angst? Entschlossen betrat sie das Grill und gesellte sich zu ihren Freunden die sie schon kannte seit sie fünf Jahre alt gewesen war. Bonnie und Caroline umarmten sie gleichzeitig und schluchzten wie sehr sie sie über den Sommer vermisst hatten. Elena freute sich die beiden zu sehen doch sie fühlte sich unwohl. Nicht einmal sie selbst konnte sich erklähren wieso. Wahrscheinlich musste sie sich einfach wieder daran gewöhnen unter Menschen zu sein. Das war es.
"Wie geht es dir?" wollte Bonnie besorgt wissen. Schon wieder sah sie sie so an. Elena hasst diesen mitleidigen Blick den jeder ihr zuwarf sobald er sie erblickte.
"Schon viel besser" sagte sie strahlend doch ihre Freundin musterte sie nur mit einem misstrauhigen Blick. Caroline schien nichts zu merken und fing an darüber zu reden wie sehr sie sie schon auf nachher freute. Zu gerne stimmte Elena mit in dieses Gespräch ein und lenkte von sich selber ab. Kurze Zeit später tauchten Tyler und Matt auf. Direkt fingen Tyler und Caroline an fröhlich rumzuturteln. Elena freute sich für die beiden. Es hatte wirklich lange gebraucht ehe sie zusammengefunden hatten.

"Wer ist das?" fragte Bonnie mit geöffnetem Mund. Elena drehte sich um und folgte ihrem Blick. Niemals war ihr jemand begegnet der besser aussah als der Typ der im Eingang des Grills stand. Die Blondine musste sich eingestehen, dass gutaussehend weit untertrieben war um das zu beschreiben was sie gerade sah. Er war schlichtergreifend wunderschön. Die schwarzen Haare schimmerten leicht, die Haut war hell, seine Gesichtszüge waren markant und von unglaublicher Prezision und Feinheit. Der Typ war Sex auf zwei Beinen. Mit selbstsicheren, eleganten Schritten durchquerte er den Raum und setzte sich an die Bar.
"Keine Ahnung. Aber gleich werde ich es wissen" erwiderte die blonde Schönheit und bahnte sich ebenfalls ihren Weg zur Bar. Das war genau die Gelegenheit sich zu beweisen, dass sie immer noch die Selbe war.

"Hallo ich bin..." fing sie an doch der Unbekannte unterbrach sie gleich.
"Nicht interressiert" sagte der junge Mann gelangweilt, schenkte ihr ein halbherziges Lächeln und wandte den Blick wieder ab. Wer glaubte er eigentlich war er? Niemand hatte Elena Gilbert jemals so behandelt. Elena verdrängte ihre Zweifel und setzte ihr typisches selbstsicheres, verführerisches Lächeln auf.
"Ist der Platz neben dir noch frei, Mister Nicht Interressiert?" wollte sie süßlich wissen und spielte mit einer Haarlocke.
"Nein" sagte er genervt. Ohne sich von dieser Aussage verunsichern zu lassen, ließ sie sich neben ihm nieder.
"Schlechter Tag?" fragte sie immer noch lächelnd. Ihre Fassade bröckelte nicht im Geringsten. Sie war stolz auf sich. Der Schönling warf ihr einen langen Blick zu. Seine Augen waren fast schwarz und hatten ein einzigartiges Funkeln. Elena verglich es unwillkührlich mit Feuer. Mit kaltem Feuer. Den in diesem Blick waren keine Emotionen, fast schon machte er ihr Angst. Ohne ein weiteres Wort stand er auf und verließ den Grill. Fassungslos starrte die High School Königin ihm nach. Sie wusste zwar nicht wer er war aber sie wusste, dass sie ihn haben musste.
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