Der letzte Erbe

GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
Dwalin Fili Gandalf Kili Thorin Eichenschild Thranduil
31.12.2012
23.10.2014
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Also, ich habe mich vom Buch und vom Film zu einer kleinen "Novelle" inspirieren lassen, dementsprechend sind die Kapitel keine richtigen Kapitel, sondern Abschnitte. Die Story umfasst in etwa die Zeit zwischen den Nebelbergen und Seestadt, zumindest vorläufig.
Kritik ist immer willkommen :)
Viel Spaß beim Lesen!

Der letzte Erbe
Thorin und seine Gefährten hatten sicher die Nebelberge überquert und waren nun auf dem Weg zum Düsterwald.
Thorin wartete am Fuße des Gebirges auf die anderen, während er das Gebiet schon einmal mit den Augen nach Orks und Goblins absuchte.
„Irgendetwas Lebendiges?“, rief Dwalin, der die Nachhut bildete und darauf achtete, dass alle in einem Stück ankamen oder sonst irgendetwas geschah.
„Nichts.“, erwiderte Thorin nur. Bisher hatte er nur Leichen ausmachen können, hunderte tote Orks und Goblins. Bisher.
Als die Gruppe wieder vollständig war, setzten sie ihren Marsch fort, Thorin als erstes, immer drauf bedacht, schnell, aber zugleich auch vorsichtig voranzukommen. Er wollte kein zweites mal angegriffen werden.
Nur wenige Minuten später wandelte sich das Bild, das Thorin sich zuvor von der vor ihnen liegenden Ebene gemacht hatte. Zu den Orks und Goblins kamen zuerst Pferde, dann Menschen. Es schien eine Schlacht gegeben zu haben. Es musste erst vor kurzem passiert sein, aber die Wargen waren schon verschwunden, also musste es mindestens einen Tag her sein.
„Kili, Fili, erkundet das Gebiet. Sucht nach allem, was uns Aufschluss über die Geschehnisse hier geben kann.“, sagte er, während er seine Schritte verlangsamte und Dwalin zu ihm aufschloss. „Balin und Dwalin bleiben bei mir, der Rest hilft den beiden.“
innerhalb von Sekunden schwärmten zehn Zwerge und ein Hobbit aus und durchsuchten das Gebiet. Gandalf, Dwalin, Balin und Thorin folgten in langsamerem Tempo, während sie sich berieten.
Es dauerte einige Zeit,bis sich Kili zu Wort meldete.
„Onkel, hier lebt noch jemand!“
Sofort versammelten sich alle bei Kili, während er zusammen mit Fili zwei Orks zur Seite schaffte, die noch auf der Person lagen.
Thorin nahm ihr vorsichtig den Helm ab, und es stellte sich heraus, dass ein junger Mann in der Rüstung steckte. Kaum älter als Kili es wäre, wenn er zu den Menschen gehören würde. Sie schwiegen und betrachteten, was sie gefunden hatten. Erst Gandalf brach die Stille.
„Und was machen wir jetzt?“
Damit hatte er Thorin aus seinen Gedanken gerissen, der ihn nun hilfesuchend ansah.
„Eure Entscheidung.“, meinte der Zauberer nur. „Aber fällt sie schnell, die Nacht bricht bald herein.“
„Wie wird man uns im Düsterwald empfangen?“
„Das weiß ich nicht, aber Euer Gedanke wäre das Richtige, wenn ich Eure Frage richtig zu deuten weiß.“
„Ori, Nori, ihr geht mit Balin, Gandalf und dem Hobbit voraus und sucht nach einem geeignetem Platz für ein Lager. Schürt ein Feuer und seht, ob ihr noch etwas zu Essen findet.“, ordnete Thorin an. „Kili, Fili, ihr sucht nach etwas, woraus wie eine Transportmöglichkeit für ihn bauen können.“
„Wäre es nicht besser, wenn noch ein paar mehr vorausgehen würden?“, warf Balin ein.
Thorin überlegte kurz. „Ja, du hast Recht alter Freund. Kili, Fili und Dwalin bleiben mit mir hier, der Rest folgt Balin. Er hat das Kommando, bis wir euch erreicht haben.“
Kommentarlos teilte sich die Gruppe auf, und Dwalin sah Thorin fragend an.
„Was hast du vor?“, fragte er.
„Wir bringen ihn zum Elbenkönig.“
                                                                  *
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