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Because you're different-Weil du anders bist!

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
30.12.2012
03.02.2015
13
21.599
 
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30.12.2012 1.449
 
Es hat ewig gedauert, da ich die letzte Zeit einfach keine Kraft hatte etwas zu schreiben, aber hier ist das Kapitel. Es ist nicht perfekt, aber ich hoffe es gefällt euch.

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Es stimmte mich nicht unbedingt positiv das sie einen der Aliens in das Lager gebracht hatten. Keiner von uns hatte Ahnung was sie hier auf der Erde machten, geschweige denn  welche Arten von Technologie sie besaßen. Sie konnten zwar die Lebewesen auf der Erde nicht schlagartig auslöschen, jedoch besaßen sie die Kraft uns alle irgendwann zu vernichten, wenn wir uns nicht weiter versteckten. Ich wand mich zu Maggie. Mit verzogenen Gesicht starrte sie durch die Fensterscheibe und folgte dem Geschehen außerhalb. ,,Es ist keine gute Idee.“ Sie sah zu mir. Ich nickte um ihr zu vermitteln das ich der selben Meinung war und ihre Feststellung unterstütze. ,, Wenn er hier ist wird Karen nicht weit sein.“ Verachtend schnaubte ich und lächelte mild. ,, Diese blöde Kuh.“ Die Blondhaarige lachte leicht auf. ,, Glaub mir. Mit der werden wir in Zukunft bestimmt noch viel Spaß haben.“ Ich atmete tief ein und wand mich wieder der Fensterfront zu. ,,Ich hoffe nicht. Sie ist nur zum erschießen gut.“ Leicht kniff ich mir in die Schulter. Die Gedanken an sie und die Aliens waren nicht gut. Sie waren schlecht und verursachten Schmerzen. Es fühlte sich an als würde mir jemand ein Messer in den Rücken rammen. Immer und immer wieder. Ich schreckte auf als mir Maggie ihre kalte Hand auf die Schulter legte. Als sie meine hektisches Bewegung wahrnahm, zog sie diese wieder zurück. ,,Warum hegst du eigentlich so einen Hass gegen sie? Du kennst sie doch gar nicht.“ Ich starrte das Spiegelbild im Fenster an. Ein Mädchen das ich nicht mehr erkannte sah mich an. Leere Augen und ein schmutziges Gesicht. Ihr blondes Haar hing hinunter, ganz ohne Volumen und umrandete ihr blasses, fast krankes Gesicht. Es hatte sich bei mir viel geändert. Es war damals schon nicht einfach, doch sie und die Aliens hatte mir die Hoffnung zum kämpfen und überleben genommen. ,, Doch. Leider.“ Kurz sah ich sie an, doch dann ging ich einfach. Ich verkroch mich in einer der Krankenzimmer und lauschte der Stille. Wollte weder nachdenken noch irgendetwas anderes. Nur unberührt und kraftlos hier rum sitzen und nicht tun. Ich wollte am liebsten einem Gegenstand gleichen. Die Gedanken ließen mich jedoch nicht alleine, denn ich wusste das das hier falsch war. Mich hier zu verstecken war sinnlos. Es war das was ich immer machten. Mich verstecken. Es war das einfachste. Das was am wenigsten Schmerz bereitete. Ich war so wie meine Eltern geworden. Vor allem was Ärger machte oder ihnen nicht passte, liefen sie davon. Ich hatte mir geschworen nie so zu werden wie sie, aber im Endeffekt war ich nicht besser. Ich denke ich musste endlich leiden um wieder zu mir selbst zu finden. Vielleicht konnte ich dann wieder kämpfen. Zumindestens für mich. Nicht unbedingt für die zweite Massachusetts, weder für meinen Vater. Einfach nur für mich. Ich hatte es sowieso nicht drauf für anderes zu sorgen. Dafür war ich zu schwach.
Die Tür knallte als sie gegen die Wand geschlagen wurde. Erschrocken blickte ich auf und sah die Frau mit dem zotteligen Haaren an. Sie knurrte etwas was ich nicht verstand und lief im Eiltempo weiter. Sie ließ mich wieder alleine, aber ihre Stimme hallte noch durch den Raum. Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich auf mein Gehör. Ich konnte mechanische Schritte hören, die den Asphalt zum beben brachte. Ich konnte Schreie hören. Das Trampeln von Menschen. Sie war hier. Sie wollte ihn befreien. Ruckartig stand ich auf und rannte nach draußen. Als ich die zweispaltige Tür passierte, blendeten mich Scheinwerfer die aus der Ferne schienen. Ich sah scharfkantige Konturen hinter dem Licht.  Es war tiefe Nacht geworden. Ich atmete schwer und überblickte die Menschenmenge die durcheinander über den Platz rannte. Die meisten Soldaten rannten an den Anfang des Platzes. Hinter einer Aneinanderreihung von zerstörten Autos war eine Aneinanderreihung von Widerstandskämpfern entstanden. Im Licht der Scheinwerfer erschien ein Basecap.  Ich nahm die Beine in die Hand und rannte über den gesamten Platz um mich auf eines der herumstehenden Wägen zu platzieren. Ich hockte mich auf die Ladefläche und krallte mich an den Metall fest.
Ich sah Karen die sich auf die Mitte der Straße stellte. Ihr Gesicht war kaum zu erkennen. Durch das Licht das aus den Augen der metallischen Riesen schien, hatte sie Ähnlichkeiten mit einem Geist oder einer psychogestörten Tussi. Ich war der Ansicht das doch meine zweite Interpretation eine weit aus gelungene war. Es entstand ein Gespräch zwischen ihr, Tom und dem Captain. Sie sprach in Rätsel was mich geräuschvoll ausatmen ließ. Sie hatte noch eine Überraschung für die zweite Massachusetts geplant, das konnte ich schon förmlich riechen. Ich sah kurz zu einem der Mechs der gerade wieder bei einem Schritt die Straße zum beben brachte. Ich machte mir im Kopf kurz einen Plan. Zwei standen hinter Karen. Einer links und ein weiterer auf der Erhöhung auf dem der Wald anfing.
Sie würden es nicht wagen uns anzugreifen. Würden sie uns etwas antun, hätten sie nicht die Gewissheit das ihrem Anführer nichts zustoßen würde. Ich richtete meine Aufmerksamkeit wieder Karen. Sie sah mich direkt an. Sie konnte mich spüren, das verriet mir das Stechen in meinen Rücken. Ich konnte ihr Lächeln erkennen. Sie verspottete mich. Der dummen Ziege würde das lachen noch vergehen. Ich richtete mich gerade auf. Sie würde meine Anwesenheit nicht auf sich beruhen lassen. Sie hasste mich. Sie verspottete mich. Und sie hatte Ehrfurcht vor mir. Ich sah im Augenwinkel das sichTom zu mir umdrehte. ,, Marry komm da runter! Du stehst direkt im Schussfeld.“ Ein Lachen durchschnitt die Nachtluft. Es entstand eine erdrückende Stille. Schlimmer als die die sowieso schon herrschte. Mal störten Schreie vom Gebäude aus die Stille.
Ich starrte Karen nur an. Mein eigentlicher Mut war gewichen und ich fühlte mich wie ein Häufchen Elend. Super. Ich würde gleich meine Chance verspielen, bei der zweiten Mass zu bleiben. Von hier zu verschwinden war zwar mal mein Plan gewesen doch plagten mich jetzt Zweifel, alleine zu überleben, jetzt da wo ich doch soziale Kontakte geknüpft hatten, die mir eine warme Mahlzeit versprachen. Und es gab Menschen die mir ans Herz gewachsen waren.
Ich blickte zum Wald. Ich konnte Schatten sehen. Konturen von Menschen. Zwei Soldaten traten aus dem Wald. Sie hatten es schwer zu laufen. Sie waren verletzt. Wenn ich mich nicht recht irrte waren das die Soldaten die die Aliens beschatten sollten und Waever Bericht erstatten sollten.
,,Das sind doch eure, nicht wahr?“
Ich fuhr mir durch die Haare. ,,Mach die keine Mühe Tom. Du kannst sie nicht retten.“ Karen ging aus der Schussbahn des Mechs der hinter ihr erscheinen war. Die beiden Soldaten fingen an zu laufen. Bei fast jedem Schritt stolperten sie. Ihnen wurde zugerufen, aber keiner der zweiten Massachusetts traute sich in die Schussbahn. Mein Herz schlug mir bis zum Hals. Ich fing an stockend zu atmen. Die Schmerzen in meinen Rücken wurden stärker. Der Mech schoss. Es fühlte sich an als würde alles in Zeitlupe abgespielt werden. Es traf den hinteren Freiheitskämpfer. Ich spürte wie sein leben entwich. Meine Körper gehorchte mir nicht mehr. Es entstand eine Kurzschlussreaktion. Die Kräfte meiner Stacheln, die ich seit geraumer Zeit unterdrückt hatte, entfachte. Ich spürte wie ich rannte. Schneller als drei Sekunden war ich bei dem verletzen Mann, packte ihn und zog ihn weg. Schnell genug um ihn vor dem Schuss zu retten. Ich zog den Schwerverletzten zu der Barrikade und half ihn auf dem Truck, sodass er von den Soldaten der zweiten Massachusetts auf die sichere Seite gehievt werden konnte. Einen Schwall der Übelkeit überkam mich. Ich spürte wie das Blut meinen Arm hinunter ran. Ich zitterte von der Anstrengung. Ich drehte mich zu dem Mechs um. Karen stand mehrere Meter von mir entfernt. ,,Du blöde Kuh was hast du denn davon?“ Mein Kiefer zitterte als ich diese Worte aussprach. ,,Madelyn, ich hätte nie gedacht das du dich für andere Menschen einsetzt. Geschweige denn das die zweite Mass dich als gebranntes Kind aufnimmt wo es doch schon mit Ben Probleme gab.“ Ich schnaubte. Meine Stachen fingen an zur leuchten. Mir wurde heiß und kalt zugleich und meine steinerne Miene entwich. Karen lachte. ,,Sie wissen es also nicht.“ ,, Na und. Als ob sie es verstanden hätten.“ Eine einsame Träne rannte mir über Gesicht. Mir tat alles weh. Meine Augen suchten das Weite. Ich sah zu Tom. Sein Augen strahlten so viel Emotion aus. Ich konnte mir nicht denken was sie dachten. Das war es also. Ich würde wieder gehen müssen. ,, Ich hasse dich Karen. Ich hasse dich für das was du mir angetan hast.“
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