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Because you're different-Weil du anders bist!

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
30.12.2012
03.02.2015
13
21.599
 
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21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
30.12.2012 959
 
Heyho, da ich schon lange nix mehr geschrieben habe, weder für diese Geschichte noch für eine andere dachte ich mir heute, das ich für alle was schreibe mal wieder, aber dadurch das es mehere Geschichten sind, ist das Kapitel extrem kurz, aber versprochen das nächste wird wieder länger. LG Marry Rose

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Da ich ja schnell alleine gelassen wurde, was mich nicht unbedingt störte, setzte ich mich auf die leere Bank und ließ meine Gedanken schweifen. Ich müsste mir über die momentane Situation Gedanken machen. Zurück zu meinem Baumhaus konnte ich nicht, den wenn wir ein paar Meilen vor Charlston waren, war das ein enorm weiter Weg den die zweite Massachusetts schon auf sich genommen hatten, wenn man bedachte das sie nur langsam voran kamen. Wenn ich so weiter dachte müsste ich mindestens vier bis fünf Tage geschlafen haben, wenn nicht sogar länger. Ich hatte zwar sehr viel verpasst und müsste jetzt auch gezwungener Maßen mit der zweiten Massachusetts weiter reisen, doch hatte sich der lange Schlaf gelohnt. Ich war ausgeruhter als je zuvor, seit die Aliens die Erde angegriffen hatten.Vielleicht hatte es doch einige Vorteile mit einer Gruppe zu reisen. Wer weiß.


Ein lauter Knall ließ mich aus meinem grübeln erwachen. Ihm folgten Jubelgeschrei und eine klatschende Meute. Genervt rollte ich mit den Augen. Dieser kleine Wichtigtuer hatte mit seiner Band scheinbar einen neuen Sprengstoff getestet, der meines Erachtens  echt scheiße war. Er löste zwar einen enormen Knall aus und stank wie die Pest, doch zerstörte er nicht besonders viel, also war es nichts Weltbewegendes und mit TNT nicht zu vergleichen. Ihm und seine Freunde schien es aber mächtig zu gefallen. Also bitte? Als würden sie damit der zweiten Massachusetts weiter helfen können, wenn sie das überhaupt wollten! Doch die Fischfressen würden sie für den Scheiß bestimmt nur auslachen wenn sie es könnten.


Genervt stand ich auf und ging wieder Richtung Haupteingang. Kurz sah ich noch mal zu den kleinen Möchtegernrebellen, bevor ich wieder in den dunklen Gängen des .Krankenhauses verschwand.
Mit einem Hauch Verzweiflung strich ich mir die Haare aus dem Gesicht. Da in diesem Gebäude fast alles Haargenau gleich aussah, fand ich das Zimmer, in dem ich aufgewacht war, nicht mehr. Frustriert schnaufend ging ich den Gang in dem ich mich jetzt befand weiter. Irgendwann würde ich das Zimmer schon finden. Ich bog um die nächste Ecke und sah schon von weiten Maggie an einer Wand lehnen. Sie stand dort in einer abwehrenden Haltung. Die Arme vor dem Körper verschränkt, ein Bein an die Wand angewinkelt und starrte gerade aus, auf die Tür die ihr gegenüber lag. Als ich fast bei ihr angekommen war, sah sie kurz zu mir, dann doch wieder auf die Tür. Eigentlich hatte ich vor gehabt weiter zu gehen, doch wollte ich sehen was sie dazu brachte, so ein Gesicht zu ziehen.



Etwas unentschlossen lehnte ich mich neben sie gegen die Wand und folgte ihrem Blick. In der Tür war ein kleines Fenster das Einblicke in das Zimmer ließ. Es war genau so ein Raum in dem ich wacht geworden war. Spärlich eingerichtet und Klapsmühlenartig. Doch standen in dem Raum mehr Menschen als bei mir. Da waren ein mal Tom Mason und seine Beiden älteren Söhne, dann Waever und Dr. Glass. Ich hörte wie alle auf jemanden einredeten, doch konnte ich nicht erkennen auf wem, da der Captain mir die Sicht versperrte. Ich spürte das Maggie unruhiger wurde, den sie fing an an ihrem Gewehr zu spielen. ,, Wer ist dort drin?“ Sie wand sich mir zu und in ihren Augen sah ich nicht die pure Begeisterung. Man könnte es eher Verachtung nennen, also schon mal eine Person die sie so gar nicht leiden kann. Ein kleines Knurren entwich ihrer Kehle. ,, Sie war mal ein Mitglied der zweiten Massachusetts bevor sie sich den Aliens angeschlossen hat. Wir haben sie vor zwei Tagen bei einer Erkundungstour der Gegend gefunden.  Sie lag in einem Haufen Kinderleichen, was bedeuten kann das der Overlord sie los werden wollte, doch kann es auch eine Falle sein...“ Abrupt beendete sie ihren Satz und sah wieder in das Zimmer. Hal kniete sich vor das Bett und fing an mit der Person zu reden. Er sahso fürsorglich und erleichtert aus.
Ich wand mich wieder zu Maggie. ,, Und Sie vertrauen ihr wieder, nicht war?“ Abwertend nickte sie. Jemanden zu trauen der in den Händen der Skelette, den sogenannten Overlord, war, brachte nichts gutes mit sich. Die Aliens waren raffiniert. Sie konnten jedem Menschen ihren Willen aufzwingen oder ihn ihre Sichtweise schmackhaft machen. Es war leicht die dummen Menschen zu überzeugen, sehr leicht. Den Menschen wollten das war die anderen nicht haben, sie wollten einfach immer mehr!
,,Ich steh auf deiner Seite Magaret. Menschen die in den Fängen der Skelette waren, werden nicht von heute auf morgen wieder die Alten.“ Ich sah Maggie fest in die Augen. Sie erwiderte meinen Blick und nickte als dank. Im Raum bewegte sich endlich etwas.  Meine allseits geliebte Ärztin schmiss allesamt aus dem Zimmer.

Schnell waren sie gegangen, mit der Begründung ihren Pflichten weiter nach zu gehen und schon ein zweites Mal an diesem Tag stand ich wieder alleine irgendwo herum. Ich wollte schon wieder gehen, als die Person in dem Raum meine Aufmerksamkeit aus sich zog. Ich hatte beim vorbeigehen nur kurz hinein gesehen, doch viel ich jetzt fast vom glauben ab. Die Person um die es sich schon seit geraum zwei Stunden handelte, war Karen Nadler. Dieses Gesicht hätte ich unter Hunderten erkannt. Ich hatte echt gedacht sie nie wieder zu sehen, doch war das scheinbar nur Wunschdenken gewesen. Jetzt hatte ich ein gewaltiges Problem. Den sie war es, die die Wahrheit über mich wusste, und bei ihrer Persönlichkeit war es klar, das sie das noch zu ihrem grunzten Ausnutzen würde!
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