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Because you're different-Weil du anders bist!

GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
30.12.2012
03.02.2015
13
21.599
 
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21 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
30.12.2012 2.479
 
So nach meinem urlaub habe ich endlich das nächste Kapitel für euch, ich hoffe ihr seit mir nicht böse weil es so lange gedauert hat,dafür bin ich schon bein nächsten dran:) Ich hoffe es gefällt euch. Vie Spaß beim lesen. LG Marry Rose
Ps: Bitte hinterlasst mir Review, danke schon mal in vorraus<3


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Aus Mangel meiner Unhöflichkeit hatte ich schließlich nach einer halben Stunde eingewilligt ihnen in ihr Camp zu folgen. Sie waren viel zu leichtsinnig. Klar ich hatte ihnen den Arsch gerettet, dennoch hätten sie mir zumindestens mit ein bisschen Menschenverstand meine Waffen wegnehmen sollen. Schließlich hätte ich ein Spion sein können. Genervt seufzte ich. Das war doch alles zum Haare raufen. Ich wollte das alles gar nicht. Ich wollte doch nur ein paar Sachen stehlen und wieder nach Hause. Soweit ich mein kleine Platform als Zuhause ansehen konnte. Doch es gab dort alles. Meine Waffen die immer in einer Ecke standen. Die Matratze und die Decke die ich in eine der verlassenen Häuser der Gegend gefunden hatte.Diese lagen in der Mitte der Holzplatte. Ich war nämlich nicht unbedingt scharf darauf gewesen da runter zu fallen. Darum verstreut lag der Rest meiner Utensilien die ich zum überleben brauchte. Ich war noch die Ordentlichste gewesen und ich habe auch nie vor daran was zu ändern.
Doch wie das hier aussah, würde es noch was Dauer bis ich mein Zuhause wiedersehen würde. Desinteressiert sah ich in den Himmel. Er war von einer grauen Wolkendecke überzogen, doch hier und da blitze ein blaues Fünkchen auf. Blauer Himmel. Der hatte sich schon lange nicht mehr blicken lassen. Die letzten Tage hatte es nur geregnet. Es war schon lange her das ich die Sonne gesehen hatte. Ich ließ ab vom Himmel und sah nach vorne. Vor mir schlenderte einer der Motorradhelden. Neben ihm Maggie. Ich beobachtete sie eine Zeit lang. Hier und da lachten die beiden auf. Sie schienen sich so prächtig zu verstehen. Wie richtige Freunde, doch sah man das dahinter mehr steckte. Mehr als nur Freundschaft. Doch probierten beide es zu leugnen. Lächelnd wand ich mich ab. Ich konnte sie beide verstehen. ,, Warum lächelst du?“Ich drehte meinen Kopf in die Richtung aus der die Stimme kam. Neben mir lief der Junge mit den braunen Haaren. Der der mich gerettet hatte. Jetzt hatte ich genügend Zeit mir sein Gesicht richtig anzuschauen. Er war bestimmt nicht viel älter als ich. Er hatte markante Züge und diese ließen ihn erwachsener wirken. Seine braunen Augen stachen mir entgegen und brannten sich schon regelrecht in meine. Sein braunes Haar hing ihm in seine Stirn. In seinem ganzen Gesicht hing Dreck uns Staub, aber dies machte ihn nicht kindisch oder so, wie ein Kleinkind das zu viel im Sandkasten gespielt hatte. Es machte ihn viel mehr männlicher, stärker. Es machte ihm zum Kämpfer.
Lächelnd wand ich mich wieder ab und sah Richtung Himmel. ,, Warum ich Lächeln? Warum sollte ich nicht?“ Ich konnte seinen Blick auf mir liegen spüren.,, Ich weiß nicht,“ sagte er.  Zweifelnd sah ich ihn an uns nickte nach vorne. Sein Blick folgte meine Aufforderung. Kurz sah er nach vorne. Hörte dem Jungen und den Mädchen vor uns zu und sah dann wieder mich an. Ich nahm seinen Blick nicht wahr und sah wieder zum Himmel. Auch beschleunigte ich meine Schritte. Ließ den Jungen stehen und war irgendwann in der Menge der Gruppe verschwunden. Teilnahmslos lief ich am Rand der Menschen. Ich hatte keine Lust mehr zu reden. Es strengte meine Stimmbänder an. Schon ewig hatte ich nicht mehr so viel gesprochen. Wie den auch. Es gab niemanden und ich hatte auch keinen Bedarf dazu gehabt.

Man konnte unter unseren Füßen das trockenen Laub rascheln hören. Ich beobachtete schon den ganzen Weg jeden einzelnen der Freiheitskämpfer der zweiten Massachusetts. Jeder von ihnen hatte seine kleine Eigenheit beim gehen. Es viel mir einfach auf. Seit man nicht mehr so oft auf Leben traf, fielen einem die kleinen Details an Lebewesen mehr auf. Den sie machten jeden doch besonders. Diese kleinen Fehler. Meine Augen wanderten zu der Vierergruppen die herzlich über etwas lachte. Ich hatte schon mitgekriegt das sie so etwas  wie Unruhestifter in der Gemeinschaft war. Schließlich hatte dieser schmierige Typ Maggie auch von der Seite so dumm angemacht. Durchdringend sah ich den Kerl an. Seine Freunde interessierten mich nicht. Sie waren nur willenlose Mitläufer, doch er war anders. Das sah man ihm schon von weitem an.. Er hatte Lederklamotten an. Sah einem Hippie ähnlich. Lange fettige Haare, dieses provokante Lächeln und der Bart. Überall in seineln Sachen waren Löcher oder Risse. Hier uns da in seiner ausgewaschenen Jeans waren Blutflecke. Sie waren wahrscheinlich beim waschen nicht rausgegangen. Er sah aus wie ein Chaot. Er kam mir so bekannt vor. Woher nur. Ich weiß nicht es war nur eine wage Erinnerung. Verschwommene Bilder drängten sich in mein Gehirn .
Ich konnte sie nicht genau erkennen. Es waren nur Umrisse. Ich erkannte einen Mann. Sein Gesicht war vermummt. Die Umgebung war ein Zimmer. Ein bisschen  heruntergekommen und voll gestellt mit Dingen. Doch war es gemütlich eingerichtet und hatte alles was man zum Leben brauchte. Ich selbst erkannte das ich auf einem Kissen saß.
Ich kniff die Augen zusammen und schüttelte energisch den Kopf. Es tat so weh. Es brachte einem so um den Verstand. Warum unbedingt jetzt. Ich konnte mich an meine Kindheit nicht erinnern. Ich hatte sie Jahre lange meisterhaft verdrängt. Und ausgerechnet jetzt, wo ich auf feindlichen Tara war und ein paar Freaks kennen lerne kommen diese scheiß Erinnerungen wieder. Tief atmete ich ein.  Aus. Ein. Aus.  Ich musste die Kopfschmerzen los werden und einen kühlen Kopf bewahren. Langsam öffnete ich meine Augen. Mir war gar nicht bewusst gewesen das ich stehen geblieben war. Nur fixierte ich meine Schuhe und konzentrierte mich auf eine Stelle. Irgendwie musste der Schmerz weggehen.

Fester Druck legte sich auf meine Schulter. Ich spannte mich an und sah gequält auf. Das stechen in meinem Kopf ließ nicht nach sondern wurde immer schlimmer. Meine Augen wanderten zu der Hand die sich fest um meine Schulter gelegt hatte. Sie gehörte dem braunhaarigen Mann der mich vorhin nach meinem Befinden gefragt hatte. Seine Waffe hing locker an seiner Schulter runter und sein Blick hatte etwas besorgtes. Neben ihm lief der ebenfalls braunhaarige Junge den ich gekonnt stehen gelassen hatte. Kurz sah er mich an, bis er sich wieder abwandt und stur nach vorne sah. ,, Ist alles in Ordnung?“ Ich sah wieder den Mann an und nickte. ,, Bist du dir sicher? Es sieht nicht danach aus. Mein Name ist übrigens Tom Mason und das ist mein Sohn Ben.“Er nickte zu dem Jungen hinüber. Ich sah zu ihm und dann zu Ben und nickte abermals. ,, Marry.“ Ich schenkte ihm ein kleines Lächeln uns sah wieder gerade aus. Zwischen den Bäumen durch erkannte ich Zelte und Fahrzeuge. Ich vernahm Kindergeschrei und Fetzen von Gesprächen. Als wir aus dem Unterholz raus traten standen wir auf einem Platz umringt von Autos, Zelten und Menschen. Sie fingen alle an zu jubeln und zu klatschen als sie uns erblickten. Umarmten dann die Kämpfer. Für mich war das alles eine verkehrte  Welt. Ich blieb am Rand des Geschehens stehen und sah zu wie sie alle miteinander redeten und einige von ihnen von zwei Frauen behandelt wurden. Ich setzte mich auf einen Baumstamm nahe am Rand, faltete meine Hände ineinander und schloss meine Augen. Ein bisschen Ruhe konnte ich mir schon gönnen. Ich brauchte unbedingt einen Plan. Was ich nicht wusste war die Tatsache das ich nicht wusste was sie von mir wollte. Was ich wusste war, dass sie wahrscheinlich nicht gutes wollten und ich ganz bestimmt nicht hier bleiben wollte, doch lief es wahrscheinlich darauf zu. Aber eigentlich war die Tatsache hier zu bleiben gar nicht mal so schlecht. Im Nachhinein würden es hier was zu essen, zu trinken und Kleidung geben. Ich war hin und her gerissen. Es war mir hier nicht unbedingt unangenehm aber dennoch machte die Tatsache, das Menschen mir seit der Vergangenheit nicht so geheuer waren, ein kleinen Strich durch die Rechnung.  Klar es waren nicht alle so, aber doch reichte da ein Mensch. Ein verdammter Mensch. Vor allem wenn es der Mensch gewesen ist, dem du am meisten vertraut hast, auch wenn es ein Arschloch war. Auf ihn konntest du immer zählen und auf einmal war er weg. Aber es war okay. Ich hatte es überstanden und den Frust in mich hineingefressen. Ich weiß das das nicht besonders schlau von mir war, aber es war schon immer so gewesen. ,, Hey du bist wahrscheinlich Marry. Mein Name ist Dr. Glass und Tom meinte ich sollte mir mal deine Wunden ansehen.“ Eine kalte Hand berührte meine Handgelenk und ich öffnete meine Augen. Vor mir hatte sich eine Frau mit dunkelbraunen Locken hingehockt und lächelte mich aufmunternd und freundlich an. Ich sah ihr kurz in die Augen und meinte kopfschüttelnd:,, Nein mit mir ist alles okay!“Das war zwar eine Lüge doch wollte ich mich nicht untersuchen lassen. Ich hatte nämlich auch wenn es mir voll unangenehm war, eine Ärzte- und Krankenhausphobie. Schon der Geruch von Desinfektionsmittel war in meiner Nase wie eine Portion Scheiße. Ich hatte mich sonst immer selbst behandelt. Auch hatte ich mir noch nie so eine Wunde zugezogen doch machte das keinen Unterschied. Ich brauchte jetzt eigentlich Hilfe. Sie sah mich zweifelnd an. ,, Du bist stur, aber ich sehe das du Schmerzen hast. Ich sag dir jetzt mal eins. Ich hab schon viele von deiner Sorte gesehen, doch es bringt dir gar nichts einen auf hart zu machen. Den ganz ehrlich, jede Verletzung heutzutage kann dich umbringen wenn sie nicht richtig behandelt wird. Und du hast noch dein ganzes Leben vor dir!“ Ich sah sie an. Meine Augen verengten sich zu schlitzen. ,, Ich verstehe ihre Bemühungen vollkommen, dennoch geht es mir gut, also lassen sie mich bitte in Ruhe!“ Genervt stand ich auf und machte mich auf den Weg zu Weaver. ,, Ganz ehrlich Kleine, wenn du der Meinung bist das ich irgendwann dein Bein amputieren soll, dann bist du auf dem besten Weg.“ Klar die Frau wollte nur das beste für mich, sie wollte mir helfen, aber musste sie wirklich über den ganzen Platz brüllen? Genervt rieb ich mir die Schläfen. Mein Kopf dröhnte und das die Ärztin mich auch noch so konfrontierte brachte mir auch nicht viel. Grüne Farbe blieb an meinem Fingerspitzen hängen. Ich ließ meinen Blick von meinen Fingern ab und wand mich noch einmal der Ärztin zu. ,, Okay Doktor Glass lassen wir es drauf ankommen.“Frech und provokant grinste ich sie an. Aufrecht stellte ich mich hin. Ich betrachtete den unbestimmten Ausdruck, der mir von der Doktorin zugeworfen wurde. ,, Tun sie mir einen gefallen und nehmen sie mich nicht so Ernst.“  Kurz lächelte ich sie an, bevor ich mich umdrehte und zu Weaver ging. Er sah mich durchdringen an und hielt das Zelt auf. Ich hörte ihn noch irgendwas murmeln bevor ich  seiner Aufforderung nachging und hinein ging. Ich sah mich um. An der Decke des Zeltes hingen zwei Öllampen. Sie tauchten den entstanden Raum in ein spärliches Licht. In der Mitte stand ein aufgebauter Klapptisch auf dem unzählige Karten und andere Werkzeuge lagen. Ich erkannte einen Kompass, einen Bleistift und verschiedene Dreiecke. Auf der einen Seite steckte ein Messer im Tisch. Mehr erkannte ich nicht, den schon Mehrere standen um diesen herum. Unschlüssig stellte ich mich an die Wand. Der Captian ergriff das Wort.,,Leute! Da wir jetzt wissen das hier in der Gegend Skitters ihr Unwesen treiben müssen wir uns auf dem schnellsten Weg weiterkommen...“ Ich stellte ab und hörte nur am Rand zu. Es war wie eine leise Hintergrundmusik. Ich wusste nicht ganz genau was ich hier machte, deshalb sah ich mir noch mal genauer das Zelt an. Es stand auf der anderen Seite noch ein Tisch. Auf ihm lagen ein paar Bücher. Der Boden war mit Laub, Tannennadeln und Eicheln bedeckt. Meine Augen wanderten weiter. Auf der rechten Seite des Tisches stand Tom und sein Sohn. Neben ihm der andere Junge und Maggie. Gegenüber von mir erkannte ich den Vokuhila-Verschnitt. Er hatte eine desinteressierte Miene aufgesetzt und ich sah manchmal das er seinen Mund bewegte. Wahrscheinlich ließ er hier und da mal unnütze Kommentare ab. Ich sah wieder zu dem braunhaarigen Jungen. Er hatte an der rechten Hand einen sauberen, weißen Verband. Mein Blick glitt wieder in sein Gesicht. Minimal weiteten sich meine Augen. Die Augen des Jungen lagen auf mir. Ich selbst wand mich wieder ab und er tat es mir hoffentlich gleich nach.

Meine Augen blitzten als ich in Weavers Rede das Wort  ,,Charlston“ vernahm. Jetzt war ich voll dabei und hörte dem Gespräch zu. Sie hatten vor nach Charlston zu reisen und dort zu wohnen. Irgendwo hatten sie aufgeschnappt  das dort die Menschen wie früher leben konnte. Das sie dort ein neues Leben anfangen könnten mit Strom, genügend Essen und Wasser, doch das war unmöglich. Die Stadt war schon vor Zeiten zerstört worden. Ich hatte dort eine Weile gelebt. Obwohl, gelebt konnte man das nicht nennen. ,,Charlston ist schon seit Ewigkeiten zerstört,“ mischte ich mich in das Gespräch ein. Ich sagte nur die Wahrheit. Sie sollten sich einfach keine Hoffnung machen. Die Augen des ganzen Raumes lagen auf mir. Irgendwie fühlte ich mich wie eine Maus im Käfig. Doch ich ließ es mir nicht anmerken, sah jeden fest in die Augen. ,, Was willst du eigentlich, Kleine? Als ob wir dir glauben sollten. Du machst doch mit den Aliens selbe Sache!“ Ich blickte den Mann mir gegenüber an. Unbewusst glitt meine Hand in meinen Nacken, doch zog ich sie schnell wieder weg. Meine Stimme glich jetzt dem Nordpol. ,, Ich erwarte nicht das ihr mir glaubt!“ Mein Gesicht versteinerte sich. Was bildete der sich ein. Genervt kippte ich meinen Kopf nach rechts. Ein knacken ertönte. Mit zwei Schritten hatte ich den Tisch erreicht und stand nur neben Weaver.,, Wenn sie wirklich nach Charlston wollen, sollten sie die A45 nehmen. Sie führt an die südlich liegenden Wäldern vorbei in denen Alienaktivität herrscht. Dort bauen sie irgendetwas was einem Sendeturm ähnelt. Ich hatte ihm bei der Jagd  entdeckt. Er liegt ungefähr hier.“ Ich tippte auf die Karte. ,, Wenn ihr morgen diesen Weg nehmt kommt ihr auf die Straße die euch direkt nach Charlston führt. Doch solltet ihr diese Abschnitt komplett meiden, wenn ihr nicht wieder in einem Gefecht landen wollt. Ich gebe euch den Tipp; Folgt meiner Anweisung oder rennt in den sicheren Tod. Es ist eure Entscheidung!“ Ich drehte mich um und schob mich aus dem Zelt. Doch davor warf ich noch einen Blick auf den Jungen, der sich dann von mir abwandt.

Schnurstracks lief ich an den verschiedenen Leuten der zweiten Massachusetts vorbei. Viele von ihnen sahen mir verwirrt hinterher . Entweder weil sie mich nicht kannten oder weil ich genervt und wütend aus dem Hauptzelt kam.
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