Der Souffleur

KurzgeschichteHumor / P12
Count D
30.12.2012
30.12.2012
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Titel: Der Souffleur
Fandom: Pet Shop of Horrors
Autorin: Enaty
Übersetzerin: Nani Namenlos
Altersfreigabe: P12
Warnungen: keine
Disclaimer: Die Charaktere aus PsoH gehören Matsuri Akino.
Claimer: Diese Übersetzung gehört mir, sie ist in Absprache mit der Autorin entstanden.
Kurzbeschreibung: Armer D, was manche Menschen aus seinem Laden alles wollen – und damit mein ich nicht die Tiere.


Der Souffleur

„Count, wollen Sie mich heiraten?“

Der junge Kami hat bereits den Mund für seine Antwort geöffnet.

„Nein.“

Er schloss ihn. Der junge Mann vor ihm sah enttäuscht aus.

„Wir müssen ja nicht sofort heiraten“, versuchte er es. „Ich wäre schon zufrieden, dass wir uns nur verloben...“

„Nein.“

D schloss den Mund ein weiteres Mal und runzelte seine Brauen. Der junge Mann sah geknickt aus, versuchte aber schnell, den Count von seinen guten Absichten zu überzeugen: „Falls es Ihnen zu schnell geht, dann könnten wir vielleicht einfach nur fest miteinander ausgehen?“

Dieses Mal blitzten die Augen des Counts, als das „Nein“ durch den Laden hallte. Er drehte sich halb in seinem Stuhl, um den Boden hinter diesem in teuflischer Stille anzustarren. Der bedauernswerte junge Mann schluckte schwer. Er senkte den Blick auf seine Knie.

„Also … würden Sie es als unhöflich empfinden, wenn ich Sie zum Essen einladen würde? Vielleicht könnten wir ja das machen? Ins Theater und danach zusammen Essen gehen?“

Es war erstaunlich, dass er immer noch nicht aufgab, als der Count warnend zischte, immer noch in Richtung Boden starrend. Die Antwort wurde dabei mit gezischt. „Nein!“

„Eine Tasse Tee dann, vielleicht …?“, wagte er noch vorzuschlagen.

Und endlich wurde er mit Erfolg belohnt.

„Mein lieber Wu-san, es wäre mir eine Ehre, einmal mit Ihnen einen Tee zu trinken!“, zwitscherte der Count, die süße Stimme in krassem Widerspruch zu seinem vorherigen Verhalten. Der junge Mann setzte erneut an, blickte verwirrt, doch Count D hatte sich schon aus seinem Stuhl erhoben und geleitete ihn sanft aus dem Laden, jedoch nicht ohne eine gewisse Hast.

„Bitte rufen Sie mich an, um einen Termin für unser kleines Teekränzchen auszumachen, wären Sie so freundlich?“ Er lächelte und schloss die Tür, nachdem der vor Dankbarkeit übersprudelnde junge Mann verschwunden war.

Anschließend drehte er sich zurück in den Laden. Sein Ausdruck verlor das Lächeln und er sah geradezu verärgert aus. „Ten-chan!“, schrie er wütend den Fuchs an, der nun hinter dem Stuhl auftauchte, auf dem er gerade gesessen hatte. „Was du auch denken magst, ich brauche noch keinen Souffleur, um meine Freier abzuweisen!“

-Ende-


Übersetzerinnenkommentar: Bei dieser Kurzgeschichte muss ich gestehen, dass die Autorin sie wegen mir geschrieben hat. Ich hatte eine ähnliche Szene in einem Manga gelesen und konnte mich nicht mehr halten vor lachen. Ich hoffe euch geht es ähnlich.
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