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„Happy Birthday Rossija!“

KurzgeschichteHumor, Freundschaft / P12
Russland Weißrussland
30.12.2012
30.12.2012
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Kapitel 1: Brithday - Viel zu viel Schnee und eine Weißrussin

In Eile rannte das kleine Geburtstagsmädchen Angie, durch ewig viel Schnee. Der Schnee war hoch, sehr hoch, weshalb sie sich angesträngt darauf achtete auf etwas zu treten das sie oben halten würde. Zum Glück hat sie etwas, sie schätzt auf einen umgefallen Baum, gefunden auf dem sie nun lief. Durch den Schnee war er nicht genau zu erkennen da dieser selbst noch einige Zentimeter rüber den Stamm hinausragte. Leider hatten auch Bäume ein Anfang und ein Ende. Auf welches Ende sie nun zulief blieb jedoch fraglich. Tief in Gedanken versunken bemerkte sie nicht wie ihr sicherer Weg allmählich ein Ende nahm und sie sank in den Schnee ein. „Mist!“ Tatsächlich war dieser so hoch, dass er Angie ganz verschlang. Wieso war sie auch so klein. Das große Geschenk in ihren Händen hielt sie sogleich über ihren Kopf. Es sollte ja nicht Kaputt werden. Wenigstens war dieses nun sicher. Nun musste sie sich aber beeilen. So schnell es nur ging bahnte sie sich ihren Weg zu Russlands Haus fort. Es war sehr schwer da sie nichts sehen konnte aber sie schaffte es dennoch irgendwie sich dem Haus zu nähern. Falls man das Haus überhaupt Haus nennen durfte, da es ja glatt einer Villa oder etwas noch größerem glich.

Voller Konzentration ja den richtigen Weg einzuschlagen rannte sie gegen etwas. Oder auch gegen jemanden, was sie durch zwei Füße herausfand. „Hey pass besser auf!“ motzte sie und ging um die Person herum. Verwirrt sah diese ihr hinterher. „Ein sprechendes Geschenk?“ Kaum hatte die Person das gesagt lief Angie zurück. „Ich bin kein sprechendes Geschenk!“ Wie konnte die Person, wer auch immer es war nur so etwas behaupten? Aber es war wirklich so. Von Oben sah es aus als wäre nur das Geschenk da. Da die Person vor ihr nichts mehr erwiderte, setzte sie ihren Weg fort. Sie brauchte tatsächlich nur noch wenige Minuten bis sie vor Russlands Tür stand. Nochmal ging sie alles durch. Es schien bis jetzt alles perfekt zu verlaufen, viel zu perfekt. Bestimmt lauerte nur irgendetwas darauf sie unter sich zu begraben. Doch auch nach einigen Minuten passierte nichts. „Puh…“ Erleichtert atmete sie aus und streckte sich zur Klingel hoch. Das Klingelgeräusch jagte der Vorschülerin Angst ein. Viel zu Creepy, wie sie fand. Der nächste der so eine Klingel an seinem Haus befestigt hat bekommt von mir eine Klingel geschenkt, dachte sie und wartete dass die Tür geöffnet wurde. Sie stand da, eine lange, lange Zeit. In Wirklichkeit stand sie etwa eine halbe Minute dort, von Geduld hatte Angie anscheinend noch nie etwas gehört. Das Geschenk stellte sie beiseite, nur um Genervt mit ihrem Fuß gegen die Tür schlagen konnte. „Hey! Mach endlich a-“ Unerwartet wurde Angie von einer Dachlawine verschüttet. Sie wusste es, der CShnee hat nur darauf gelauert sie unter sich zu begraben. „Mist.“ Gerade jetzt, wo man sie nicht sah, kam nicht mehr aus dem Schnee heraus. Welch Ironie. Angie versuchte sich vergeblich zu befreien. „Wo bleibt da nur die Logik?“ Fragte sie genervt. Durch Meter hohen Schnee konnte sie laufen, aber gegen eine mickrige Dachlawine schaffte sie es nicht anzukommen. „Привет.“ Endlich hatte man ihr die Tür geöffnet, leider etwas zu spät. An der Stimme erkannte sie Russland. Gut das es er war. Leider gab es doch noch ein Problem. Angie verstand kein einziges Wort auf Russisch. Sie grübelte. Sollte sie ihm es sagen, vielleicht würde er ihr eine Übersetzung geben. Schließlich überwand sie ihren Stolz und gab es zu. „Ich kann leider kein Russisch.“ Es war eine große Hürde dies zuzugeben.

Aus Ivans Sicht sah es aus als gäbe es kein kleines Mädchen. Nur einen sprechenden Schneeberg. Er schien jedoch schlau genug zu sein um zu erkennen dass Angie unter dem schneeberg vergraben war. Er befreite sie zum Teil aus dem Schnee und hob sie danach hoch. „Привет  heißt Hallo.“ Sagte er lächelnd. Ivan war wirklich nett. Er befreite sie und gab ihr zugleich eine Übersetzung. Vor zittern konnte sie sich leider nicht bedanken und klammerte sich an den Russen. Unter dem Schnee war alles wärmer gewesen, viel wärmer. In dieser kälte würde sie es keine Sekunde länger aushalten, das stand fest. Mit großen Kulleraugen sah sie ihn an. „Können wir rein gehen? Es ist Kalt.“ Ivan lies sie wieder auf den Boden. Richtig bekam man es gar nicht mit, so schnell hatte sie sich das Geschenk geschnappt und war in das Haus gerannt.

„Okay…“ murmelte die Vorschülerin. Russland war noch nicht da, sie hatte also glück so schnell gerannt zu sein. Es blieb noch kurz Zeit sich vorzubereiten. Also das Partyhütchen saß auf dem Kopf, das Geschenk stand auf dem Tisch, fehlte nur noch ihr auftritt. Gerade noch rechtzeitig stieg sie auf die Rückenlehne der Couch. Russland kam durch die Tür und wurde sofort von ihr Angesprungen. „Happy Birthday!“ Durch ihr zusätzliches Gewicht fiel er nach hinten, zu Boden. Sie natürlich mit. Irgendwie komisch…immer wenn sie jemanden ansprang fiel er um. So schwer war sie doch gar nicht. Dafür klein…und Ivan wollte dass sie noch kleiner wurde. Er hatte eine Hand auf ihren Kopf gelegt und drückte sie runter. Wie gemein war das denn! „Wer bist du eigentlich?“ fragte er sie. „Ich bin Angie.“ Da heute sein Geburtstag war übersah sie einfach mal wie klein sie gemacht wurde und blieb lieb. Als er schließlich die Hand von ihrem Kopf nahm stand sie auf und zog ihn mit zur Couch. Sie nahm das Geschenk vom Tisch und reichte es ihm. „Dein Geburtstagsgeschenk!“ rief sie fröhlich. Etwas irritiert sah er sie an. Wieso sollte ein Wildfremdes Mädchen ihm etwas schenken. Woher weiß sie eigentlich von seinem Geburtstag? Naja, ein kleines Danke kann bestimmt nicht schaden. „Danke.“ - „Mach auf!“ drängte sie ihn sogleich und ließ ihn auch nicht nachfragen wieso sie ihm etwas schenkte. Er setzte sich zu ihr auf die Couch und öffnete das Geschenk. Überrascht sah er auf den Inhalt. Es war wirklich das ungewöhnliches Geburtstagsgeschenk das er je von einem kleinen Mädchen bekommen hat. Hat er überhaupt schon mal etwas von einem kleinen Mädchen bekommen? Abgesehen von seinen Schwestern. Soweit er sich erinnern konnte nicht. Ganz oben in dem Geschenk war ein Lila Schal zu finden, war ja noch ein niedliches Geschenk. Doch ab da wurde es….viel zu niedlich. Stoffkatzen, gefolgt von Stoffhasen, bis hin zu Stoffhamster befanden sich darin. Es waren zu viele Stofftiere um alle aufzuzählen. „Kann es sein dass das Geschenk für jemanden anderes ist?“ Sie schüttelte eifrig den Kopf. „Nein, für dich. Ich hätte dir sogar Wodka geschenkt aber mein O-Nii-Chan konnte sich nicht von der Flasche trennen.“ Sie versuchte ihm so gut es ging zu erklären wie es abgelaufen war:

Ganz lieb sah Angie ihren Selbsternannten großen Bruder Marco an. „O-Nii-Chan krieg ich den Wodka?“ Geschockt griff er nach der Flasche. „Meins! Alles Meins!“ Mit hochgezogener Augenbraue ging sie wieder aus dem Raum. „Ich hab ja nur gefragt….“

„Dann hab ich es nochmal versucht.“ Erzählte sie ihm und eine weitre Erinnerungsgedankenblase erschien:

„Gib mir den Wodka!“ schrie Angie und hielt die Wodkaflasche so fest es ging fest. Marco versuchte die Flasche von ihr wegzuziehen. In der Art wie das spiel ‚Hau Ruck‘ nur mit einer Wodkaflasche. „Nein, wofür brauchst du ihn eigentlich?“ Das würde ihn schon mal blendend interessieren. „Als Geschenk für Russland.“ Marco stoppte. „Lässt du mich mitkommen und Belarus heiraten?“ sie sah ihn genervt an. „Nein!“ – „Dann bekommst du die Flasche nicht!“ er nahm die Flasche wieder an sich und lief zurück ins Wohnzimmer.

Die Erinnerungsblase über ihrem Kopf platzte. „So in etwa war das.“ Sagte sie Aufgeregt.   Er hatte die ganze Zeit über gespannt zugehört. Das ließ sie ganz vergessen, wie er sie die ganze Zeit kleiner machte. Auch wenn sie nicht noch kleiner werden wollte. Ihm konnte sie es verzeihen. „Du bist niedlich.“ Meinte er kurz nachdem sie wegen ihrer Größe zu schmollen begann. Eigentlich waren außer Russland und Angie niemand zuhause, weder die Ballistischen Statten noch seine Schwestern. Irgendwie schien Belarus jedoch Anwesen zu sein, obwohl sie es gar nicht war. So was nannte man vermutlich Schwesterliche Intuition…oder Stalkern. Man hörte die Haustüre aufbrechen und eine wütende Weißrussin herein stampfen. „Bruder!“ Irgendwie hörte sich das nach einer Todesdrohung an. Nicht für Russland sondern für Angie. Tatsächlich Natalia hob sie am Kragen hoch und sah sie wütend an. „Du-“ drohte sie doch Angie fing an laut zu weinen. „Wahh! Ich will nicht sterben!“ Die Vorschülerin schaffte es sich zu befreien und plumpste auf den Boden. „Wahhhhhh!“ Angie rannte in Höchstgeschwindigkeit auf die aufgebrochene Haustür zu. Vermutlich hätte sie einem Blitzer für Autos entgehen können so schnell war sie vor Natalia geflüchtet. Die sechsjährige hatte sich den Geburtstag etwas anders vorgestellt. Wenigstens konnte sie ihm das Geschenk übergeben. Natalia kümmerte sich dann auch nicht weiter um sie. Viel wichtiger war die Bestrafung des Russen. „Bruder!“ sie sah Ivan angsteinflößend an. „Können wir das nicht in Ruhe klären?“ Inständig hoffte er sein Vorschlag würde angenommen werden. War leider nicht so. „Bruder!“ Natalia Schritt Näher auf ihren Bruder zu. Ivan wich verängstigt zurück. „Bitte nicht!“ Genau wie Angie war er geflüchtet, doch nicht aus dem Haus sondern die Treppe hoch. In seinem Zimmer würde er hoffentlich sicher sein. Falls es bei Natalia als Verfolgerin überhaupt einen Raum gab in dem er sicher sein würde. Vermutlich nicht. „Geh doch endlich weg!“

Als Lettland vor Russlands Anwesen stand musste er erschrocken feststellen, dass die Tür aus den Angeln gerissen war. Kurz darauf sah er verwirrten einem kleinen Mädchen hinterher das weinend aus dem Haus rannte. „Wähh! Und so was will mein Nii-Chan heiraten?!“ Er kannte ihre Stimme. Sie war das sprechende Geschenk das ihm begegnet war. Als er Russlands Geburtstagskuchen von Österreich abholen wollte. Das Mädchen wollte Russland anscheinend auch zum Geburtstag gratulieren. Nett von ihr. Doch wieso war sie schreiend weggerannt? Kurz darauf sah er Russland die Treppe hochrennen gefolgt von Natalia. Jetzt wusste er wieso, am Besten er kam später wieder.


Kleines Extra:

Was wäre wenn Russland anstatt Lettland sie als sprechendes Geschenk bezeichnet hätte?

„Ein sprechendes Geschenk?“ Kaum hatte die Person das gesagt lief Angie zurück. „Ich bin kein sprechendes Geschenk!“ Wie konnte die Person, wer auch immer es war nur so etwas behaupten? Aber es sah wirklich aus als wäre die kleine Vorschülerin ein Sprechendes Geschenk. Noch bevor Angie weiter motzen konnte wurde ihr dieses abgenommen und sie am Kragen gepackt. „Hey gib das wieder her! Das ist für Russland und du-“ sie stoppte als sie in das Gesicht der Person sah. Beige haare, blau-violette Augen und sein typisches Kindliches lächeln. Sie wusste die Stimme kam ihr bekannt vor. Wieso war sie nicht gleich darauf gekommen. „Du bist Russland…hätte ich mir irgendwie denken können….“ Seufzte sie. Damit befand sie sich nun in der Gewalt Russlands. „Kommst du mit Russland nach Hause?“ fragte er sie Lieb. Seine bitte konnte sie schlecht abschlagen. Allein weil sie sowieso zu ihm wollte. „Ja, Angie kommt mit zu Russland nachhause.“ Seufzte sie traurig da ihr eigentlicher Plan vereitelt wurde. Am Kragen wurde sie schließlich zu Russland nachhause getragen, dabei ließ sie es sich nicht entgehen und sang fröhlich, mit schiefen tönen, ‚Happy Birthday to you‘
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Happy Birthday Russland!! -^-^-
Irgewndwie gefällt mir das Kapi nicht ._.
Hoffentlich hat es euch gefallen :D
....wenn nicht wäre es bischen schlimm <.<
aber egal xD

LG Angie -^-^-
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