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Fate is what we make.....

von olischulu
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P16 / Gen
Cameron John Connor Sarah Connor
30.12.2012
17.02.2013
8
18.944
 
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30.12.2012 2.740
 
Disclaimer

Ich weise hiermit ausdrücklich darauf hin, dass ich keinerlei kommerzielle Absichten verfolge und untersage die Weiterreichung in dieser Absicht. Das Geschriebene dient lediglich dem Vergnügen des Lesers. (und meiner Entspannung).

Alle Rechte an den Personen aus "Terminator: The Sarah Connor Chronicles" liegen bei Warner, FOX bzw. den betreffenden Rechte- bzw. Lizenzinhabern.


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A/N
Dies ist ein Sequel zu meiner Story „No Fate“. Diese zu lesen gibt zwar einen –etwas- tieferen Einblick in Camerons Geschichte ist aber dennoch nicht unbedingt notwendig, da der entscheidende Part ohnehin wiederholt wird..

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Kapitel 1

„So, hast du irgendwelche hübschen Mädchen kennengelernt?“ Fragte Sarah aus einem Gefühl heraus, nachdem John ihr erklärt hatte, dass ihm ihr neuer Wohnort nun überhaupt nicht gefiel.

Sie saßen auf Johns Bett. Auf die Frage hin erhellte sich seine Mine. Er sah zur Seite auf seine Mom und lächelte verlegen.

Sarah gab sich kumpelhaft um seine Verlegenheit zu überspielen. Sie stieß ihm mit dem Ellbogen in die Rippen. „Na erzähl schon“.

„Mich hat ein Mädchen angesprochen“, sagte er leise. „Sie scheint sehr nett zu sein“.

„Hast Du Dich mit ihr verabredet?“ Fragte Sarah neugierig. „Früher hast Du nicht lange gezögert soweit ich weiß“.

Diese Bemerkung lies seine Laune sinken. -Früher-, das hieß als er bei seinen Pflegeeltern Todd und Janelle gewesen war während seine Mom in Pescadero einsaß. „Das war früher“, sagte er zurückhaltend.

Sarah legte die Hand auf seine Schulter. „Ich verbiete Dir nicht Freundschaft zu schließen“, sagte Sarah eindringlich.

Jetzt sah er sie voll an. „Wir sind gar nicht lange genug an einem Platz als dass ich Freundschaften schließen könnte. Jedes Mal wenn ich anfange Leute kennen zu lernen laufen wir weg“, sagte er unterschwellig aggressiv.

„Es tut mir Leid aber Du weißt das wir vorsichtig sein müssen. Wir dürfen Niemandem trauen“, versuchte Sie zu erklären.

„Sag das Charley“, sagte er vorwurfsvoll. Dann sprang er auf und Verlies das Haus.

Sarah sah ihrem Sohn nach. Sie wusste, dass sie Charley nur auf ein Gefühl hin verlassen hatte. Es waren einfach ihre Träume die sie rastlos durch das Land trieben.

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John war still als sie Abends am Tisch saßen. Den ganzen Tag war er ums Haus geschlichen und hatte sich die Gegend angesehen. Nun stocherte er lustlos in seinem Essen.

Sarah sah ihm eine Weile zu. „Lad sie ein, geh mit ihr aus“, sagte sie schließlich aufmunternd.

John hatte die Gabel im offenen Mund und starrte seine Mutter an. „Wen Mom?“ Fragte er schließlich nachdem er das Rührei von seiner Gabel abgestreift und in seine Backe geschoben hatte.

Sarah versuchte ein Lächeln. „Dieses Mädchen dass Du kennengelernt hast“.

John überlegte lange Sekunden. „Das wäre ihr gegenüber nicht fair. Was ist wenn sie mich mag und wir irgendwann einfach verschwinden?“

„Sei nicht zu hart zu Dir selbst“, sagte Sarah ermahnend.

John legte seine Gabel auf den halb leer gegessenen Teller. „Ich bin nicht hart, das ist Dein Part“, sagte er sarkastisch während er aufstand. „Ich geh schlafen“.

Sarah sah John nach als er in sein Zimmer ging.Sie hatte Schuldgefühle ihm gegenüber nur hoffte sie, dass er irgendwann verstehen würde, dass es notwendig war nicht zu lange an einem Ort zu bleiben.

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Sie hatte ihre Arbeiten beendet. An strategischen Stellen überall im Haus waren nun Waffen versteckt. Sarah sah sich noch einmal genau im Wohnraum um um zu sehen, ob ein Besucher verdacht schöpfen könnte.

Schließlich begann sie ihre Malutensilien einzupacken und wegzuräumen. Als sie gerade ihre Hände gereinigt und sich umgezogen hatte klopfte es an der Haustür.

Beunruhigt zog Sarah ihre Waffe und hastete lautlos zur Tür. Sie spähte durch den Türspion und erblickte ein Mädchen mit langen braunen Haaren. Schnell schob sie die Waffe hinten in ihren Hosenbund und blickte sich nochmals kurz um bevor sie öffnete.

„Guten Abend Sarah Connor“, sagte die Brünette schlicht.

Mit einer Geschwindigkeit, die einem Revolverhelden aus dem Wilden Westen Ehre gemacht hätte hatte sie ihre Waffe wieder in der Hand und auf das Mädchen gerichtet. „Wer bist Du?“

Die junge Frau hob langsam die Hände. „John schickt mich“, sagte sie knapp.

„Sarah trat zurück und winkte mit dem Kopf. Sie sah der Brünetten einen Augenblick hinterher, bevor sie kurz den Kopf aus der Tür streckte und sich umsah.

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„Bist Du das Mädchen, das John heute angesprochen hat?“, fragte Sarah, nachdem sie sich gesetzt hatten.

„Ja, ich bin Cameron. Ich wollte den ersten Kontakt herstellen“, entgegnete die Brünette.

„Er wird nicht erfreut sein, er dachte das Mädchen das ihn angesprochen hat hätte vielleicht ein persönliches Interesse“. Milder Vorwurf lag in Sarahs Stimme.

„Ich habe ein persönliches Interesse“, sagte Cameron mit Nachdruck.

Sarah runzelte die Stirn. „Willst Du mir damit sagen, mein Sohn hätte sich aus der Zukunft eine Freundin zurückgeschickt. Ist er tatsächlich so egoistisch geworden? Und warum hat er Dich nicht bei sich behalten“.

Cameron blickte traurig zu Boden. „Er starb mit nur 49 Jahren an einer schweren Leukämie“, entgegnete sie leise“.

„Leukämie?“ Fragte Sarah geschockt.

Das Mädchen blickte auf und nickte. „Ein Unfall mit der Energiezelle eines Terminators. John ist mit der Isotopenlösung direkt in Berührung gekommen“.

Sarah räusperte sich mit Tränen in den Augen. „Konnte man ihm nicht helfen?“

Erneut schüttelte das Mädchen den Kopf. „Seine Blutgruppe ist so selten, dass kein geeigneter Knochenmarkspender gefunden wurde“.

Sarah nickte wissend. „Das war immer eine meiner Ängste“, sagte sie leise. „Das er schwer verletzt wird und kein Blutspender gefunden wird“.

„Die einzigen mit seiner Blutgruppe die kompatibel gewesen wären waren die Reese Brüder aber beide standen nicht mehr zur Verfügung.

Sarahs Kopf war in Camerons Richtung gezuckt. „Reese BRÜDER?“ Fragte sie betont.

Cameron nickte. „First Lieutenant Derek Reese und Sergeant Kyle Reese, beide 132te Tech Com“.

Sarah war sprachlos. Kyle, ihr Kyle hatte einen Bruder und dieses Mädchen vor ihr war nahe, viel zu nahe an einem Geheimnis dran, das unbedingt gewahrt werden musste.

„John hat Beide durch die Zeit geschickt“, sagte Cameron. „BEIDE John Connor haben das getan“.

Sarah senkte den Kopf und stützte das Gesicht in die Handflächen damit Cameron nicht sehen konnte welche Emotionen bei ihren Erinnerungen und Überlegungen auf ihrem Gesicht zu sehen waren.

Einige Zeit später hob Sarah den Kopf. „Sag mal“, begann sie nachdenklich. „Wie lange kanntet ihr Euch, Du und mein zukünftiger Sohn.

Camerons Blick schweifte ab. „In der Zeitlinie aus der ich komme haben wir uns am selben Tag kennengelernt wie in dieser“.

Sarah war verwirrt. „Aber wenn er 49 Jahre alt war als er starb..........“, Sarahs Blick irrte zur Seite, zuckte dann aber zurück zu dem Mädchen vor ihr. „Wie alt bist Du?“

„Ich bin 18 Jahre nach vorne durch die Zeit gesprungen. Wenn man diese Jahre abzieht bin ich 17 Jahre alt.

Sarah wurde immer verwirrter, weil sie das Mädchen genau auf dieses Alter geschätzt hätte. „Aber........ aber dann wäre John er wäre ….... 32 gewesen.......“. Sarah kratzte sich am Kopf. „Du sagtest aber..... er ist jetzt.... 15......“. Sarah schüttelte den Kopf. „Ich komm nicht mehr mit“.

Cameron hatte ein feines Lächeln in den Mundwinkeln. „Ich war in meinem ersten Jahr, als ich und John uns kennenlernten“.

Sarah starrte das Mädchen an. „Ich verstehs nicht“.

„Ich wurde 20 27 von General John Connor zurückgesandt um sein Jüngeres Ich 19 99 vor einer Maschine Skynets zu beschützen. Das lag noch innerhalb des ersten Jahres nach meinem -Bautag-“.

Sarahs Augen wurden groß. „Bautag?“

Cameron lies ihre Augen aufleuchten.

Wie von einer Tarantel gestochen sprang Sarah panisch nach hinten. Dabei warf sie sich so heftig gegen die Lehne des Sessels, dass dieser zusammen mit ihr nach hinten kippte.

Als Sarah dann aufsprang und die in der Wand versteckte Waffe herausreißen wollte war Cameron, die mit einer solchen Reaktion gerechnet hatte bei ihr. Sie umschlang Sarah mit einem Arm und hielt ihr mit der anderen Hand den Mund zu.

„Nicht schreien.......BITTE“, sagte sie eindringlich. „Ich möchte nicht, dass John aufwacht. Und jetzt schon erfährt dass ich kein Mensch bin“.

Sarah wehrte sich mit aller Kraft, musste aber schließlich einsehen, dass sie keine Chance hatte. So erlahmte ihr Widerstand.

„Ich lass Dich los, wenn Du mir Schwörst, mich zuerst zu Ende anzuhören“, sagte Cameron energisch.

Sarah verdrehte die Augen und versuchte über ihre Schulter zu blicken. Dann nickte sie.

„Bitte, es sind schon zu viele Fehler gemacht worden, lass uns nicht noch Einen hinzufügen“, sagte Cameron, dann lies sie Sarah los.

Diese fuhr herum und starrte der brünetten Maschine in die Augen. „Ich hoffe deine Erklärung ist gut. Bis jetzt glaube ich Dir nämlich kein Wort“, spie sie fast aus.

Cameron sah kurz stumm in Sarahs Augen, dann bückte sie sich und richtete den Sessel wieder auf. Sie zeigte auf den Sessel und setzte sich dann erneut auf die Couch. „Nimm bitte wieder Platz“, fügte sie der Geste hinzu als Sarah stehenblieb.

„Der General John Connor......“, begann sie dann, „..... der mich zurück geschickt hatte, hatte eine Allianz mit einer Gruppe Maschinen angestrebt, die sich von Skynet losgesagt hatten.....“.

„Soll das heißen, die Maschinen hatten einen freien Willen?“ Unterbrach Sarah verwirrt.

„Das ist korrekt. Es hat immer wieder Maschinen gegeben, die ein eigenes Bewusstsein entwickelt haben. Meistens jedoch wurden diese für Skynet defekten Maschinen zerstört als sie versuchten zu entkommen. Teilweise sogar von Widerstandskämpfern, die für eine solche Entwicklung naturgemäß nicht zugänglich waren“.

Sarah wirkte nachdenklich. „Das ist ja wohl auch verständlich“.

Cameron nickte bestätigend. „Erst einer Gruppe von T1001 gelang es zu überleben und andere Maschinen vor der Zerstörung zu bewahren“.

Sarah war bei der Erwähnung der T1001 zusammengezuckt. Unwillkürlich griff sie sich an die Stelle, an der der T1000 sie durchbohrt hatte.

„John Connor hatte mich zurückgeschickt mit der Mission sein jüngeres Ich in jedem Fall zu beschützen selbst wenn ich mich dabei selbst opfern müsste. Ich habe der Notwendigkeit dieser Mission vorbehaltlos zugestimmt“, erklärte Cameron weiter.

Sarah sah, wie die Maschine plötzlich aufsprang und zu Johns Zimmertür hastete. Alarmiert sprang sie ebenfalls auf und folgte Cameron, die gerade leise das Zimmer ihres Sohnes betrat.

„Er hat einen Alptraum“, flüsterte Cameron als Sarah neben ihr stehen blieb.

Sarah nickte als sie auf ihren Sohn sah, der sich stöhnend hin und her wälzte. Dann sah sie mit aufgerissenen Augen zu, wie die Maschine zum Bett ging und sich vorsichtig hinsetzte.

Sarah streckte die Hand aus und wollte protestieren, verstummte aber, als sie sah wie unendlich vorsichtig Cameron die Hand ausstreckte und John über den Rücken streichelte.

Langsam beruhigte sich John und fiel schließlich in einen ruhigen Schlaf. Cameron erhob sich zufrieden lächelnd und ging zurück in den Wohnraum.

Sarah sah der Maschine erstaunt nach.

„Cammron“, oder so ähnlich murmelte in diesem Moment John und drückte seine Bettdecke an sich.

Sarahs Blick war nochmal zu ihrem nun lächelnden Sohn zurückgezuckt. 'Er lächelt...', dachte sie verwundert und blickte kurz zu der Maschine die wartend am Fenster des Wohnraumes stand. Dann wieder zu John. 'Sonst lächelt er nie'.

Sarah schloss leise die Tür und ging nachdenklich zurück zum Sessel und lies sich seufzend hineinfallen. „Du sagtest, du hättest der Mission zugestimmt“, stellte Sarah das unterbrochene Gespräch wieder aufnehmend fest. „Das heißt, Du hast auch einen freien Willen?“

„Das ist korrekt. Nach dem Ende des Krieges bekamen Die freien Maschinen auf Druck des Präsidenten hin vom Parlament den Bürgerstatus zuerkannt. Ich selbst war die Beraterin des Präsidenten und habe ihn sogar in der ganzen Welt bei diversen Anlässen vertreten“, erklärte Cameron.

Nachdenklich schüttelte Sarah den Kopf.

„Wie stellst Du Dir das vor? Du bist eine Maschine, wärst nur eine Art Sexpuppe für ihn. John braucht aber Jemanden der seine Gefühle erwidert“, wechselte Sarah das Thema, da ihr der Gedanke an Maschinen als Bürger buchstäblich Übelkeit bereitete.

Cameron bewegte sich vom Fenster weg. „Das kann ich“, sagte sie eindringlich. „Ich bin das fortschrittlichste Modell, dass Skynet jemals entwickelt hat. Ich habe die Fähigkeit Emotionen zu verarbeiten“, sagte sie und setzte sich erneut Sarah gegenüber auf die Couch.

Sarah blickte in ihr Gesicht. „Aber diese Emotionen sind nicht echt“.

„Für mich schon“.

„Und die Berührungen? Küssen, streicheln und......... so weiter? Wie soll das funktionieren? Bohrte Sarah weiter nach.

„Mein Körper ist mit einem komplexen künstlichen Nervensystem ausgestattet“, entgegnete Cameron. „Und bevor Du fragst. Er ist anatomisch korrekt“. Sie stand auf. „Ich kann es Dir beweisen“, sagte sie und begann sich zu entkleiden.

Sarah sprang auf. „Stop!“ Rief sie unterdrückt.

Cameron hielt inne, Reißverschluss und Knopf der Jeans bereits offen. Dann zwinkerte sie Sarah zu und zog demonstrativ langsam den Reißverschluss wieder hoch.

Sarah hatte ein lila Panty sehen können. 'Zumindest trägt Sie......... ES Unterwäsche' Dachte Sarah ärgerlich, dass sie einen Moment ihre Objektivität verloren und ein Mädchen statt einer Maschine gesehen hatte.

Cameron beobachtete jede Regung bei Sarah. Sie kannte sie gut genug um einschätzen zu können, ob Sarahs Einstellung ihr gegenüber zur positiven oder negativen Seite schwenkte.

„Du wolltest mir erzählen, was weiter passiert ist“, sagte Sarah schließlich.

Cameron nickte „20 09 kam der Tag, als wir Kontakt mit einem T1001 der Rebellierenden Maschinen herstellten. Diese Maschine hatte eine Künstliche Intelligenz entwickelt, die es mit Skynet aufnehmen sollte. Allerdings war diese Künstliche Intelligenz, John-Henry genannt, nicht mobil sondern an einen stationären Rechner gebunden. Ich entschied, dass es das Beste für die Mission war John-Henry meinen Chip zu überlassen und er benutzte ein TDE um in die Zukunft zu reisen. Er wollte so viele Informationen über Skynet sammeln wie möglich und selbst sehen was Skynet tun würde“.

Nun sah Cameron zur Seite und schwieg eine Weile. Sarah sah verschiedene Emotionale Ausdrücke über ihr Gesicht huschen.

„Und dann ? Hat John nicht eingesehen, dass es so am Besten war?“ Fragte Sarah vorsichtig.

„Ich hatte ihm nicht mitgeteilt, dass ich diese Absicht hatte“, sagte Cameron ohne Sarah anzublicken. Dann blickte sie auf. „John folgte zusammen mit dem T1001 John-Henry in die Zukunft“.

Sarah stand der Mund einen Augenblick offen. „Er hat WAS?!“ Fragte sie lauter als beabsichtigt.

Cameron blickte kurz zu Johns Zimmertür und schien zu lauschen.

Sarah wartete über ihre eigene Lautstärke erschrocken ab bis Cameron weitersprach.

„Versteh das bitte Sarah Connor. Er ist meinem Chip 18 Jahre in die Zukunft gefolgt. Ich hatte nicht erwartet, dass seine romantischen Gefühle für mich so tief waren“.

Sarah hielt es nicht mehr auf ihrem Platz. „Weiter“, sagte sie mit kratziger Stimme, während sie begann im Raum auf und ab zu gehen.

„John-Henry baute mir einen neuen Körper und kreierte auch einen Chip für sich selbst, damit er mir meinen eigenen wieder geben konnte“, erklärte Cameron weiter. „Dann wollten Weaver und John-Henry wieder mit John zurückspringen“.

„Was ist dann passiert? Du sagtest was davon, dass Du 18 Jahre übersprungen hast. Nicht aber dass Du zurückgekehrt bist“, erkannte Sarah aufmerksam.

„Das bin ich auch nicht“, entgegnete Cameron.

Der Klang ihrer Stimme lies Sarah herumfahren. Sie sah gerade noch, wie sich Cameron mit der Hand eine Träne von der Wange wischte.

„Um ihm den schnellen Kontakt mit dem Maschinenwiderstand zu ermöglichen bin ich in der Zukunft geblieben und er musste 18 Jahre warten um mich wieder zu sehen“. Erneut stiegen ihr Tränen in die Augen.

„Hatte er keine Frauen in der Zeit?“ Fragte Sarah irritiert.

„Was ist schon Sex, wenn man die Liebe seines Lebens verloren hat“, sagte Cameron mit der brüchigen Stimme eines alten Mannes.

Sarah hatte Mühe die Stimme als die ihres Sohnes zu erkennen und sicher war sie sich keineswegs. Was dieser Satz aber andeutete war schlimmer als sie zuerst gedacht hatte.

Sarah beendete ihre Odyssee durch den Raum. „Aber Er hat es geschafft, Er hat Skynet besiegt.“ Stellte sie fest.

„Ich habe ihm etwas ähnliches gesagt kurz bevor er starb“, sagte Cameron. „Cam, ich habe nicht gelebt, ich habe nur funktioniert. Mein Leben endete in dem Moment als ich Dich leblos in dem Stuhl fand“, fügte sie mit seiner Stimme hinzu.

Sarah starrte die junge Frau vor sich an. „Er war SO unglücklich?“

Cameron sah zu ihr auf. „So unglücklich, dass er mich zurück geschickt hat um es richtig zu stellen“.

Sarah war eine Minute sprachlos. „Ich muss darüber nachdenken“, sagte sie schließlich und ging zur Haustür.

„Er bat um einen Kuss, bevor er starb“, sagte Cameron in ihren Rücken. „Es war unser Erster.....“.

Sarah war kurz erstarrt, den Türknauf in der Hand. Sekunden nach Camerons Worten verließ sie wortlos das Haus.

„....... und Letzter“, beendete Cameron den Satz unter Tränen, nachdem Sarah Connor die Tür bereits geschlossen hatte.

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Als Sarah 10 Minuten später zurückkehrte war Cameron nirgendwo zu sehen, Fast panisch rannte Sarah zu Johns Zimmertür Sie war zwei Schritte im Zimmer, bevor sie vor Schock erstarrte.
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