Das Isle-Esme-Experiment

GeschichteAbenteuer, Romanze / P18
Edward Anthony Masen Cullen Isabella "Bella" Marie Swan
29.12.2012
31.03.2013
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Disclaimer: Das komplette Twilightuniversum gehört Stephenie Meyer. Ich leihe mir ihre Püppchen nur aus, um sie nach meiner eigenen Pfeife tanzen zu lassen! ;-)


Huhu ihr Lieben,

ja, ich glaub es auch kaum, aber ich habe gleich ZWEI neue FFs am Start!
Dafür werde ich mal versuchen, mir einen ordentlichen Postingrhythmus anzugewöhnen! LOL
Hier wird es am Anfang aber etwas schneller gehen, weil die ersten Kapitel nicht ganz so lang sind.

Es gibt wechselnde POVs der beiden Hauptcharaktere und wir hören in jedem Kap mindestens einmal von beiden!

Mehr sag ich jetzt einfach mal nicht, sondern wünsche einfach viel Spaß, auch in stürmischen Zeiten!!!

Eure Ulli    


29.12.12
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Prolog


Bella


„Es ist für alles gesorgt, Miss Swan! Es wird ihnen an nichts fehlen! Wir werden sie bis nach Rio einfliegen und von dort aus geht es mit dem Boot weiter, bis zur Insel. Im Hafen werden sie auf ihren Forschungspartner treffen. Dort bekommt jeder von ihnen die Forschungsunterlagen und ein Notfallpäckchen, einen kleinen Koffer, mit allem, was man zum Überleben braucht.“

Auf meinen besorgten Blick hin lächelt Dr. Cullen mich an und meint:
„Ich denke nicht, dass sie ihn brauchen werden, aber sicher ist sicher. Haben sie noch irgendwelche Fragen, Miss Swan? Irgendwelche Zweifel?“, will er wissen, aber im Moment fällt mir nichts ein.
Alles Wichtige haben wir längst geklärt und alle Regeln für das Experiment, das für vier volle Wochen mein Leben beansprucht, stehen in einem kleinen Handbuch, das ich mir seit unserem ersten Treffen bestimmt zwanzig Mal durchgelesen habe.

Ja, ich bin bereit und meine letzten Zweifel… verdränge ich so gut es geht.
Es wird alles gut werden, da bin ich mir sicher. Na ja… so sicher wie man eben sein kann, wenn man sich kopfüber ins Ungewisse stürzt.
Aber ich vertraue Dr. Cullen, der mich zum Abschied noch einmal so herzlich und beinahe schon liebevoll anlächelt, dass auch die letzten Bedenken, die ich habe, sich in Luft auflösen.

Okay, ich weiß, dass ich heute Abend wieder wach in meinem Bett liegen werde und dass ich grübeln werde. Seit ich mich für das Experiment entschieden habe, drehen meine Gedanken sich im Kreis.
Was ist, wenn mir etwas zustößt?
Was ist, wenn mein Forschungspartner unsympathisch ist?
Ich frage mich, warum ich ihn nicht vorher kennenlernen darf…
Aber Dr. Cullen meinte nur, es würde die Forschungsergebnisse verfälschen und ich muss diese vage Antwort wohl oder  übel akzeptieren und dem guten Doktor glauben, denn mehr kann und will er mir nicht sagen.

Und so zwinge ich meine Gedanken an meinem vorerst letzten Abend in meinem eigenen Zuhause, in meinem eigenen Bett, in andere Bahnen.
Ich denke an die Zukunft und male mir aus, was ich mit dem Scheck anfangen könnte, den Dr. Cullen mir persönlich überreichen wird, sobald ich wieder in Seattle bin.
Ich weiß, dass nichts von den erträumten Dingen mir jemals gehören wird, dass ich das viele Geld nicht einfach so für mich verschwenden werde, denn ich werde es nicht einmal anrühren.
Aber man wird jawohl noch träumen dürfen…

Und so sehe ich mich in dieser Nacht auf einer ausgedehnten Europareise und noch während ich in Gedanken an der Champs Elysee spazieren gehe, schlafe ich ein.
Meine Träume sind so friedlich und schön, doch dann ändert sich das schlagartig.
Graue Wolkenberge türmen sich an einem sonst strahlend blauen Himmel auf.
Blitze zucken und Donner grollt in der Ferne, kommt immer näher.
Der Traum macht mir Angst, aber was mich letztendlich weckt ist nicht der heraufziehende Tropensturm über einem wunderschönen Eiland.

Es ist bronzefarbenes Haar über einem Gesicht, an das ich mich kaum erinnern kann.


~*~*~


Edward



„Ja, Carlisle, ich weiß über alles Bescheid! Du musst es mir nicht noch zwanzigmal vorbeten!“, genervt verdrehe ich die Augen, in der Hoffnung, er lässt mich bald in Ruhe mit seinen ewigen Vorhaltungen und Verhaltensregeln. Er tut ja beinahe so, als wäre ich ein Kleinkind…
Oder irgendein Hinterwäldler, der nicht weiß, wie man sich zu benehmen hat.

Okay, ich gebe zu, in der Vergangenheit habe ich mich oft wie ein Neandertaler aufgeführt, aber wir beide wissen, dass es jetzt anders ist.
Warum lässt er mich dann nicht einfach in Ruhe?

„Okay, mein Sohn… Ich habe vollstes Vertrauen in dich und ich weiß, du wirst mich nicht enttäuschen“, meint Carlisle, aber entgegen meiner Erwartungen ist sein Blick aufrichtig.
Er lächelt mich an und ich kann eine Spur von… väterlichem Stolz in seinen alternden Zügen erkennen.

Womit ich das verdient habe, weiß ich nicht, aber ich schwöre bei Gott… oder bei allem, was mir sonst so heilig sein könnte, dass ich ihn und Esme nicht enttäuschen werde.
Nicht diesmal!
Nie wieder sollen sie mich so mitleidig und besorgt ansehen, wie sie es noch vor ein paar Monaten getan haben.
Ich will, dass sie stolz auf mich sind. Ich will ihr Vertrauen wirklich verdienen.

Nur deshalb habe ich einer Teilnahme an Carlisles neuestem Experiment zugestimmt.
Na ja… ich habe mich förmlich darum gerissen.
Carlisle wollte mir erst gar nicht davon erzählen, aber als ich erst mal Wind von der Sache bekommen hatte, habe ich mir fast ein Bein ausgerissen, um im Programm aufgenommen und schließlich sogar als Forschungsobjekt ausgewählt zu werden.

Ich denke, wir beide wissen, warum ich so scharf darauf war…

Und wir beide wissen, dass es die richtige Entscheidung war, ausgerechnet mich für das Experiment zu engagieren.

Es wird mir gut tun, von allem weg zu kommen und die Vergangenheit hinter mir zu lassen…

Auch wenn es nur für vier Wochen ist.  


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A/N: Ob das gut gehen kann???????

Was meint ihr?  
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