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Call me, maybe!

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteHumor, Liebesgeschichte / P18 / MaleSlash
23.12.2012
23.12.2012
1
7.118
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Dieses Kapitel
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23.12.2012 7.118
 
Hallöchen :)
Ich melde mich zurück mit meinem ersten OneShot. Ich habe ihn schon vor Monaten angefangen, abgespeichert und dann vor kurzem beim Aufräumen der Festplatte wiedergefunden. Da mich die Idee gereizt hat und ich jetzt Ferien habe, musste ich einfach weiterschreiben.
Ich will vorweg sagen, dass dieser OS sehr sexlastig ist und die Story etwas zu kurz kommt, aber das muss auch mal sein. Hoffentlich habt ihr Spaß mit den beiden (ich persönlich mag die Charaktere sehr gerne :D)!
Reviews, Favoeinträge und sonstiges Feedback ist natürlich immer gern gesehen.
Alles Liebe!

PS: Mich gibt es jetzt auch bei Facebook: https://www.facebook.com/pages/Thefluffyunicorn/320678224732385?ref=hl Ich freue mich auf eure Besuche :)



Leonards Herz schlug ihm bis zum Hals, während er wie schon so oft seine Unterlagen auf dem Pult ausbreitete. Langsam trudelten die ersten Schüler ein, die ihm alle aufmunternd und ermutigend zulächelten.
Leonard lächelte gequält zurück und schaute immer wieder auf die Uhr. Gleich würden die Direktorin und das Bildungskomitee für Studenten von Geschichte auf Lehramt kommen und seine Fähigkeiten als Lehrer prüfen. Leonard wurde schon öfters geprüft und hatte immer mit Bravour bestanden, doch heute war sein Staatsexam. Wenn er heute durchfallen würde, müsste er in einem halben Jahr von neuem sein Referendariat und seine Examensprüfungen an einer anderen Schule machen.

Er schob sich die Ärmel seines weißen Hemdes hoch und ging im Kopf dabei nochmal genau durch, wie die Stunde heute ablaufen würde. Er würde die Direktorin und das Komitee vorstellen, mit den Schülern das zu erreichende Ziel dieser Stunde besprechen, dann die Gruppen einteilen und zu guterletzt würden diese dann ihre Ergebnisse im Plenum präsentieren.
Leonard atmete tief durch, richtete seine kurzen, blonden Kringellocken noch ein letztes Mal und bat dann die Schüler Platz zu nehmen. Er lächelte in die Runde, verkündete wie wichtig diese Stunde für ihn seien würde und dass er hoffte, dass alle gut mitarbeiteten.

Kurz darauf trafen auch schon die besagten anderen Personen ein, die er mit einem Händedruck und einem freundlichen "Guten Tag" begrüßte. Die insgesamt vier Personen setzten sich ganz nach hinten. Dorthin, wo Leonard schon extra die bequemen Stühle hingestellt hatte.
Die zwei Frauen des Bildungskomitees und die Schuldirektorin waren schon etwas älter, Leonard schätzte sich auf Mitte 50, und der Mann, der neben ihnen saß, war noch sehr jung, kaum ein paar Jahre älter als Leonard selbst.
Er trug ein dunkles Hemd, eine Krawatte und eine Jeans. Sein kinnlanges, braunes Haar hatte er gescheitelt und nach hinten gegeelt. Die kalten, grauen Augen musterten Leonard ebenso aufmerksam, wie es dessen rehbraunen Augen taten. Als sich ihre Blicke trafen, grinste der dunkelhaarige und Leonard traute seinen Augen kaum. Sein Grinsen war in keinster Weise aufmunternd oder erheiternd, sondern lasziv und gierig.

Als er Leonards verwirrten Gesichtsausdruck bemerkte, wand er den Blick ab und notierte sich, immer noch grinsend, etwas auf seinem schwarzen Klemmbrett. Nervös und durcheinander nestelte Leonard am Knopf von seinem Hemd herum und die neugierigen, auffordernden Blicke der Schüler, bohrten sich nur so in seine Brust. Er seufzte, versuchte einen klaren Kopf zu fassen und sah dann selbstsicher in die eher kleine Runde des LK-Kurses.
"Guten Morgen", sagte er lächelnd und der Kurs antwortete brav mit einem "Guten Morgen Herr Tillmann". Leonard lächelte zufrieden. Ihm war durchaus bewusst, dass die Klassen, in denen er kurzfristig unterrichtete, ganz verrückt nach ihm waren und dass besonders dieser Kurs alles daran setzen würde, ihn durch die Prüfung zu bekommen. Er stellte ihnen die Besucher vor, denen ebenfalls ein guter Morgen gewünscht wurde.

Leonard besprach danach wie geplant den Verlauf der Unterrichtsstunde und teilte dann die Gruppen ein. Die anfängliche Nervosität war schon bald verflogen und er war voll in seinem Element, bis ihn die Direktorin nach hinten rief. Sie sagte ihm, dass sie und die anderen Prüfungsmitglieder sehr zufrieden mit ihm waren und dass es für ihn praktisch unmöglich wäre deren Meinungen noch zu ändern. Stolz lächelte Leonard und bekam von jedem ein ebenso freundliches Lächeln zurück.
Die drei Frauen fingen an sich leise zu unterhalten und Leonard wollte sich gerade wieder umdrehen, als er am Ärmel zurückgehalten wurde. Verwirrt dreht er sich um und blickte in große, grauen Augen. Ein spöttisches Grinsen zierte nun die vollen Lippen des Schönlings. Leonard erinnerte sich in dem Moment wieder daran, dass sein Vorname Alex war und dass er schon seit ein paar Jahren fast hauptsächlich Referendare von dieser Schule prüfte.

Fragend und immer noch lächelnd sah Leonard ihn an, hielt mühsam dem stechenden Blick seines Gegenübers stand. "Ich wollte Ihnen nur sagen, dass man durch ihr Hemd sehen kann.", sagte Alex ruhig, das spöttische Grinsen zierte dabei immer noch sein unverschämt attraktives Gesicht.
Verständnislos starrte Leonard ihn an, was Alex´ Grinsen nur noch frecher werden ließ. "Ich konnte vorhin ganz deutlich Ihre Brustwarzen durchsehen. Nicht, dass es mir nicht gefallen hätte, ich wollte Sie nur gewarnt haben.", sprach er weiter mit feinem, ausländischem Akzent und musste sich krampfhaft ein Kichern verkneifen.
Als Leonards Augen sich weiteten, seine Wangen erröteten und seine Hände geistesabwesend anfingen mit den Knöpfen des so wunderbar transparenten Hemdes zu spielen, machte er einen herrlich verunsicherten und verlorenen Eindruck.

"W-wie bitte?", fragte Leonard höflich und halbwegs ruhig nach, obwohl er in diesem Moment am liebsten im Erdboden versinken wollte. "Sie haben mich schon verstanden.", antwortete Alex sehr forsch und auch sein Blick, der immer noch auf Leonard gerichtet war, wurde unfreundlicher, fast schon ein bisschen sauer. Leonard wurde noch röter im Gesicht.
"J-ja.", brachte er dann noch heraus, bevor er sich schnell umdrehte und zum Pult nach vorne ging. Alex sah ihm grinsend hinterher. Er wusste genau, wie sehr ihn diese Aussage verunsichert hatte und er liebte es seine Opfer, wie er sie schon mal nannte, so hilflos zu sehen.

Zitternd stütze Leonard sich auf dem Pult ab und vermied es jemand ganz bestimmten anzusehen. Er sah auf die Uhr. Noch 5 Minuten und er wurde von seinem Leid erlöst und konnte mit den Schülern endlich die Ergebnisbesprechung durchführen. Er hatte den Blick gesenkt, starrte auf seine Finger, die ungeduldig aufs massive Holz des potthässlichen Lehrerpultes trommelten. Aus dem Augenwinkel sah er, wie sich ein Schweißtropfen langsam seinen Weg an seinen Schläfen vorbei, runter zu seinem Kinn bahnte. Leonard wischte sich schnell darüber.

Sofort sah er auf die Uhr und hoffte die 5 Minuten totgeschlagen zu haben, doch seine Miene verfinsterte sich, als der Sekundenzeiger, das erste Mal nach Leonards letzter Kontrolle, die 12 passierte.
Seufzend fuhr er sich durchs Haar, drehte sich kurz zur Tafel und spielte mit einem Stück Kreide, wendete sich wieder der Klasse zu und konzentrierte sich auf das Kratzen der Füllerfedern. Leonard konnte nicht anders, konnte nicht mehr länger diesem Drang widerstehen und blickte in Alex´ grauen Augen. Fast so, als hätte der schon die ganze Zeit darauf gewartet, erwiderte er Leonards Blick sofort und grinste wieder dieses laszive, leicht spöttische und überlegene Grinsen, welches Leonard sofort die Röte und die Hitze ins Gesicht trieb.

Diese Reaktion brachte Alex nun leicht zum Kichern und er wollte weitergehen, wollte wissen wo Leonards Grenzen waren und ob er sie noch überschreiten durfte. Ohne zu zögern ließ Alex seine Zunge über seine Oberlippe gleiten, hob dabei lüstern, fast schon anerkennend die Augenbrauen und zwinkerte ihm zu.
Leonard konnte nicht mehr. Der Anblick dieses geschniegelten, aufgeblasenen und doch so attraktiven jungen Mannes, erregte ihn auf eine Art und Weise, in der Leonard noch nie erregt worden war. Jeder Lapdance einer Frau, jeder Blowjob und jeder One Night Stand hatten ihn noch nie so intensiv erregt. Er fasste sich an die Stirn und massierte seine Schläfen. Er versuchte das Pochen in seinem Kopf zu unterdrücken, versuchte vielleicht auch so das Blut daran zu hindern gen Süden zu wandern. Das durfte doch alles nicht wahr sein. Bitte nicht hier, bitte nicht jetzt und vorallem bitte nicht wegen diesem Typen!

Verzweifelt klammerte Leonard sich an der Tischkante fest, den Blick immer noch auf Alex gerichtet, der sichtlich Spaß daran hatte ihn zu quälen. Alex warf einen prüfenden Blick zur Seite, doch alle drei Damen hingen konzentriert über dem Bewertungsbogen und auch die Schüler waren immer noch am Schreiben.

Alex lehnte sich in seinem Stuhl zurück und nickte Leonard kurz zu, fast so als würde er sagen wollen: "Gut so, sieh mich an und genieß die Show.". Er legte eine Hand auf seine Brust, ließ sie langsam tiefer gleiten und legte sie schließlich in seinen Schritt. Leonard starrte ihn wie gebannt an und selbst wenn er wollen würde, könnte er den Blick einfach nicht abwenden. Aber, und das schockierte ihn in diesem Moment am meisten, er wollte es nicht. Er wollte sehen, wie Alex ihn verführte, ihn mit seinen Blicken und seinen eindeutigen Handlungen wahnsinnig machte.
Auch wenn ihm der Tisch die Sicht auf Alex´ Hand, und somit auch auf seinen Schritt, verwehrte, so wusste er ganz genau, wo sie sich gerade befand. Alex tat so, als würde er sich streicheln, biss sich auf die Unterlippe und kniff ein Auge zusammen.

Leonard erröte noch mehr, wobei er sich fragte, wie sich noch noch ein einziger Tropfen Blut in seinem Kopf befinden konnte, bei der beachtlichen Beule in seiner Hose. Alex grinste frech und zog die Hand wieder unterm Tisch hervor. Er legte sie brav darauf ab und griff nach seinem Kuli. Wie erstarrt, stand Leonard am Pult, zwang sich dazu zu reagieren, doch er konnte nicht. Die Schüler, die ihn alle schon ungeduldig und nervös anschauten, flüsterten ihm zu, dass die Zeit jetzt vorbei war und er mit der Besprechung anfangen musste.

Mit einem tiefen Seufzen fuhr er sich durchs strubbelige Haar. Er richtete sich auf, straffte die Schultern und sah in die Klasse, den Schoß und somit auch die Beule in seiner Hose, immer noch hinter dem Pult versteckt.
„Also gut, ich denke, ihr seid fertig. Wir machen eine Meldekette, jeder sagt etwas, was er sich aufgeschrieben hat und gibt an den nächsten weiter. Julian, du fängst an.“, erklärte er. Seine Stimme klang wieder professionell und gefasst. Ein kurzer Blick aus dem Augenwinkel in Alex´ Richtung zeigte Leonard, dass es diesen wurmte, wie er sich wieder unter Kontrolle hatte. Diesmal war er es, der zufrieden grinste.

Die Meldekette lief wie am Schnürchen und Leonard war zufrieden mit sich und vor allem mit dem Kurs. „Okay, da Nummer 2 etwas anspruchsvoller war, möchte ich, dass ihr innerhalb der Gruppen bis 6 zählt. Daraus ergeben sich neue Gruppen. Setzt euch dann in diesen Gruppen zusammen und vergleicht eure Ergebnisse nochmal und ergänzt gegebenenfalls.“. Die Schüler gehorchten und waren für die nächsten 10 Minuten wieder beschäftigt.

Möglichst unauffällig sah Leonard wieder nach hinten. Er hatte es gewusst! Alex beobachtete ihn immer noch. Der Kerl hatte sogar den ersten Knopf seines Hemdes geöffnet, sodass ein Stück seiner Haut zum Vorschein kam. Diese wundervolle, gebräunte, glatte Haut...Scheiße! Leonard schüttelte hastig den Kopf. Er war hetero, oder nicht? Doch, war er. Er war es. Er war hetero....oder?
Es machte ihn wahnsinnig. Als kompletter Hete würde er doch niemals einen Typen so attraktiv finden. Und er würde auch nicht so auf ihn reagieren. Seine Finger verkrampften sich ineinander, als er sah, wie Alex kurz etwas zu den Damen sagte, aufstand und gemächlich auf ihn zukam.

Elegant setzte er sich auf eine Ecke des Pults und schlug die Beine übereinander. Die Hände faltete er auf seinem Knie. „Du scheinst sehr nervös. Ist alles in Ordnung?“, fragte er mit einer Ruhe in der Stimme, die Leonard gerade schrecklich ankotzte. Alex wusste, was für eine Wirkung er hatte und nutzte das schamlos aus. Auch die Tatsache, dass er ganz plötzlich zum Du gewechselt hatte, störte ihn irgendwie. Es machte auf ihn den Eindruck, als fühle Alex sich ihm überlegen, als hätte er die Kontrolle über die Konversation und über das, was zwischen ihnen Geschah. Über das, was zwischen Leonards Beinen geschah...
Resigniert musste er sich eingestehen, dass es irgendwie auch so war.

Mit einer vornehmen Geste lockerte er die dunkelrote Krawatte um seinen Hals und glitt mit seinen langen, filigranen Finger an dem glatten, seidigen Stoff hinab. Leonard folgte seinen Händen mit den Augen, ehe sie in seinem Schoß zur Ruhe kamen.
„Alles gut. Ich hoffe nur, dass ich das Examen bestehen werde.“, antwortete er. Sein Blick wanderte von seinem Schritt wieder hoch zu seinem Gesicht. Er hatte mal gehört, dass man am meisten Selbstvertrauen übermittelte, wenn man seinem Gegenüber in die Augen sieht. Selbstvertrauen, genau das war es, was Leonard jetzt brauchte.

Alex´ faszinierenden Augen musterten ihn aufmerksam und er starrte ihn ebenfalls an. Er war einer der Männer, auf den jeder Mann insgeheim neidisch war.
Den man im Fernsehen sah, in Werbespots, mit hübschen Frauen an seiner Seite, die ganz verrückt nach dem Duschgel waren, mit dem sich der Mann davor eingeseift hatte. Er war einer der Männer, von denen er sich eigentlich lieber fernhielt. Aber wie konnte man der Aura dieses Mannes widerstehen?

Seine gescheitelten Haare hatte er nur locker hinter die Ohren gestrichen, sodass sich ein paar schmale Strähnen an seine stoppeligen Wangen und an das markante, männliche Kind schmiegten. Der drei-Tage-Bart war perfekt rasiert, keine Unebenheiten, keine Rötungen, nichts. Ob er es beim Frisör machen ließ? Vielleicht.
„Hab ich was im Gesicht?“, fragte er plötzlich und riss Leonard damit komplett aus seinen Gedanken. Er errötete. Amüsiert über seinen offensichtlichen Scham verzogen sich die vollen, geschmeidigen Lippen zu einem süffisanten Grinsen. Dieser Typ fühlte sich ja sowas von geil! Zurecht!, schoss es Leonard durch den Kopf. Seine Zehen spannten sich in seinen Schuhen an.

„Nein. Tut mir leid.“, entgegnete er schnell und schüttelte den Kopf, um sich von seinen Gedanken loszureißen. „Es muss dir nicht Leid tun...Leonard.“.
Ach du scheiße! Unwillkürlich drückte er die Beine zusammen, während es in seinen Lenden kribbelte. Die Art, wie er seinen Namen gesagt hatte, brachte ihn halb um den Verstand. Beim L hat seine Zunge wahrhaftig seine Zähne berührt. Den Rest der Buchstaben, hat er sich auf der Zunge zergehen lassen und wie er das R mit seinem erotischen, südländischen Akzent gerollt hat...Fuck.

Alex´ Grinsen wurde breiter und Leonards Erregung größer. „Ich mag es, wenn du mich so ansiehst. Und weißt du, was ich auch mag? Den Anblick deines harten Schwanz in der engen Hose.“, fuhr er fort. Hatte dieser Mann denn überhaupt kein Schamgefühl?!
Leonard konnte nicht leugnen, dass es ihn anturnte, wenn Alex sowas sagte. Er wurde auch noch nie auf so eine plumpe und doch geile Art und Weise verführt und hätte auch nie gedacht, dass ihm sowas mal wirklich gefallen würde. Zugegeben, es war schon etwas billig. Aber genau das fand er so faszinierend. Sie begegneten sich zum ersten Mal und schon der erste Blickkontakt hatte gezeigt, dass es zwischen ihnen knisterte. Und jetzt kam Alex einfach so zu ihm rüber und sagte ihm, wie geil er seinen Schwanz fand. Okay, ja, Leonard hatte Alex´ Aussage etwas ausgeschmückt, aber diese Version gefiel ihm eben besser.

Leonard starrte auf seine schweißnassen Hände „Wieso tust du das?“. Ihm fiel auf, dass er Alex nun auch einfach gedutzt hatte, jedoch überkam ihm das seltsame Gefühl Alex mehr Respekt entgegen bringen zu müssen, als dieser es gegenüber Leonard tat. „Ich meine...vor den ganzen Leuten. Und wir kennen uns gar nicht. Du weißt nicht mal ob ich überhaupt interessiert an Männern bin.“.
Mein Gott, war das kläglich. Er schimpfte innerlich mit sich selber. Wenn du ihn nicht interessant finden würdest, hättest du jetzt wohl bestimmt keinen Ständer. Trottel!

Alex lachte auf und selbst sein Lachen klang sexy. „Warum? Weil du verdammt sexy bist, Leonard. Und weil ich im Moment nichts lieber tun würde, als dir einen runter zu holen, weißt du das?“. Betont lässig lehnte er sich zurück und musterte Leonard nun gespannt. Mit einer Antwort musste er erstmal gar nicht rechnen, denn der blonde, junge Mann konnte nur überrascht und entsetzt nach Luft schnappen.
Triumphierend grinsend rutschte Alex vom Pult hinab und drehte Leonard für einen Moment seinen muskulösen Rücken zu, ehe er sich nochmal umdrehte. „Überleg es dir, Honey. Für dich mache ich gerne Überstunden.“. Mit diesen Worten und einem kecken Zwinkern ging Alex wieder zum hinteren Teil der Klasse und ließ sich auf seinem Stuhl nieder. Zurück blieb ein vollkommen verwirrter, erregter, testosterongeladener Referendar.

Es dauerte eine Weile, bis Leonard sich aus seiner Starre löste. Plötzlich geriet er in Panik. Was, wenn jemand irgendwas mitbekommen hatte?! Er sah sich hektisch um, doch die Schüler waren immer noch in die Gruppendiskussionen vertieft und seine Prüfer hatten ebenfalls die Köpfe zusammengesteckt. Leonard ließ die in Anspannung hochgezogenen Schultern sinken und fuhr sich mit der Hand übers Gesicht. Alex konnte durch sein Hemd sehen. Okay. Und Alex fand ihn sexy. Sollte Leonard Recht sein. Er wollte ihm einen runterholen. Auf gar keinen Fall!
In seiner Verzweiflung wurde Leonard wütend. Wieso musste dieser Lackaffe ihn nur verführen und solche Dinge zu ihm sagen? Und warum sah er dabei auch noch so unverschämt gut aus? Leonard sackte in sich zusammen und betrachtete frustriert die Beule in seiner Jeans. So unfair es auch war, er konnte nicht leugnen, dass er auf Alex reagierte und dass er es im Moment sogar wirklich in Betracht zog nach Unterrichtsende vielleicht ein bisschen länger mit Packen zu brauchen und dann auch noch die Tafel wischen zu müssen. Alles rein zufällig natürlich.

Seine Armbanduhr piepte. Es war zwei Uhr, Zeit für die Besprechung der verbleibenden Aufgaben. Er blieb vorsichtshalber im Stuhl sitzen, während die Schüler ihre Ergebnisse präsentierten. Mit einem scheuen Blick sah er in Alex´ Richtung. Der Schönling machte einen auf extrem beschäftigt und notierte sich immer wieder etwas auf seinem Klemmbrett. Er schluckte hart und hatte plötzlich das Gefühl, als würde sein Hemd viel zu eng sein, ihm die Luft abschnüren.
Mit zitternden Fingern versuchte er den Kragen etwas zu lockern und atmete tief durch. Noch acht Minuten! Er sah wieder zu Alex hinüber, der es sich in seinem Stuhl bequem gemacht hatte und ihn mit einem leicht spöttischen Grinsen beobachtete. Zum wiederholten Male an diesem Tag ärgerte sich Leonard über ihn.

Sobald alle Finger der Gymnasiasten unten waren, gab Leonard die Hausaufgabe bekannt und entließ seine Schützlinge dann drei Minuten früher ins Wochenende. Der Raum leerte sich immer mehr und er konnte sehen, wie Alex an den Schülern vorbei und nach vorne huschte.

Er stützte sich auf dem Pult ab und wartete, bis alle auf dem Flur waren und die Tür ins Schloss fiel. „Ich frage mich, wie du mit der Beule in der Hose die Damen verabschieden möchtest.“, sagte er und grinste. Leonard lief es kalt den Rücken herunter, darüber hatte er gar nicht nachgedacht. Sein entsetzter Gesichtsausdruck bestätigte Alex nur in seiner Vermutung.
„Ich werde dafür sorgen, dass die Weiber uns in Ruhe lassen und werde sie nach draußen begleiten. Wenn ich wiederkomme sitzt du auf dem Pult, nackt, mit gespreizten Beinen.“.

Er machte auf dem Absatz kehrt und lächelte die drei Frauen charmant an. „Meine Damen, wie wäre es, wenn sie schon mal ins Lehrerzimmer vorgehen und sich an den Leckereien bedienen, dich dort bereitstehen. Ich würde gerne noch etwas mit Herr Tillmann besprechen.“, sagte er und seinem Charme konnten die Frauen einfach nicht widerstehen. Leonard war froh, dass es ihm nicht allein so ging.
Wie angekündigt folgte Alex den dreien, nicht ohne Leonard einen vielsagenden Blick zuzuwerfen, bevor er die Tür schloss. Leonard konnte nicht fassen, was gerade geschehen war.

Und noch schockierter war er, als er selber wenige Augenblicke später nackt und mit gespreizten Beinen auf dem dunklen Tisch saß und hoffte, dass niemand reinkommen würde. Wieso zum Teufel tat er das?! Sicher, er war schon seit mehreren Monaten single und Masturbation befriedigte auf die Dauer auch nicht komplett, aber war er wirklich so notgeil und schlief mit irgendeinem fremden Typen, obwohl er nicht mal schwul oder bi war? Anscheinend. Leonard schämte sich in diesem Moment für sich selber, doch der Gedanke gleich von Alex vernascht zu werden war unglaublich...geil.

Plötzlich bewegte sich die Türklinke. Er zuckte heftig zusammen und sah mit großen Augen zur Tür. Alex betrat den Raum und hob tatsächlich etwas überrascht die Augenbrauen. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Leonard das wirklich mitmachen würde, aber umso besser. Mit einem Grinsen auf dem Gesicht streckte der Südländer die Hand aus, während sein Blick schamlos über den Körper des Blonden glitt.
„Gib mir den Schlüssel.“, befahl er. Leonard zögerte nur kurz, ehe er ihm den Schlüsselbund zuwarf. „D-der mit der grünen Markierung.“, piepste er mit dünnem Stimmchen. Alex´ Grinsen wurde breiter. Himmel, war der nervös. Er schloss die Tür mit besagtem Schlüssel ab und legte den Bund auf einen der vorderen Tische.

Leonard hatte Mühe die zitterten Beine vor Nervosität gespreizt zu lassen, doch irgendwie dachte er sich, dass es besser wäre das zu tun, was Alex wollte. Dieser kam auch schon wieder auf Leonard zu und platzierte sich zwischen seinen Beinen. Scheiße, Alex konnte alles sehen! Leonard wurde rot und sein Gegenüber strich sofort sachte mit den Fingern über seine roten Wangen.
„Ich sage dir was, Leonard. Die Tatsache, dass du so schnell so geil geworden bist, spricht eindeutig für sich. Du scheinst sexuell ausgehungert zu sein und ich will einfach nur meinen Spaß. Also lass es uns tun, hier und jetzt. Keiner wird davon erfahren, es bleibt unser Geheimnis. Ganz unverbindlich, was sagst du?“.

Total geflasht starrte Leonard den anderen an. Er war sich im Moment ziemlich sicher, dass das hier ein Traum war. Und weil er sich da so sicher und vor allem auch neugierig war, beschloss er, darauf einzugehen. Was hatte er schon zu verlieren? Er nickte langsam und zögerlich. „Okay. Ich...bin dabei.“.

Alex grinste triumphierend und beugte sich zu seinem Ohr hinab. „Ich will, dass du all deine Hemmungen fallen lässt. Kein Scham, keine Zurückhaltung. Du darfst schreien, stöhnen, alles was du magst, wenn es dir gut tut.“, sagte Alex und schenkte ihm ein Lächeln.

Mit eleganten Schritten umrundete Alex das Pult und setzte sich schließlich hinter den attraktiven Referendar. Die Beine spreizte er so, dass er sie um Leonard legen konnten und die Arme schlang er von hinten um seinen Hals. Zart, fast schon vorsichtig, hauchte er Küsse in den sommersprossigen Nacken. „Hast du es schon mal mit einem Mann getan?“, wollte er wissen und ließ im selben Moment seine Zunge den wunderbar zarten Hals hinauf gleiten.
Ein verzückter, erregter Laut entwich Leonards Lippen. Unterbewusst rückte er noch enger zu Alex heran. „Nein...noch nie. Und ich hatte es eigentlich auch nicht vor.“, entgegnete er und drehte den Kopf zu ihm um. „Und du?“. Sobald er die Frage ausgesprochen hatte, wusste Leonard, wie lächerlich und überflüssig sie war.

Alex lachte leise. „Ich bin schwul, Honey. Ich habe es schon mit vielen Männern getan. Aber ich muss sagen, du bist wirklich verdammt süß.“, schmeichelte er, ehe er sich wieder Leonards Hals widmete und immer wieder an verschiedenen Stellen genüsslich saugte.
„Keine Sorge...“. Er hauchte einen Kuss unter sein Ohr. „...es stört mich nicht, dass du so unerfahren bist.“. Diesmal schmiegten seine Lippen sich gegen Leonards Ohrmuschel. „Ich werde dir zeigen, wie geil es ist, es mit einem Mann zu tun.“. Alex nahm sein Ohrläppchen zwischen die Zähne und zog leicht daran.

Leonard stöhnte lauter und erfüllter auf. „J-ja. Ja, bitte tu das.“, wisperte er leise und mit heiserer Stimme, die Alex eine Gänsehaut bescherte. Seine Hände glitten an dem muskulösen Körper hinab, erkundeten den Bauchnabel, die Hüftknochen und die Brustwarzen.
Letztere zwirbelte er nun spielerisch zwischen den Fingern, während er seinen Hals, seinen Nacken und die Schulter weiterhin mit Zunge und Lippen verwöhnte. „Mhm...ich wollte diesen tollen Körper anfassen, seit ich ihn zum ersten Mal unter deinem Hemd habe durchsehen können. Du bist sexy...“, raunte Alex.

Der Mann zwischen seinen Beinen reckte sich gierig und stöhnend den talentierten Fingern entgegen. „Mehr!“, keuchte Leonard. Sein Glied schmerzte vor lauter Erregung und Anspannung. Alex kicherte leise und blies dabei warme Luft über seine Schultern und gegen seinen Hals.
„Gedulde dich, Leonard.“. Doch dieser schüttelte nur den Kopf. „W-wie denn? Es fühlt sich so gut an.“, klagte er, woraufhin Alex nur leise lachte. „Ich werde dir zeigen, was sich noch gut anfühlt.“, flüsterte er.

Behände stand er auf und stellte sich vor ihm hin. In seiner Hose hatte sich bereits schon etwas getan und er öffnete den Knopf und den Reißverschluss, ehe Alex die Hose samt Boxershorts nach unten schob. Sein Glied ragte aufrecht nach oben.

Leonard schluckte beim Anblick des erregierten Glieds und merkte, wie er schwitzte. Alex war nicht schlecht bestückt und intim rasiert und Leonard konnte nicht leugnen, dass es ihm gefiel.
„Komm schon, Baby. Nimm ihn in den Mund.“, flüsterte Alex und strich durch Leonards Haar, um ihn im nächsten Moment mit dem Mund enger an seinen Schritt zu drücken. Leonard keuchte überrascht auf, als er die heiße, glatte Haut so nah an seinem Gesicht spürte. Er zögerte nur kurz, ehe er mit der Zungenspitze hauchzart an der Unterseite seines Glieds entlang glitt.

Alex entwich ein leises Stöhnen und er krallte sich nur noch fester in den blonden Haarschopf des anderen.
In seinem Tun bestätigt wurde Leonard mutiger. Mit zarte Küssen arbeitete er sich am Schaft hinauf zu seiner Eichel und nahm diese schließlich in den Mund. Zart aber dennoch bestimmt saugte er an der empfindlichen Haut, öffnete den Mund dann weiter und ließ seinen Schaft bis zur Hälfte in seine heiße Mundhöhle gleiten. Alex legte den Kopf in den Nacken und stöhnte lauter auf.

„Baby...sieh mich an.“, wisperte er heiser und strich über seine Wange hinunter zu seinem Kinn und hob seinen Kopf leicht an. Dem Referendar fiel es schwer ihm in die Augen zusehen, während er sein Glied bis zur Hälfte im Mund hatte, doch Alex´ Augen glänzten erregt und der Anblick war es wert.
Er fand gefallen daran ihm Lust zu bereiten und wurde immer mutiger und hemmungsloser. Flink wanderte seine Zunge über Alex´ Eichel, an seinem Schaft auf und ab und schließlich hinab zu seinen Hoden. Spielerisch nahm er die weiche Haut zwischen die Zähne und biss leicht hinein. Alex zischte auf, grinste Leonard jedoch an. „Du machst das gut. Sicher, dass du das noch nie gemacht hast?“, fragte er und fuhr sich durchs inzwischen zerzauste Haar.

Leonard wurde rot. „G-ganz sicher.“, nuschelte er verlegen und nahm ihn schnell wieder in den Mund, um nicht mehr reden zu müssen. Doch gerade, als er wieder genüsslich mit seinem Schaft spielen wollte, zog Alex sich zurück. Leonard konnte seine Enttäuschung nicht verbergen und sah ihn frustriert und verwirrt an. Der Südländer grinste. „Du sollst auch noch auf deine Kosten kommen und wir haben nicht viel Zeit. Steh auf und dreh dich um.“, befahl er sanft und Leonard gehorchte.

Es stimmt, sie hatten nicht viel Zeit. Trotzdem hätte er gerne mehr von ihrer Begegnung gehabt. Vielleicht...könnte man sich nochmal treffen? Schnell verschob er den Gedanken wieder, er wollte sich nicht unnötig Hoffnungen machen. Alex hatte schließlich deutlich gemacht, dass er nur seinen Spaß wollte, nicht mehr.
Selbst wenn er es gewollt hätte, Leonard konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, als er die schönen Hände des anderen auf seinem Rücken spürte. Sie strichen über seine Schulterblätter, seine Nacken und massierten ihn leicht. Er seufzte zufrieden auf und schloss genießend die Augen.

Die Hände wanderten tiefer, hinunter zu seinem Steißbein und schließlich zu seinem Hintern. Sie schmiegten sich an die festen Backen und kniffen spielerisch hinein. „Ah!“.Leonard reckt seinen Oberkörper nach vorne und streckte Alex so seinen Hintern entgegen. Ihm gefiel es, verdammt. Es machte ihn geil. Sein Prüfer, der mittlerweile sein Gesicht an seinem Hals vergraben hatte und ihn dort mit dem Mund liebkoste, musste grinsten.
Plötzlich strichen zwei Finger durch die Spalte zwischen Leonards Backen. Er errötete prompt und verspannte sich. Er wusste ungefähr, wie es zwischen Männern „funktionierte“, aber das er den, in seinen Augen, unliebsamen Part übernehmen musste und dann auch noch dort angefasst wurde, das ging ihm etwas zu weit.

Alex bemerkte es, zog die Finger zurück und küsste zärtlich seine Schultern. „Nicht doch, entspann dich Honey. Willst du es dort nicht?“, fragte er mit einer Fürsorge, die Leonard verblüffte. Er hätte gedacht, dass Alex es ziemlich egal war, ob er es wollte oder nicht und mehr auf das eigene Vergnügen aus war.
„Es...ist mir unangenehm. Ich meine, es ist komisch.“, murmelte Leonard verlegen und sah Alex beschämt an. Dieser lächelte nur. „Das ist doch okay. Dann übernehme ich den Part, das stört mich nicht.“, sagte er und erntete damit einen überraschten Blick. Kichernd strich er über Leonards, mit Sommersprossen übersäte Wange. „Guck nicht so. Nur weil ich ein bisschen dominant bin, heißt das nicht, dass ich nicht gern auch passiv bin.“.

„Ä-äh ja. Okay.“, stammelte Leonard, immer noch sichtlich verwirrt und verlegen. Nun war Alex es, der sich mit dem Rücken zu ihm ans Pult stellte. Er trat Hose und Unterhose von seinen Füßen und zog sich schnell auch sein Hemd, die Krawatte, Schuhe und Socken aus, ehe er die Beine spreizte und ihm seinen Hintern entgegen streckte. Mit einem lasziven, anzüglichen Grinsen ließ er ihn vor seinen Augen kreisen.
Leonard schluckte und trat näher an ihn, schlang die Arme um ihn und schmiegt seinen nackten Körper an den von Alex. Ihre nackte, glühende Haut berührte sich an so vielen Stellen, dass es Leonards Körper zum Kribbeln brachte. Das Gefühl war unglaublich.

Auch sein Partner hatte die Augen halb geschlossen und schmiegte sich an den anderen Männerkörper. „Du fühlst dich gut an..“, murmelte er in Leonards Ohr. Er griff nach hinten und tastete nach seinem Glied. Alex umfasste es und fing an es in einem quälend langsamen Rhythmus zu massieren.
Der blonde Referendar stöhnte gedämpft in sein Ohr und bettete seine Stirn auf Alex´ Schulter. Er genoss es, dass der andere so erfahren war und dass sich alles so furchtbar gut anfühlte. „Soll ich ihn in den Mund nehmen?“, raunte Alex und Leonard nickte sofort. Wenn sich seine Hand schon so gut anfühlte, wie genial musste es dann sein in seinem Mund zu sein?

Grinsend ging Alex vor ihm auf die Knie und leckte sofort an der dicken Ader an der Längsseite entlang. Berauscht von den ganzen Empfindungen wimmerte Leonard leise auf. Er musste sich am Tisch festhalten, um nicht den Halt zu verlieren. Nur zu gern sah Alex zu ihm hoch, während er seinen Schaft langsam in seinem Mund verschwinden ließ. Leonard spürte, wie er sogar bis in Alex´ Rachen glitt. „A-ah! Alex...das ist...das ist gut.“, stieß er hervor. Der Mann, der vor ihm kniete, lächelte zufrieden und auch ein bisschen stolz und hielt den Blickkontakt aufrecht, während er seinen Kopf vor und zurück bewegte und ihn mit seiner Zunge immer mehr verwöhnte.

Das Glied in seinem Mund verhärtete sich noch mehr und irgendwann schmeckte Alex die salzigen Lusttropfen in seinem Mund. Es wurde Zeit aufzuhören. Mit einem schmatzenden Geräusch entließ er ihn ganz aus seinem Mund, hauchte nochmal einen Kuss auf die Eichel und richtete sich wieder auf. „Und nun will ich dich endlich in mir spüren. Bitte.“, flüsterte Alex verführerisch und seine Finger strichen über die unbehaarte Brust, über die Brustwarzen und den feinen Haarstreifen am Bauch.
Leonard schluckte. Ehrlich? Jetzt schon? Er würde gleich das erste Mal mit einem Mann schlafen...so richtig. Es hatte sich bis jetzt schon wirklich gut angefühlt, aber er war sich nicht sicher, ob er wirklich weitergehen wollte. Alex hatte schon so viel Erfahrung. Was , wenn Leonard ne totale Lusche und Alex im Nachhinein enttäuscht wäre?

„Hey, alles in Ordnung?“, fragte der dunkelhaarige und strich durch Leonards Haar. „Sicher, dass es okay ist, dass ich so unerfahren bin? Ich will nicht, dass du es später bereust, weißt du..“, antwortete Leonard ehrlich und plötzlich spürte er warme, weiche Lippen auf seinen. Alex hatte ihn zum ersten Mal geküsst! Es fühlte sich toll an, wie alles, dass Alex heute mit ihm getan hatte.
Leonard schlang die Arme um ihn und erwiderte den Kuss leidenschaftlich und verlangend. Es kribbelte, nicht nur in seiner Lendengegend, sondern überall in seinem Körper. Auch Alex klammerte sich an den starken Oberarmen des anderen fest und drückt sich so eng an ihn, wie es irgendwie möglich war. Ihre Zungen und Lippen fechteten einen kleinen Kampf aus, der eine halbe Ewigkeit dauerte. Leonard war derjenige, der den Kuss irgendwann atemlos löste.

Völlig außer Atem sah er in Alex´ graue Augen. „Ich bin mir sicher. Es wird gut werden, Honey.“, flüsterte dieser und lächelte. Leonard beschloss seine Zweifel und Hemmungen ein für alle Mal bei Seite zu schieben und drehte Alex um. „Küss mich nochmal...“, bat der Südländer ihn und Leonard, der ihm sowieso komplett verfallen war, drückte sofort seine Lippen auf Alex´.
Erneut knutschen sie solange, bis die Lungen wieder nach Sauerstoff verlangten. Leonard zögerte nicht lange, bevor er nach Alex´ rechtem Bein griff, es anhob und auf das Pult legte.

Er machte einen Schritt zurück und betrachtete mit glänzenden Augen den Männerkörper, der in einer so verführerischen Position über dem Tisch hing. Alex sah über die Schulter zu ihm und wackelte erneut grinsend mit dem Hintern. „Worauf wartest du?“.
Leonard schmunzelte. Ihm kann eine Idee, die er gleichzeitig merkwürdig aber äußerst anturnend fand. Er kniete sich hin und legte die Hände an seine Pobacken, zog sie dann auseinander. Er war auch hier rasiert...Leonard gefiel der Anblick. Er wollte nicht mehr zögern, beugt sich leicht vor und ließ seine Zunge durch die Spalte gleiten. Alex stöhnte laut und überrascht auf. Seine Nägel kratzen über das Holz des Tisches und er konnte nicht anders, als sich diesen Liebkosungen weiter entgegen zu recken.

Die Zunge fuhr immer wieder über seine intimste Körperstelle, konzentrierte sich dann jedoch nur auf seinen Anus. Sie glitt darüber, umzüngelte ihn und schließlich drang Leonard mit seiner Zunge ein Stück in ihn ein. Alex stieß einen leisen Schrei aus. „L-Leonard...bitte, quäl mich nicht länger!“, flehte er. Der junge Mann stand tatsächlich auf und küsst sich seinen Rücken hinauf. „Geduld ist eine Tugend...“, wisperte er in Alex´ Ohr und vergrub anschließend die Nase in seinem Haar.
„Du riechst gut, Alex.“, murmelte er. „Das gefällt mir. Du gefällst mir“. Alex schluckte. Wann ist Leonard so mutig geworden? Er mochte diese verführerische, verruchte Seite an Leonard, ebenso wie die schüchterne, zurückhaltende.

„Mir egal, ob ich tugendhaft bin oder nicht. Ich will dich endlich spüren. In meiner Hosentasche ist ein Kondom.“. Wie so oft war Alex froh darüber, dass er immer vorbereitet war. Mit einem Grinsen suchte Leonard nach besagtem Kondom und öffnete es, als er es gefunden hatte. Er zog es sich über und spürte,wie sein Herz ihm bis zum Hals schlug. Es half ihm, dass Alex es anscheinend so sehr wollte, jedoch hatte er immer noch Angst seinen Vorstellungen nicht gerecht zu werden.
Alex sah über die Schulter nach hinten und richtete sich schließlich auf. Er hauchte Leonard einen Kuss auf die Lippen und streckte seinen Hintern so weit nach hinten, dass Leonards Glied zwischen seine Backen rutschte. Alex rieb sich genüsslich daran und stöhnte leise und auch Leonard schien es zu mögen, denn er beugte sich über ihn und bewegte sich nun seinerseits gegen ihn.

Stöhnen erfüllte den Raum. Ihre verschwitzten Körper rieben sich immer schneller aneinander und ihre Lippen waren schon wieder vereint. Irgendwann konnten sie sich irgendwie voneinander lösen. Leonard sah mit verklärten Blick in Alex ebenso glasigen Augen. „Ich will dich!“, stieß er hervor. „Dann nimm dir, was du willst...“, murmelte Alex atemlos. „Darauf kannst du dich verlassen...“.
Leonard setzte mit der Eichel an seinem Eingang an und drückte gegen den leichten Widerstand. Als er den Muskelring durchbrach, zischte Alex gepeinigt auf und Leonard küsste sofort beruhigend seinen Nacken.

„Ich hätte dich vorbereiten sollen, nicht wahr?“, sagte er schuldbewusst, aber Alex schüttelte schnell den Kopf. „Es tut immer weh. Aber ich habe mich daran gewöhnt ohne Vorbereitung genommen zu werden, mach dir keine Sorgen.“, versicherte er ihm.
Immer noch skeptisch gab Leonard schließlich nach und Alex atmete tief durch, um sich zu entspannen. Leonard drang langsam tiefer in ihn ein und mit jedem Zentimeter, der in Alex verschwand, wurde das Stöhnen der beiden Männer lauter. Er verharrte einen Augenblick, als er ganz in ihm versunken war und musste immer wieder nach Luft schnappen. Das war so verdammt eng!

Leonard beugte sich über den gebräunten, muskulösen Rücken und presste das Gesicht an seinen Hals. „A-Alex...das ist so..“, murmelte er und Alex beendete seinen Satz. „Eng?“, fragte er mit einem frechen Grinsen. Er selber genoss es aber auch ihn zu spüren, komplett ausgefüllt zu sein. Der Blonde nickte nickte nur stöhnend. „Beweg dich in mir, Leonard. Treib mich in den Wahnsinnig, bitte, gibs mir.“, raunte Alex in das Ohr des anderen.

Leonard gehorchte sofort. Er zog sich aus ihm zurück, nur um dann fest seine ganze Länge in ihn zu stoßen. Alex schrie auf und auch Leonard stöhnte leise in sein Ohr. Er wiederholte die Bewegung, wieder und wieder und fand nach kurzer Zeit einen Rhythmus, der beide in volle Ekstase versetzte.
Er richtete sich auf und umfasst fest Alex´ Hüfte. Jedes Mal, wenn er zustieß, zog er Alex so enger an sich heran, sodass ihre Körper immer wieder aufeinander stießen. Mit festen, ruckartigen Stößen spaltete Leonard diese fantastische Enge.

Alex konnte nicht anders, als seine Lust hinaus zu schreien. Er hatte das Bein immer noch auf den Pult abgelegt, die Arme hatte er ausgebreitet und er krallte sich an den Tischkanten fest. „Leonard...küss...mich!“, brachte er hervor und sein Prüfling küsste ihn sofort leidenschaftlich. Alex spürte eine Hand in seinem Haarschopf und im nächsten Moment wurde sein Kopf daran nach hinten gezogen.
Halbherzig erwiderte er den Kuss, während Leonard in seinen Stößen immer schneller und unkontrollierter wurde. Das Pult wackelte im Rhythmus von seinen Stößen und Alex spürte die erotisch-knisternde Atmosphäre, die sie umgab. Es fühlte sich an, als würde sie sich auf Alex´ Haut legen, seine Sinne betören und seinen Körper schließlich vollends ausfüllen.

Doch es war immer noch Leonards bestes Stück, das bis zum Anschlag in ihm war. Leonard fragte sich plötzlich, was geschehen würde, wenn er den Punkt treffen würde. Ihm genügte es noch nicht Alex einfach nur erregt zu sehen, er wollte ihn an seine Grenzen treiben, vielleicht sogar darüber hinaus. „Mach dich auf was gefasst, Alex. Ich werde dafür Sorgen, dass du keinen klaren Gedanken mehr fassen kannst.“, wisperte er mit zittriger Stimme in sein Ohr und allein die vielversprechenden Worte bescherten Alex eine Gänsehaut.

Sein jüngerer Partner schob ihn noch etwas weiter aufs Pult hinauf und hob auch ein Bein darauf. Auf diese Weise, konnte er mehr von oben zustoßen. Er ließ sich Zeit, bevor er sich wieder in ihm versenkte und gab beiden die Gelegenheit ein wenig zu Atem zu kommen, bevor es auf den Höhepunkt zu ging. Mit sanften Bissen und Küssen bahnte sich Leonard einen Weg über die muskulösen Schulterblätter hinauf zum Nacken. Er strich die dunklen Haare zur Seite und leckte die Schweißtropfen ab, die dort hinab liefen.
Alex erschauderte und seufzte wohlig. „Eins muss man dir lassen, du weißt, wie es geht.“, sagte er grinsend und zwinkert dem Jüngeren zu. Dieser wurde etwas rot. „Halt doch die Klappe..“, brummte er und biss in die gebräunte Haut.

Langsam fing Leonard an sich zu bewegen, erst drang er nur zur Hälfte ein, doch nach kurzer Zeit schob er mit einem Mal seine ganze Länge in ihn und erreichte, was er wollte.
Alex drückte sich vom Pult hoch und warf den Kopf mit einem Schrei in den Nacken. Sein Inneres zog sich kurzzeitig noch mehr um Leonard zusammen. Er sah Leonard an und bat ihn mit erstickter Stimme nochmal so zuzustoßen. Dieser gehorchte auf der Stelle. Wieder schrie Alex in Ekstase und seine Fingernägel gruben sich in das Holz. Gierig bewegte er sich ihm nun entgegen, sodass in seinem Inneren immer wieder seine Prostata gestreift wurde.

Leonard griff um ihn herum und spielte mit Alex´ Brustwarzen, versuchte jedoch den Winkel beizubehalten. Die Enge, Alex´ Anblick, dessen Stöhnen – es machte ihn wahnsinnig. Sein Kopf war wie leer gefegt und gleichzeitig vollgestopft mit den Eindrücken und Empfindungen der letzten 60 Minuten. Er hatte Sex noch nie so genossen, das musste er sich einfach eingestehen. Alex war sexy, smart und er hatte ihn auf ganzer Linie verführt und Leonard war ihm komplett ergeben. Auch, wenn er derjenige war, der Alex gerade sexuell an seine Grenzen brachte, wusste er, dass Alex ihm in Verführungsdingen meilenweit überlegen war.

„Hey, nicht einpennen!“, kam es etwas empört von unten. Leonard musste grinsen, er hatte vor lauter Grübeln total vergessen irgendwas anderes zu tun. Er murmelte eine leise Entschuldigung in sein Ohr und machte es wieder wett, indem er mit voller Wucht zustieß. Alex schlug mit der Faust auf den Tisch und schrie Leonards Namen. „Nochmal, genau so...“, wimmerte er. Als Leonard das ganze wiederholte, konnte Alex sich nicht mehr zurückhalten und ergoss sich mit einem Schrei auf den Unterlagen, die auf den Tisch lagen.
Obwohl Leonard geahnt hatte, dass es nicht mehr lange dauern konnte, überraschte ihn der Orgasmus. Alex´ Muskeln zogen sich unregelmäßig um ihn zusammen und engten Leonard so sehr ein, dass auch er in vollkommener Lust in ihm kam.

Alex verkrampfte dir Finger und spannte den ganzen Körper an, während er die Nachwehen seines Orgasmus genoss und immer wieder von ihnen geschüttelt wurde. Vor Erschöpfung gaben seine Arme nach und sein Oberkörper sackte flach auf dem Tisch zusammen. Er spürte weiche, verschwitzte Haut, die sich an seinen Rücken schmiegte und Arme, die sich um ihn legten. Leonard bettete den Kopf auf seinen Schultern und sie lauschten ihrem unregelmäßigen Atem. Das Schnaufen ebbte langsam immer mehr ab und irgendwann lagen sie einfach nur noch still da und genossen die Nähe zueinander.

„Wow...“. Alex war der erste, der die Stille durchbrach. „Dein Examen hast du gleich doppelt bestanden.“. Er grinste frech und Leonard tat es ihm gleich, ehe er sich aus ihm zurückzog und das Kondom entfernte. Alex stand mit weichen Knien auf und fuhr sich durch das dunkle Haar, das ihm strähnig ins Gesicht fiel. Leonard konnte dem Drang nicht widerstehen es ihm hinters Ohr zu streichen und lächelte leicht. „Danke, Alex.“. Der Angesprochene lächelte ebenfalls. „Nichts zu danken.“, sagte er, säuberte sich, zog sich an und schrieb eine Nummer auf eines der Aufgabenblätter, die übrig geblieben waren.
Er faltete es in der Mitte und steckte es in Leonards Unterhose, die dieser inzwischen angezogen hatte. „Call me maybe. Baby.“, sagte er grinsend und küsste seinen Lover ein letztes Mal, bevor er die Tür aufschloss und verschwand.

Vollkommen erledigt und überfordert mit der Situation, setzte sich Leonard auf einen der Stühle und fuhr sich durch das blonde Haar. Call me maybe. Pah! Er würde Alex ganz sicher anrufen...






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