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Breathless 1 - 4  (Roswell Version)

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Maria deLuca Michael Guerin
23.12.2012
23.12.2012
4
27.344
 
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23.12.2012 6.041
 
Disclaimer: Roswell und deren Charaktere gehören The WB, Jason Katims und Melinda Metz!

Spoiler: ein paar Monate nach Breathless again
Short-Cut: Ein ganz besonderes Weihnachten für alle.

Erstveröffentlichung: 24. December 2007



Breathless all over the time


Leise seufzend und müde betrat Amy ihre Küche und nahm sich erst mal ein großes Häferl Kaffee. Noch einmal seufzte sie und blätterte langsam die Zeitung durch.

Auf jeder Seite war irgendein Weihnachtsangebot zu finden und Amy verfluchte dieses dämliche Weihnachten. Sie konnte es auf den Tod nicht ausstehen und würde es auch dieses Jahr nicht feiern.

Amy wusste jetzt schon, dass es mit Jim wieder eine Diskussion darüber geben würde, aber auch dieses Jahr würde sie gewinnen, sie hatte in dieser Diskussion immer gewonnen!

"Morgen, mein Schatz", sagte Jim, als er nur Minuten später in die Küche kam und seine Frau erblickte. "Guten Morgen", antwortete Amy und gab ihm seinen Kaffee.

"Danke", entgegnete Jim und gab ihr einen Kuss auf die Wange. "Wie lange musst du heute arbeiten?", fragte Amy, während sie sich an den Tisch setzten.

"Zum Abendessen bin ich zu Hause", antwortete Jim und blätterte durch die Zeitung, die nicht wirklich interessant war. "Ich muss los, bis heute Abend, ich liebe dich!", verabschiedete er sich.

Amy gab ihm einen Kuss und nahm noch einen Schluck von ihrem Kaffee, bevor sie ins Schlafzimmer ging, um sich für den Tag frisch zu machen. Als sie vor ihrer Kommode stand, blickte sie auf das Bild ihrer Tochter.

Es zeigte Maria und sie selbst am Weihnachtsabend vor einigen Jahren. Amy konnte sich noch genau erinnern, wie schön dieses Weihnachtsfest gewesen war.

Tränen liefen über ihre Wangen, als sie an die schöne Zeit dachte und wie sehr sie jetzt Weihnachten hasste. Es war einfach nur ein Tag wie jeder andere ohne Maria.

Auch, wenn ihre Tochter immer eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterließ, es war nicht das Gleiche und Amy hasste es, sie hasste es von ganzen Herzen.

*******

"Wann kommst du heute nach Hause?", fragte Maria und gähnte herzhaft, als sie Michael einen Kaffee hinstellte. "Du weißt, heute um halb fünf beginnt mein Urlaub", lächelte Michael.

Maria lächelte ebenfalls, ja genau sein Urlaub begann und sie freute sich schon wahnsinnig auf diese drei Wochen. "Ich rufe dich in der Mittagspause an, ich muss los", sagte Michael.

"Okay, mach's gut", antwortete Maria gut gelaunt, aber müde und gab ihm einen Kuss auf die Lippen. Michael lächelte noch einmal und verließ die Küche, um zur Arbeit zu gehen.

Auf dem Weg zur Haustür kamen ihm Mackenzie und Matt entgegen und strahlten ihren Dad an. Er blieb stehen und hockte sich zu ihnen, wo sie ihm sofort um den Hals fielen.

"Seit schön brav und macht das, was Mommy euch sagt, ich habe euch lieb!", sagte Michael und drückte jeden einen Kuss auf die Stirn. "Ich habe dich auch lieb, Daddy!", lächelte Mac.

Matt, der erst vor kurzem mit dem reden angefangen hatte, brabbelte irgendetwas und am Schluss setzte er noch ein Daddy dran, was Michael noch einmal zum Lächeln brachte.

Michael öffnete die Haustür und drehte sich noch einmal um, so wie er es jeden Tag tat. Hand in Hand waren seine Kinder auf den Weg in die Küche zu Maria, um zu Frühstücken.

Maria stand bei der Theke und trank einen großen Schluck Kaffee, sie war ja so müde, am liebsten wäre sie wieder schlafen gegangen, wenn nicht einiges zu erledigen wäre.

"Gleich gibt's Frühstück", sagte Mackenzie, die mit Matt in die Küche kam und ihre Mom anstrahlte. "Guten Morgen", lächelte Maria und hockte sich vor ihre Kinder.

"Morgen, Mommy", lächelte Mackenzie und gab Maria einen Kuss auf die Wange. "Daddy!", rief Matt fröhlich und fiel Maria um den Hals. "Dein Daddy ist schon weg, aber er kommt bald wieder", entgegente Maria.

Ihr Sohn strahlte sie weiter an und spielte mit ihren blonden Haaren. Maria setzte ihn in den Hochsitz und machte das Frühstück für ihre beiden Rabauken.

Mackenzie und Matt freuten sich auch schon sehr darauf, dass ihr Dad jetzt für drei Wochen zu Hause bei ihnen war. Mackenzie hatte schon Pläne gemacht und wollte mindestens fünf Schneemänner bauen.

Matt dagegen war noch zu klein um Pläne zu machen, aber er kam jeden Tag mit einem anderen Buch an, aus dem Michael ihm vorlesen sollte, was er auch immer tat.

Maria setzte sich mit ihrem Kaffee zu ihren Kindern und beobachtete die Beiden, wie sie zusammen auf einem Blattpapier zeichneten. Sie fand es unheimlich süß, denn die Beiden teilten einfach alles.

"Mommy, Gaugau, bitte!", riss Matt Maria aus ihre Gedanken und schob seinen Becher über den Tisch. Lächelnd nahm sie den Becher und erhob sich von ihrem Stuhl.

Sanft strich sie jeden der Beiden über den Kopf und machte ihrem Sohn noch einen Kakao. Während die Milch in der Mikrowelle kochte, sah sie zu ihren Kindern und lächelte, sie war so froh die zwei zu haben.

*******

"Komm schon, bitte, tu mir den Gefallen", bettelte Jim schon fast, als er hinter seiner Frau her ging. "Nein, Jim und nun lass mich in Ruhe arbeiten!", pfauchte Amy.

Frustriert blieb er stehen und sah ihr hinterher, wie sie in ihren Laden ging, um ihre Sachen zu erledigen. "Wieder das Thema Weihnachten?", fragte Nancy Parker, die in Amys Laden musste.

"Ja, leider, sie lässt nicht mit sich reden", antwortete Jim. Nancy legte eine Hand auf seine Schulter. "Du musst sie verstehen, sie hat Maria verloren und nun sind Festtage nicht mehr die von früher!"

"Ich weiß, ich versuche jedes Jahr sie auf zu muntern, aber ich schaffe es einfach nicht!", seufzte Jim. "Gib nicht auf, vielleicht schaffst du es ja doch noch!", antwortete Nancy und ging in den Laden.

Jim seufzte noch einmal und ging zurück zu seinem Auto, um zur Polizeistation zu fahren. Er verstand Amy ja, schließlich vermisste er Kyle auch sehr, aber sein Gefühl sagte ihm, dass alles in Ordnung war.

Fieberhaft überlegte er, wie er Amy aufheitern konnte, damit sie wenigstens ein Weihnachten ohne Streit feiern konnten. Als er bei einer roten Ampel stehen blieb, kam ihm auf einmal eine Idee.

*******

"Daddy!", rief Matt fröhlich, als Michael kurz nach fünf nach Hause kam und sich die Schuhe auszog. "Hey, mein Kleiner!", lächelte Michael und nahm ihn auf den Arm.

"Wie war dein Tag?", fragte Michael und drückte seinen Sohn an sich, der lächelte. Der Kleine fing an zu reden, aber leider verstand Michael kein einziges Wort.

"Oh, das hast du also alles gemacht und was haben deine Schwester und deine Mommy gemacht?", fragte Michael, der ins Wohnzimmer gegangen war, wo Mackenzie bei dem Wohnzimmertisch saß und zeichnete.

"Hallo, meine Kleine, wo ist Mommy?", fragte Michael und setzte Matt neben seine Schwester. "Sie wollte von oben etwas holen, aber sie kam bis jetzt nicht hinunter", antwortete Mackenzie.

Michael nickte nur und drückte den Beiden je einen Kuss auf den Kopf, bevor er sich von der Couch erhob. "Seid schön brav, ich komme gleich wieder", sagte Michael und ging nach oben.

Mackenzie und Matt nickten nur und zeichneten weiter an einem Bild, welches sie ihrer Mom schenken wollten, die heute schon den ganzen Tag irgendwie traurig war.

*******

"Maria?", fragte Michael leise und betrat das gemeinsame Schlafzimmer nur Augenblicke später. Seine Frau saß zusammengekauert auf dem Bett und weinte leise.

Sofort war Michael bei ihr und strich über ihre blonden Haare. "Hey, was ist denn los?", fragte er besorgt. Maria hob den Kopf und sah ihn mit verweinten grünen Augen an.

Schluchzend kuschelte sie sich an ihn und weinte noch mehr. Sanft strich Michael über ihren Rücken und versuchte sie zu beruhigen, was ihm im ersten Moment nicht gelang.

"Maria, was hast du denn, wieso bist du so aufgelöst, ist etwas Schlimmes passiert?", fragte Michael dicht an ihrem Ohr. Sie weinte noch mehr und klammerte sich an ihn.

Erst nach Minuten beruhigte sich Maria etwas und löste sich ein Stück von ihm. Michael strich sanft ein paar Strähnen hinter ihre Ohren und wischte einige Tränen weg.

"Erzähl mir, was los ist", sagte Michael sanft und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. Maria nahm ein Foto, welches mit vielen anderen am Bett lag und zeigte es ihrem Mann.

Michael nahm es an sich und betrachtete es. Es zeigte Maria und ihre Mom an einem Weihnachtsfest, sie lachten fröhlich und sehr glücklich in die Kamera.

Michael sah von dem Foto auf und in Marias Gesicht, das so verzweifelt war. Noch einmal nahm er sie fest in den Arm und drückte sie an sich, sie brauchte das jetzt.

"Ich bin überglücklich mit dir hier zu sein und es gibt keine besseren Kinder als Mackenzie und Matt, aber mir fehlt meine Mom so sehr, vor allem an Weihnachten!"

Michael verstand Maria sehr gut. Wieder löste sich Maria von ihm und packte sämtliche Fotos zurück in die kleine Box, wo sie schon seit Jahren verstaut waren.

Als letztes nahm sie noch das Foto, welches Michael noch immer in der Hand hielt. Maria legte es oben auf und schloss die Box wieder, bevor sie diese unters Bett schob.

"Was kann ich tun, damit es dir besser geht?", fragte Michael und strich über ihre Wange. "Lass den Schmerz verschwinden!", flüsterte Maria und kuschelte sich wieder an ihn.

Michael seufzte leise und küsste ihre Stirn.

Noch lange saßen sie einfach nur so da und hielten sich im Arm. Im Moment konnte Michael nicht mehr tun, ihm würde aber etwas einfallen, damit es Maria besser ging.

*******

"Jim, gut das du kommst, Amy geht es nicht gut", sagte Diane Evans besorgt, als Jim von der Arbeit kam und seine Frau vom Laden abholen wollte. "Was ist denn mit ihr?", fragte Jim besorgt.

"Wir wissen es nicht genau, sie sagt nichts, aber sie weint schon seit einiger Zeit", entgegnete Diane. Jim lief in den Laden und suchte nach Amy, die er schließlich im Hinterzimmer fand.

"Schatz, was ist denn los?", fragte ihr Mann und setzte sich neben sie. Amy fiel ihm schluchzend um den Hals. Sanft strich Jim ihr über den Rücken und versuchte sie zu beruhigen.

Nancy und Diane ließen die Beiden fürs erste alleine und fuhren zurück ins Crashdown Café, wo sie Jeff und Phillip erzählen würde, was heute alles passiert war.

Währenddessen schob Jim Amy ein wenig von sich und blickte in ihr verweintes Gesicht. "Was ist denn passiert?", fragte Jim besorgt und strich ein paar Tränen von ihren Wangen.

Amy schluchzte wieder und hielt ihm Wortlos ein Foto unter die Nase, welches er sich ansah. "Oh!", sagte er schließlich, als er es genauer betrachtete.

Es war genau das gleiche Foto, dass Maria Michael einige Stunden früher gezeigt hatte. "Nicht nur du vermisst sie, auch ich, immerhin ist sie auch meine Tochter", sagte Jim.

"Ich würde alles dafür geben, sie noch einmal im Arm halten zu können und ihr zu sagen, wie sehr ich sie liebe", weinte Amy und vergrub ihren Kopf wieder an Jims Schulter.

Jim drückte sie einfach nur an sich und versuchte sie weiter zu beruhigen, was nach einiger Zeit auch klappte, das Weinen hörte auf und die Schluchzer wurden weniger.

Aber das Loch in Amys Herz blieb und würde auch so schnell nicht vergehen, was für Jim verständlich war. Sanft küsste er sie und nahm Amy danach wieder fest in den Arm.

*******

*Weihnachtsabend*
"WOW!", entfuhr es Maria, als sie mit Michael und den Kindern, das Restaurant betrat, welches festlich geschmückt war und man roch auch alles, was zu Weihnachten dazu gehört.

Zimt, Vanille, Honig, Koriander und noch vieles mehr nahm Marias Nase wahr und ihr Lächeln wurde immer breiter. Michael, der neben seiner Frau ging und Matt auf dem Arm hatte lächelte ebenfalls.

Er hatte gewusst, dass es Maria sehr gefallen würde. "Aber hier ist ja gar keiner", bemerkte Mackenzie auf einmal und sah sich in dem riesigen Restaurant um.

Maria ging sofort ein Licht auf.

"Du hast das alles für uns alleine gebucht und das an Weihnachten?!", sagte Maria. "Ja, habe ich, ich wollte dich und die zwei Rabauken hier überraschen!", entgegnete Michael.

"Das ist der Wahnsinn, ich bin sprachlos!", antwortete Maria und sah sich weiter um. "Dann habe ich es richtig gemacht, kommt, dort ist unser Tisch", sagte Michael und zeigte auf einen großen Esstisch.

"Für vier Personen aber sehr groß", meinte Maria.

Michael überging die Feststellung einfach gekonnt und hielt ihr einen Sessel hin, damit sie sich setzten konnten, denn schließlich kam noch eine weitere Überraschung.

"Was möchten die Herrschaften trinken?", fragte der Kellner, der an den Tisch gekommen war. "Für die zwei Rabauken hier bitte Apfelsaft und bringen Sie uns bitte nur Mineralwasser", antwortete Michael.

Der Kellner nickte freundlich und machte sich sofort auf den Weg, um die Getränke zu holen. Maria blickte zu ihren Kindern, die fröhlich lachten und mit den Untersetzern spielten.

Michael lächelte ebenfalls zufrieden und drückte seiner Frau einen Kuss auf die Wange. Sie würde aus den Schuhen kippen, wenn sie die Überraschung gleich sehen würde.

*******

"WOW, Jim, das ist ja der Wahnsinn!", meinte Diane, als sie zusammen mit Nancy, Jeff und Phillip aus dem Auto stieg. "Ach, nur eine Kleinigkeit!", entgegnete Jim gelassen.

"Kleinigkeit, dafür muss man ein Vermögen zahlen, hast du im Lotto gewonnen und es mir nicht gesagt?", fragte Amy ihren Mann fassungslos und hielt sich an seinem Arm fest.

"Na ja fast, aber du wirst es gleich sehen!", schmunzelte Jim und führte seine Frau und auch die anderen zum Eingang des Restaurants. Dort gaben sie am Empfang ihre Mäntel ab und betraten das Lokal.

Gleich nach der Eingangstür blieben alle zusammen stehen und sahen sich in dem riesigen Raum um, der so prunkvoll geschmückt war und so wundervoll aussah.

"Hier ist ja niemand!", meinte Nancy schließlich als erste und sah sich um, nur ein paar Kellner standen herum. Jim lächelte, das war auch der Sinn der Sache.

"Ich höre jemanden Lachen", sagte Diane und sofort lauschten alle angestrengt. "Ich auch!", stimmte Amy ihr zu und auch Nancy nickte mit dem Kopf.

Jeff und Phillip konnten es auch vernehmen und schielten zu Jim, der ein sehr zufriedenes Lächeln im Gesicht hatte. "Was hat er nur vor?", flüsterte Phillip Jeff zu.

"Ich weiß es nicht, aus ihm war nichts heraus zu bekommen, aber ich kann es mir denken. Wir sind sicher nicht umsonst hier her geflogen, es muss etwas ganz Besonderes sein!", entgegnete Jeff.

Phillip nickte, sein Freund hatte wahrscheinlich Recht. Für zwei Tage Chicago und so ein Restaurant musste es einen wirklich sehr guten Grund geben, weswegen Jim so viel Geld ausgab.

"Wann kommt denn nun die Überraschung?", fragte Amy aufgeregt, die von nichts eine Ahnung hatte, nicht im Traum wäre sie auf so ein Geschenk gekommen.

*******

Michael, der mit Maria bei dem Tisch saß, nahm ihre Hand in seine und küsste sie kurz auf die Lippen. "Ich liebe dich!", flüsterte Michael und blickte in ihre unglaublich grünen Augen.

"Ich liebe dich!", lächelte Maria und strich über seine Wange. "Ich werde nach dem Essen fragen, holst du die Kinder?", fragte Michael und zog Maria vom Stuhl.

Sie nickte und ging zu den Kindern, die seit ein paar Minuten fröhlich herumtollten. Als die Beiden ihre Mom sahen lachten sie noch lauter und liefen noch mehr in dem riesigen Raum herum.

Maria lächelte, sie konnten ihnen einfach nicht böse sein. Währenddessen hatte sich Michael hinter einem großen Christbaum versteckt und zeigte Mac, dass sie Richtung Eingang laufen sollte.

Seine Tochter, die wusste, was sie tun musste lief los und nahm Matt an der Hand. Maria folgte ihren Kindern ahnungslos, die genau auf die kleine Gruppe am Eingang zusteuerte.

"Mackenzie, Matt", sagte Maria nun und blieb stehen. Ihre Kinder drehten sich um und lächelten. "Wer sind die?", fragte Mackenzie und zeigte auf die Gruppe, die am Eingang stand.

Maria bemerkte erst jetzt, dass da jemand stand und sah auf. Sofort schossen ihr Tränen in die Augen und nur Sekunden später stürmte sie auf die Personen zu.

Amy, die genauso Tränen in den Augen hatte nahm Maria nur noch weinend in den Arm. Sie konnte nicht glauben, dass sie ihre Tochter nach so langer Zeit wieder im Arm hielt.

Michael war mit Mackenzie und Matt auf die kleine Gruppe zugekommen und wurde von Jeff, Phillip und Jim begrüßt. Diane, Nancy, Amy und Maria lagen sich weinend in den Armen.

"Ich kann nicht fassen, dass ihr hier seid!", weinte Maria und drückte alle drei noch einmal an sich. "Gott, ich habe euch so sehr vermisst, so sehr vermisst!"

Amy nahm Marias Gesicht in ihre Hände und zog sie ein Stück zu sich hinunter, denn ihre Tochter war schon seit ihrem vierzehnten Lebensjahr ein Stück größer als sie selbst.

"Ich liebe dich!", lächelte Amy und drückte Maria wieder an sich. "Ich liebe dich auch, Mom!", antwortete Maria weinend und sah zu Michael, der zufrieden lächelte.

Kurz löste sich Maria von ihrer Mom und küsste Michael sanft auf die Lippen, sie konnte ihm gar nicht genug danken! "Danke, das ist das schönste Weihnachten, ich liebe dich!", flüsterte Maria.

Ihr Mann drückte sie fest an sich und lächelte Jim an, der mit ihm zusammen diese Idee hatte. Nachdem sich Maria von Michael gelöst hatte, umarmte sie auch Jeff, Phillip und Jim, die sie fest an sich drückten.

"Mommy, wer sind die Leute?", fragte Mackenzie, die mit ihrem Bruder neben Maria stand und an ihrem Kleid zupfte. Maria hockte sich zu ihren Kindern hinunter, die sie in der Aufregung ganz vergessen hatte.

"Das meine Lieben, ist eure Grandma, euer Grandpa, dann haben wir noch Jeff, Nancy, Diane und Phillip!", erklärte Maria den Beiden und noch immer liefen Tränen über ihre Wangen.

Mackenzie und Matt strahlten als sie hörten, das Amy und Jim ihre Großeltern waren und auch von den anderen vier waren sie sofort begeistert und umarmten alle fröhlich.

*******

"Kommen wir zu spät?", fragte auf einmal eine Frauenstimme hinter der Gruppe, die noch immer beim Eingang stand und sich ständig umarmte. Maria fuhr herum und blickte in Liz Gesicht.

"Maria!", rief Liz und schon flogen sich die Freundinnen lachend und gleichzeitig weinend um den Hals. "Liz!", weinte Maria und drückte sie fest an sich.

Max, der mit seiner Tochter Claire hinter den Beiden stand grinste und winkte allen zu. "Tut uns leid, wir hatten etwas Verspätung mit dem Flug!", entschuldigte er sich.

Liz und Maria hatten sich ein wenig voneinander gelöst und lachten nun einander an. "Es ist so schön, dich wieder zu sehen!", lächelte Liz. "Ja, ich bin auch total überwältigt!", entgegnete Maria.

"Mommy, wer ist das nun?", fragte Mackenzie neugierig, die wieder mit Matt neben ihrer Mom stand und an ihrem Kleid zupfte. Maria sah zu den Beiden hinab und lächelte glücklich.

"Das ist eure Tante Liz und dort drüben ist euer Onkel Max, mit ihrer Tochter!", antwortete Maria und strich den Beiden sanft über die hellbraunen Köpfe.

"Oh, Maria!", sagte Liz, als sie die süßen Kinder ihrer besten Freundin sah. "Mackenzie und Matt!", lächelte Maria und nahm Liz noch einmal in den Arm.

*******

"Ich habe dir doch gesagt, dass wir zu spät kommen, Kyle!", sagte Isabel, als sie mit ihm durch die Tür des Restaurants trat und ihren Mann strafend ansah.

"ISABEL!", riefen Maria und Liz im Chor und schon flogen sie ihrer Freundin um den Hals. Sprachlos stand Isabel da und drückte die Beiden an sich, sie konnte noch gar nicht fassen, dass sie wirklich da waren.

Isabel löste sich von den beiden und sah sie an.

"Oh, mein Gott, ihr seid es wirklich!", lachte Isabel und umarmte sie noch einmal. Die Freundinnen lachten fröhlich und freuten sich wahnsinnig hier zu sein.

*******

Kurz darauf saßen alle um den großen Tisch herum und redeten fröhlich miteinander. Alle waren sehr glücklich hier zusammen zu sein und das Weihnachtsfest genießen zu können.

"Wie hast du das eigentlich alles hinbekommen?", fragte Maria ihren Mann und sah ihn mit großen Augen an. "Ja, genau, das wollte ich auch schon wissen", sagte Amy.

"Jim hatte die Idee dazu", antwortete Michael.

Alle Anwesenden sahen Jim an und er lächelte zufrieden. "Als ich Amy vor Wochen wegen Weihnachten angesprochen habe und sie so verzweifelt war, musste ich etwas tun."

"Ich war auf dem Weg zur Arbeit, da fiel mir die Lösung des Problems ein, ich rief heimlich Michael an und habe mit ihm alles geklärt, danach hat er Max und Kyle kontaktiert."

"Ich war so froh, dass alles geklappt hat, es war eine Qual euch nichts zu verraten, vor allem, da mich Jeff ständig ausfragen wollte", erzählte Jim lächelnd.

"Das sieht dir wieder ähnlich", lachte Nancy und schlug ihm spielerisch auf den Arm. "Na du kennst mich ja, ich muss alles wissen!", grinste Jeff und legte einen Arm um sie.

Alle Anwesenden lachten und waren einfach nur glücklich hier zu sitzen und eines der schönsten Weihnachtsfeste zu feiern, die sie je erlebt hatten, es war wundervoll.

*******

Im Laufe des Abends erfuhren Maria und Michael auch, was ihre Freunde in der Zeit ihres Wegganges alles gemacht hatten. Auch die Beiden erzählten etwas über ihr Leben in Barrows.

Alle hörten gespannt zu, als Michael erzählte, dass er Chefkoch war und fleißig am Umbau des Restaurants mitgezeichnet und auch selbst Hand angelegt hatte.

Maria, die sich zurzeit um Mackenzie und Matt kümmerte, war vor ihren Schwangerschaften in einem kleinen Bioladen angestellt gewesen und baute dort mit der Besitzerin alles Mögliche an Grünzeug an.

Max und Liz lebten in Argentinien, hatten Molekularbiologie studiert und waren seit ein paar Monaten stolze Eltern einer kleinen Tochter Namens Claire.

Kyle und Isabel lebten in Australien auf einer Farm, die sich Drover's Run nannte und arbeiteten dort als Farmer. Sie bewohnten dort ein kleines Cottage und waren sehr zufrieden mit ihrem Leben.

Diane, Phillip, Nancy, Jeff, Amy und Jim lebten nach wie vor in Roswell und führten ihr Leben ohne ihre Kinder. Es war hart für sie, aber sie hielten zusammen und unterschützten sich gegenseitig.

*******

Liz, die neben Maria am Tisch saß blickte in die Runde und lächelte glücklich. "Ich weiß, was du denkst!", flüsterte Maria dicht an ihrem Ohr. Ihre beste Freundin lächelte, ja sie dachte an ihn.

"Ich hoffe er sieht es, wo auch immer er sein mag", antwortete Liz leise. Maria nickte nur. "Er wird immer bei uns sein und heute besonders!", entgegnete Maria.

Liz nahm Marias Hand in ihre und drückte sie.

"Ja", hauchte sie und blickte wieder in die fröhliche Runde. Maria tat es ihr gleich und war so glücklich, wie noch nie zuvor, okay vielleicht gab es ein paar Ausnahmen.

Die Freundinnen lächelten sich glücklich an und dachten an Alex, von dem sie nicht ahnen konnten, dass ihr bester Freund ganz in ihrer Nähe war und auf sie aufpasste.

"Ich habe dich lieb, Alex", flüsterte Liz, so dass es nur Maria neben ihr hören konnte. "Ich habe dich auch lieb, Alex", flüsterte Maria lächelnd und seufzte.

"Ich habe euch auch sehr lieb!", antwortete Alex.

Er hatte sich zwischen seine Freundinnen gestellt und je eine Hand auf ihre Schultern gelegt. Er hoffte, dass beide ihn wahrnehmen konnten und fühlten, wie glücklich er war heute mit ihnen hier zu sein.

*******

"Happy birthday to you, happy birthday to you, happy birthday dear Mackenzie, happy birthday to you!", sangen alle fröhlich, als einer der Kellner die große Geburtstagstorte zum Tisch schob.

Die kleine Mackenzie bekam riesige Augen und strahlte über das ganze Gesicht, als sie die Torte sah. Michael hob seine Tochter auf den Arm damit die Kleine die Kerzen auspusten konnte.

Mackenzie holte tief Luft und blies die fünf bunten Kerzen alle auf einmal aus. Alle Anwesenden klatschen und lachten mit ihr, die sich so sehr über die Torte freute.

"Ich auch will", sagte Matt und zeigte auf die Kerzen. Maria, die ihm auf den Arm hatte zündete noch einmal eine Kerze an, die er danach ausblies und sich genauso freute wie seine Schwester.

"Daddy, bekomm ich auch Geschenke?", fragte Mackenzie und sah ihn mit großen Augen an. Michael lächelte und zeigte auf einen Tisch, der etwas Abseits stand und wo Geschenke lagen.

Seine Tochter lief darauf zu und strahlte noch mehr. "Die sind alle für mich, wow!", rief Mackenzie begeistert. "Ich auch will", sagte Matt noch einmal und Maria ließ ihn auf die Füße.

"Okay, wer möchte Torte?", fragte Michael, der sah das seine Kinder beschäftig waren. "Ich!", kam es ihm im Chor entgegen und er lachte herzhaft auf, es war so wundervoll.

Während die Erwachsenen die Torte aßen war Mackenzie damit beschäftigt ihre Geschenke zu öffnen und ließ sich von ihrem Bruder helfen, der aber nicht wirklich an den Tisch kam.

Schluchzend lief er zu seiner Mom und zupfte an ihrem Kleid. Maria blickte hinab und sah ihren Sohn, der schon Tränen in den Augen hatte und die Hände nach ihr ausstreckte.

Liebevoll nahm Maria ihn auf den Schoß und drückte ihn. "Was hast du denn?", fragte Maria leise. Matt nuschelte etwas Unverständliches und zeigte zum Tisch mit den Geschenken.

Maria strich ihm sanft über den Kopf und gab ihm einen Kuss auf die Stirn, bevor sie sich erhob und zu Mac ging. Sie nahm ein kleines Geschenk, das weiter hinten stand und gab es Matt.

Mackenzie ließ sich gar nicht von Maria stören und spielten mit den Sachen die sie bekommen hatte. Maria lächelte ihre Tochter an und strich ihr über den Kopf.

"Danke, Mommy!", sagte Mackenzie und blickte zu ihr auf. "Bedank dich auch später bei den anderen", entgegnete Maria leise und ging mit Matt zurück zum Tisch.

Matt packte sofort mit voller Freude sein Geschenk aus und strahlte, als er das kleine rote Auto sah. Fröhlich lachend sah er zu seiner Mom, die zufrieden lächelte.

*******

"Hast du Taschentücher?", fragte Maria, die neben Liz auf der Damentoilette stand. Liz kramte in der Tasche, doch sie fand keine. "Leider nein", entgegnete sie.

"Mom hast du welche?", fragte Maria weiter.

"Ja, in der Tasche, nimm sie dir", antwortete Amy, die in eine der Kabinen war. Isabel betrat wieder den Waschraum und nahm sich ebenfalls ein Taschentuch.

Maria packte die Taschentücher wieder in die Tasche, als ihr ein Foto in Amys Tasche auffiel, dass es eigentlich gar nicht geben konnte. "Mom, kann ich dich etwas fragen?"

Amy öffnete die Kabinentür und trat heraus. "Ja, klar", entgegnete Amy und trat zu den drei Frauen. "Wieso hast du das Foto gemacht?", fragte Maria und hielt es ihrer Mutter unter die Nase.

Isabel und Liz betrachteten es neugierig und stellten fest, dass es ein Foto von Maria, Michael, Mackenzie und Matt war. Amy schluckte und nahm das Foto wieder an sich.

"Als ich dich auf dieser Parkbank entdeckte, da musste ich einfach ein Foto machen. Ich weiß, ich hätte es nicht tun sollen, wer weiß, wer es vielleicht gefunden hätte, aber ich konnte nicht anders!"

Wortlos nahm Maria Amy in den Arm und drückte sie fest an sich. Amy schluchzte und drückte Maria ebenfalls an sich. Liz und Isabel, die still neben ihnen standen lächelten.

"Wann hast du das Foto gemacht?", fragte Isabel schließlich nach einigen Minuten und betrachtete es. Es war nicht ganz aktuell, denn Matt war sicher noch ein Baby.

"Als Jim und ich Urlaub gemacht haben, da habe ich es gemacht, nur kurz darauf mussten wir auch schon unseren Flug bekommen. Es waren nur Minuten gewesen, die ich Maria gesehen habe!", erzählte Amy.

"Ich habe Mom auch gesehen und am liebsten wäre ich zu ihr hingelaufen, aber ich durfte nicht. Es war der schönste und der schmerzhafteste Tag seit langem für mich", sagte Maria.

Liz und Isabel lächelten Mutter und Tochter an, bevor sie sich alle noch einmal umarmten. Die vier Frauen waren so froh sich wieder zu sehen und wieder miteinander quatschen zu können.

Sie alle hatten sich nichts mehr als das gewünscht. Jede hatte Tränen in den Augen und Amy holte noch einmal die Taschentücher heraus, damit die Wimperntusche nicht verlief.

"Lasst uns wieder zu den Männern gehen, die wundern sich sicher schon, wo wir bleiben", lächelte Liz. "Ach du willst ja nur zu deinem Mann", neckte Isabel sie.

"Du doch auch", entgegnete Liz grinsend, worauf Amy und Maria in lautes Lachen ausbrachen. Es war immer wieder eine Freude zu sehen wie Liz und Isabel sich gegenseitig auf den Arm nahmen.

Die vier machten sich auf den Weg zurück, als ihnen schon Matt entgegen kam. Der kleine Kerl gähnte herzhaft und streckte die Arme nach Maria aus, sobald er sie erblickte.

Lächelnd nahm Maria ihn auf den Arm und drückte ihn an sich. Amy, die neben ihrer Tochter ging lächelte. Sie hatte immer schon gewusst, dass Maria eine tolle Mom sein würde.

*******

Als die große Standuhr Mitternacht schlug wussten alle, dass das wunderbarste Weihnachtsfest nun zu Ende war und jeder wieder in seine Stadt zurück musste.

Sie wären alle so gerne noch viel länger geblieben und hätten mehr Zeit miteinander verbracht, aber sie konnten nicht, es war zu gefährlich zu lange an einem Ort zu bleiben.

Bevor sich alle verabschiedeten gab Michael einem der Kellner noch die Digitalkamera, damit er Fotos machen konnte. Der junge Kellner schoss einige Fotos und lächelte, als er die vielen glücklichen Gesichter sah.

"Ich werde euch die Fotos zukommen lässt", sagte Michael und packte die Kamera in Marias Tasche. Max und Kyle, die neben ihm standen, nickten und klopften ihm auf die Schulter.

Als alle beim Eingang versammelt waren und sich ihre Jacken und Mäntel anzogen, war der Moment gekommen um sich zu verabschieden. Maria drückte als erstes Liz und Isabel, danach Nancy und Diane.

"Ich werde euch so sehr vermissen, aber ich bin auch so froh euch wieder gesehen zu haben", lächelte Maria tapfer und drückte alle noch einmal an sich.

"Machs gut, Maria, wir sehen uns bestimmt wieder!", lächelte Nancy. Diane, Isabel und Liz nickten, ja irgendwann würden sie sich wieder sehen und dann bestimmt auch für eine längere Zeit.

Die Männer drückten Maria fest an sich und lächelte sie an, sie waren sehr froh, dass es ihr so gut ging und sie so glücklich mit ihrer Familie war, auch, wenn sie nicht in Roswell sein konnte.

Michael drückte die Frauen als nächstes, die Tränen in den Augen hatten und ihn trotzdem anlächelten. "Pass weiterhin gut auf sie auf", sagte Liz und drückte ihn.

"Auf jeden Fall", antwortete Michael und verabschiedete sich danach von den Männern, die ihm auf die Schulter klopften. Währenddessen musste sich Maria von Amy verabschieden.

Mutter und Tochter standen sich gegenüber und kämpften erst gar nicht gegen die Tränen an. Wortlos fielen sie sich schließlich um den Hals und weinten einfach nur.

"Ich liebe dich, Mom!", schluchzte Maria.

Amy strich ihr über den Rücken und drückte sie noch fester an sich. "Ich bin so stolz auf dich Maria, ich liebe dich!", entgegnete Amy genauso schluchzend.

Nach Minuten trennten sie sich und blickten einander in die Augen. "Bis bald, Mom", weinte Maria und spürte Michaels Arm, der sich um ihre Schulter legte.

Amy lächelte unter Tränen und umarmte Maria noch einmal samt Michael, der noch immer den Arm um seine Frau gelegt hatte. Jim war zu ihnen getreten und musste sich auch verabschieden.

Fest nahm er Maria in den Arm und drückte sie an sich. "Ich habe dich lieb, Kleines!", sagte Jim dicht an ihrem Ohr. "Ich habe dich auch lieb", antwortete Maria und gab ihm einen Kuss auf die Wange.

*******

Nur kurz darauf traten alle auf die Straße und sahen vier Taxis, die auf sie warteten. Nancy, Jeff, Diane und Phillip stiegen als erstes ein und winkten zum Abschied.

Kyle und Max stiegen in das zweite Taxi und warteten auf Isabel und Liz, die sich von Maria nicht trennen wollten. Alle drei Frauen weinten und umarmten sich noch einmal.

Schließlich riss Maria sich zusammen lächelte ihre besten Freundinnen glücklich und traurig gleichzeitig an. "Ich habe euch lieb!", sagte Maria zum Abschied.

Isabel und Liz winkten ein letztes Mal und setzen sich zu ihren Männern ins Taxi, welches nur Sekunden später vom Parkplatz fuhr und die Freunde zum Flughafen brachte.

Jim hatte sich von Michael und seinen Enkeln schon verabschiedete, die jedoch schon friedlich im Taxi schliefen. Auch Maria hatte er umarmt und wartete jetzt auf Amy.

"Ich habe dich lieb, Mom", schluchzte Maria und drückte Amy fest an sich, sie wollte sie nicht gehen lassen. "Ich liebe dich, Maria!", flüsterte Amy und löste sich von ihr.

Schnell ging sie zu Jim, der beim Taxi stand und sie sogleich in den Arm nahm. "Komm, wir müssen auch zum Flughafen", flüsterte Michael, der einen Arm um Maria gelegt hatte.

Wortlos nickte Maria und setzte sich neben ihre schlafenden Kinder ins Taxi, während Michael vorne Platz nahm. Maria lehnte sich nach vorne und suchte Michaels Hand, die er leicht drückte.

*******

"Das war das schönste Geschenk, dass du mir je gemacht hast, danke, Jim!", lächelte Amy und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Jim lächelte seine Frau an.

"Für dich, meine liebe Amy, mache ich alles, du bist schließlich meine Frau und ich liebe dich!", antwortete Jim und küsste sie liebevoll auf die Lippen.

Langsam löste sich Amy wieder von ihm und blickte zum Fenster, wo der Mond herein schien und das Zimmer etwas erhellt. "Ich wünschte, wir könnten das jedes Jahr zu Weihnachten machen."

"Damit ich wenigstens einmal im Jahr die Gelegenheit habe, Maria zu sagen, wie stolz ich auf sie bin und wie sehr ich sie liebe!", sagte Amy in die Stille.

Jim zog Amy fest an sich und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Ich glaube da lässt sich sicher etwas machen", entgegnete Jim und schloss müde die Augen.

*******

Leise schloss Michael die Schlafzimmertür und kroch wieder zu seiner Frau unter die warme Bettdecke. "Sie schlafen beide ganz friedlich!", lächelte Michael.

Maria lächelte ebenfalls, das hatte sie sich fast gedacht. Es waren zwei lange Tage für Mackenzie und Matt gewesen, zuerst die Feier mit der Familie, dann der Heimflug und heute rumtollen und spielen.

Zufrieden kuschelte sich Maria an ihren Mann und atmete tief durch. "Danke, Michael, danke für das schönste Weihnachten, dass ich je hatte!", sagte Maria mit Tränen in den Augen.

Sanft wischte Michael ihr die Tränen weg und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Für dich, Maria hole ich die Sterne vom Himmel", antwortete Michael leise.

Maria blickte zu ihm auf und lächelte überglücklich. "Ich liebe dich, mehr als alles andere auf dieser Welt!", flüsterte Maria. Michael strich über ihre blonden Haare und sah sie liebevoll an.

"Ich liebe dich, mein Schatz!", entgegnete Michael genauso flüsternd und küsste sie sanft. Maria seufzte in den Kuss und kuschelte sich noch fester an ihn.

Michael war nach ein paar Minuten tief und fest eingeschlafen, während Maria ihm sanft durch die Haare strich. Sie betrachtete ihn im Mondschein und wie jeden Tag machte er Maria atemlos.


-The End-
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