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Schwarz wie die Nacht

GeschichteAbenteuer / P16 / Gen
1. DCI Tom Barnaby Cully Barnaby Dr. George Bullard DS Gavin Troy Joyce Barnaby
23.12.2012
03.03.2013
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2.128
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23.12.2012 830
 
Freitag

„Endlich Feierabend“ dachte ich, zog meinen Mantel an. Es klopfte und Constable Davis öffnete die Tür „verzeihen Sie Sir, ich weiß Sie haben Feierabend, aber..“ ich atmete aus, winkte sie rein. Ihr folgte eine Frau, einen Blindenhund neben sich „Ich hoffe ich halte Sie nicht von ihren Feierabend ab“ sagte sie. „Nein, natürlich nicht“ antworte ich ihr, ging auf sie zu „Wie kann ich Ihnen helfen?“ „Ich glaube“, sagte sie, „ich habe einen Mord mit angehört“ ich führte sie zu dem Stuhl und sie setzte sich, der Hund legte sich neben sie. „Ich und Debby arbeiten am Flughafen in London. Heute, wir machten eine kleine Pause und Debby lief auf der Wiese umher, hörte ich aus einer der alten Lagerhallen Stimmen. Da diese Hallen eigentlich immer leer sind, wollte ich nachsehen was da los ist. Es waren drei Männer, sie stritten sich.“ „Entschuldigen Sie“ unter brach ich sie „Konnten Sie verstehen worüber?“ sie schüttelte leicht den Kopf „Leider nein, es war für einen Moment still. Einer schrie etwas, etwas wie „nein, ich mach es ja“ oder so. Dann waren drei Schüsse zu hören. Debby bellte und ich hörte zwei Männer weglaufen. Ich sagte gleich meinen Kollegen Bescheid, doch als sie die Halle durchsuchten war das niemand, nichts, keine Leiche, kein Blut oder Anzeichen dass da jemand war.“

„Darf ich fragen, was arbeiten Sie dort genau?“ fragte ich und sie lächelte verlegen 2Verzeihen Sie, ich habe mich noch nicht vorgestellt; Inspector a.D. Elizza Stone, ehemalig Drogen Fahnder“ „eine Kollegin“ lachte ich leise „Nicht mehr“ meinte sie traurig „Es war vor fast drei Jahren, vielleicht haben Sie davon gehört. Es gab eine Explosion bei einer Kontrolle. Ich und Debby standen der Bombe zu nah. Zu unserem Glück explodierte nicht die ganze Bombe und so überlebten wir, ich jedoch verlor dabei mein Augenlicht. Seit dem bin ich so zu sagen in Rente. Aber Debby ist und bleibt ein Polizeihund und so unterstützen wir ein paar Mal die Woche die Kollegen.“

Es klopfte und Troy kam herein. Der Hund sprang auf, lief zu ihm, setzte sich vor ihn und bellte laut. Troy wich erschrocken zurück „Debby, aus und Fuß“ rief Mrs. Stone und der Hund gehorchte sofort „gut gemacht“ lobte sie ihn. „Verzeihen Sie aber haben Sie vor kurzen etwas mit Drogen zu tun gehabt?“ fragte sie in Troys Richtung „Wir haben eben ein Drogenlabor gesprengt“ meinte er immer noch erschrocken „Troy“, sagte ich, „Es ist besser Sie Ziehen sich um und Säubern sich“ ich sah das der Hund ihn immer noch fixierte „Sie machen den Hund nervös“ „Ich lache den Hund nervös?“, fragte er empört, „das ist wohl eher das Gegenteil“ er lachte auf, drehte sich um „Ich mache den Hund nervös“ meinte er leise, als er ging.

„Oje“ meinte sie „aber das ist was ich meinte, Debby ist immer im Dienst“ „Er wird es überleben“, sagte ich, „Was hat man dann gemacht?“, fragte ich, „Nichts! Man meinte ich hätte mir das eingebildet bzw. wohl etwas falsch gehört und da man keine Anzeichen eines Verbrechen fand, hat man die Ermittlungen eingestellt.“ Sie atmete tief durch „Ich weiß es klingt merkwürdig, doch ich bin mir sicher dass ich genau das gehört habe, was ich Ihnen schilderte.“ „Schon gut, ich glaube Ihnen. Ich werde mich morgen glich mit den Kollegen in London in Verbindung setzen. Machen sei sich keine Sorgen, wir übernehmen das jetzt“

„Dann sollte ich Sie nicht mehr länger von Ihren Feierabend abhalten“ lachte sie, stand auf und griff nach ihren Blindenstock „Wo wohnen Sie?“ fragte ich, reichte ihr den Stock „Ich bin gerade hier her gezogen. Für Debby und mich war es besser in einer etwas ruhigeren Umgebung zu sein. Es ist ein kleines Haus am Stadtrand von Corsten.“ Troy kam gerade wieder, der Hund sah ihn nur kurz an, und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf sein Frauchen „Wir bringen Sie“ sagte ich, warf Troy den Wagenschlüssel zu „Nein, keine Widerrede“ lachte ich „Darf ich?“ sie nickte und ich führte sie aus dem Revier. „Und es ist kein Umweg für Sie?“ fragte sie, als Troy ihr beim Einsteigen half „Nein ist es nicht“ lach e ich, als Troy dem Hund die Tür aufhielt und dieser auf die Rückbank sprang und er sich neben ihn setzte.

Nach einer kurzen fahrt, hielten wir vor einem kleinem Haus „Danke fürs bringen“ sagte sie, öffnete die Tür im Zaun. Der Hund lief zur Tür, setzte sich und kratzte mit der Pfote „Debby?“ fragte sie, doch der Hund kratzte nur und gab ein leises winseln von sich „Debby, SUCH!“ sagte sie ernst und der Hund winselte lauter und kratzte an der Tür. „Wir müssen hier Weg!“, rief sie, „Sprengstoff! Hier ist Sprengstoff“ Troy beugte sich vor, sah durch den Briefkastenschlitz „Verdammt“ fluchte er, griff ihr unter den Arm „Die Bombe geht gleich hoch!“ Ich nahm sie am anderen Arm, zusammen rannten wir zum Gartenzaun. Wir hatten ihn gerade passiert, als die Bombe explodierte. Troy und ich rissen Sie zu Boden, warfen uns auf sie.
 
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