Mission-Kristallamulett

GeschichteAbenteuer, Romanze / P16
22.12.2012
23.01.2013
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Ich hoffe, ihr seid nachsichtig...Ich freue mich über alle Komis und schreibt es, wenn ich etwas vertauscht oder verkehrt geschrieben habe... ;)
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Ich saß auf dem Sofa vor dem Fernseher. Jack machte irgendwelche Kampfsportübungen neben mir. Sie fuchtelte mit einem Stock herum und machte Verrenkungen.
„Bringt´s Spaß?“ wollte ich wissen und sie nickte.
Ich hatte gerade meinen Auftrag Stormbreaker hinter mir und hatte seit drei Tagen nichts gemacht, dieser Auftrag war anstrengend gewesen. Noch war auch nichts von M16 gekommen, weder eine Nachricht, noch ein neuer Auftrag, auf den konnte ich aber auch vorerst verzichten. Ich schaute noch eine Weile fern, dann gesellte ich mich zu Jack und wir machten Kampfsporttraining. Danach kochte sie etwas Asiatisches, ihr und mein Lieblingsessen. Dann ging ich nach oben in mein Zimmer und machte den PC an. Ich checkte die Nachrichten, nichts interessantes. Dann checkte ich meine Mails, zwei neue. Eine von Sabina und eine von M16. Ich hob mir das Beste auf und klickte auf die von M16.
Hallo Alex,
wir dachten, wir sollten uns bei dir bedanken und geben eine kleine Feier. Komme doch bitte morgen Nachmittag um halb fünf zum Bahnhof, du weißt ja welcher und wie du zu uns kommst. Jack kann auch kommen.
Viele Grüße
M16
Naja, war ja nicht so schlimm gewesen, dachte ich und öffnete die von Sabina.  
Hey Alex,
warum musstest du so schnell weg? Ok, wir haben in der Schule geredet, aber trotzdem, ich habe noch so viele Fragen…Kannst du morgen so gegen halb zwölf? Wenn ja, dann komm in Hyde Park zum See, ich warte 
LG
Sabina
Hmmm, das müsste noch klappen, wenn ich erst um halb fünf in der Zentrale sein musste, hatte ich genug Zeit für sie, also tippte ich schnell eine Antwort:
Hey,
jep, ich kann. Ich werde dir da alles soweit ich kann, erklären.
LG
Alex
Ich sendete die Mail und meldete mich wieder ab. Ich begann eins meiner Ballerspiele zu spielen, anscheinend stärkte das die Reflexe…naja, es brachte Spaß. Nach zwei Stunden, machte ich aus und zog mich um. Dann legte ich mich in mein Bett und schlief ziemlich schnell ein.
Ich wachte um halb zehn auf, sprang aus dem Bett und zog mich schnell an. Dann schwang ich mich die Treppe runter, ich hatte inzwischen darauf verzichtet, normal runter zu gehen, sondern ich sprang einfach von oben runter und rollte mich dann ab. Ich ging zu Jack in die Küche, sie hatte schon fast alles fertig.
„Guten Morgen, mein kleiner!“ begrüßte sie mich und wuschelte mir durch die Haare, was aber inzwischen schwierig wurde, denn ich war schon fast größer als sie.
„Morgen!“ antwortete ich und setzte mich an Tisch. Jack brachte noch frische Brötchen und wir frühstückten.
„Und, was hast du heute vor?“ Jack sah mich erwartungsvoll an.
„Am Nachmittag ist eine Feier bei M16, du kannst auch kommen. Vorher wollte ich mich noch mit Sabina im Park treffen.“
Jack grinste wissend. „Dann viel Spaß, aber sei vorsichtig und nimm was zum Verteidigen mit.“
„Jack! Ich gehe nur in Park, außerdem kann ich jegliche Kampfsportarten, ich kann mich auch so wehren!“ sagte ich patzig und biss in mein Brötchen. Jack lachte und wir aßen zu Ende.
Nach dem Frühstück prüfte ich mein Aussehen und zog dann Chucks an.
„Ich bin so um vier wieder hier!“ rief ich.
„Pass auf dich auf!“ kam es von Jack und ich schloss die Tür. Ich holte mein Rad aus der Garage und schwang mich drauf. Dann folgte ich der Straße Richtung Hyde Park. Ich erreichte ihn nach fünf Minuten und steuerte auf den großen See zu. Ich stieg von meinem Rad ab und sah auf mein Handy, fünf vor halb zwölf, sie müsste also gleich kommen. Ich setzte mich auf eine Bank und sah auf den See. Ein paar Enten schwammen umher und hinten ruderten Leute.
„Hey, Alex!“ erklang da Sabinas Stimme. Ich stand auf und sie lief die letzten paar Meter. Ehe ich etwas machen konnte, umarmte sie mich. Ich musste wohl etwas verwirrt aussehen, denn sie sagte: „Weil du mir so fast das Leben gerettet hast…“
Ich grinste nur. „Lass doch rumgehen, statt hier zu stehen.“
Sie nickte und ich schob mein Rad neben mir her.
„Also, warum warst du so schnell weg und sonst so schweigsam bei dem Thema?“ wollte Sabina wissen. Ich überlegte, konnte ich es ihr sagen, gut, sie hatte bestimmt schon so eine Ahnung, dass ich Agent war, aber trotzdem. Naja, ich konnte ihr ja einen Teil erzählen. „Ich bin Agent, einer geheimen Einheit. Ich kann dir nicht sagen welche, aber es stimmt. Ich musste weg, damit die Presse keine Fragen stellen konnte. Ich war einfach noch zu durcheinander in den letzten Tagen und musste das alles erst einmal verdauen. Ich hoffe, du verstehst es…“
Ich sah sie an und sie erwiderte meinen Blick.
„So was hatte ich mir schon gedacht, schließlich ist es nicht normal für einen Jungen in deinem Alter, mit einem Fallschirm durchs Dach zu stürzen und um sich zu schießen. Oder oben auf dem Sayles Tower, oder wie immer dieses Ding hieß, mit einem Mann kämpft. Also mach dir keine Sorgen.“ Sabina grinste und wir gingen schweigend weiter.
„Und, was machst du heute noch so?“
Ich überlegte, auf die Gefahr hin, dass mich jemand belauschte, sollte ich das mit der Feier lieber nicht sagen.
„Ich und Jack müssen noch zu einem Termin, sie wollte mir aber nicht sagen, was es ist…“ Ich hasste es, sie anzulügen, doch es ging eben nicht anders.
„Und wann musst du los?“
„So gegen halb vier, damit ich mich noch fertig machen kann, wir haben also genug Zeit.“ Jetzt grinste ich und sie deutete auf eine Bank unter einem Baum. „Ich setz mich und du zeigst mir ein paar coole Agenten Stunts, ok?“  
Es war mehr eine Aufforderung und ich konnte es ihr ja schlecht abschlagen, vor allem tat mir ein bisschen Training ganz gut. Ich lehne mein Rad neben sie an die Bank und stellte mich breitbeinig vor sie auf die Wiese. Ich hole Schwung und mache eine Rückwärtssalto aus dem Stand, dann ein Rad in der Luft und ein paar Karateeinheiten hinterher. Sabina klatscht begeistert und ich lauf auf sie zu. Sie stößt einen kurzen Schrei aus, als ich mit einem Salto über sie hinwegfliege. Ich lande sicher und sie dreht sich um. Ich renne auf den Baum zu, laufe ganze fünf Schritte an seinem Stamm hoch und drücke mich dann nach hinten ab. Wieder klatscht sie. Ich nehme erneut Anlauf, laufe drei Schritte hoch, drücke mich dann schräg nach oben ab und ziehe mich in dem Baum hinauf. Sabina sucht mich, kann mich aber nicht finden.
„Alex, komm runter, du bist doch kein Eichhörnchen.“ ruft sie und ich muss grinsen. Ich warte noch ein paar Minuten. Sabina steht auf und läuft um den Baum herum.
„Komm runter, du weißt, dass ich da nicht hochkomme!“
Als sie mir den Rücken zu dreht, gleite ich auf den niedrigsten Ast und setze mich drauf. Ich lasse mich hinten rum kippen und hänge wie eine Fledermaus am Ast, nur wenige Zentimeter von Sabina entfernt, ungefähr auf Kopfhöhe.
„Buh!“ mache ich und sie zuckt zusammen. Sie dreht sich um und sieht mir in die Augen.
„Mach das nicht noch mal, mich so zu erschrecken!“ Sie will ernst wirken, doch ich erkenne den Spaß in ihren Augen.
Wir toben noch eine Weile über die Wiese, ich bin fair und passe mich ihr an. Als ich das nächste Mal auf mein Handy sehe, ist es schon kurz nach drei.
„Ich muss bald los…“ bemerke ich.
„Schade…“ antwortet sie.
„Soll ich dich nach Hause bringen?“ biete ich an, denn ich weiß, dass sie zu Fuß ist und gute zwanzig Minuten braucht. Außerdem können wir so noch zusammen sein.
Sie nickt begeistert und setzt sich hinter mich auf den Gepäckträger. Sie legt ihre Arme um meine Taille und ich fahre los.
Nach zehn Minuten kommen wir bei ihr zu Hause an. Einem Reihenhaus.
„Danke…Kannst du morgen?“ fragt Sabina.
Ich überlege kurz… „Ich glaube schon, eigentlich habe nichts vor…“
„Cool, dann morgen gleiche Zeit, gleicher Ort?“
„Jep.“ antworte ich verabschiede mich. Sie winkt mir noch hinterher und ich biege um die Ecke.
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