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Die Macht der wahren Liebe

von Rosemarie
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / MaleSlash
Harry Potter Hermine Granger Severus Snape
21.12.2012
21.12.2012
1
15.022
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Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
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21.12.2012 15.022
 
Ich verdiene mit dieser Fanfiction kein Geld und alle Charaktere gehören nicht mir, habe sie mir nur ausgeliehen.

Viel Spass damit und über Kommentare würde ich mich freuen!!

Grüße

Rosemarie

Wütend schlich Pofessor Snape durch die dunklen Gänge von Hogwarts. Das neue Schuljahr nach dem Fall von Lord Voldemort war erst eine Woche alt und dennoch fragte er sich, warum nur hatte er sich wieder von diesem verrückten Zitronenbonbon Junkie dazu überreden lassen in Hogwarts zu bleiben, er hasste seine Schüler nach wie vor. Zumal er es nicht nötig hatte zu unterrichten, die Verliese von Gringotts gehörten zur Hälfte ihm, er war reicher als irgendein anderer Zauberer überhaupt. In sechs Monaten hatte er Snape Manor wieder aufgebaut, sein Anwesen und seine Ländereien waren atemberaubend groß und erst seine Bibliothek, selbst Hogwarts Bibliothek konnte sich nicht mit seiner messen. In dieser Zeit hatte er nichts hören oder sehen müssen von seinen Schülern oder dem goldenen Trio, sechs Monate voller Ruhe und Frieden für ihn.

Doch nur war er  wieder hier und viele der älteren Jahrgänge waren an die Schule zurückgekehrt um ihren Abschluss nachzuholen, selbst das goldenen Trio, obwohl man ihnen auch einfach so den Abschluss gegeben hätte, doch sie hatten abgelehnt was ihn ehrlich gesagt, etwas verwunderte, zumindest bei Potter und Weasley.

Seine Gedanken eilten zu Hermine Granger, er blieb stehen und seine Hände ballten sich zu Fäusten als er an sie dachte.

Flashback

Grummelnd und mit einem Todesblick für jeden der es wagte ihn anzusehen eilte er mit wehendem Umhang zum Lehrertisch und ließ sich missmutig auf seinen Platz fallen, wütend verschränkte er die Arme vor seiner Brust und ignorierte gekonnt den amüsierten Blick von Prof.Dumbeldore der auf ihm ruhte.

Prof. Dumbeldore erhob sich und sofort herrschte Ruhe in der großen Halle.“ Bevor wir mit der Zeremonie für die Einteilung der Erstklässler beginnen, freue ich mich ganz besonders die Rückkehr der 7 Klasse zu verkünden die ihren Abschluss dieses Jahr nachholen.“

Die großen Flügeltüren schwangen auf und die Schüler betraten die Halle. Luna und Neville strahlten über das ganze Gesicht, Klatschen und Johlen brandete auf und immer mehr Schüler der 7 Klasse traten ein, vor dem Lehrertisch blieben sie stehen und ließen ihre Blicke über die Menge gleiten. Snape sah gelangweilt in ihre Gesichter, plötzlich verebbte der Applaus und es wurde gespenstisch still.

Die Menge der 7 Klässler teilte sich und Dumbeldore trat um den Tisch herum und breitete die Arme aus, „ Harry, Hermine, Ron ich bin so glücklich das auch Ihr den Weg zurück nach Hogwarts gefunden habt, Willkommen!!“

Snape zog eine Augenbraue nach oben und mustere das goldene Trio, wie hatten sie sich in dem halbem Jahr verändert. Ron war sehr gewachsen und muskulös geworden, seine halblangen roten Haare hatte er im Nacken locker zusammen gebunden, seine Augen funkelten gutmütig.

Ebenso erinnerte nichts mehr an Harry an den schmächtigen Jungen, er war fast so groß wie Ron und ebenso muskulös doch sein Gesicht war verschlossen nur ein leichtes Zucken seiner Mundwinkel deutete ein Lächeln an. Seine Augen leuchteten in einem hellen grün doch Snape sah den harten Ausdruck darin. Harry sah ihn direkt an, er nickte ihm leicht zu und wandte sich dann wieder Prof.Dumbeldore zu.

Snape Augen huschten zu Hermine Granger, er konnte nicht fassen was er sah, vor ihm stand eine der schönsten Hexen die er je gesehen hatte, das sollte Granger sein, unmöglich.

Seine Blicke wanderten über ihr Gesicht und ihren Körper. Ihre langen honigfarbenen Locken fielen ihr über die Schultern, bis zur Hüfte. Sie trug ein cremefarbenes bodenlanges Kleid, ein goldenes Band lief direkt unterhalb ihrer Brust entlang, was ihren wohlgeformten Busen nur noch mehr betonte.

Ihr Gesicht war ebenmäßig und ihre Haut hatte einen leichten Bronzefarbenden Schimmer, doch am meisten fesselten ihn ihre Augen, sie leuchteten goldbraun mit reinen goldenen Funken darin und waren voller Zuneigung auf Prof.Dumbeldore gerichtet.

Sie machte noch einen Schritt auf den Direktor zu und umarmte ihn herzlich und küsste ihn auf die Wange. Der alte Zauberer umfing sie fast zärtlich mit seinen Armen und drückte sie an sich. Eine leichte Röte zierte sein Gesicht als er sich von Hermine löste und räusperte, „ Das mir altem Mann es nochmal zur Ehre gereicht, eine solch schöne Hexe in den Armen zu halten!“

Die Schüler lachten herzlich und klatschten begeistert,  als sie auf den erröteten Dumbeldore und die lächelnde Hermine sah.

„Bitte nehmt Eure Plätze ein und lasst die Zeremonie beginnen.“ Snape hatte nur noch Augen für Hermine. Harry und Ron geleiteten Hermine zum Gryffindor Tisch an dem Ihnen eifrig Platz gemacht wurde. Von der eigentlichen Zeremonie nahm Prof.Snape nichts war, seine Gedanken überschlugen sich, wie konnte sich die kleine Miss-know-it-all in nur so kurzer Zeit verändern.

Die Stimme Dumbeldores riss ihn aus seinen Gedanken, „ Ist es nicht schön sie wieder hier zu haben und bei Merlin, was haben sie sich verändert, vor allem Miss Granger, wirklich atemberaubend, nicht wahr Severus!?

Prof Snape warf ihm einen kalten Blick zu, „ Was interessiert es mich, sie ist immer noch eine kleine, nervige Besserwisserin für mich, Albus!!“

Snape war das amüsierte Funkeln in den Augen des Professors nicht entgangen, er wand sich brüsk ab und vermied es in die Richtung von Hermine zu sehen. Sobald wie möglich versuchte er aus der Halle zu rauschen, dabei kam er dicht an Hermine vorbei, unwillkürlich verlangsamte er seine Schritte und schnappte einen Gesprächsfetzen auf, der ihm das Blut in Wallung brachte „ und Hermine, wie sieht es aus, kommst Du mit, Heute Nacht schwimmen im See beim Mondschein… die Worte stammten von Dean.

Seine Stimme donnerte dunkel und drohend dazwischen so das Hermine und die anderen Gryffindor erschrocken zusammen zuckten, „ Und Miss Granger , nehmen Sie die Einladung von Mister Thomson an, es wäre mir ein Vergnügen die Punkte von Gryffindor schon am ersten Abend ausbluten zu lassen.“

Hermine drehte sich langsam zu ihm herum und erhob sich, dicht vor ihm blieb sie stehen, ihre Augen funkelten ihn wütend an. Prof Snape konnte die Wärme die von ihr ausging fühlen und auch ihren Duft nahm er wahr, eine Mischung aus Vanille und Zimt, es erinnerte ihn an einigen sonnigen Frühlingstag, er konnte nur mit Mühe ein Knurren unterdrücken, ihre Nähe setzte ihm zu was ihn noch wütender machte, seine schwarzen Augen verengten sich zu Schlitzen, lauernd beobachtete er sie.

Doch Hermine sagte kein Wort, auf dem Absatz wirbelte sie herum, ihr Kleid floss regelrecht um ihren schlanken Körper und streifte seine Roben als sie mit festen Schritten aus der Halle ging und die großen Flügeltüren laut hinter ihr zuschlugen , was die Schüler wieder erschrocken aufschrecken ließ.

Sie hatte ihn stehen lassen, vor versammelter Mannschaft, langsam sickerte diese Erkenntnis durch sein Hirn.

Professor Snape gab ein lautes und bedrohliches Knurren von sich und setze Hermine mit langen Schritten nach, diesmal flogen die Flügeltüren mit lautem Krachen gegen die Wände.

Aufgeregt wandte sich Ginny an Harry, „ Wir müssen hinterher, er wird sie umbringen, Harry!“ Dieser gluckste leise und sah sie grinsend an, „ Du machst Dir unnötig Sorgen um Hermine, er machte eine kurze Pause „ um den Pofessor mache ich mir mehr Sorgen!“ Völlig entgeistert sah sie Harry und Ron an, beide lachten aus vollem Hals.

Hermine kochte vor Wut, alleine die Frage von Dean war schon eine Unverschämtheit gewesen aber was Professor Snape sich da geleistet hatte brachte sie erst richtig in Rage, als ob sie auf so einen Vorschlag eingehen würde, also bitte!

Sie hörte die schweren Schritte hinter sich, für verstecken oder weglaufen war es zu spät aber das wollte sie auch nicht, sie war eine Löwin, eine Gryffindor und hatte den Krieg überlebt, sie würde sich nicht vor einem wütendem Professor Snape verstecken.

Also drehte sie sich um und keine Sekunde zu früh da stand er auch schon schwer atmend und um Beherrschung kämpfend vor ihr. Seine tiefe Stimme war nur ein böses Knurren, „Granger, wie können Sie es wagen mich einfach stehen zu lassen, das werden sie bitter bereuen!“ Drohend stand er hoch aufgerichtet vor ihr, er war über 1,90 groß und in seiner Wut eine imposante Erscheinung, sein schwarzer Umhang bauschte sich um seine muskulöse Gestalt.

Hermine war nicht sehr groß und musste ihren Kopf fast in den Nacken legen um ihm in die Augen zu sehen, „ Wie ich es wagen kann? Was fällt Ihnen ein mir zu unterstellen ich würde auf so einen unmöglichen Vorschlag von Dean eingehen, Ihr Verhalten war mir keinen Kommentar wert und jetzt entschuldigen Sie mich, Professor Snape, ich gehe ins Bett!!“

Damit wollte sie sich abwenden, doch sie sah die Bewegung seiner Hand die sie packen wollte noch aus den Augenwinkeln und wich ihm aus.

Jetzt war es mit Snapes Beherrschung vorbei, erst bot sie ihm die Stirn und dann entzog sie sich ihm. Er schoss vor wie ein wütende Klapperschlange doch wieder war Hermine schneller , er stieß ein animalisches Knurren aus was deutlich bis in die große Halle zu hören war, dort wurde es Totenstill, selbst Prof.Dumbeldore wurde blass.

„ Hermine hat ihren Spass, eindeutig!“ grinste Harry nur und aß seelenruhig weiter ebenso wie Ron der nur ein „ Jep!“ von sich gab.

Alle anderen Schüler und Lehrer waren fassungslos. Minerva zog Dumbeldore am Arm, „ Albus, tu etwas, er wird sie in der Luft zerreißen!“ Doch der Professor nahm sich an Harrys entspannter  Art ein Beispiel, „ Beruhige Dich Minerva, es wird schon nichts ernsthaftes passieren!“ Pikiert wandte sich Prof. Mc Gonegall ab, „ Das hoffe ich, für Dich, wehe meiner kleinen Löwin passiert etwas durch diese durchgedrehte Schlange, Albus!“

Albus zwinkerte ihr vergnügt zu doch innerlich hoffte er auch dass nichts passierte.

Hermine musterte den wütenden Professor Snape vor sich, sein Atem ging stoßweise in ihre Richtung und sie roch verschiedene Kräuter die von ihm ausgingen, sie hatte diesen Duft von ihm schon immer gemocht, doch jetzt musste sie sich in Acht nehmen vor ihm.

Ihre Stimme war leise und sanft, „ Bitte, Sir, beruhigen Sie sich , ziehen Sie mir Punkte ab und lassen mich gehen!“

Er machte noch einen Schritt auf sie zu, sie wich nicht zurück. Ihr ganzer Körper war auf Spannung und kampfbereit, das war keine zitternde Schülerin mehr, sie war erwachsen und sie ließ sich nicht einschüchtern eher würde sie es mit ihm aufnehmen.

Professor Snape versuchte sich zu beruhigen, er wollte sie nicht körperlich verletzen wenn er endgültig die Kontrolle verlor würde sie wahrhaftig gegen ihn kämpfen müssen und darauf wollte er es nicht ankommen lassen, er wusste zu welchen Grausamkeiten er in seiner Wut im Stande war.

Langsam beruhigte sich seine Atmung und er sah Hermine in ihre bernsteinfarbenden Augen auch sie entspannte sich vorsichtig wieder.

Erst jetzt nahm er wahr wie dicht er vor ihr stand seine Roben berührten bereits ihren Körper, vorsichtig hob er seine Hand um mit einem Finger ihr Kinn anzuheben, sie zuckte nicht vor ihm zurück und ließ es zu das er sie berührte.

Sein Gesicht näherte sich dem ihren bis auf wenige Zentimeter, seine Stimme war dunkel und samtig in ihren Ohren und ein Schauer breitete sich in Hermines Körper aus, „ Widersetzen Sie sich mir nie wieder, Miss Granger, das könnte sehr böse für Sie enden!“

Abrupt senkte sich seine Hand und er drehte sich um und ging in Richtung Kerker als ihre Stimme ihn zurückhielt, es war mehr ein Flüstern doch er hatte sie gehört. „ Ich weiß was für ein stolzer Mann Sie sind und ich wollte Sie nicht in Ihrer Ehre kränken, ich bin zu weit gegangen, bitte Sir, verzeihen Sie mir!“

Er hörte wie ihre Stimme zitterte und er hörte die Ehrlichkeit, die sich hinter ihren Worten verbarg. Wie sollte er reagieren, er wusste es nicht, noch nie hatte sich jemand so ehrlich bei ihm entschuldigt wie sie.

Plötzlich fühlte er eine kleine Hand die sich in seine große Hand schob, fast automatisch schloss er seine Hand um ihre, verblüfft sah er auf Hermine die jetzt dicht neben ihm stand, sie sagte kein Wort mehr, drückte noch einmal kurz seine Hand und entzog sich ihm dann vorsichtig. Sie wandte sich von ihm ab und ging langsam Richtung Gryffindor Turm.

Er fühlte sich wie versteinert, eine so menschliche Geste für einen Mann wie ihn. „ Miss Granger!“ seine Stimme war kalt und schneidend. Hermine zuckte zusammen und drehte sich um, unsicher sah sie ihn an.

„ 50 Punkte für Gryffindor für außergewöhnlichen Mut und entwaffnende Ehrlichkeit!“, mit diesen Worten rauschte er davon in Richtung Kerker.

Fassungslos sah Hermine ihm nach. Keuchend sahen Prof.McGonegall und die Gryffindors auf ihre Stundengläser als 50 Saphire in ihr Glas fielen.

Professor Dummbeldore  gluckste leise, „ gut gemacht, Hermine und meine Respekt!“ amüsiert zwinkerte er Harry und Ron zu die beide leise lachten und doch ungläubig den Kopf schüttelten.

Flasback Ende

Professor Snape blieb auf dem Gang stehen und sah aus dem Fenster, sie hatte es geschafft ihn milde zu stimmen, eine Gryffindor! Wie konnte ihm das nur passieren?

Hermine lag im Gryffindor Turm in ihrem Bett, auch sie konnte nicht schlafen, er hatte sie nicht bestraft, ihr sogar Punkte zugesprochen, sie war verwirrt, normalerweise hätte sie jetzt tot in seinem Kerker liegen müssen, sie fiel in einen unruhigen Schlaf.

Am nächsten Morgen wartete Harry und Ron schon auf Hermine, die etwas verspätet im Gemeinschaftsraum auftauchte um mit den Jung s zum Frühstück zu gehen.

Harry lächelte , reichte ihr seine Hand und küsste sie auf die Wange, „ Du siehst Heute wieder wunderschön aus , mein Herz!“

Hermine schenkte ihm ein warmes Lächeln. Ron grinste über das ganze Gesicht, „Ach, Mine wie sollen Harry und ich nur die ganzen Verehrer von Dir abhalten?“

Harrys Augen verengten sich zu Schlitzen und seine Stimme wurde kalt, „ Dean hat seine Lektion schon gelernt wie er sich Hermine gegenüber zu verhalten hat!“

Hermine sah Harry an, seit dem Fall Voldemort hatte er sich sehr verändert, er war härter und kälter geworden.

Im selben Augenblick trat Dean zu ihnen, nervös nestelte er an seinem Umhang. „ Hermine, ich möchte mich entschuldigen für das gesagte gestern, es war Dir gegenüber ungebührlich, bitte verzeih mir!“

„Schon gut, Dean, vergeben und vergessen!“, sie reichte ihm die Hand. Dean warf Harry einen scheuen Blick zu, dieser nickte nur leicht mit dem Kopf.

Dean schüttelte vorsichtig die Hand von Hermine und zog sich dann zurück.

Auf dem Weg zur großen Halle, fiel ihr auf das die Schüler ihr und den Jungen Platz machten und sie förmlich anstarrten.

Harrys Blick war dunkel und verschlossen, er ähnelte Snape immer mehr. In der großen Halle wurde es still als das goldene Trio am Gryffindor Tisch Platz nahm.

Harrys Augen glitten über die versammelten Schüler, seine Stimme war leise doch hallte sie in der Stille der Halle um so mehr und sie klirrte vor Eis, „  Konzentriert Euch auf Euer Essen oder ich werde ungemütlich!“

Hastig wandten sich die Schüler ihrem Essen zu. Jeder Schüler der es dennoch wagte in seine Richtung zu blicken, erntete einen Todesblick und manch einem trieb es die Angst in den Körper. Professor Dumbeldore beobachtete Harry, Sorge machte sich in ihm breit.

Hermine legte Harry eine Hand an die Wange und drehte seinen Kopf zu sich. Die Kälte in Harrys Augen schmolz und ein warmer Ausdruck streifte Hermines Gesicht.

Mit einem Seufzen entspannte er sich und zog Hermine an sich und küsste sie sanft auf die Stirn, in diesem Moment betrat Professor Snape die große Halle.

Seine Augen verengten sich zu Schlitzen und seine schwarzen Augen glühten unheilvoll auf. „ Potter, „ schnarrte er, „ Wie schön, dass Sie uns an Ihren Liebesleben teilnehmen lassen, doch nicht jeder ist darauf erpicht! 20 Punkte Abzug von Gryffindor für ungebührliches Verhalten!“

Harry versteifte sich, doch er ließ Hermine nicht los, kurz wandte er sich ab doch dann traf ein harter und kalter Blick den Professor und seine Augen verharkten sich in den schwarzen Seelenspiegeln seines Lehrers.

Hermine legte Harry beide Hände auf die Brust und schmiegte ihren Kopf in seine Halsbeuge, Professor Snape konnte sehen wie sich ihre Lippen leicht bewegten, sie flüsterte Harry leise zu.

Bevor er den Blickkontakt mit seinem Professor Snape unterbrach, sah dieser den Schmerz in Harrys Augen, langsam senkte Harry den Kopf und atmete tief den Duft von Hermine ein.

Professor Snape runzelte die Stirn, er konnte sehen wie Harry um Selbstbeherrschung kämpfte, schließlich löste er sich langsam von Hermine und sah ihr zärtlich in die Augen, „ Danke, mein Herz. Ich komme zurecht.“

Harry stand auf und verließ mit ausladenen Schritten die große Halle.  Ron folgte ihm. Professor Snape sah ihnen nach. Eine Berührung an seinem Arm ließ ihn herum fahren und er sah in die wütenden Augen von Hermine Granger, sie erdolchte ihn regelrecht mit ihren Blicken.

Ihre Stimme war gepresst vor Wut, „ Lassen Sie Harry in Ruhe, Sir oder Sie werden es bitter bereuen, das schwöre ich Ihnen!“

Kalt sah er sie an und beugte sich zu ihr herunter, dunkel umspülte sie seine Stimme, „ Wollen Sie mir etwa drohen, kleines Mädchen, mir?“

Hermine brachte ihr Gesicht noch dichter an seins, ein Keuchen ging durch die Halle. Professor Snape hatte ohne es selbst zu merken seine Hände auf ihre Oberarme gelegt und zog sie an sich. Hermine krallte ihre Hände in den Stoff der seine Brust bedeckte. Ihre Augen sprühten Funken und ihre Stimme vibrierte , „ Sie haben keine Ahnung was Sie herauf beschwören, Professor und Sie haben ganz recht, ich will Ihnen drohen. Mit Ihrem Tod könnte er nicht leben, es würde ihn endgültig vernichten!“

Professor Snape erschrak innerlich bei ihrem letzten Satz, doch zeigte sich keine Regung auf seinem Gesicht. Er sah Hermine genauer in die Augen und konnte hinter ihrer Wut die Angst und Verzweiflung sehen.

Professor Dumbeldore erhob sich und seine Stimme knallte durch die Halle, „ Severus, Miss Granger begleitet mich in mein Büro, sofort!“

Erst jetzt realisierte Professor Snape das er Hermine an sich gepresst hatte, als wäre er von einem Schlag getroffen worden ließ er sie los.

Hermine rieb sich verstohlen die schmerzenden Oberarme und sah ihn finster an.

Im Büro des Schulleiters setzte sich Professor Dumbeldore an seinen Schreibtisch und faltete die Hände, über seine Halbmondbrille musterte er besorgt Hermine und seinen Tränkemeister.

„ Bitte setzt Euch,“ Missmutig kamen beide der Bitte des Schulleiters nach. Wieder fixierte er Hermine, „ Miss Granger, ich versichere Ihnen niemand hat das Recht sich  in ihr und in das Privatleben von Harry einzumischen, auch Professor Snape nicht!“

Empört wollte Professor Snape aufspringen, doch Dumbeldore hob die Hand und Professor Snape setzte sich wieder wütend.

„ Doch, ich habe den Eindruck das irgendetwas nicht stimmt, ich habe die Worte die Sie an Professor Snape gerichtet haben, genau verstanden, was meinen Sie damit?“

Er erhielt von Hermine keine Antwort, stattdessen von jemand anderem und alle Köpfe ruckten zur Tür des Büros.

Im Türrahmen stand Harry, hoch aufgerichtet und seine schwere Drachenlederrobe bauschte sich um seine breiten Schultern, sein Blick war hart und er funkelte böse Professor Dumbeldore an.

„ Hermine meinte damit, das ich Professor Snape in meiner Wut die er in mir heraufbeschwört töte und das ich nicht damit leben könnte!“

Sein Blick glitt zu Hermine und wurde eisig, „ Ich hatte Dir gesagt, es ist eine sehr schlechte Idee ist  nach Hogwarts zurück zu kehren, durch ihn verliere ich immer schneller die Kontrolle, du weißt was das für Dich bedeuten kann, meine Liebe!“

„ Harry, ich verstehe das Ganze nicht, bitte erkläre es mir, was ist geschehen?“ Bittend sah Professor Dumbeldore ihn an.

Hermine stand auf und streckte Harry eine Hand entgegen. Harry war mit zwei Schritten bei ihr und ergriff sie.

Hermine führte Harry zu dem großen Sessel. Er setze sich und Hermine glitt elegant vor ihm auf den Boden und lehnte sich zwischen seine Beine. Sie legte den Kopf zurück und ruhte auf seinem Oberschenkel.

Leise knurrte Harry, „ Hexe, treib es nicht zu weit!“ doch ein Lächeln umspielte jetzt seine Mundwinkel und gedankenverloren spielte er mit einer ihrer langen Locken.

Die Professoren sahen wie er sich entspannte, langsam hob er den Kopf und sah Professor Snape an, sein Gesicht war ausdruckslos.

„ Haben Sie Erinnerungen bevor Sie im Krankenflügel aufgewacht sind, Sir?“ Professor Snape hob eine Augenbraue , „ Nicht wirklich, nur schemenhaft. Ich kann mich daran erinnern das der dunkle Lord und Nagini in der Hütte waren und er mit mir sprach aber worüber weiß ich nicht mehr.“

Harry nickte löste aber nicht den Blick von dem Professor. „ Tom, hat Sie angegriffen weil er glaubte Sie sind der wahre Besitzer des Elberstabes, er wusste nicht das es eigentlich Draco war. Er wollte Sie töten um sich der Loyalität des Stabes sicher zu sein, Hermine, ich und Ron sind in die Hütte gestürmt und ich warf mich zwischen Sie und den Fluch. Sie gingen dabei zu Boden und schlugen sich den Kopf an, woraufhin sie bewusstlos wurden.“ Scharf zog Professor Snape die Luft ein.

Harry lächelte jetzt unheilvoll doch sofort verfinsterte sich sein Blick wieder. „ Tom, schrie wie von Sinnen vor Wut, wieder kam ich ihm dazwischen. Als ich noch am Boden lag, sprang Hermine zwischen ihn und mich und richtete ihren Stab auf ihn und es passierte, nichts. Tom sah Hermine nur an und sein Stab senkte sich, ich war fassungslos.  Tom streckte die Hand nach ihr aus und zog sie in seine Arme, er presste sie an sich. Mir gelang es auf die Beine zu kommen und ich zischte ihm zu er solle sie loslassen. Tom sah mich an und dann ging alles ganz schnell, er murmelte einen Zauberspruch und dann sank er tot zu Boden, mich traf etwas tief in meinem Inneren und ich schrie vor Schmerz auf, als der Schmerz endlich abklang war Hermine an meiner Seite. Ich hatte das Gefühl als wenn ich sie das erste Mal in meinem Leben wirklich sehen würde, Ihre Schönheit, ihre Wärme, ihre Intelligenz , diese Gefühle übermannten mich regelrecht für sie. Hermine streichelte mich und ging dann zu Ihnen, sie hielt ihren Kopf und flöste Ihnen einen Trank ein. Ich tobte vor Eifersucht und hatte das Verlangen Sie sofort zu töten, nur dafür das Hermine Ihnen half und ich die Besorgnis in Ihren Augen sah.“ Harry schloss die Augen und atmete tief durch.

Fassungslos sahen Snape und Dumbeldore ihn an, „ Der dunkle Lord hat seine Seele auf sie übertragen und hat  seinen eigenen Körper aufgegeben weil Sie soviel jünger sind und ihr Körper gesund ist im Gegensatz zu seinem, bei Merlin!“, entfuhr es Professor Snape.

Hermine nickte und sah ihn an, Harry hielt die Augen weiterhin geschlossen doch seine Hand hatte sich in der Schulter von Hermine vergraben.

„ Der dunkle Lord drang in meinen Geist ein  als er mich in seinen Armen hielt, er sah meine Angst, meine Verzweiflung und meine Liebe die ich für Harry empfand, doch er kennt die Liebe nicht. Er hatte keine Ahnung das eine Frau einen Mann lieben kann ,wie den eigenen Bruder und so beging er den Fehler, zu glauben wenn er seine Seele mit der Harrys verbindet und seine Gefühle die er für mich empfindet in  Harrys Seele einpflanzt, er endlich erfahren würde wie es ist von einer Frau als Mann geliebt zu werden. Doch Harry liebt mich ebenfalls nur wie eine Schwester aber nicht mehr.“

Sanft drückte Harry ihre Schulter und öffnete wieder die Augen, „ Seit dem Tag kämpfe ich dagegen an, diesen Gefühlen nachzugeben, da es nicht meine eigenen sind, doch manchmal überkommt mich Zorn oder Wut sosehr und wenn das passiert bekommen meine Mauern Risse und dann kann ich mich nur noch schwer beherrschen, meinen Impulsen nicht nachzugeben, jemanden zu töten oder Hermine Gewalt anzutun. Wir haben allerdings herausgefunden, das ich zu besänftigen bin, wenn Hermine sich von mir berühren lässt und ich sie spüren kann. Bis jetzt ist es mir immer noch rechtzeitig gelungen ,mich soweit wieder zu beherrschen ohne sie zu missbrauchen!“

„harry, sag so etwas nicht! Du … doch Harry machte eine herrische Geste mit der Hand und Hermine verstummte, seine Stimme war dunkel, „ Etwas anderes als Missbrauch wäre es nicht und das weißt Du ganz genau, meine Liebe!“

Professor Dumbeldore räusperte sich, „ Wenn seine Seele in Dir lebt dann…. Harry lächelte grausam und Dumbeldore gefror das Blut in den Adern.

„ Nicht ganz richtig, Professor. Seine Seele und meine sind Eins, absolut untrennbar. Eine andere Möglichkeit gab es nicht. Hermine hat meine Seele und seine verschmelzen lassen durch ein Ritual denn wenn seine Seele sein Bewußtsein entfaltet hätte , wäre er in der Lage gewesen meinen Körper zu übernehmen und meine Seele und mein Bewußtsein zu töten. Er wollte nur meinen Körper um so Hermine zu bekommen doch wir haben ihm mal wieder die Suppe versalzen auch wenn der Preis ziemlich hoch dafür war. Und um ihre Frage zu beantworten, ja ich habe alle seine Fähigkeiten, sein Wissen übernommen und auch seine Macht der schwarzen Magie ist in mir verbunden mit meiner eigenen Magie, die ebenfalls schwarz ist, aber das wussten Sie ja, Professor oder?“

Ein böses Lächeln umspielte Harrys Mundwinkel. „ Potter ist ein Schwarzmagier und Du hast es gewusst, Albus?“ Professor Snape war aufgestanden und stütze seine Hände schwer auf dem Schreibtisch von Professor Dumbeldore ab, hasserfüllt sah er ihn an. „ Du elender Mistkerl! Die weiße Magie hätte ihn irgendwann so geschwächt das es ihn umbringt!“

„Aber bis dahin hätte ich meine Aufgabe erfüllt gehabt und wie sagt Professor Dumbeldore immer, für ein höheres Wohl,  muss man Opfer bringen. Genau so wie Sie sein Opfer geworden sind, der Tod meiner Mutter war das beste was ihm passieren konnte um an Sie heranzukommen und Sie an sich zu binden, nicht wahr Albus?“

Harry war mittlerweile aufgestanden und am Schreibtisch dicht neben Professor Snape stehen geblieben, ihre Schultern berührten sich. Professor Snape schloss verwirrt die Augen, er fühlte die schwarze Magie und die Macht die Harry ausströmte und er fühlte die Wärme die von ihm ausging als würde sie direkt seine Haut berühren, er schluckte schwer.

Harry fixierte unterdessen den geschockten Dumbeldore, „ Ist doch Ironie, nicht wahr? Der Mann der mich eigentlich immer gehasst hat, ist ausser sich vor Wut daß Sie mich zur Schlachtbank führen wollten, geschwächt und fast ohne Chance. Sie wollten Voldemort besiegen und waren bereit jeden und Alles dafür zu opfern, es ist Ihnen gelungen, alter Mann. Doch was Sie jetzt bekommen haben, geht weit über ihre Macht und ihre Vorstellungskraft hinaus. Ich bin mächtiger als Voldemort es je war und ich werde mich  von Ihnen niemals wieder manipulieren lassen, Ihre Zeit ist vorbei, Dumbeldore!“  Sie werden diese Schule verlassen und ins Exil gehen, ich will Sie niemals wieder in England sehen, auch bleibt diese Sache unter uns, sollten Sie dennoch auf die Idee kommen, es verlauten zu lassen, werde ich England in einen Krieg stürzen der seines gleichen sucht und ich werde Sie und jeden Magier der Ihnen hilft, töten, bis niemand mehr übrig ist, haben Sie mich verstanden, alter Mann?“

Professor Dumbeldore liefen leise die Tränen aus den blauen Augen, sein Blick war gebrochen und seine Stimme zitterte, „ Ich, ich wollte immer das Richtige tun, Harry, bitte glaube mir wenigstens das.“

Harrys Augen wurden weich und ein trauriger, schmerzerfüllter Blick traf Dumbeldore mitten ins Herz. „ Das weiß ich und das macht es umso grausamer, Albus. Ich habe schon lange vor diesem verhängnisvollen Tag gewusst, daß Sie mich opfern werden und ich hatte es akzeptiert weil ich …“ Harrys Stimme war nur noch ein Flüstern „ weil ich Sie immer geliebt habe, sosehr wie man einen Mann als Vater lieben kann.“

Langsam richtete sich Harry wieder auf, in seinen Augen standen Tränen, eine Berührung seiner Hand ließ ihn traurig lächeln, vorsichtig umschloss er Hermines Hand die ihn kummervoll ansah.

Abrupt drehte Harry sich um und wollte das Büro verlassen doch die Stimme des Tränkemeisters ließ ihn Inne halten, „ Was hat diesen Entschluss zunichte gemacht, Potter?“

Harry versteifte sich und ballte die Hände zu Fäusten, langsam löste er seine verkrampften Hände und seine Augen glühten.

Hermine glitt an seine Seite und berührte zärtlich seine Hand.

Harry lachte dunkel und hart , es dröhnte furchtbar in den Ohren des Tränkemeisters. „ Sie stellen die falsche Frage, Professor! Nicht was sondern wer hat meinen Entschluss geändert, doch hier und jetzt werde ich Ihnen darauf keine Antwort geben und jetzt entschuldigen Sie mich!“

Mit einem letzten harten Blick auf den zusammen gesunkenen Dumbeldore verließ Harry mit schweren Schritten das Büro des Schulleiters.

Professor Snape spürte wie er innerlich zu zittern begann, Angst machte sich in ihm breit, das erste Mal seit vielen Jahren war er mit einer Situation völlig überfordert.

Hermine sah ihn mitleidvoll an, „ Geben Sie ihm Zeit, Professor und drängen Sie ihn nicht. Ich bin sicher, er wird Ihnen eine Antwort geben wenn es soweit ist.“

Ihr Blick wanderte zu Dumbeldore, sie ging langsam um den Schreibtisch herum und berührte sanft die Wange des alten Mannes, dieser sah aus tränenverhangenen Augen zu ihr auf.

Hermine lächelte traurig, sie  beugte sich zu ihm herunter und küsste ihn unendlich zärtlich auf die Wange, „  Ich verspreche, ich werde auf Harry aufpassen und Alles tun was nötig ist um ihm zu helfen, sein Schicksal zu akzeptieren. Leben Sie Wohl, Professor Dumbeldore.“

Hermine umrundete den Tisch und hielt Professor Snape ihre Hand entgegen, „ Begleiten Sie mich, Sir, bitte.“

Professor Snape sah auf ihre ausgestreckte Hand und ergriff sie, fest schloss er seine große Hand um ihre und verließ mit Hermine das Büro, er schaute nicht zurück , doch er ahnte das er Albus Dumbeldore das letzte Mal in seinem Leben gesehen hatte.

Schweigend gingen sie nebeneinander her. Hermine schlug den Weg zum Astronomieturm ein und er folgte ihr einfach.

Am Geländer blieben sie stehen und sahen über die Ländereien von Hogwarts, „ Ich liebe dieses Schloss und diesen Ausblick, es ist einfach wunderschön, „ sie seufzte leise.

Stumm war er ihrem Blick gefolgt, doch jetzt sah er sie von der Seite an und er bemerkte die Träne die sich langsam aus ihrem Augenwinkel löste und ihre Wange hinab lief.

Es berührte ihn tief in seiner Seele und er handelte Instinktiv, er zog sie an sich und umschlang sie mit seinen Armen. Hermine schmiegte sich fest an ihn und sie weinte, um Professor Dumbeldore, um Harry um Alles was geschehen war.

Er hielt sie fest, gab ihr Halt damit ihr Sturm sie nicht forttrug von ihm. Nach einer ganzen Zeit verebbte ihr Weinen und er fühlte wie sie in sich zusammen sank.

Schnell hob er sie auf seine Arme und trug sie vom Astronomieturm in seine Räume. Er wollte sie nicht alleine lassen in diesem Zustand. In seinem Quartier legte er sie sanft auf die Couch vor seinen Kamin und deckte sie zu.

Er sah auf sie herab, sie war so wunderschön, mutig und voller Wärme. Sein Herz verkrampfte sich , die Angst schnürrte ihm wieder die Kehle zu. Um nicht zu schreien erstickte er die Laute indem er sich in die geballte Faust biss.

Plötzlich fühlte er eine weitere Präsenz in seinen Räumen, suchend sah er sich um. Dicht neben ihm hörte er die Stimme von Harry Potter, der ihn samtig und leise ansprach, „ Nicht erschrecken, Professor.“

Harry nahm den Zauber von sich und Professor Snape starrte ihn ungläubig an, „ Wie haben Sie es geschafft meine Abwehr zauber zu umgehen, Potter?“

Harry hob nur spöttisch eine Augenbraue und seine smaragdgrünen Augen funkelten belustigt auf, doch dann wandte er sich der schlafenden Hermine zu und betrachtete sie nachdenklich.

„ Sie ist immer so mutig und stark und doch so zerbrechlich,“ er seufzte tief, dann sah er gereizt seinen Professor an.

„ Ich kann Ihre Angst vor mir fühlen, sie schreit aus jeder Ihrer Poren, Professor! Ich habe nicht die Absicht sie zu verletzen oder zu töten aber hören Sie auf mich zu reizen oder herauszufordern, verstanden?“

Professor Snapes Blick flackerte und er sah zu Boden, so hatte er sich immer gefühlt wenn der Lord mit ihm gesprochen hatte.

Harry knurrte wütend auf, „ Ich bin nicht der verdammte dunkle Lord, Professor! Ich will nicht das Sie Angst vor mir haben, nicht Sie!“

Professor Snape wagte nicht, den Blick zu heben daher nickte er nur mit dem Kopf. Harrys Augen verengten sich zu Schlitzen, dicht trat er an den Tränkemeister heran, dieser konnte die Wärme von Harrys Körper fühlen und  der Duft von Harry vernebelte ihm die Sinne, er roch herb, männlich und nach Macht. Seinen Körper durchlief ein Zittern, welches er nicht mehr verbergen konnte.

Mit einem Finger hob Harry das Kinn des Tränkemeisters an, so dass dieser ihm in die Augen sehen musste, Harrys Smaragde glühten drohend, doch seine Stimme war wie flüssige Seide, „ Kontrollieren Sie Ihre Emotionen, ist es nicht das, was Sie mir immer predigten, Sir? „

Harrys Augen wurden weicher, „ Bitte, Sir, haben Sie keine Angst vor mir.“ Professor Snape verlor sich in den Smaragden von Harry, seine Stimme war nur noch ein Flüstern, „ Ich, ich versuche es, Harry.“ Zufrieden nickte Harry mit dem Kopf und zog seinen Finger zurück, dabei berührte er sanft die Haut des Tränkemeisters und dieser sah in den Augen Harrys etwas aufflackern, doch es verschwand sofort wieder.

Harry trat zurück und hob Hermine von der Couch hoch, diese kuschelte sich an ihn und brummte leise, ein Lächeln erschien auf Harrys Lippen.

„ Schlaf, mein Engel. Alles ist gut!“ Hermine seufzte zufrieden auf, „ Geht es ihm gut?“ Harrys Lächeln vertiefte sich, zärtlich flüsterte er ihr zu, „ Ja, mein Herz. Es geht ihm gut. Er hat Angst, doch das wird vorbei gehen, er wird damit umgehen lernen.“

Er nickte Professor Snape  zu und verließ mit Hermine auf seinen Armen die Räume des Professors. Dieser sah Ihnen lange nach, doch dann forderte die Anspannung seinen Tribut und er sank kraftlos auf die Couch.

Seine Gedanken überschlugen sich, Harry, Hermine, Albus was war nur Alles geschehen und was bei Salazar war mit ihm los. Harry machte ihm Angst, panische Angst und doch war da noch etwas anderes was er in ihm auslöste, genauso wie Hermine, er brauchte nur an Sie zu denken und Schmetterlinge flogen durch seinen Körper.

Diese Nacht lag er lange wach, bevor er in einen unruhigen Schlaf fiel. Er träumte von den Geschehnissen in Dumbeldores Büro, „ Sie stellen die falsche Frage, Professor, nicht was sondern wer?“

Er runzelte die Stirn im Schlaf, plötzlich durchfuhr es ihn wie ein Blitz und er schreckte aus dem Schlaf, schwer keuchend setzte er sich auf, „ Welchen Fluch hat Harry von mir abgewendet?“  Die Erkenntnis ließ ihn zittern, „ das konnte doch nicht sein, das war doch völlig unmöglich,“ er versuchte seine Atmung zu kontrollieren, er spürte wie er panisch wurde.

Immer noch zitternd stand Professor Snape auf und stellte sich unter die eiskalte Dusche, er brauchte einen klaren Kopf, schließlich kleidete er sich an und brach zum Frühstück in die große Halle auf.

Harrys Nacht war ebenso unruhig wie die des Professors, er hatte Hermine nicht in zu ihrem Zimmer gebracht sondern sie in sein Bett gelegt und neben ihr geschlafen.

Jetzt betrachtete er sie und beobachtete ihren Schlaf, sie war so schön und sie hatte sich an ihn geschmiegt. Vorsichtig um sie nicht zu wecken strich er über ihren nackten Oberarm und zeichnete die Linie ihres Schlüsselbeines nach, ihre weiche warme Haut unter seinen Fingern jagten ihm kleine Stromstöße in seinen Bauch und zogen sich sadistischer weise in seinen tieferen Regionen fort, er musste aufhören damit. Er zwang sich die Hand von ihrer Haut zu lösen und schloss die Augen, tief atmete er ein und aus um sich zu beruhigen.

Hermine regte sich in seinem Arm und sie öffnete die Augen und blinzelte ihn verschlafen an, ihre Stimme war noch ganz rau und belegt vom Schlaf, „ Guten Morgen, Harry.“

Er sah sie nur an, „ Weißt Du eigentlich wie schön du bist, mein Herz. Ich könnte Dir stundenlang beim Schlafen zusehen.“

Hermine errötete unter seinen Worten, dann streckte sie sich um sein Gesicht zu erreichen, dabei rutschte sie weiter auf seiner Brust nach vorne. Harry konnte ihren wohlgeformten Busen an seiner harten Brust spüren, ein Knurren entwich ihm. „ Hermine, sei vorsichtig, bitte! „

Hermine hielt kurz Inne und sie sah wie sehr er mit sich kämpfte, es zerriss ihr das Herz, sie konnte nur knapp ein Schluchzen unterdrücken.

Harry hob die Hand und strich ihr zärtlich über die Wange, seine Hand wanderte weiter  an ihrem schlanken Hals zu ihrer Schulter und verharrte dort auf ihrer weichen Haut. „ Bei Merlin, ich werde noch den Verstand verlieren!“ Abrupt löste er sich von ihr und sprang aus dem Bett, darum bemüht das sie seine Erektion nicht bemerkte, die sich bereits deutlich in seiner Pyjamahose abzeichnete.

Den sehnsuchtsvollen Blick Hermines konnte er nicht mehr sehen als er ins Bad eilte und sich unter eine eiskalte Dusche stellte. Resigniert ließ er seine Stirn an die kalten Fliesen sinken, was sollte er bloß tun. Das Verlangen nach Hermine wurde immer stärker und auch sein anderes Problem raubte ihm langsam den Verstand. Wütend stieß er sich von der Wand ab und stellte die Dusche ab.

Kurz trocknete er sich ab und schlang sich ein Handtuch um seine Hüften und verließ das Bad. Hermine saß immer noch in seinem Bett und ihr stockte der Atem bei seinem Anblick. Verstohlen wanderte ihr Blick über die Muskeln seines Körpers , sein langes , schwarzes noch feuchtes Haar fiel ihm auf die Schultern, ohne sie anzusehen ging er zu seinem Schrank und suchte nach frischen Sachen zum anziehen. Er konnte den Blick von Hermine auf sich förmlich fühlen und wieder kribbelte es in seinen tieferen Regionen, er hielt kurz inne und schloss die Augen, dann knurrte er, „ Starr mich nicht so an, Hermine! Du weißt doch wie ich Aussehe oder?“

Hermine schnaubte, „ Schnauz mich gefälligst nicht so an, Harry Potter! Für mich ist das schließlich auch Alles nicht so einfach und ja ich weiß, wie Du aussiehst und sieh mich an wenn ich mit Dir rede, das ist ziemlich unhöflich!“

Ein dunkles Lachen aus seiner Richtung war zu hören und er drehte sich zu ihr um, wütend und schmollend kniete sie in seinem Bett, ihre Arme hatte sie unter der Brust verschränkt. Harrys Blut geriet in Wallung, ihre vollen Lippen waren zu einem Schmollmund verzogen und ihre Locken fielen ihr wirr über die nackten Schultern, hart schluckte er.

Leise flüstere er, „ Hermine, es tut mir leid. Ich weiß das es für Dich ebenfalls nicht einfach ist aber ich verspreche Dir , ich werde Dich niemals zu etwas zwingen, was Du ……

Hermine riss der Geduldsfaden und sie sprang aus dem Bett und baute sich vor ihm auf, er wich soweit zurück wie es ging, seine Augen verengten sich und grollend donnerte er, „ Bei Merlin, Hermine! Ich bin nicht aus Stein, verdammt!! Geh , endlich, bitte!“

„Nein, das werde ich nicht, Harry! Es wird Dich wirklich noch den Verstand kosten, wenn Du es Dir nicht endlich eingestehst dass es keinen anderen Weg gibt, als diesen!  Du wirst immer zerrissen bleiben in Deiner Seele, sieh es doch endlich ein! Überwinde Dich, sprich es aus, ich werde an Deiner Seite bleiben, Du brauchst mich, Harry, bitte!“

Harry packte Hermine grob an den Oberarmen und starrte ihr ins Gesicht, „  ICH LIEBE DICH!! DU BEDEUTEST MIR ZUVIEL, ICH WÜRDE DIR WEH TUN UND ICH KÖNNTE NICHT AUFHÖREN IICH WÜRDE DICH NIE WIEDER GEHEN LASSEN, NIEMALS !!

Hermine sah ihm fest in die Augen und ihr Blick verhakte sich in seinen, „ Endlich hast Du es ausgesprochen, Du liebst mich und schon lange nicht mehr nur wie eine Schwester! Begreif doch, Deine Seele und Seine sind untrennbar, also liebst auch Du mich, Harry! „

Harry zitterte unkontrolliert und sackte in sich zusammen, Hermine schlang ihre Arme um ihn und ließ sich mit ihm auf den Boden sinken.

Zärtlich strich sie durch sein langes schwarzes Haar, „ Ich weiß, das nicht nur ich es bin der Deine Liebe gehört, sieh mich an Harry, gequält hob er den Kopf. „ Sag es ihm, hör auf es zu leugnen, schenk Deiner Seele endlich Frieden und die Menschen die sie von ganzem Herzen liebt, bitte!“

„ Was würde ich nur ohne Dich tun, mein Herz?“ Zärtlich lächelte Hermine ihn an, dann senkte sie ihre warmen weichen Lippen auf seine. Harry versteifte sich, doch dann gab er endlich allen Widerstand auf und erwiderte den Kuss von Hermine. Wie von selbst schlangen sich seine Arme um ihren Körper und er drückte sie an sich, er verlor sich in diesem Kuss. Seine Seele jubelte und füllte sich mit Glück und Liebe, er hatte das Gefühl als würde er platzen.

Ohne den Kuss zu lösen hob er Hermine auf seine Arme und legte sie sanft auf das große Bett. Zart wanderten seine Hände an ihren Seiten entlang und er schob seine Hände unter ihr dünnes Nachthemd.  Seine Hände schienen zu glühen als er ihre nackte Haut spürte, langsam strich er in Richtung ihrer Brüste, hauchzart berührte er ihre Brustwarzen die sich sofort steil aufrichteten.

Harry knurrte in Hermines Mund , er löste sich von ihr und sah sie aus glühenden, und vor Lust verhangenen Augen an, rau knurrte er , „ Sag es mir jetzt, wenn Du es nicht willst, ich halte es nicht mehr aus Hermine! Ich will Dich endlich spüren!“

Hermines Augen waren dunkel vor Verlangen, „ Ich will Dich, Harry, bitte!“ Das war zu viel für Harry. Mit einem animalischen Knurren zerriss er  ihr Nachthemd und bedeckte ihre Haut mit feurigen Küssen, tief nahm er ihre Brustwarze in den Mund und saugte fest daran, was Hermine ein Stöhnen entlockte, seine Hand wanderte tiefer und er zerfetzte ihr Höschen.

Mit seinem Daumen rieb er Hermines Lustpunkt was sie dazu veranlasste sich ihm entgegen zu biegen und zu wimmern vor Verlangen.

Harrys Verstand setzte immer mehr aus und schließlich schob er sich zwischen ihre Beine und positionierte sich vor ihrem Eingang, er stützte sich auf dem Bett ab und sah ihr in die Augen, seine Stimme war dunkel und mit Magie überlagert, „ Du gehörst mir und ich werde Dich nie wieder gehen lassen, Hermine  Jane Granger! Vergiss das Niemals!“ Und dann drang er mit einem tiefen und brutalen Stoß in sie ein. Hermine schrie vor Schmerz auf und die Tränen liefen ihr aus den Augenwinkeln. Harry ließ ihr keine Zeit sich an ihn zu gewöhnen, sondern nahm sofort einen schnellen und harten Rhythmus auf und bewegte sich erbarmungslos in ihr. Hermine biss die Zähne zusammen, sie spürte wie das Blut ihrer Jungfräulichkeit an ihren Beinen herunterlief.

Harrys Bewegungen wurden unkontrolliert und mit einem letzten harten Stoß ergoss er sich in ihr und sackte auf ihr zusammen.

Nach einiger Zeit richtete er sich wieder auf , immer noch mit ihr verbunden und sah ihr in unsagbarem Schmerz in die Augen. „ Ich hatte Dich gewarnt, Hermine.“  Vorsichtig wollte er sich von ihr lösen doch sie hielt ihn fest. „ Küss mich, Harry!“ „Willst Du das wirklich noch, nachdem was ich Dir angetan habe!“ Sie nickte fest. Fast scheu küsste er ihre weichen Lippen. Hermine bog sich ihm entgegen und zog ihn in einen fordernden Kuss, sie spürte wie Harrys Glied in ihr wuchs und sie schlang ihre Beine um seine Hüften um ihn noch tiefer in sich zu spüren.

Langsam bewegte er sich in ihr und küsste ihren Hals und ihre Brüste. Hermine wand sich unter ihm, sie glaubte zu vergehen vor Lust, vergessen war der Schmerz und seine Brutalität bei Ihrer Entjungferung. Harry knurrte , „ Langsam, kleine Hexe, ich will Dir Vergnügen bereiten, langsam.“  Zärtlich umfasste er ihre Brüste und knetete sie sanft, Hermine keuchte vor Wonne.

Harry stütze sich mit einer Hand ab und ließ seinen Daumen immer wieder über ihre Vulva und ihren Liebesknoten gleiten, Hermine wimmerte immer mehr, dazu bewegte er sich immer tiefer und fester in ihr.

Hermine krallte die Hände in die Bettdecke und dann sprang sie über die Klippe und schrie mit seinem Namen auf den Lippen ihren Höhepunkt heraus, darauf hatte Harry gewartet, machtvoll versenkte er sich jetzt in ihr und steigerte ihren Höhepunkt zu einer wahren Extase als er ihr über die Klippe folgte.

Schwer atmend sahen sie sich an und ein seliges Lächeln war auf ihrer beider Gesichter zu sehen, vorsichtig zog sich Harry aus ihr zurück. Hermine verzog kurz vor Schmerz das Gesicht.

Harry sah auf das viele Blut in seinem Bett und sein Blick verfinsterte sich. Hermine strich ihm zärtlich über den Arm, „ Bitte Harry, es ist in Ordnung. Ich wusste worauf ich mich einlasse aber für einen Reinigungszauber und einen Heilspruch wäre ich Dir jetzt wirklich dankbar,“ sie gab ihm einen Klaps, „ dann kannst Du gleich mal zeigen,  wie mächtig mein Ehemann ist!“

Harry sah sie böse grinsend an und hob eine Augenbraue, „Stimmt, Du bist jetzt mein Eheweib, Du gehörst mir für immer!“ Er hob die Hand und Hermine war von ihrem Blut gereinigt und auch ihre Verletzungen waren geheilt, sie bewegte sich vorsichtig , zufrieden nickte sie, „ Danke Harry.“

Er nickte leicht mit dem Kopf und sah auf ihre rechte Hand, ein breiter silberner Streifen hatte sich um ihr Handgelenk gebildet, gedankenverloren strich er mit dem Finger darüber. Er fühlte soviel auf einmal Glück, Liebe, Geborgenheit doch ein Teil seiner Seele war immer noch gepeinigt von Schmerz und Verlangen.

Hermine sah ihn an, „ Harry, Du musst es zu Ende bringen, füge den fehlenden Teil uns hinzu. Harry hielt inne und  sah sie an, „ Selbst wenn es mir gelingen sollte, wie soll es dann weitergehen, Hermine? Du wirst mich teilen müssen und ich Dich. Wärst Du dazu bereit, Dich auch ihm hinzugeben? Ich will Dich nicht für mein Seelenheil opfern.“

Hermine lächelte schüchtern ihren Ehemann an, dieser hob fragend eine Augenbraue. „ Ich war schon immer ein klein wenig verliebt in ihn und wenn er mich als seine Frau akzeptiert wäre ich glücklich.“

Harry musterte sie eindringlich,“Soso, schon immer ein klein wenig verliebt in ihn, sehr interessant, meine Liebe. Bei dem Gedanken Euch beide in meinem Bett zu haben, fängt mein Magiekern regelrecht an zu toben vor Begierde, ich werde Euch die Luft zum Atmen nehmen.“

Harry küsste Hermines Hand, „ Ich danke Dir, das Du an meiner Seite bist und ich verspreche, ich werde immer gut auf Dich aufpassen und für Dich Sorgen und auch werde ich Dich immer lieben, vergiss das nie, Hermine!“

„Ebenso wie ich Dich immer ehren und lieben werde Harry und wenn er uns die Chance gibt auch ihn.“

Gerührt beugte sie sich zu ihm und küsste ihn zärtlich. „ Wir sollten uns anziehen und in die große Halle zum Frühstück gehen, es ist schon spät!“ Schnell sprang sie aus dem Bett und schlüpfte ins Badezimmer um zu duschen.

Immer noch grinsend sprach Harry einen Reinigungszauber über sich und zog sich an. Mit einer Handbewegung waren Hermines Kleider und Sachen in seinem Quartier. Hermine trat aus dem Bad, nur mit einem Handtuch verhüllt, dicht ging sie an Harry vorbei und wackelte dabei leicht mit dem Po.

Harry gab ein Knurren von sich und gab ihr einen festen Klaps, „ Fordere mich nicht heraus, sonst kannst Du das Frühstück und den Unterricht vergessen, mein Herz! Dann fallen mir noch ganz andere Sachen ein, die ich mit Dir machen werde in unserem Bett!“

Mit dem Schlenker ihres Zauberstabes war Hermine vollständig angezogen und ihre langen Locken fielen ihr seidig  über die Schultern.

Grimmig verschränkte Harry die Arme, „ Ich überlege gerade ob ich beleidigt sein sollte, schien wohl genug Drohung für Dich gewesen zu sein, so schnell wie Du Dich bedeckt hast!“

Lächelnd ging Hermine zu ihm und öffnete seine verschränkten Arme um sich an seine Brust zu kuscheln und ihn anzusehen, „ Ich würde auch viel lieber mit Dir hierbleiben doch wir sind noch nicht komplett und ich will dass Du endlich Frieden findest, Harry. Ich verspreche, wenn es soweit ist, verlassen wir das Bett eine ganze Woche nicht!“

Besänftigt brummte Harry, „Worauf Du Dich verlassen kannst, mein Schatz!“

Harry hielt Hermine seinen Arm entgegen und sie legte ihre Hand auf seine, so betraten sie den Gemeinschaftsraum der Gryffindors, Ron als Reinblüter erkannte sofort was diese Geste bedeutete und er rannte auf seine beiden zu und drückte sie an sich, dann stieß er Harry in die Seite, „ Endlich, Kumpel, wurde aber auch langsam Zeit, das war ja nicht mehr zum Aushalten mit Deinen Launen!“

Harry verzog grinste schief, „ Äh, was hat das zu bedeuten,“ fragte Dean Seamus und auch viele andere Gryffindors sahen Harry stirnrunzelnd an.

Harry straffte sich und ein harter und dunkler Blick traf Dean, „ Das soll bedeuten, solltest Du Dich jemals wieder Hermine nähern, ist Dein Leben verwirkt, Hermine ist jetzt meine Frau und sie gehört mir!“

Hermine schüttelte missbilligend den Kopf, als sie sah wie leichenblass Dean wurde, „ Freundlicher ausgedrückt, Harry und ich sind jetzt durch alte Magie verbunden und verheiratet.“

Ginny stürzte auf sie zu und fiel Harry um den Hals, „ Herzlichen Glückwunsch!“ ohne Harry loszulassen zog sie auch Hermine in eine feste Umarmung. Endlich grinste auch Harry entspannt und erwiderte die Umarmung von Ginny.

Schließlich lösten sich die Drei von einander und die übrigen Gryffindors brachen in Jubel und Hochrufe aus.

Harry sah Dean an, der Abseits stand und ängstlich zu ihm blickte. Harry ging zu ihm und legte ihm eine Hand auf die Schulter, „ Entschuldige Dean, war ziemlich dumm von mir so etwas zu sagen, ich weiß ja, dass Du der ungekrönte Casanova von Gryffindor bist und auch das Du Hermine schätzt und mich nie hintergehen würdest, weil Du mein Freund bist.“

Dean hob den Kopf, langsam ging er vor Harry auf die Knie. Harry blinzelte überrascht in Deans Augen spiegelten sich Dankbarkeit, Vertrauen  und auch wenn er das nicht wollte Verehrung.

Deans Stimme war brüchig, „ Ich werde Dich niemals enttäuschen Harry, es ist mir eine Ehre Dein Freund zu sein und ich schwöre Dir Treue.“

Überrascht hob Harry eine Augenbraue, hilfesuchend sah er zu Hermine, doch diese lächelte ihn nur sanft an.

Ron grinste und trat neben Dean, fest sah er seinem besten Freund in die Augen, dann ging er auf die Knie vor ihm. „Freundschaft und Treue, auf ewig schwöre ich sie Dir, Harry Potter!“

Der gesamte Gryffindorgemeinschaftsraum folgte diesem Beispiel und bald hallte der Schwur von Treue und Freundschaft durch Gryffindor und auch durch ganz Hogwarts waren die Stimmen die wie eine sprachen zu hören, die Magie des Schlossen schwoll an und eine neue Macht durchströmte das Schloss.

Mit traurigen Augen und einem schwerem Herzen ließ ein alter Mann ein letztes Mal die Magie von Hogwarts durch sich strömen und auch er leistete den Schwur der Treue und Freundschaft für Harry Potter und er bat um Vergebung, dann apparierte er und verschwand.

Die Schüler des ganzen Schlosses spürten, das eine neue starke und auch sehr dunkle Macht erwacht war, doch das Schloss hieß diese Magie willkommen und verschmolz mit ihr.

Harry musste hart schlucken vor Rührung, dann hob er seinem mächtigen Elberstab und seine Stimme war dunkel und rau von Emotionen, „ Ich nehme Euren Schwur an und ich verspreche, mich Eurer Treue und Freundschaft würdig zu erweisen. Ich schwöre Euch immer zu beschützen und zu ehren!“

Harry ließ den Stab sinken und sah in strahlende und glückliche Gesichter, niemand hatte mehr Angst vor ihm.

Harry warf den Kopf in den Nacken und sein dunkles, lautes Lachen vor Glück hüllte das ganze Schloss ein. In der großen Halle und auch in den übrigen Gemeinschaftsräumen war es zu hören, doch es machte bis auf den Slytherins und ihrem Hauslehrer , niemandem Angst.

Harry ließ die Hände sinken, als er das Lachen und Kichern der Gryffindors hörte, ein kleines Mädchen aus der 1 Klasse, kam auf ihn zu und streckte die Hand nach ihm aus, er bückte sich und sah ihr in die Augen.

Ihre kleine Hand vergrub sich in seinem Haar, „ Kann ich auch so eine goldene Strähne haben, Harry?“

Verwundert sah er auf die Hand des Mädchens die eine lange goldene Strähne in ihrer Hand hielt, lächelnd sah er sie an, „ Wenn Du es wünscht, gerne , mein kleiner Engel!“ Er wickelte eine ihrer langen schwarzen Locken um seinen Finger, diese wurde golden und funkelte.

Vergnügt jauchzte die Kleine auf und warf sich in seine Arme, er drückte sie fest an sich und lächelte Hermine zärtlich an, doch dann weiteten sich seine Augen, auch eine ihrer Locken war golden geworden und funkelte, sein Blick schweifte über die übrigen Gryffindors auch sie hatten Alle eine goldene Strähne in ihrem Haar.

Ron verdrehte genervt die Augen, „ Echt Alter, Gold steht mir nicht,“ doch er grinste Harry an. Dieser zuckte entschuldigend mit den Schultern, „ Ich finde, es passt zu uns als die Löwen Gryffindors!“

Hermine klatschte in die Hände, „ Wir sollten zum Frühstück gehen, wir sind schon viel zu spät!“ Schnell wurden die Schultaschen zusammen gesammelt und die Gryffindors versammelten sich am Poträtloch, alle warteten bis Hermine und Harry an der Spitze standen, die kleine Gryffindor ging an Harrys Hand, was Hermine ein Lächeln entlockte, die Kleine sah Harry bewundernd von der Seite an.

Harry zwinkerte ihr zu und dann verließen die Gryffindors ihren Turm. Die Poträts an den Wänden senkten ehrfurchtsvoll die Köpfe vor Harry. Sie erreichten den langen Gang vor der großen Halle, an den Seiten standen die steinernen Wächter Hogwarts. Kaum hatte Harry den Boden betreten, als ein Rucken durch die Wächter ging und sie ihre Speere senkten und das Knie vor Harry beugten. Die großen Flügeltüren der großen Halle schwangen auf.

Harry blieb stehen, sein Blick fiel auf den Lehrertisch, alle Lehrer waren aufgestanden und blickten ihm entgegen.

Langsam setzen sich die Gryffindors in Bewegung. Hermine drückte aufmunternd Harrys Hand. In der großen Halle herrschte eine gespenstige Stille.

Als der letzte Gryffindor die Halle betreten hatte, schwangen die großen Türen zu und die verzauberte Wolkendecke von Hogwarts riss auf und ein einzelner goldener Sonnenstrahl fiel auf Harry.

Die Magie des Schlosses summte, eine dunkle warme von mächtiger Magie durchtränkte  Stimme füllte die Stille aus, „ Unser Erbe ist erwacht, seine Magie und Macht sind grenzenlos, möge er stets weise und gerecht sein, unerbittlich mit seinen Feinden, liebend für seine Freunde und Ehepartnern, die Magie Hogwarts nimmt Dich als ihren Lord an. Wir, die Gründer Hogwarts schwören Dir Treue , Lord Potter!“

Eine Magie Welle hüllte Harry ein und ließ ihn in der Luft schweben. Harry hatte die Arme ausgebreitet, alle starrten fasziniert auf ihn. Seine Gestalt veränderte sich, er wurde noch größer und breiter, sein Gesicht wurde noch markanter und männlicher, seine schwarzen Haare reichten ihm jetzt weit über die Schultern und neben seiner goldenen Strähne kamen eine silberne, grüne und braune Strähne dazu, die Farben der Häuser, vereint.

Harry öffnete die Augen und seine smaragdgrünen Augen glühten und funkelten. Die Magie ließ ihn zurück auf den Boden und erlosch.

Harry ging auf die Knie und hob den Kopf, „ Ich schwöre Hogwarts und seinen Bewohnern, Treue, Freundschaft und ich werde sie immer beschützen, ich werde meine Macht stets zum Wohle der Zauberer, Hexen, Elfen und allen magischen Geschöpfen einsetzen. Die Feinde der Zaubererwelt sind auch meine Feinde und ich werden jeden vernichten der sie bedroht. Ich schwöre das, bei meinem Leben und binde mich, meine Seele an diesen Schwur.“

Ein Keuchen ging durch die Schüler und Lehrer, sollte Harry seine Macht je missbrauchen würde er sterben und seine Seele vergehen.

Langsam stand Harry auf und richtete sich zu seiner imposanten Gestalt auf, ein zufriedenes Lächeln huschte über seine markanten Züge und seine Augen glühten, er ließ den Blick schweifen und sah jetzt direkt in die schwarzen Seelenspiegel seines Tränkemeisters. Dessen schwarze Augen flackerten und er schlug den Blick nieder. Wieder kroch die Angst durch Severus Glieder.

Harry runzelte die Stirn, abrupt drehte er sich um und ging direkt auf Draco Malfoy zu, die Slytherins wichen voller Furcht vor ihm zurück. Draco sah ihn aus weit aufgerissenen Augen an und seine Lippen bebten.

Harry blieb dicht vor ihm stehen und streckte seine Hand aus, Harry sprach leise und doch erfüllte seine Stimme die ganze Halle, „ Draco, die Zeiten der Angst sind endgültig vorbei. Ich empfinde keinen Hass oder Groll auf die Slytherins, auch Ihr seid ein Teil von mir, seid es immer gewesen. Die Gryffindors und Slytherins sollten Brüder sein, keine Feinde, zusammen sind wir stark und können unsere Welt zu einem besseren Ort machen, bitte nimm mich als Deinen Bruder an, Draco.“

Draco sah den brennenden Wunsch danach in Harrys Augen und Stolz und Freude machte sich in seinem Herzen breit. Er ergriff Harrys Hand, „ Ich werde Dir ein Bruder sein, Harry Potter und treu an Deiner Seite stehen, das schwöre ich bei meinem Leben!“

Die übrigen Slytherins , ebenso die Ravenclaws und Huffelpuffs gingen auf die Knie und schworen Harry Treue und Freundschaft und auch schworen sie, sich wie Brüder zu verhalten, ungeachtet der Häuser!

Harry zog Draco in eine Umarmung und seine Magie summte glücklich. Draco fühlte wie eine tonnenschwere Last sein Herz verließ und er erwiderte die Umarmung, dann schob er Harry von sich und legte den Kopf in den Nacken und lächelte verschlagen, „ Du weißt schon, das man seinen großen Bruder auch bedingungslos ärgern muss, sonst sind wir keine richtigen Brüder!“

Harry sah ihn verdutzt an, doch dann vibrierte sein Brustkorb vor einem tiefem dunklem Lachen und er zerzauste Draco die Haare und gab ihm einen Klaps auf den Arm, „ Das will ich Dir auch geraten haben, kleiner Bruder, anders will ich Dich auch gar nicht haben, denn sonst wärst Du nicht mehr mein Draco, so wie ich ihn kenne.“

Immer noch grinsend ließ Harry ihn los und er ging auf den Lehrertisch zu. Professor Mc Gonegall sah ihn aus tränenverhangenen Augen an, die vor Stolz leuchteten und wollte auf die Knie gegen, doch Harry umfasste ihre Arme und hinderte sie daran. „ Nein, Professor McGonegall, niemals werden Sie oder ein anderer Professor das Knie vor mir beugen. Ich bin immer noch nur Ihr Harry und dabei soll es auch den Rest meines Lebens bleiben.“ Harry nahm ihre Hände in seine und küsst ihre Handrücken ehrfurchtsvoll, dann verbeugte er sich tief vor ihr.

Professor McGonegall lachte und weinte gleichzeitig, dann warf sie sich in seine Arme und drückte ihn fest an sich. Harry schloss die Augen und sein Kinn ruhte auf ihrem Kopf. Er spürte wie sehr sie ihn liebte und wie stolz sie auf ihn war.

Vorsichtig machte sie sich von ihm frei und wischte sich verstohlen über die Augen, „ Ach Harry, was machst Du nur mit mir, jetzt heule ich schon wie ein kleines Mädchen vor Rührung.“

Harry lachte und legte ihr einen Arm um die Schultern und drückte sie wieder an sich, leise flüsterte er ihr zu, „ Hat doch fast keiner gesehen, meine verehrte Löwenmutter.“

Die Halle brach in schallendes Gelächter aus und Harry schmunzelte als Prof.McGonegall ihn schmollend in die Seite knuffte.

Plötzlich erfüllte Flügelrauschen die große Halle. Fawkes drehte majestätisch seine Kreise. Harry versteifte sich, er wusste was das zu bedeuten hatte.

Er streckte den Arm aus und Fawkes ließ sich auf seinem Arm nieder. Dann gab er ein Lied von sich was noch niemals zuvor in Hogwarts gehört wurde. Die Tönen waren voller Liebe, Wärme und Traurigkeit und der Bitte um Vergebung und tiefer Reue.

Harry sah Fawkes tief in die Augen, „ Meine Liebe zu ihm ist ungebrochen und wird es immer bleiben, vergeben habe ich ihm schon vor langer Zeit, auch seine Reue erkenne ich an. Bleib bei ihm, beschütze ihn, hilf ihm seine Wunden zu heilen und bleib an seiner Seite.“

Fawkes verbeugte sich und stieß in die Lüfte und verließ Hogwarts. Professor Mc Gonegall liefen die Tränen über die Wangen, die letzte Nacht hatte sie mit Professor Dumbeldore verbracht, er hatte ihr Alles erzählt , die Fehler die er begangen hatte, seine Reue und das es Zeit war für ihn zu gehen und Busse zu tun. Sie hatte es akzeptiert und auch waren die übrigen Lehrer davon in Kenntnis gesetzt worden ebenso die Schüler, das Dumbeldore Hogwarts verlassen hatte und sich aus dieser Welt zurück zog.

Harry sah Fawkes lange nach und aus seinem Augenwinkel löste sich eine einzelne Träne, die golden aufblitzte und dann verschwand.

Ein alter gebrochener Mann, hielt die Augen geschlossen und seine langen weißen Haare wurden vom Sturm der auf dem Meer tobte zerzaust, als plötzlich die Welt still zu stehen schien.

Er öffnete die Augen und er spürte eine Träne auf seiner Wange, vorsichtig berührte er sie mit dem Finger, etwas strömte durch seine Fingerspitzen bis mitten in sein Herz, Liebe, Wärme und Vergebung breiteten sich in ihm aus.

Er brach zusammen und hielt sich an der Reeling des Schiffes fest, haltlos weinte er vor Glück und tiefer Reue. Eine Berührung auf seiner Schulter ließ ihn aufblicken und er sah in die gütigen Augen seines Phönix, sein Lied war geprägt von Wärme und Liebe, er lauscht ihm und endlich fand sein Herz Frieden.

Professor McGonegall klatschte in die Hände, „ Wir sollten endlich frühstücken, der Unterricht wartet, meine Lieben!“ Kollektives Stöhnen war die Antwort, was sie streng blicken ließ.

Schnell beugten sich die Schüler unter ihrem Blick über ihr Frühstück, auch Harry ging an den Gryffindor Tisch und setzte sich. Hermine lehnte sich an ihn, glücklich küsste er sie zart auf die Lippen.

Bald war die Halle von Gelächter erfüllt, der alle Tische miteinschloss. Zufrieden ließ Harry seinen Blick über die Tische kreisen, bis er stockte.

Professor Snape beobachtete ihn eindringlich, sein Blick war ausdruckslos. Hermine berührte ihn, was ihn rumfahren ließ um sie anzusehen. „ Harry, sei behutsam mit ihm, er ist innerlich völlig zerissen.“

Harry seufzte tief, er musste den Impuls unterdrücken aufzustehen und Professor Snape an sich zu ziehen und seine Lippen begierig zu küssen. Das Verlangen danach war genauso groß wie bei Hermine.

Schließlich standen Harry und Hermine auf und machten sich mit den übrigen 7 Klässlern auf den Weg in die Kerker zum Zaubertrankunterricht. Sonst war es still wenn sich die Slytherins und Gryffindors gemeinsam auf den Weg machten, doch Heute wurde gelacht und gut gemeinte Frozeleien hin und her geworfen.

Harry lehnte an einer Steinmauer und er hielt Hermine im Arm und roch an ihren Haaren. Draco machte große Augen, „ Warte mal, Harry!“ er schob Harrys Drachenlederrobe die seinen Arm bedeckte nach oben und seine Augen fielen ihm bald aus dem Kopf, „ Wahnsinn, unser Lord ist verheiratet, ey Mann und da sagst Du nichts, willst Dich wohl um die Party drücken, Alter so läuft das nicht! Jetzt zeigen Dir die Slytherins mal wie eine richtig geile Party von statten geht!“

Harry grinste nur und zog Hermine noch dichter an sich, die Slytherins grölten laut. Harry hob die Hand, „ Bitte Leute, keine riesen Party!“

Draco wedelte gelangweilt mit einer Hand in seine Richtung, „ Laber Du nur, will keiner hören! Ey, Ron, lass uns die Party zusammen planen, Wünsche nach klein werden nicht berücksichtigt!“

Ron lachte und hob den Daumen nach oben, „ Geht klar, Alter!“ Harry baute sich vor Draco auf und knurrte, „ Ey, ich hab gesagt keine große Party!“

Draco grinste ihn von unten spitzbübisch an und sagte in einem Singsang, „ Mir doch egal!“ und streckte ihm die Zunge raus.

Die Schüler bogen sich vor Lachen und Harry musste ebenfalls schmunzeln und gab sich geschlagen.

Dann waren die schweren Schritte von Professor Snape zu hören, er rauschte an Ihnen vorbei und öffnete wortlos die Kerkertür zum Zaubertrankunterricht.

Schnell traten die Schüler ein und setzten sich. Er würdigte Harry mit keinem Blick. „ Bücher auf Seite 297 aufschlagen und den Trank brauen! Sie haben 2 Stunden Zeit und wehe ich erlebe einen explodierten Kessel!“ donnerte er durch den Raum.

Die Schüler machten sich an ihre Arbeit, die Stille im Raum war nicht so drückend wie sonst doch Harry sah mit flammendem Blick zu seinem Lehrer. Snape ignorierte ihn und auch als er durch die Reihen der Schüler schlich mied er es Harry anzusehen, sondern eilte sofort weiter. Hermine beobachte ihn und Harry, sie sah wie Harrys Augen immer dunkler wurden vor Wut.

Schließlich peitschte eine Stimme durch den Raum, „ Die Zeit ist um, beschriften Sie Ihre Phiolen und geben Sie sie ab und dann raus!“

Harry knurrte leise, Draco hob überrascht eine Augenbraue und sah dann fragend Hermine an. Diese schüttelte leicht mit dem Kopf und senkte den Blick wieder. Sie spürte wie sehr Harry neben ihr brodelte, vorsichtig legte sie ihm eine Hand auf den Oberschenkel, seine Muskeln standen auf voller Spannung.

Schließlich erhob sie sich und gab ihre Phiole ab, sie hielt sie Professor Snape hin, so das er aufsehen musste, sein Blick war hart und dunkel und doch glimmte dort etwas in seinen Augen als er sie ansah, was sie trocken schlucken ließ.

Kurz huschte sein Blick aus ihren Augen zu Harry, der grimmig die Arme vor der Brust verschränkt hatte und ihn mit flammendem Blick musterte. Hermine sah wie das Glimmen in Professor Snapes Augen noch intensiver wurde, bevor er schnell den Blick von Harry löste. Die Phiole in seiner Hand zitterte leicht. Hermine seufzte, hoffentlich endete das Ganze nicht in einer Katastrophe.

Sie ging zurück zu ihrem Platz. Elegant stand Harry auf und er ging zu Professor Snape und knallte seine Phiole auf das Pult, erschrocken fuhren die Schüler zusammen und auch Snape zuckte leicht.

Mit einem Schnauben drehte er sich um , schnappte sich seine  Tasche und verließ den Kerkerraum, dabei knallte die Tür mit solch einer Wucht gegen die Steinwand das sie aus den Angeln fiel.

Professor Snape hatte die ganze Zeit den Blick nicht gehoben und Hermine konnte sehen wie er versuchte seinen Körper unter Kontrolle zu bringen, der zitterte.

Sie sah Draco an und machte eine Bewegung Richtung Tür mit dem Kopf, dieser verstand und schnell verließen er und die anderen Schüler den Kerker.

Hermine sprach einen Reparo und die Tür war repariert. „Professor Snape, bitte sehen Sie mich an.“ Snape hob den Kopf und sah das er mit ihr alleine war, schnell setzte er wieder seine kalte und harte Maske auf, „ Was wollen Sie noch von mir, Miss Granger?“

Ihr Blick wurde weich, „ Bitte Sir, Sie machen es sich unnötig schwer…“ Wütend unterbrach er sie, „ Ich weiß nicht wovon Sie reden und jetzt lassen Sie mich in Ruhe und gehen Sie zu Ihrem Lord, verdammt!“

Er war eifersüchtig ging es Hermine durch den Kopf, doch er wusste selber nicht auf wen, ob auf Harry oder auf sie selbst. Resigniert verließ Hermine den Klassenraum und beeilte sich das sie zur nächsten Stunde kam. Harry sass bereits an seinem Platz und sein Blick war mehr als Dunkel,  sie  hatten jetzt  Verteidigung gegen die dunklen Künste.

Zum Glück war Remus Lupin immer noch ihr Lehrer und er stellte gerade die Paare zusammen und lächelte nur als sie ihn entschuldigend ansah weil sie sich etwas verspätet hatte.

Harry knurrte böse, „ Wieso hat das so lange gedauert?“ Hermine hob eine Augenbraue, „ Knurr mich nicht so an, Harry Potter! Ich habe versucht mit ihm zu reden doch leider ist er genauso stur wie du und er hat abgeblockt.“

Harrys Augen sprühten Funken, seine Stimme war gefährlich leise, „ Du hast was? Das ist doch wohl nicht Dein Ernst, Weib!“

Hermine erhob sich und sah ruhig auf ihn herunter, „ Doch und nenn mich nicht Weib, my Lord!“ damit drehte sie sich schwungvoll um und ging zu den anderen Schülern die sich bereits aufstellten.

Harry packte fest seinen Zauberstab und seine Miene war so dunkel das die anderen Schüler ihn vorsichtig musterten, selbst Lupin musste schlucken.

„ So, ich glaube, Harry trainiert Heute mit mir! Also fangt an!“ harry sah seinen Lehrer und Freund an und dieser grinste und belegte ihn mit Flüchen. Harry blockte die schnelle Folge der Flüche mit einem hochmütigem Grinsen ab und ließ nun ebenfalls eine Reihe von Flüchen auf seinen Lehrer einprasseln, er hatte dabei die Eleganz einer Raubkatze und die Schnelligkeit einer Schlange.

Remus kam schnell in Bedrängnis doch er wehrte sich so gut wie er konnte, die anderen Schüler hatten mittlerweile Inne gehalten und sahen den beiden Zauberern bei ihrem Duell zu. Auch sahen sie dass Harry sich zurück hielt um seinem Lehrer nicht zu schaden.

Einige Mädchen seufzten tief bei Harrys Anblick, seine Muskeln spielten unter seiner Drachenlederrobe und sein langer Umhang bauschte sich um seine imposante Gestalt, kurz blickte er zu ihnen herüber um dann mit einem raubtierhaftem Grinsen Hermine zuzuzwinkern, sofort musste diese Schlucken, bei Merlin war dieser Mann sexy.

Schließlich hob Lupin keuchen die Hand, „ Genug, sonst kann ich bald nicht mehr aufrecht stehen!“ Er verbeugte sich, ebenso wie Harry der ihm dann lachend auf die Schulter klopfte.

Lupin musterte ihn, fragend hob Harry eine Augenbraue, „ Sag mal Harry hast Du schon mal mit einem Schwert gekämpft?“ Harry schüttelte den Kopf. Lupin grinste, „ Sehr gut, aber ich! Komm nach dem Unterricht zu mir. Ich würde gerne etwas ausprobieren mit Dir.“

Harry grinste, „ Gerne, Professor Lupin!“ Harry hatte seine gute Laune wieder gefunden und der nächste Unterricht lief dementsprechend besser und in gelösterter Stimmung.

Als sie zum Mittagessen gingen zog er Hermine an sich, „ Entschuldige, ich weiß du meinst es gut aber bitte das muss ich alleine schaffen, ok?“

Hermine kuschelte sich an ihn, „ Okay, my Lord aber das ich mich komplett raus halte kann ich nicht versprechen, ist das in Ordnung für Dich?“

Harry legte den Kopf schief und sah ihren Welpenblick, resigniert küsste er sie und knurrte , „ Bei Merlin, wenn Du mich so ansiehst kann ich Dir nichts abschlagen, mein impertinentes Weib und nenn mich nicht immer my Lord!“

Hermine grinste aufreizend, „ Ich mag es aber Dich my Lord zu nennen, das kribbelt dann in bestimmten Regionen so vielversprechend.“ Schnell löste sie sich von ihm und eilte in die große Halle.

Harry riss die Augen auf und mit einem Schritt war er bei ihr und packte sie, so das sie aufquickte, er presste sie an die nächste Steinwand und mit seinen Händen stütze er sich links und rechts von ihrem Kopf an der Mauer ab. Seine Augen waren dunkel vor Verlangen und seine Stimme umspülte sie samtig und rau, „ Soso, wenn das so ist , darfst Du mich gerne Heute Nacht so nennen, meine Liebe, wobei ich eigentlich gar nicht mehr bis Heute Nacht warten will.“ Er küsste sie voller Verlangen und schlang seine Arme besitzergreifend um ihren schlanken Körper. Langsam knapperte er an ihrem Ohr und seine Zunge fuhr über ihren Hals, was Hermine ein Stöhnen entlockte.

Hermine schloss die Augen, doch als sie sie wieder öffnete stockte ihr der Atem, denn sie sah genau in die schwarzen Seelenspiegel von Professor Snape der sie ansah.

In seinen Augen lag soviel, Schmerz, Trauer und Verlangen das es ihr den Atem nahm, mühsam stemmte sie sich gegen Harry der verstimmt knurrte als sie sich ihm entzog. Er sah sie an, dann folgte er ihrem Blick und er versteifte sich.

Doch ehe er reagieren konnte , wirbelte der Tränkemeister herum und verschwand. Harry schrie wütend auf und seine geschlossene Faust hieb gegen die Wand, dass es nur so dröhnte. Frustriert fuhr er mit der Hand durch seine Haare und er fluchte, „ Verdammt nochmal!“

Hermine sah immer noch zu dem Gang in den ihr Lehrer verschwunden war, wie gerne hätte sie die Hand nach ihm ausgesteckt um ihn an sich und Harry zu ziehen, sie fühlte sich verlassen.

Harry ergriff ihre Hand und sah sie traurig an, „ Lass uns Essen gehen, ich muss mich ablenken sonst tue ich noch etwas unüberlegtes!“

Hermine nickte nur und folgte ihm. Harry setzte sich und stocherte gedankenverloren in seinem Essen. Hermine hatte ebenfalls keinen Hunger mehr und ließ ihren Blick durch die Halle schweifen, als Draco ihren Blick einfing und ihr ein Zeichen gab, sie sollte zu ihm kommen.

Sie entschuldigte sich und stand auf, Harry nahm es gar nicht richtig wahr sondern nickte nur mit dem Kopf.

Draco kam ihr entgegen und führte sie in eine ruhige Ecke der Halle, „ Mine, was ist los mit Harry und Professor Snape? Das im Klassenraum war schon merkwürdig und eben bin ich meinem Paten im Gang begegnet, er war völlig durcheinander und stütze sich an einer Mauer ab, seine Hand hatte er tief in seine Brust gekrallt und er keuchte vor Schmerz.“ Ich wollte ihm helfen doch er hat nur abgewunken und gesagt, er bräuchte keine Hilfe, ihm könnte keiner helfen, er wäre nur ein verdammter Idiot und dann rannte er regelrecht davon.“

Hermine schluckte schwer und ihr Blick huschte zu Harry der immer noch mit dem Rücken zu ihr saß und sein Essen lustlos malträtierte. „ Bitte Draco, was ich Dir jetzt sage behalte es für Dich.“ Prüfend sah sie ihn an. Draco nickte, „ Ich schwöre es für mich zu behalten!“

Hermine holte tief Luft, „ Harry liebt Professor Snape doch dieser hat solche Angst vor ihm das Harry nicht an ihn herankommt. Das Problem ist nur das Harrys Verlangen nach Professor Snape immer größer wird. Harrys Magie ist so mächtig, das er, wenn er jemanden liebt und dieser sich ihm verweigert , seine Magie sehr brutal werden kann, da es schwarze Magie ist  und Harry es dann nicht kontrollieren kann was er tut.“

Draco nickte verstehend, als Reinblüter kannte er sich mit schwarzer Magie gut aus und er hatte auch gespürt das der Kern von Harrys Magie schwarz war. Er seufzte auf, das war wirklich ein Problem. Für ihn war es nicht ungewöhnlich das ein Mann in einer magischen Ehe mit einer Frau und einem Mann verbunden sein konnte.

Er überlegte, „ Vielleicht sollte ich mal mit meinem Paten reden, so geht es doch nicht weiter! Außerdem hat Severus gar keine andere Wahl. Irgendwann wird Harry sich das Nehmen was er will und das wird dann kein Sparziergang für meinen Paten!“

Hermine grinste schief und nickte wissend, was Draco die Röte ins Gesicht trieb, verlegen grinste er sie an.

„ Ich überleg mir etwas, Hermine!“ Dankbar nickte sie ihm zu und ging dann wieder zu Harry der mittlerweile den Teller beiseite geschoben hatte, er sah zu ihr auf und lächelte.

„ Fertig? Wollen wir ein bißchen an den See gehen und die Sonne genießen?“ „ Gerne, lass uns gehen, Harry!“

Zusammen verließen sie die Halle, der verschlagenen Blick Dracos entging ihnen, in Draco reifte bereits ein Plan doch dafür brauchte er Hilfe.

Harry und Hermine gingen am See spazieren und Hermine hatte sich unter seine Robe in seinen Arm gekuschelt, sie liebte ihn von ganzem Herzen und sie hoffte so sehr das Professor Snape endlich seine Angst vor Harry besiegte.

Auch Harry hing seinen Gedanken nach, immer wieder kreisten sie um Severus Snape. Harry sah auf und ein winkender Professor Lupin kam auf sie zu, er lächelte, „ Hallo Ihr beiden, ich habe Euch ja auch noch gar nicht zur Hochzeit graturliert, meinen Glückwunsch!“ Hermine und Harry schüttelte ihm die Hände und lachten.

„ Harry hast Du jetzt Zeit für mich?“ Harry sah zu Hermine die lächelnd nickte, „ Geh ruhig, ich bin bei Ginny im Turm, wenn Du mich suchst!“

Harry nickte und küsste sie auf die Stirn, dann ging er mit Lupin zurück zum Schloss. „ Also, Professor was wollen Sie mir beibringen?“

Lupin grinste und schloss die Augen, der Raum der Wünsche erschien und sie betraten den Raum, unzählige Fackeln und Spiegel hingen an den Wänden. In der Mitte war eine Arena. „ Ich möchte Dir den Schwertkampf beibringen, so schnell und elegant wie Du Dich beim duellieren bewegst macht es Dir bestimmt Spass.“

Harry war sofort begeister. Lupin reichte ihm eine schwarze weite Hose, „ Das ist die traditionelle Kleidung, keine Oberbekleidung.“

Harry machte eine Bewegung und schon trug er nur noch die Hose. Er band sich seine Haare straff im Nacken zusammen.

Sein muskulöser Oberkörper wurde von den Wänden wiedergespiegelt, er sah verdammt männlich und gut aus.

Lupin musste sich ein Grinsen verkneifen, er reichte Harry ein Schwert und erklärte ihm die Reihen folge von Angriff und Verteidigung, dann stellten sie sich gegenüber und nach einer kurzen Verbeugung ging es los. Die Schwerter waren verzaubert so das niemand tödlich oder schwer verletzte werden konnte. Lupin hatte Recht gehabt Harry war gut, sehr gut sogar und seine Bewegungen waren elegant und kraftvoll.

Nur selten gelang es Lupin noch nach 2 Stunden Training , Harry auch nur zu steifen mit dem Schwert. Lupin hob die Hand, „ Genug, Harry! Ich wußte es, Du bist ein Naturtalent für den Schwertkampf! Ich kann Dir schon jetzt nichts mehr beibringen! Wie gut das wir den amtierenden Meister der Zauberer im Schwertkampf hier an der Schule haben, von ihm kannst Du noch einiges lernen!“

Harry ließ das Schwert sinken, „ Ach und wer ist das?“ Lupin grinste, „ Professor Snape!“ Harrys Blick verdunkelte sich und er packte das Schwert fester, „ Ich glaube kaum, das er sich dazu herab lässt mir im Schwertkampf etwas beizubringen!“

Lupin grinste, Harry konnte ja nicht wissen, das Severus bereits zugesagt hatte, ihn zu unterrichten auch wenn Lupin ihn dazu zwingen musste, indem er es als Einlösung der Lebensschuld bei ihm verlangte. Dem konnte sich kein Zauberer entziehen, auch ein Professor Snape nicht. Lupin klingelten immer noch die Ohren vom Schreien und Toben des Tränkemeisters aber er hatte sein Ziel erreicht.

Denn wie genau aufs Stichwort ging die Tür auf und Severus betrat den Raum. Harry wirbelte mit dem Schwert in der Hand herum und starrte Professor Snape an.

Lupin hatte das Gefühl als würde es langsam eng in dem Raum, auch hatte die Magie des Raumes reagiert und die Fackeln flammten hell auf.

„ Ah, Severus, pünktlich , wie immer!“ Er erhielt nur eine geknurrte Antwort, mit einem Schlenker seines Zauberstabes trug auch Professor Snape nur noch eine schwarze dunkle Hose.

Harry verkrampfte seine Hand um das Schwert, er hatte Lupin schon völlig vergessen und sein Blick klebte förmlich auf dem nacktem Oberkörpers des Tränkemeisters, dieser war sich dessen völlig bewusst doch seine aufkommende Angst verwandelte sich in rasende Wut auf Harry.

Wieder schossen die Bilder von Harry und Hermine auf dem Gang durch seinen Kopf. Wie gerne wäre er dazwischen gegangen und hätte Hermine geküsst und umschlungen oder wäre an Hermines Stelle gewesen die so verlangend von Harry geküsst wurde, es hatte ihm das Herz zerissen und jetzt war er nur noch wütend!

Seine Stimme wurde eiskalt und drohend, „ Na dann, my Lord! Lassen Sie mal sehen was dieser Sack Flöhe Ihnen beigebracht hat!“

Harrys Augen verengten sich zu Schlitzen und seine smaraggrünen Augen leuchteten auf, er spürte die Wut von Severus und sie steigerte sein Verlangen ihn zu unterwerfen.

Lupin warf einen letzten Blick auf die beiden sich umkreisenden Zauberer und verließ eilig den Kampfplatz.

Keine Sekunde zu früh, gewaltig und mit großer Macht schlugen die Schwerter zusammen. Harry und Severus kamen sich dabei sehr Nahe. Harry sog den Geruch seines Tränkemeisters tief in sich ein und ein Knurren verließ seine Lippen. Doch dieser funkelte ihn aus seinen schwarzen Seelenspiegeln wütend an und zischte, „ Das Knurren überlassen Sie lieber mir, das kann ich besser, Potter!“

Er stieß Harry von sich, doch dieser nahm der Bewegung den Schwung und wirbelte herum, erbarmungslos und wütend schlug er auf den Tränkemeister ein, doch dieser war um Längen besser als Lupin und verteidigte sich perfekt, ganz im Gegenteil auch er ging zum Angriff über und schlug erbarmungslos und mit großer Wucht zurück.

Die Schläge wurden immer härter und brutaler. Harry und dem Tränkemeister lief der Schweiß in Strömen über den Oberkörper doch keiner wollte aufgeben, schließlich gelang Harry ein entschiedener Treffer und er drückte Severus mit seiner Klinge zu Boden, dieser lag ausgestreckt auf dem Boden und atmete schwer. Hoch aufgerichtet stand Harry über ihm und hielt ihm die Klinge an die Kehle.

„ Na los, Potter! Nehmen Sie die Verzauberung von den Klingen uns stoßen Sie zu!“ Harrys Augen weiteten sich, er warf die Klinge von sich und mit einem Satz saß er auf der Hüfte seines Tränkemeisters und umklammerte mit einer Hand dessen Handgelenke und zog sie über seinem Kopf brutal zusammen.

Er näherte sich dem Gesicht des Professors immer mehr, dieser musste trocken schlucken, in Harrys Augen lag soviel Wut und heißes Verlangen das in seinem Magen tausend Schmetterlinge zu tanzen schienen.

„ Du glaubst also, ich will Dich töten, immer noch glaubst Du das! Ich werde Dir zeigen, was ich von Dir will und vor allem was ich mit Dir machen will, Severus Snape!“

Grimmig senkte Harry seine Lippen auf Severus und teilte brutal seine Lippen und plünderte seinen Mund, bei Merlin dieser Mann schmeckte so gut, er verlor sich in diesem Kuss, fühlte nur noch den Tränkemeister.

Dieser erwiderte den Kuss, doch dann setzte sein Gehirn wieder ein und er wand sich unter Harry, schließlich riss er sich los und versuchte von Harry wegzurutschen doch dieser hielt ihn fest, „ Oh, nein! Du entkommst mir nicht, Severus, dafür ist es jetzt zu spät, endgültig!“

Der Raum veränderte sich und ein riesiges Bett erschien in der Mitte des Raumes, geschockt weiteten sich die Augen des Tränkemeisters.

Harry riss ihn auf die Füße und schubste ihn unsanft in die Laken, sofort war er wieder über ihm und hielt ihn fest, seine Stimme war dunkel und mit Magie durchtränkt, „ Du läuft schon viel zu lange vor mir davon, ich werde Dich besitzen und Du wirst mir gehören, ebenso wie Hermine es tut! Ich werde Euch niemals wieder gehen lassen, hörst Du Severus Snape, DU GEHÖRST MIR!“

Der Tränkemeister hatte keine Zeit zu reagieren, Harry verlieh seinen Worten Taten und küsste ihn wieder voller Verlangen, langsam ließ er Severus los und umschlang ihn mit seinen Armen und presste ihn an  sich. Severus konnte das erigierte Glied von Harry an seinem spüren und er reagierte prompt mit einem dunklen Knurren darauf.

Harry lächelte wissend in den Kuss hinein, seine Hände gruben sich in das Fleisch des Professors, was diesen nur noch mehr dazu brachte zu stöhnen und zu wimmern. Harry hielt es nicht mehr aus und zerriss die Hose des Tränkemeisters um dessen Glied zu befreien, sofort nahm er es in die Hand und pumpte es hart. Severus wand sich immer mehr und warf den Kopf in den Nacken, er schrie vor Ekstase.

Schnell befreite sich auch Harry von seiner Hose und rieb sein Glied an dem des Tränkemeisters, schließlich positionierte er sich tiefer, direkt vor dem Eingang von Severus und sah ihn voller Verlangen in die schwarzen Augen die vor Lust geweitet waren,“ Du gehörst mir, Severus Snape, für immer und genau wie bei Hermine versenkte er sich mit einem harten und gewaltigen Stoß in dem Tränkemeister der vor Schmerz aufschrie. Harry knurrte dunkel vor Begierde und nahm einen harten Rhythmus auf. Severus krallte sich in Harrys Rücken und schloss die Augen, sicher Harry war nicht sanft doch er genoss das machtvolle Verlangen was in jedem Stoß von Harry lag, er fühlte sich das erste Mal in seinem Leben wirklich begehrt und gewollt, noch vor Harry sprang er über die Klippe und schrie Harrys Namen, was diesen dazu brachte ihm zu folgen, heiß ergoss er sich in den Tränkemeister und brach dann auf ihm zusammen.

Beide keuchten schwer und ihre Brust hob und senkte sich. Harry richtete sich auf und seine Augen waren voller Liebe und Wärme für Severus das es ihm die Tränen in die Augen trieb, leise flüsterte Harry, „ Ich liebe Dich, Severus, endlich bist Du mein!“

Zärtlich küsste er den Tränkemeister und zog sich vorsichtig aus ihm zurück, was diesen leise zischen ließ vor Schmerz.

Harry setzte ein entschuldigendes Grinsen auf und hob die Hand. Severus spürte wie er geheilt war und gereinigt. Dankbar sah er Harry an.

Harry streckte die Hand aus und streichelte sanft die Wange des Tränkemeisters. „ Du glaubst gar nicht wie lange ich schon auf diesen Tag gewartet habe, Severus, so verdammt lange! Damals in der heulenden Hütte dachte ich, mir zerreißt es das Herz als ich sah wie der dunkle Lord den Avada auf Dich sprach. Ich wußte wenn Du stirbst, würde ich nicht mehr leben wollen, also warf ich mich dazwischen und hoffte das meine Liebe stark genug ist um Dein Leben zu retten. Mir war es schon lange egal ob ich lebte oder starb. Du hast mich gehasst, Dumbeldore hatte mich verraten, nichts war mehr von Bedeutung, nur Du und das Du am Leben bleibst!“

Professor Snape zog Harry an sich und bettete seinen Kopf an seiner Brust, leise lachte er, „ Du bist so mächtig und doch so furchtbar dumm, mein Junge!“

Harry setzte sich auf , „ Was meinst Du, Severus?“ Der Tränkemeister grinste diabolisch, „ Was glaubst Du, warum Du noch am Leben bist, my Lord? Du hast den Avada überlebt weil ich Dich ebenfalls damals schon liebte und meine Liebe Dich schütze, so wie Deine Liebe mich vor dem Avada rettete. „

„Aber warum hast Du nie etwas gesagt? Du hast mich bis aufs Blut gequält und mir immer das Gefühl gegeben mich zu hassen!“

Der Professor straffte sich, „ Ich hatte Angst, Harry! Angst zurückgewiesen zu werden, außerdem war ich Dein Lehrer und bin soviel älter als Du. Ich könnte Dein Vater sein. Dann in Dumbeldores Büro als Du neben mir standest, hat Alles in mir danach geschrien Dich endlich in die Arme zu nehmen doch wieder hatte ich Angst, ich hatte Angst das Du Dich jetzt für Alles was ich Dir je angetan habe an mir rächen würdest und dann war da noch Hermine. Ich fühle mich zu ihr hingezogen, ich begehre sie, ebenso wie dich aber Du bist mir ihr verheiratet und ich weiß für mich wird da kein Platz sein, deswegen danke ich Dir für dieses unvergessliche Mal, als ich mich endlich einmal geliebt gefühlt habe.“

Harry sah den Tränkemeister fassungslos an und holte tief Luft, doch eine warme, weiche Stimme ließ ihn Inne halten.

„ Wie war das, so mächtig und doch so dumm, großer dunkler Mann!“ Hermine hatte das Bett erreicht und kniete sich zu Harry und Severus ins Bett, ohne Scheu.

Ungläubig starrte der Tränkemeister Hermine an, die ihn voller Zuneigung anlächelte, sie hielt ihm ihr Handgelenk entgegen, „ Die Magie hat Deinen Platz längst gewählt, sie hin, Severus!“

Sein Blick wanderte zu ihrem Handgelenk, neben dem silbernen Reifen auf Hermines Handgelenk war ein breiter grüner dazu gekommen, sein Blick huschte zum Handgelenk von Harry, dort ebenfalls, sowie auch bei ihm. Der magische Bund war besiegelt, er war der Ehemann von Harry und Hermine.

„Aber das funktioniert doch nur, wenn…..“ Hermine sah ihn zärtlich an, „ wenn die dritte Person ebenfalls Liebe empfindet, richtig Severus!“

„ Du liebst mich, mich Deinen griesgrämigen Lehrer?“ Verlegen nickte Hermine. Harry lachte leise, „ Ihre Worte waren, eigentlich immer schon so ein bißchen und Hermines einzige Angst war, das Du sie nicht als Deine Frau akzeptierten würdest!“

Errötend schlug Hermine die Augen nieder und kaute an ihrer Unterlippe. Eine Hand unter ihrem Kinn ließ sie wieder aufsehen. „ Wie könnte Ich Dich nicht als meine Frau haben wollen, Hermine? Ich hatte nur nie die Hoffnung darauf, da ich Harry liebte aber auch Dich, es zerriss mich innerlich und jetzt bietet Ihr mir beides!“

Hermine richtete sich auf und legte zärtlich ihre Lippen auf die von Severus. Dieser drückte sie an sich und strich mit seiner Zunge über ihre Lippen und bat um Einlass. Hermine wimmerte in den Kuss und Severus drehte sich mit ihr im Arm und begrub sie unter sich.

Harry sah Ihnen aus Lustverhangenen Augen zu, endlich hatte er die Menschen die er liebte an sich gebunden, er beschloss diesem Mal in der passiven Rolle zu bleiben und nur zuzusehen, wie oft hatte er sich dieses Bild in seinen Träumen ausgemalt.

Severus strich über Hermines Seiten und schob ihr Kleid hoch, zärtlich berührte er ihre sanfte Haut. Mit einer Handbewegung war Hermines Kleid verschwunden und sie lag nur noch in Höschen und einem Seiden BH vor ihm. „ Bei Merlin, du bist so wunderschön, Hermine!“

Severus streckte die Hand nach Harry aus, dieser ergriff sie nach kurzem Zögern, „ Ich wollte Euch eigentlich diesen Augenblick alleine schenken, „ gebieterisch hob Severus eine Augenbraue, „ Wir wollen nicht auf Dich verzichten und jetzt sei ruhig und genieße!“

Harry lächelte glücklich, „ Ja, Sir!“  Er beugte sich über Hermine und küsste sie zärtlich. Professor Snape ließ seine großen Hände zärtlich über Hermines Körper gleiten, mit seinen Lippen verweilte er auf ihren herrlichen Brüsten und sog und biss in ihre Knospen. Hermine bäumte sich ihm entgegen.

Harry streichelte zärtlich über Snapes Rücken, dieser hielt es nicht mehr aus und positionierte sich vor Hermines Eingang, mit eine tiefen Stoß versenkte er sich in Hermine, diese schrie auf vor Verlangen. Harry stöhnte und küsste gierig den Tränkemeister.

Professor Snape nahm einen harten Rhythmus auf und stieß kraftvoll in Hermine, sein Verstand vernebelte sich und sein animalisches Knurren erfüllte den Raum. Harrys Magiekern summte vor Begierde und er liebkoste Hermines Brüste während der Professor sie heftig nahm, schließlich ergoss er sich in Hermine mit einem dunklem Knurren und brauch auf ihr zusammen.

Harry und Hermine streichelten ihn, schließlich hob er den Kopf und sah in bernsteinfarbene und smaragdgrüne Augen, die Liebe und die Wärme die ihn ansahen, verschlugen ihm die Sprache, ein Schluchzen löste sich aus seiner Kehle.

Hermine und Harry zogen ihn in eine feste Umarmung. Leise flüstere Harry, „ Wir lieben Dich, Severus. Niemals wird Dir wieder jemand weh tun oder Dich zurück stoßen. „ Professor Snape ließ sich in diese Umarmung fallen und spürte wie er aufgefangen wurde, sie gaben ihm Alles was sie hatten, ihre Liebe, Ihre Körper und ihre Seelen, dann spürte er etwas an seinem Magiekern, er veränderte sich, ungläubig drehte er sich in den Armen der beiden und sah Harry an, dieser nickte lächelnd.

Harrys mächtiger Magiekern verband sich mit seinem und als Harrys Magie sich zurückzog, blieb eine gewaltige Macht zurück.

Harry hatte einen  Teil seiner Macht an Severus abgegeben,  diese neue Macht pulsierte durch Severus Adern, er richtete sich auf und sah aus schwarzen Obelisken Harry an, „ Warum hast Du mir soviel von Deiner Macht gegeben?“

Harry grinste leicht und wurde etwas rot, „ Weil ich nicht der mächtigste Zauberer in dieser Ehe sein sollte, du bist  immer der Dominante gewesen und es würde Dich nicht glücklich machen auf Dauer, wenn ich es wäre. Ich bin immer noch ein mächtiger Zauberer, das muss ich auch bleiben um neben Dir bestehen zu können aber ich bin nicht mehr mächtiger als Du, also wirst Du mich unterwerfen können, wenn Du es willst, es ist das was Dir entspricht und dazu bin ich bereit, Dir Alles zu geben was Dich glücklich macht, Severus.“

Severus schloss die Augen, er war überwältigt. Harry hatte auf absolute Macht verzichtet um ihn glücklich zu machen, er konnte es nicht fassen.

Zärtlich berührte ihn die Hand von Hermine, er öffnete die Augen und sah sie an. Ein goldenes Funkeln trat in ihre Augen und etwas berührte seine Seele, er hörte Hermines Stimme, „ Ich werde das Licht in Deiner Seele sein und Deine Schatten vertreiben, ich werde Deine Zuflucht sein für immer und ewig, Severus!“

Es leuchtet hell auf und ein goldenes Band legte sich als letztes über ihre Handgelenke, sie würden auf ewig verbunden bleiben, ihre Seelen würden sich in jedem Leben finden und lieben, denn die Macht der wahren Liebe ist grenzenlos, seit Anbeginn der Zeit.

Ende
 
 
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