Chat  [Creepypasta]

von xMimii
KurzgeschichteMystery, Horror / P16
17.12.2012
17.12.2012
1
631
 
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
 
Diese Creepypasta gehört nicht mir, ich habe sie lediglich übersetzt!
Lg, xMimii
________________________________________________________________________________________________

Es war ein normaler Freitag Abend und ich war bis spät beim chatten mit meinem Freund Bradley, in diesem virtuellen Chatroom, den wir gefunden hatten. Er sagte mir und den anderen Leuten, die wir eben erst kennen gelernt hatten, das es ihm möglich war, solange aufzubleiben, wie er wollte, weil seine Eltern bis zum Wochenende verreist waren und er das Haus für sich alleine hatte. Wir verweilten so für ein paar Stunden, hatten Spaß mit diesen willkürlichen Leuten und ich bemerkte, dass Bradley insbesondere Gefallen an einem Mädchen gefunden hatte. Schon bald rief meine Mum mich dazu auf, schlafen zu gehen. Als ich dabei war, mich auszuloggen, fragte ich Bradley, was er morgen so vorhatte, vielleicht könnte er ja bei mir vorbeikommen. Er antwortete eine Weile nicht, bis:

"Bradley schreibt eine Nachricht .. "

Dann stoppte er.

"Bradley schreibt eine Nachricht .. "

Wieder nichts.

"Wie auch immer, ich gehe ins Bett. Wir reden morgen nochmal darüber", sagte ich. Es war seltsam für ihn, einfach so aufzuhören zu antworten, wie eben.

Ich hörte am nächsten Tag noch immer nichts von ihm, bis ich mich in der Chatseite einloggte und er online war. Er entschuldigte sich, gestern Abend nicht geantwortet zu haben und meinte, er sei einfach beschäftigt gewesen. Wir hatten eine kurze Unterhaltung und er sagte, er würde gleich zu mir rüber kommen und meinte, es sei dringend. Das war gut, aber ich frage ihn, warum er nicht zuerst seine Eltern sehen wollte, sie würden jede Minute wieder zu Hause sein. Er bestand darauf, dass es keine Zeit gab, weil er mir etwas wirklich wichtiges zeigen wollte und loggte sich gleich danach aus. Ich dachte mir, dass das untypisch für ihn war, weil seine Familie bei ihm an erster Stelle stand und war neugierig darauf, was er mir so unbedingt zeigen wollte.

Ich erwartete ihn schon bald, da er nur zwanzig Minuten entfernt wohnte und erhielt einen verstörenden Anruf. Es waren Bradley's Eltern, die eben nach Hause gekehrt waren und extrem besorgt klangen. Sie fragten, ob ich irgendetwas über Bradley's Aufenthalt wusste, woraufhin ich ihnen sagte, sie bräuchten sich nicht zu sorgen, da er auf dem Weg zu mir war. Das Telefon verstummte für einen Moment, bis ich im Hintergrund von der Mutter, einen tödlichen Schrei, an anderem Ende der Leitung hörte. Der Vater holte tief den Atem ein, und stammelte tapfer einen Satz, den ich nie vergessen werde:
"Geh sofort aus dem Haus. Bradley ist hier .. er ist tot."
Sie hatten Bradley's leblosen Körper gefunden, wie ein Mantel in der Garderobe aufgehangen. Ich beendete schockiert den Anruf, da es offensichtlich wurde, warum er fragte, ob ich allein zu Hause sein würde, als ich plötzlich die Hintertür, sich quietschent öffnen hörte.

Instinktiv tat ich die erste Sache, die mir einfiel und krabbelte schnell unter mein Bett, um mich zu verstecken. Ich hörte das Geräusch näher kommender Schritte, ganz langsam.
Ich wagte es nicht, meine Augen zu öffnen, aber als ich entsetzt durch meine Finger spähte, sah ich diese blassen, weißen, kalten Füße in mein Zimmer kommen, beinahe in Zeitlupe. Ich würde die Person hassen, der diese Füße gehören. Als sie langsam das Bett erreichten, konntest du die Feuchtigkeit der Schritte, lösend vom Fußboden hören.
Mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich hielt den Atem an. Gerade, als ich unmöglich noch mehr Angst haben konnte, ließ mein Handy ein lautes Klingeln los, um mir mitzuteilen, dass ich eine Nachricht bekommen hatte. Sie kam von Bradley un in ihr stand: "Wo bist du?", als die Füße apprupt stoppten, am Ende ihrer Fährte ..
Review schreiben