Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Schneewittchen

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P12 / Gen
Julianna "Jules" Callaghan Sam Braddock
06.12.2012
24.11.2013
36
44.254
 
Alle Kapitel
84 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
06.12.2012 1.125
 
Sie saß in einem Van und schminkte sich, während ihre beiden Begleiter soweit alles vorbereiteten. Als sie fertig war, gab sie das Startzeichen und sie und ihre beiden Begleiter stiegen aus. Zu Fuß machten sich nun auf den Weg zu ihrem Ziel. Als sie in die Straße einbogen, sahen sie Leute das Gebäude betreten. Sie betrat das Gebäude, vor ihr löste eine Frau mit Kinderwagen den Metalldetektor aus, wurde von dem Wachmann aber durch gewunken.

Ohne Probleme kam sie durch den Metalldetektor und sah sich um. Nachdem einer ihrer Kollegen den Detektor ausgelöst hatte, wurde er zur Seite gewunken. Ein Wachmann trat auf ihn zu „Ich muss ihren Rucksack durchsuchen, bitte.“ Er nahm ihn ab und sie näherte sich dem Wachmann und entwaffnete diesen.

Während sie einen Schuss abgab, zogen die drei sich ihre Masken über und die beiden Begleiter holten nun ebenfalls Waffen aus ihren Taschen. „ALLE SOFORT AUF DEN BODEN LEGEN“, schrie Schlafmütze. Die Bankkunden gehorchten. „IHR DA, HINTER DEM SCHALTER, SOFORT NACH VORNE KOMMEN“. Auch die letzte Angestellte hinter dem Schalter wollte gehen, er hielt sie aber zurück. „Du bleibst hier“, sagte er kopfschüttelnd.„Ich will jetzt, dass ihr eure Handys aus den Taschen holt und sie Schlafmütze gebt“, „genauso wie euer Bargeld und euren Schmuck“. Schneewittchen behielt die Geiseln im Auge, während Schlafmütze die Handys, das Geld und den Schmuck einsammelte. „1 Minute und 30“, sagte Schneewittchen, während sie auf ihr Uhr schaute.

„Ich hätte jetzt gerne das gesamte Bargeld. Ausgenommen bitte Scheine mit Farbbeuteln“, Brummbär reichte der Bankangestellten seinen Rucksack über den Tisch. Sie begann ihn zu füllen, bekam aber ein Bündel Scheine mit Farbbeutel zu fassen und bemerkte es nicht. Brummbär hingegen sah es durchaus und hielt ihre Hand fest „Ich sagte, keine Farbbeutel“. „Es tut mir leid, ich …“ stammelte die Angestellte, aber er riss ihr das Bündel aus der Hand und warf es nach ihr. „1 Minute 15“, trieb Schneewittchen ihre beiden Mittäter an, während Schlafmütze Posten an der Tür bezogen hatte. „Und nun zum Tresorraum“, er kam um den Schalter herum um mit ihr zum Tresorraum zu gehen, als Polizeisirenen ertönten.


* * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Der Alarm ertönte. „Team 3, Hot Call. Überfall auf die Royal Bank. Yonge Street, Ecke Joseph“, ertönte die männliche Stimme über Lautsprecher. Kurz darauf war Team 3 schon ausgerückt und näherte sich der Bank. Als sie ausstiegen, fielen mehrere Schüsse. „KONSTABLE VERLETZT“, hörten sie Kollegen rufen.

Das Telefon in der Bank klingelte. „Vermutlich die Bullen“, meinte Schneewittchen und Brummbär nahm ab. „Hier ist Craig Mason von der SRU. Mit wem spreche ich?“ „Nennen Sie mich einfach, Brummbär“, meinte dieser und sah Schneewittchen an. „Ok, Brummbär. Wieso tun sie das?“. „Weil uns langweilig ist, vielleicht? Nein, wir wollten einfach nur Gehör.“ „Und was möchten Sie?“. „Ich möchte Sam Braddock hier sehen.“ „Das dürfte etwas schwierig werden, denn er ist gerade nicht im Dienst.“ „Nicht im Dienst?!?“ Brummbär sah erneut zu Schneewittchen, diese stand auf. „Dann sehen sie jetzt mal genau hin, Mr. SRU“. Schneewittchen ging auf eine der Geiseln zu und erschoss sie. „Das ist allein ihre Schuld. Bringen sie Sam Braddock hierher, oder es werden weitere Leute sterben. Sie haben 30 Minuten“ Er schaltete das Telefon aus und legte es wütend auf den Tisch. „Er wird schon kommen“, meinte Schneewittchen ruhig.

Donna und Inspector Stainton starrten fassungslos auf den Bildschirm, wo die Live-Bilder der Überwachungskameras zu sehen waren. „Ok, zeig mir die Gebäudepläne. Irgendwie muss es da ja rein gehen.“ Aber bis auf den Haupteingang vorne, gab es nur noch den Personaleingang hinten. Donna sah sich den Plan genauer an und seufzte „Egal ob wir durch die Vorder- oder durch die Hintertür kommen, sie werden es mitbekommen und vielleicht die Geiseln erschießen.“

„Und wenn wir ihnen Sam Braddock geben?“, fragte Craig. „Er hat heute seinen freien Tag. Also wird das etwas schwierig“, erwiderte Donna, sie standen mit dem restlichen Team zusammen und besprachen die Lage. Ein anderes Teammitglied sah Donna an „Und wenn wir einen von unseren Leuten als Sam ausgeben? Vielleicht haben wir bessere Chancen, wenn einer von uns in der Bank ist“. „Und wenn gleich auf denjenigen geschossen wird?“, kam die Gegenfrage von einem aus der Runde. „Welche andere Möglichkeit haben wir denn? Wenn wir rein gehen, erschießen sie womöglich die Geiseln“.

Das Telefon klingelte und Craig ging ran. „Die halbe Stunde ist um“, kam es durch das Telefon, „und Braddock ist noch nicht hier“. „Was jetzt passiert ist Ihre Schuld“. Fast im selben Moment kam die Meldung über Funk, dass irgendwo in der Stadt eine Bombe explodiert ist. „Es gibt mehrere Bomben, über die gesamte Stadt verteilt. Wenn Braddock in 30 Minuten nicht hier ist, explodiert vielleicht eine weitere“. Er legte auf.

Donna sah sich noch einmal die Aufnahmen der Überwachungskameras an und schüttelte den Kopf. „Sie benutzen die Geiseln als lebende Schutzschilde. Egal durch welche Tür wir kommen, sie würden schießen und die Geiseln ins Kreuzfeuer geraten.“ „Und wenn sie wirklich weitere Bomben versteckt haben?“

Ein Mann näherte sich mit erhobenen Händen der Bank und betrat sie schließlich. Schneewittchen war im hinteren Teil der Bank und bekam nicht mit, wie besagter Mann die Bank betrat. Als sie wieder kam, richtete sie ihre Waffe auf diesen „Wer sind Sie?“ „Mein Name ist Sam Braddock“, erwiderte dieser. Sie sah ihn kurz an und schoss. Er fiel zu Boden. Craig, der zusammen mit Donna vor dem Bildschirm saß, rief in der Bank an. „Hier ist noch einmal Craig Mason. Darf ich fragen weshalb sie geschossen haben? Sie haben doch bekommen, was Sie wollten“. „Nein, haben wir nicht, denn dieser Mann war nicht Sam Braddock. Sie sollten sich beeilen, denn Sie haben nur noch 20 Minuten. Dann geht entweder eine weitere Bombe hoch oder wir erschießen eine weitere Geisel.“ Er legte auf, Schneewittchen nickte zufrieden.


* * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Sie hielt vor dem Gebäude und stieg aus. Nach einem Blick auf die Uhr stellte sie fest, dass sie nur noch 10 Minuten hatte, um Sam zu dieser Bank zu bringen. Eilig ging sie auf das Gebäude zu und öffnete eine der Seitentüren. Die Gelegenheit war nicht die günstigste, aber sie hatte keine Wahl. Natürlich wirkten die Anwesenden, die in der Nähe der Tür saßen erstaunt, als die Tür aufging, und noch erstaunter, als sie Donna in ihrer Uniform erblickten, da diese nicht wirklich in das Bild passte. Sie sah sich um und entdeckte den Searge sehr weit vorne. Sophie, die sich als eine der wenigen von den entfernter sitzenden Leute umgedreht hatte, machte Ed auf Donna aufmerksam, die versuchte, Greg auf sich aufmerksam zu machen. Ed stand auf und ging auf Donna zu. „Was ist los?“, fragte er sie leise, denn er wusste, dass Donna nicht aus reinem Vergnügen hier war. Donna erzählte ihm die Situation und Ed sah anschließend zum Altar, wo gerade der Traugottesdienst abgehalten wurde.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast