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The fallen Angel of Dead

von Diable
Kurzbeschreibung
GedichtAllgemein / P12 / MaleSlash
Kuja
05.12.2012
05.12.2012
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The fallen Angel of Dead


Dunkelheit, vergessen und allein, kann ich dennoch nicht glücklich sein.
Soviel Leid und soviel Schmerz, dennoch zerbarst mir nicht das Herz.
Ein Lächeln, mein Lächeln, es verblasste im Schein der untergehenden Sonne, mein Atem, von blutigen Zügen untermalt versiegte, doch zum Schluss war ich nicht allein.
Die Dunkelheit, die mich nun einhüllt, meinen verletzten Leib ganz langsam verschlingt, wirkt seltsam kalt und doch so vertraut.
Laut erklingt die Melodie des Todes.
Immer lauter, immer schneller, dunkel wird zu hell, Nacht und Tag verschmelzen.
Mir ist, als würde ich erwachen, als dränge sich ein Licht durch die Leere.
Schmerzen und Zorn, alles ist vergessen.
Ich will leben!
Wer hat das gesagt?
Ich lebte mit einem Bewusstsein, wurde geplagt von dem Wissen, eines Tages an diesen Ort gehen zu müssen.
Kehrte ich zurück, erneut mit dem Wissen, eines Tages vom Dunkel verschluckt zu werden?
Würden meine Erinnerungen verblassen, kehrte ich zurück ins Licht?
Und was wäre der Preis für das Leben?
Lichter schillern, Geister tanzen, das Dunkel verlischt.
Eine sanfte Stimme ertönt, stellte eine Frage, doch ich kann nicht antworten.
"Willst du zurückgehen, zurück in die Tiefen des leeren Herzens und des Vergessens?"
Eine Antwort schreien zu können wünschte ich, doch Worte verkümmern im Nichts.
Tränen, unvergossen und schwer.
Ich spüre sie, doch weine ich nicht.
Als Engel des Todes weine ich nicht, nicht um Zeit, noch um meiner Selbst.
Ich würde weinen, doch Tränen zeugten von Schwäche.
Stattdessen verhallen meine stummen Schreie in der Leere.
Kichern ertönt, die Melodie stoppt.
"Deine Entscheidung wurde getroffen, so kehre heim, Gefallener."
Worte, die mich nicht kümmern, die mich zwar erreichen, aber nur innerhalb meines Kopfes verhallen.
Doch der Hall zerbricht diese Welt.
Alles dreht sich, alles bleicht aus, blendet und schmerzt.
Eine Stimme, ein Schrei, meine Schreie sind zu hören.
Ich falle, falle nieder, tief in die Ungewissheit.


Rauschen dringt durch meinen Kopf, ein rotes Schimmern zeigt sich am Horizont. Das Schimmern mischt sich mit dem Silber meiner Haarspitzen.
Angenehme Wärme heißt mich willkommen.
Zurück in einer Welt, die mich nicht vergessen hat.


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(Anm: So, schönen guten Abend/ Tag, oder wann auch immer. Vielen Dank, das ihr diesen kurzen Text gelesen habt. Reviews sind uns immer willkommen, also hinterlasst uns bitte etwas.
PS: Es werden noch ein paar solcher Texte folgen, wer allerdings als nächstes drankommt, bleibt euch überlassen. Schreibt uns einfach, über Mail oder Review, über wen wir als nächstes schreiben sollen.)

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Diable
 
 
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