Was danach geschah

GeschichteAllgemein / P12
Casey McDonald Derek Venturi
04.12.2012
04.12.2012
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MENSCH DEREK- EVER AFTER


Casey und Derek gingen von nun an, wieder einmal, auf die gleiche Schule, um genau zu sein auf eine Universität. Sie hatten nur einen Kurs zusammen und ihre Wohnhäuser waren weit voneinander entfernt. Der Campus war riesig und die Schule nur so von Gängen durchschlängelt. Ihr erster Schultag und Casey war natürlich schon viel zu früh aufgewacht und las sich noch einmal das Handbuch der Schule durch. Sie war wahnsinnig nervös und hatte Angst nicht mit dem Stoff zu Recht zu kommen, da die Schule hohe Ansprüche an die Schüler stellte. Dann dachte sie an ihren Stiefbruder und ihre Sorgen waren wie weggeblasen. Wenn jemand wie er auf diese Universität kommen konnte, schaffte sie den Stoff locker. Wovor hatte sie also Angst. Sie machte sich fertig, räumte noch die allerletzte Kleinigkeit, die in ihrem Zimmer nicht an ihrem rechtmäßigen Platz war, weg und ging los. Sie hatte ein Einzelzimmer, was an dieser Universität ein Wunder war und hatte bis jetzt noch keine Bekanntschaften schließen können. Es war zwar erst der erste Tag, allerdings, waren sie schon seit einer Woche am Campus um sich einzugewöhnen.
Als sie sich den Weg durch die Gänge erkämpfte, er voller Schüler, erblickte sie irgendwo am Ende des dunklen Tunnels ein Licht. Im nächsten Moment war dieses Licht weg und Derek war von einer Herde Mädchen umzingelt. Na toll, die einzige Person, die Casey kannte, war die Hauptattraktion der Schule. Obwohl sie nicht allzu viel Kontakt zu ihm haben wollte. Er war … wie Derek halt war, ein Prolet, ein Idiot und … der faulste, schrecklichste und nervigste großer Bruder, den sie je gesehen hatte. Er flirtete mit jedem Mädchen und scherte sich nicht darum, ob er jetzt eine oder zwei Freundinnen gleichzeitig hatte. Seit Sally war Derek nicht mehr ganz so ,,wild‘‘, jedoch musste er sich über den Verlust von ihr mit anderen hinwegtrösten.
Nun gut, sie hatte genug über unwichtige Gedanken, wie ihn nachgedacht, sie wollte einen neuen Lebensabschnitt starten und suchte ihre erste Klasse auf. Klasse 3.c.. War sie hier richtig? Sie öffnete die Tür, trat mit einem breiten Lächeln in die Klasse und erschrak als ihr ein Tafelschwamm vom Türrahmen auf den Kopf fiel. Was war das? Wieso?
,,Ahhh. *hust* Was sollte das? Wer war das?‘‘ Casey war wütend, versuchte sich jedoch zu beherrschen.
Der Rest der Klasse lachte und es sah nicht so aus, als würde es irgendwer in der Klasse bereuen. Sie wusste nicht wie sie reagieren sollte und setzte sich auf einen leeren Platz in der ersten Reihe am Fenster. Dann riss sie ihren Mut noch einmal zusammen und versuchte sich ihrer Nachbarin vorzustellen.
,,Hi, ich bin Casey.‘‘
Jedoch wurde sie nur höflich ignoriert. Was war hier los? Das konnte doch nur ein schlechter Witz sein.
Da kamen plötzlich 3 Mädchen auf Casey zu und … naja sie waren genau das Idealbild von Frauen, das Casey verabscheute, kurze, eng anliegende Gewänder, wasserstoffblonde Haare und eine ,,Tussi‘‘- Ausstrahlung.
,,Hey!! Du bist doch Casey, oder?‘‘ eine der 3 blonden trat näher und sah von oben auf sie herab.
Noch bevor sie auch nur antworten konnte, sagte eine andere: ,,Nun antworte schon du Schlampe.‘‘
,,Ahm, euch auch einen schönen Tag. Ja, ich heiße Casey und ihr?‘‘
,,Ich bin Britney, das ist Jasmin und das da drüben ist Ashley. Du kennst uns sicher.‘‘
,,Oh, das tut mir Leid, nein.‘‘
,,Hey! Du bist doch die Stiefschwester von Derek. Gib uns seine Nummer!‘‘
Was????? Derek? Schon wieder? Muss er wirklich mein Leben ruinieren?! Wieso muss wirklich jedes Mädchen sich in ihn verlieben?
,,Sorry, das kann ich nicht tun.’’
,,Was?! Wieso nicht?!’’
,,Weil ich nicht das Recht habe, die Nummern anderer einfach so, ohne deren Erlaubnis und schon gar nicht ohne deren Kenntnis, an 3. Personen weiterzugeben. Aber ich kann euch meine geben und wir können Freunde werden.’’
Doch bevor Casey wusste wie ihr geschah, landete ein Pudding auf ihrem Kopf. Sie sprang sofort auf und wusste nicht wie sie reagieren sollte. Doch langsam dämmerte es ihr. Diese Mädchen waren nicht normal, vielleicht gewöhnliche Bestien. Nur wie sollte sie sich jetzt wehren? Bis zu welchem Extand darf sie gehen? Was ist aus ihrem neuen glücklichen Leben passiert?
Später, nachdem sie sich die Puddingüberreste aus den Haaren gewaschen hatte, wollte sie noch einmal ihren Campus erkunden. Sie ging um eine Hausecke und . . .  rannte in eine Person.
,,Casey? Ich wusste gar nicht, dass du ebenfalls auf dieses Collage gehst?’’
Die Stimme kam ihr so vertraut vor und so blickte sie, noch am Boden sitzend, zu ihm auf. Plötzlich weiteten sich ihre Augen. Es war Truman.
,,Tr… Truman?! Was machst du denn hier?’’ Casey konnte und wollte es nicht glauben. Sie hatten sich nach dem Abschluss des College getrennt, da eine Fernbeziehung zum Scheitern verurteilt gewesen wäre.  
Da war es wieder. Sein verschmitztes Lächeln. Dann seufzte er tief.
,,Casey. Es ist so schön dich wieder zu sehen.’’
Jetzt fielen ihm die Puddingüberreste auf ihrem Gewand auf und er begann zu lachen.
,,Casey, was ist passiert? Hat dich jemand mit Pudding beworfen?’’
,,So könnte man es nennen, Truman.’’
Er weitete die Augen und sein Lachen verschwand.
,,Casey, was ist passiert?’’
Sie erzählte ihm von dem Zusammentreffen mit Derek- Fans.
,,Casey! Du musst mit Derek reden. Ich kenne solche Sachen, die können böse ausgehen und wenn er der Grund ist, muss er es auch beenden.’’
,,Nein! Das hat nichts mit Derek zutun. Zumindest … nicht direkt. Außerdem ist es ja gar nicht so schlimm und schwach bin ich auch nicht. Ich bin auf ein Wortgefecht vorbereitet. Mal sehen, wer am Schluss mit goldener Rüstung davon reitet.’’
Er seufzte … schon wieder.
,,Casey… bitte. Mit solchen Wortgefechten kommst du gegen körperliche Attacken nicht an.’’
Jetzt war sie sauer. Sie hob ihre Mappen auf, baute sich vor ihm auf und holte tief Luft.
,,Versprich mir, Truman, dass du nichts Derek sagen und mich die Angelegenheit allein bewältigen lässt.’’
Sie sah ihm tief in die Augen, jedoch hatte er den Ausdruck, als würde er jeden Moment rebellieren wollen. Dann sagt sie schnell:
,,Wenn du nichts willst, dass ich dich ignoriere oder hasse, tust du was ich dir sage.’’
Er zuckte mit den Schultern und gab seufzend auf.
,,Okay. Ich verspreche, dass ich Derek nichts sagen werde. Wenn es aber zu schlimm wird, gibst du mir bescheid und ich regle die Sache.’’
In diesem Moment sah Truman wirklich gefährlich aus, auf eine anziehende Art und Weise. Dann ging er, ohne ein weiteres Wort, davon.  
Jedoch verging die Zeit und die Schikanen wurden immer schlimmer. Nach einigen Wochen war sogar so weit außer Kontrolle geraten, dass jemand einen Blumentopf von oben versuchte auf sie zu werfen. Zum Glück verfehlte dieser Casey.
Truman war ständig an Casey’s Seite und versuchte, so gut es ging, ihr zu helfen, jedoch hatte er andere Kurse und wohnte in einem anderen Wohngebäude. So musste sich Casey auch einige Male alleine durchschlagen.
Casey wurde immer erschöpfter. Sie versuchte ihre Noten zu halten, lauter Sehr gut’s, genügend Zeit für ihre Hobbys zu finden, ihrer Familie Anrufe oder Briefe entgegen kommen zulassen und Dereks Mist aufzuräumen. Dann kam zu alledem noch die Feindseligkeit der Mädchen. Außer Truman hatte sie keine Freunde und Derek … naja, war Derek. Er hatte viel zu viel damit zu tun, andere Mädchen zu daten, als die kleinen Unfälle, die Casey immer wieder passierten, mitzubekommen.  

Casey ging gerade entlang des Flures, als ihr Derek entgegen kam.
,,Hey, Derek.’’
Zu mehr war sie nicht in der Lage zu sagen, da er sie unhöflich unterbrach.
,,Red’ nicht in der Schule mit mir. Sonst könnte noch irgendwer denken, ich hätte was mit einem Freak zu tun.’’
,,Das hast du gerade nicht gesag …’’
Doch plötzlich wurde alles um sie herum schwarz und sie fiel in irgendwelche Arme.
,,Casey? Casey?! Casey! Hey, was IST passiert?’’ Derek hatte Casey aufgefangen und wurde ganz bleich im Gesicht. Was war nur mit ihr? Sie wurde doch sonst nie krank.
Er hob sie auf und begann loszurennen. Richtung Krankenzimmer. Auf dem Weg traf er Truman. Als er ihn und vor allem Casey sah, wurde sogar bleicher als Derek.
,,Was zum Teufel ist passiert?’’
,,Truman?! Was tust du hier, Alter?’’ Derek wäre noch schockierter gewesen, wenn seine Gedanken nicht zu sehr mit Casey beschäftigt gewesen wären.
,,Das ist jetzt echt nicht der passende Zeitpunkt für Wiedersehensfreude, Derek.
Was ist passiert?’’
Die beiden rannten und rannten und als Truman anbot Casey zu tragen, wies Derek es überraschenderweise zurück. Er machte sich zu große Sorgen um Casey… Moment mal… er machte sich Sorgen? Um Casey? Sorgen? Casey? SORGEN??
In dem Moment kamen sie im Krankenzimmer an und die Schulärztin kümmerte sich um sie.
Sie hätte großen Schlafmangel, war die Diagnose. Casey durfte sich auf einem Bett im Raum ausruhen und Derek und Truman nahmen vor ihr auf zwei Sesseln platz. Die Schulärztin musste zu einem neuen Notfall auf dem Fußballfeld.
,,Also noch mal genau, was ist passiert?’’ Truman beschlich ein ungutes Gefühlt.
,,Ich weiß es nicht, Kumpel. Sie hat mich begrüßt, ich hab ihr gesagt, sie soll nicht mit mir in der Schule reden, das Übliche halt.’’
,,Du hast was? Egal, und sonst ist dir nichts aufgefallen? Keine Mädchen um sie herum? Nichts?’’
Dieser Volltrottel merkte wohl wirklich nicht, was los war. Mphm.
,,Nein, sie wirkte nur etwas müde, wahrscheinlich vom Strebern bis in die Nacht.
Aber … es waren ziemlich viele Mädchen in ihrer Nähe. Heiße Mädchen.’’ Jetzt sah er plötzlich verwirrt drein. ,,Eines hielt sogar einen Eimer… echt verrückt.’’
,,Ich wusste es.’’
Truman war wirklich besorgt. Er konnte nicht immer in ihrer Nähe sein, das wusste er und wenn es so weiter geht, wird ihr noch schlimmeres passieren. Er liebte sie noch immer und das konnte er einfach nicht zulassen.
Er musst etwas unternehmen, aber sein Versprechen zu Casey… Was sollte er nur tun.
Langsam, aber doch, wurde Derek misstrauisch.
,,Hey, Truman! Du baust doch nicht schon wieder einen Scheiß, oder?! Dein plötzliches Auftauchen hier… vielleicht willst du Casey ja eifersüchtig machen und dann wieder fallen lassen. Alter! Das geht so nicht, davor werde ich sie schon beschützen.’’
Seit wann war Derek so fürsorglich, wenn es um Casey ging?
,,Nein, diesmal ist es nicht meine Schuld.’’, sagte Truman höhnisch.
Es war, als würde ein Feuer zwischen ihnen brennen und jeden Moment drohen in ein Inferno auszubrechen.
,,Alter, du raffst es einfach nicht, oder?! Na gut, hör genau zu.
Die vielen Mädchen, die du bemerkt hast, sind alle hinter Casey her. Und die wollen nicht einfach plaudern. Sie machen Casey schon seit dem ersten Schultag fertig.
Ich habe versucht sie zu beschützen, aber wir haben verschiedene Kurse und ich kann nicht immer bei ihr sein. Auch wenn ich es noch so sehr möchte.’’
Truman war am verzweifeln. Das Mädchen, das er liebte, wurde jeden Tag verletzt und immer mehr, hatte er das Gefühl, dass es bald zu weit gehen würde.
Derek konnte es nicht fassen und doch bildete sich in seinem Magen so ein ungutes Gefühl, andererseits liebte er es genauso. Es war Wut. Sie kochte und wuchs immer mehr. Sie breitete sich rasant schnell in ihm aus.
,,Verdammt noch mal! Warum erfahre ich das erst jetzt???’’
,,Weil ich Casey versprechen musste, dir nichts zu sagen.’’
Truman sah schuldbewusst drein. So konnte es nicht weiter gehen.
,,Derek. Der Grund, warum Casey von den Mädchen schikaniert wird und nervliche Zusammenbrüche erleidet ist …
… das bist du.’’
Derek sah schockiert drein. Wieso er?
Jetzt erzahl Truman ihm alles und Dereks Wut steigerte sich ins Unermessliche.
,,Ich werde mit denen reden. Wie können sie es wagen, auf Casey los zugehen.’’
,,Derek. Warte. Wenn Casey erfährt, dass du es weißt, wird es ihr nur noch schlechter gehen.
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