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Mirai Nikki - Die unendlichen Weiten (Fortsetzung)

GeschichteMystery, Fantasy / P12 / Gen
02.12.2012
11.10.2015
4
4.755
1
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
02.12.2012 1.000
 
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Diese Geschichte basiert nur auf dem Anime, nicht auf dem Manga von "Mirai Nikki", zudem kann jeder die Geschichte lesen, auch wenn er den Anime NICHT kennt! Es wird alles genaustens erklärt. Die Geschichte ist völlig frei erfunden und basiert nur auf dem Vorgänger. Ich hoffe es sagt euch zu!


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Mirai Nikki - Fortsetzung


Die unendlichen Weiten


Das Universum. Auf der Welt auch bekannt als die unendlichen Weiten. So manch ein Kribbeln kommt über Einen wenn man sie anschaut, die Sterne. Was wird wohl dahinter stecken? Welche Entstehungsgeschichte verbirgt sich hinter dem Licht, welches vielleicht schon vor Millionen von Jahren erlosch und es nun Lebewesen auf dem Planeten gibt. Gibt es dort auch eine so fortgeschrittene Rasse wie wir, oder sind wir gegenüber ihnen Hinterwäldler? Schauen sie anders aus, haben fünf Arme und drei Beine? Worüber die Menschen rätseln kann ein Gott nur lachen. Denn er weiß alles. Er muss nicht über die Geheimnisse des Lebens rätseln, er erschafft sie. Doch was, wenn Wissen und Macht nicht benutz werden? Was, wenn kein einziger Stern zu sehen ist, sondern nur das Nichts und die damit verbundene Gewissheit das es kein Leben geben kann. Doch wieso rätseln wir darüber wenn es niemanden stört, da es niemanden stören kann, denn es gibt kein Leben. Doch einen haben wir vergessen: Gott. Ihn gibt es, wird es immer geben und er lässt Zeit und Raum verstreichen. Amano Yukiteru war der, um den es hier ging. Seit dem Tod von Yuno hatte er keine Kraft mehr etwas zu erschaffen, er war zu ausgelaugt um seine Macht zu benutzen. Was nütze ihm jede Welt, ohne Yuno wieder zum Leben erwecken zu  können. Sie wäre nichts, einfach da, weil sie da sein soll.

Wir haben vorhin etwas vergessen, nicht nur er, sondern auch seine Gehilfin leben im Nichts. Zwar wäre es für den in Trauer Schwelgenden, welcher in Selbstmitleid zergeht, kein Problem, doch ist ihr extrem langweilig. In 10.000 Jahren denkt man sich so einige Mordgedanken aus, wenn einem der Gegenüber nicht wohl gesinnt ist. Sie wollte Spaß, etwas Neues, das Unendliche genießen. Doch das Einzige was er ihr erschuf war etwas zu lesen. „Ich habe dieses Manga schon zum 10.001.-mal gelesen Mir ist langweilig, mach endlich was“, sagte sie oft, zu oft. Murmurs hohe Stimme schalte durch die Leere. Er konnte es nicht mehr ertragen, Tag ein Tag aus immer das gleich. Das Trauern schien ihm nicht gegönnt zu sein, so dachte er. Doch was sollte er machen? Ihr nachgeben und eine Welt erschaffen? Eine Welt mit Menschen welche er nicht kannte, zu denen er keinen Bezug hatte und auch nicht wollte. Was würde es an seiner Stimmung ändern? Nichts. „Yukiteru, erschaffe etwas. Mir ist langweilig!“, ertönte es erneut, danach wurde es wieder still, so still wie es auf Erden nie hätte sein können.

Yukiteru, welcher mit dem Rücken gekehrt zu Murmur mit dem Kopf nach unten gebeugt saß, stand langsam auf. Sein schwarz durchlöchertes Gewand, das bis zum Boden reichte schwank im großen Radius mit ihm. Als er sein Gesicht  zu ihr richtete sah man, wie müde er war. Zwar machte er nichts, doch sogar das erschöpfte ihn. „Du willst wirklich eine Welt? Eine Welt in der du etwas zu tun hast?“, fragte er hämisch, „Dann sollst du diese auch bekommen!“ Er drehte sich wieder um und ging ein paar Schritte von ihr weg, in diesem Moment konnte er das Lachen von ihr nicht ertragen. „Danke, danke! Endlich eine neue Welt! Ich bin so erleichtert, ich dachte du machst nie wieder etwas! Es gibt viel Arbeit, komm wir müssen anfangen.“ Doch Yukiteru drehte sich nicht schnell um, er drehte sich vorerst überhaupt nicht um. Mit einer eiskalten Mine sagte er. „Du verstehst nicht ganz. Ich werde eine Welt erschaffen, doch anders als du es dir vorstellst. Es wird keinen Gott geben, keinen Beschützer, die Menschen werden auf sich allein gestellt sein. Sie müssen ihren eigenen Weg finden.“, er schnaufte kurz durch, danach redete er weiter. „Dies hat gute und schlechte Seiten. Zum einen kontrolliert sie keiner zudem haben sie freie Entfaltungsmöglichkeiten zum anderen wird sie niemand beschützen. Missstände müssen sie selbst lösen und sollten sie es nicht schaffen, wird ihre Gattung nicht lange überleben.“  

Murmur erschrak regelrecht als sie dies hörte. Wie wollte er eine Welt ohne Gott erschaffen, er müsste sich selbst zerstören, doch dies geht nicht, oder… Bevor sie zu Ende denken konnte antwortete er überraschend kühl. „Ja ganz recht, ich werde die Welten trennen, sie werden in keinerlei  Verbindung mehr zueinander stehen.“ Doch wenn die Welten getrennt waren und somit ein neues Universum erschaffen wurde, war unweigerlich klar, dass auch sie nichts Neues machen könnte und sich weiter langweilen muss. „Und was ist mit mir? Ich wollte sie doch auch für mich haben!“, japste Murmur mit tränenden Augen. „Du wirst auch eine Rolle in dem ganzen spielen“, erklärte Yukki. Sofort änderte sich der Gesichtsausdruck der Helferin. „Du wirst meine Beobachterin sein. Nachdem die Welt untergegangen ist und du zurück bist, wirst du mir diese Kapsel aushändigen, sie zeichnet alles auf, was auch du sehen wirst.“ Er hielt seine linke Hand auf und strecke seine rechte darüber. Mit einem kurzen Blick erschuf er eine Kugel, welche Silbermetalik-Blau  war. Er übergab sie Murmur mit den Worten, sie solle gut darauf aufpassen. „Nur sehen nicht anfassen“, kam aus ihrem Mund. Darauf ging er jedoch nicht mehr ein und sagte nur noch.

„Die Welt wird auf den Zeitpunkt zurückgesetzt, als sie zerstört wurde. Nur wie ich bereits gesagt habe, mit neuen Menschen. Du kannst mich auch über die Neuigkeiten mit einem Brief informieren, stecke ihn einfach in die Kapsel.“ Mit einem starren Blick verabschiedete er Murmur. Als die Worte „Nativitate, Vita, Mors“ über seine Lippen kamen, wurde es hell, so hell wie es schon seit Jahrtausenden nicht mehr war. Das neue Universum, welches getrennt von den anderen sein wird ist somit entstanden. Ab jetzt war klar, dass sich die Wege der beiden trennen würden. Für sehr lange Zeit.
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