Let it snow, let it snow, let it snow

KurzgeschichteFamilie / P6
Liz Parker Max Evans
01.12.2012
01.12.2012
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Disclaimer: Roswell und deren Charaktere gehören THE WB, Jason Katims und Melinda Metz!

Anmerkung: Lyrics von Vonda Shepard – "Let it snow, let it snow, let it snow"

Erstveröffentlichung: 23. December 2005



Let it snow, let it snow, let it snow


"Gott, es ist so heiß da draußen, das ist kaum auszuhalten!", stöhnte Maria mehr als nur genervt und setzte sich zu Liz in eine der Nischen, im Crashdown Café.

"Wem sagst du das, ich bin so froh, dass die Klimaanlage funktioniert, sonst würde ich wohl zerfließen", antwortete Liz leise seufzend und nahm einen Schluck von ihrem Wasser.

"Haben die beim Wetterbericht gesagt, wann es wieder kühler wird?", fragte Liz. "Nicht in den nächsten Wochen, wir haben eine Hitzewelle", entgegnete Maria und blätterte durch die Speisekarte.

"Wo ist denn dein Göttergatte?", fragte Liz grinsend.

Maria sah von ihrer Speisekarte auf und hatte ein breites Grinsen im Gesicht. "Mit deinem Göttergatten unterwegs, hat Max es dir nicht gesagt?", fragte Maria.

"Nein, er war schon weg, als ich heute früh aufgestanden bin", meinte Liz und holte noch etwas zu kaltes zu Trinken. "Wo ist dein kleiner Racker?", fragte Liz weiter.

"Bei meiner Mom, aber sie müssten gleich kommen, dann kann dein kleiner Racker mit ihm spielen", grinste Maria. Liz lachte und stellte Maria ein Glas Wasser hin.

"Ja, das können sie hervorragend die Beiden", lächelte Liz und setzte sich wieder. Kaum hatte sie ausgesprochen wurde die Schwingtür vom Hinterzimmer aufgestoßen und ein kleiner, braunhaariger Junge kam herausgestürmt.

"Tante Maria, Tante Maria, Tante Maria!", rief der Kleine fröhlich und hopste auf ihren Schoß. "Ich glaube er meint mich", lachte Maria und drückte ihn an sich.

"Hey, Ben, wie geht's dir?", fragte Maria und strich ihrem Patenkind über den Kopf. "Gut und wo ist Finley?", fragte Ben und strahlte sie an. "Der muss gleich kommen, dauert nur ein paar Minuten", antwortete Maria.

"Okay, dann geh ich wieder spielen", lächelte Ben und sprang von ihrem Schoß. Liz und Maria sahen ihm nach und grinsten. Wenn Ben und Finley zusammen waren, war es wie damals bei Maria und Liz.

Sie spielten immer zusammen, heckten Sachen aus und fielen ihren Eltern liebend gern auf die Nerven, wenn sie viel zu tun hatten. Aber dennoch liebten sie die Beiden abgöttisch.

*******

Die Tür zum Café wurde geöffnet und Amy trat mit Finley im Arm ein. Der Kleine hatte sofort seine Mom entdeckt und streckte sein kleinen Ärmchen nach ihr aus.

"Hallo, mein Spatz", lächelte Maria und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Finley strahlte sie mit seinen braunen Augen an und grinste. "Geh zu Ben spielen, er wartet schon auf dich", sagte Maria.

Sie ließ den Kleinen auf die Beine und schon tapste Finley fröhlich lachend zur Tür und drückte sich dagegen. Ben hatte dahinter gewartet und half ihm dabei, die Tür auf zu machen.

Wieder sahen Liz und Maria zu ihren Kindern und lächelten, die Beiden waren einfach nur süß zusammen. Sie waren wie Pech und Schwefel, genauso wie ihre Mütter.

"Ihr Zwei, ich muss wieder los, wir sehen uns in ein paar Tagen", verabschiedete sich Amy und war schon wieder aus dem Café. "Deine Mutter!", grinste Liz.

"Meine Mutter", lachte Maria und nahm noch einen Schluck von ihrem kalten Wasser. Amy DeLuca hatte sich in den letzten Jahren nicht geändert, sie war noch immer total flippig unterwegs.

*******

*Spät abends in Liz und Max Schlafzimmer*
"Na, hast du einen schönen Tag gehabt mit Maria?", fragte Max seine Frau und legte sich neben sie aufs Bett. "Ja, hatten wir, so richtig entspannend und das vor Weihnachten, echt herrlich", antwortete Liz.

"Wie war dein Tag?"

"Wir hatten einiges zu tun, aber sind zurechtgekommen", entgegnete Max und nahm ihre Hand. "Morgen geht es weiter, wir müssten dann auch schon fertig sein, wenn nicht etwas anderes dazwischen kommt!"

"Das ist großartig, dann brauchst du dir über die Weihnachtstage nicht den Kopf zerbrechen!", lächelte Liz zufrieden und legte ihren Kopf an seine Schulter.

Max, legte einen Arm um sie und zog sie fest an sich.

"War Ben brav?", fragte Max. "Du kennst doch deinen Sohn, er ist immer brav. Er war total süß, als Finley auf der Couch eingeschlafen ist. Unser Sohn saß daneben und hat auf ihn aufgepasst", erzählte Liz.

"Ich kann mir das so richtig vorstellen", antwortete Max glücklich. Ben beschützte Finley immer, egal was die Beiden auch machten, sie waren immer zusammen und hielten auch immer zusammen.

Wenn sie mal etwas ausheckten, dann zusammen und sie bekamen auch immer zusammen ihre Standpauke, aber das machte den Beiden wenig aus. Sie waren halt noch kleine Kinder.

Sie hatten ihren Spaß daran ihren Eltern Streiche zu spielen. Jetzt zu Weihnachten verziehen diese ihnen fast alles, denn sie waren einfach zu süß dabei.

"An was denkst du?", fragte Liz. "Ben und Finley zusammen, sie erinnern mich immer wieder an dich und Maria, nur, dass sie zwei kleine Jungs sind", antwortete Max lächelnd.

"Da hast du Recht", lächelte Liz ebenfalls und stand auf.

Sie ging zum Fenster und blickte in die Sternenklare Nacht hinaus. Leise seufzend setzte sie sich aufs Fensterbrett und lehnte den Kopf gegen das kühle Glas.

"Was hast du denn?", fragte Max besorgt, denn so kannte er seine Frau gar nicht. "Weißt du, es ist in einigen Tagen Weihnachten und sieh nach draußen, das Wetter spielt verrückt."

"Wir hatten seit zehn oder elf Jahren schon nicht mehr so ein Wetter, das deprimiert mich. Ich weiß ja, dass wir in Roswell sind und es hier fast nie schneit, aber...", erzählte Liz.

"Was aber, Liebling?", fragte Max weiter und stellte sich dicht neben sie. Er strich ihr durch die braunen Haare und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn.

"Aber es ist Weihnachten und da sollte es kühler sein, nicht wie jetzt, es hat fast 35°C und das jeden Tag!", seufzte Liz. Max zog sie in seine Arme und drückte sie fest.

"Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder, wer weiß", antwortete Max. "Komm, lass uns schlafen gehen, es ist schon spät!" Liz nickte und ging mit ihm zu ihrem Bett, um sich nach einem langen Tag schlafen zu legen.

Sie kuschelte sich fest an ihren Mann und seufzte leise. Wieder strich Max durch ihre Haare und küsste ihre Lippen. "Ich liebe dich, Max", flüsterte Liz schläfrig.

"Ich liebe dich!", entgegnete Max und folgte ihr ins Land der Träume.

*******

*Am Weihnachtstag*
Liz, Max, Isabel, Kyle, Maria, Michael und die beiden kleinen Jungs hatten einen schönen Weihnachtsmorgen miteinander verbracht und saßen nun im Wohnzimmer von Liz und Max.

Bei Keksen und Kaffee quatschten sie fröhlich und hatten ihren Spaß. Liz, Isabel und Maria waren so in ihr Gespräch vertieft, dass sie gar nicht mitbekamen, dass sich ihre Männer aus dem Staub gemacht hatten.

"Mommy, darf ich zu Daddy raus?", fragte Ben und lehnte sich an die Knie seiner Mutter. Liz sah ihn liebevoll an und nickte. "Ja, aber zieh dir die anderen Schuhe an", antwortete Liz und strich ihm über den Kopf.

Er nickte und flitzte schon ins Vorzimmer.

Maria spürte ebenfalls kleine Hände auf ihren Knien und blickte in Finleys strahlende Augen. "Na, lauf schon, mein Spatz", lächelte Maria ihn an. Genauso wie Ben lief er blitzschnell hinaus.

"Gott, sie sind so goldig, die Beiden", sagte Isabel und strich sich geistesabwesend über ihren Bauch. "Ja, das sind sie und dein kleiner Wonneproppen wird es auch", antwortete Liz.

Isabel nickte und sah zu ihren Freundinnen. "Nicht mehr lange und du hast ihn oder sie im Arm und danach kannst du gar nicht so schnell schauen, wird dein Kind groß", grinste Maria.

"Da hat sie Recht, sie werden einfach zu schnell groß. Das sieht man bei Finley am besten, vor kurzem war er noch ein Baby und jetzt wird er bald zwei Jahre alt", meinte Liz.

Wieder nickte Isabel, ja, der Kleine war so schnell groß geworden, genauso wie Ben. Sie konnte gar nicht glauben wie schnell fünf Jahre vergangen waren und dass er nächstes Jahr in die Schule kam.

"Liz, sieh nur!", unterbrach Maria Isabel in ihren Gedanken, als sie aus dem großen Wohnzimmerfenster sah. Liz und Isabel folgten dem Blick ihrer Freundin und staunten ebenfalls.

Denn, dass was vor der dem Fenster war, war eigentlich unmöglich. Isabel, Maria und Liz verließen das Haus um nachzusehen ob sie nicht doch träumten. Aber als sie auf der Terrasse standen, war es noch immer da.

"Es schneit, es schneit, es schneit", strahlte Liz und ging einige Schritte von der Terrasse hinunter. Maria und Isabel folgten ihr und dann erblickten sie auch ihre Männer mit den Jungs, die ganz stolz da standen.

"Wie ich sehe, gefällt es dir", lächelte Max seine Frau an und nahm sie in den Arm. Noch immer strahlte Liz und konnte ihre Freude gar nicht in Worte fassen.

Vor lauter Freude kullerten Tränen über ihre Wangen und sie küsste ihn stürmisch. Max drückte sie fest an sich und war froh, dass seine Weihnachtsüberraschung gelungen war.

Es war zwar kein richtiger Schnee und er schmolz auch sicher leider sehr schnell wieder, aber es war Schnee und das hatte sich Liz für heute so sehr gewünscht.

Maria trat neben Michael und blickte zu ihm hoch. Er lächelte sie glücklich an und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Habt ihr schön gemacht", flüsterte sie ihm zu.

"Danke und die Jungs haben sichtlich auch ihren Spaß daran", antwortete Michael. Ben und Finley lachten fröhlich, während sie sich in dem Kunstschnee wälzten und sich mit Schneebällen beschossen.

Kyle war zu den Beiden gegangen und formte einen Schneeball in seiner Hand. Schließlich warf er ihn in die Luft und fing ihn wieder auf. "Ich warne dich, Kyle, schieß auf mich und du hast großen Ärger!", sagte Isabel.

Er zuckte mit den Schultern, zielte auf sie und schoss, aber dann doch auf Liz, die mit ihren Lippen an Max hing. Liz schrie auf und drehte sich zu ihm um.

Sie wusste, warum er das getan hatte, sie liebte Schneeballschlachten und wenn sie jetzt schon Schnee, hatte musste sie das ausnutzen. Sie formte ebenfalls einen Schneeball und beschoss Kyle damit.

*******

Ooohhh
The weather outsight it frightful
But the fire's so delightful
And since we've now place to go

Let it snow, let it snow, let it snow
Let it snow, let it snow, let it snow

It doesn't show signs of stopping
And I brought some corn for popping
While the lights are turned way down low

Let it snow, let it snow, let it snow
Let it snow, let it snow, let it snow

When we finally kiss good night
How I hate to go out in storm
But if you really hold me tight
All the way home I'll be war

The fire is slowly ding
And my dear, we're still goodbyeing
But as long as you love me so

Let it snow, let it snow, let it snow
Let it snow, let it snow, let it snow


*******

Lachend ließen sich Liz und Maria in den Schnee fallen und konnten nicht mehr aufhören. Die letzte Stunde hatten sie den größten Spaß im Schnee und lachten nur noch.

Sie fühlten sich wieder wie fünf, als es zum ersten Mal in ihrem Leben in Roswell geschneit hatte. Liz sprang noch einmal auf und flog Max zum wiederholten Male an diesem Tag um den Hals.

"Habe ich dir schon gesagt, wie sehr ich dich liebe?!", lächelte Liz. Max schmunzelte und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. "Hast du, aber du kannst es gerne wiederholen!"

"Ich liebe dich, Max Evans!", strahlte Liz ihn an.

"Ich liebe dich, Liz", entgegnete Max und drückte sie fest an sich. Beide sahen glücklich zu ihrem Sohn, der sich im Schnee wälzte und viel Spaß hatte.


-The End-



Let it snow, let it snow, let it snow


"Gott, es ist so heiß da draußen, das ist kaum auszuhalten!", stöhnte Maria mehr als nur genervt und setzte sich zu Liz in eine der Nischen, im Crashdowns Cafés.

"Wem sagst du das, ich bin so froh, dass die Klimaanlage funktioniert, sonst würde ich wohl zerfließen", antwortete Liz leise seufzend und nahm einen Schluck von ihrem Wasser.

"Haben die beim Wetterbericht gesagt, wann es mal wieder kühler wird?", fragte Liz. "Nicht in den nächsten Wochen, wir haben eine Hitzewelle", entgegnete Maria und blätterte durch die Speisekarte.

"Wo ist denn dein Göttergatte?", fragte Liz grinsend. Maria sah von ihrer Speisekarte auf und hatte ein breites Grinsen im Gesicht. "Mit deinem Göttergatten unterwegs, hat Max es dir nicht gesagt?", fragte Maria.

"Nein, er war schon weg, als ich heute früh aufgestanden bin", meinte Liz und holte noch etwas zu kaltes zu Trinken. "Wo ist dein Racker?", fragte Liz weiter.

"Bei meiner Mom, aber sie müssten gleich kommen, dann kann dein Racker mit ihm spielen", grinste Maria. Liz lachte und stellte Maria ein Glas Wasser hin.

"Ja, das können sie hervorragend die Beiden", lächelte Liz und setzte sich wieder. Kaum hatte sie ausgesprochen wurde die Schwingtür vom Hinterzimmer aufgestoßen und ein kleiner, braunhaariger Junge kam herausgestürmt.

"Tante Maria, Tante Maria, Tante Maria", rief der Kleine fröhlich und hopste auf ihren Schoß. "Ich glaube er meint mich", lachte Maria und drückte ihn an sich.

"Hey, Ben, wie geht's dir?", fragte Maria und strich ihrem Patenkind über den Kopf. "Gut und wo ist Finley?", fragte Ben und strahlte sie an. "Der muss gleich kommen, dauert nur ein paar Minuten", antwortete Maria.

"Okay, dann geh ich wieder spielen", lächelte Ben und sprang von ihrem Schoß. Liz und Maria sahen ihm nach und grinsten. Wenn Ben und Finley zusammen waren, war es wie damals bei Maria und Liz.

Sie spielten immer zusammen, heckten Sachen aus und fielen ihren Eltern liebend gern auf die Nerven, wenn sie viel zu tun hatten. Aber dennoch liebten sie die Beiden abgöttisch.

*******

Die Tür zum Café wurde geöffnet und Amy trat mit Finley im Arm ein. Der Kleine hatte sofort seine Mom entdeckt und streckte die kleinen Hände nach ihr aus.

"Hallo, mein Spatz", lächelte Maria und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Finley strahlte sie mit seinen braunen Augen an und grinste. "Geh zu Ben spielen, er wartet schon auf dich", sagte Maria.

Sie ließ den Kleinen auf die Beine und schon tapste Finley fröhlich lachend zur Tür und drückte sich dagegen. Ben hatte dahinter gewartet und half ihm dabei, die Tür aufzubekommen.

Wieder sahen Liz und Maria zu ihren Kindern und lächelten, die beiden waren einfach nur süß zusammen. Die zwei waren wie Pech und Schwefel, genauso wie ihre Mütter.

"Ihr Zwei, ich muss wieder los, wir sehen uns in ein paar Tagen", verabschiedete sich Amy und war schon wieder aus dem Café. "Deine Mutter!", grinste Liz.

"Meine Mutter", lachte Maria und nahm noch einen Schluck von ihrem kalten Wasser. Amy DeLuca hatte sich in den letzten Jahren nicht geändert, sie war noch immer total flippig unterwegs.

*******

*Spät abends in Liz und Max Schlafzimmer*
"Na, hast du einen schönen Tag gehabt mit Maria?", fragte Max seine Frau und legte sich neben sie aufs Bett. "Ja, hatten wir, so richtig entspannend und das vor Weihnachten, echt herrlich", antwortete Liz.

"Wie war dein Tag?", fragte Liz. "Wir hatten einiges zu tun, aber sind zurechtgekommen", entgegnete Max und nahm ihre Hand. "Morgen geht es weiter, wir müssten dann auch schon fertig sein, wenn nicht etwas anderes dazwischen kommt!"

"Das ist großartig, dann brauchst du dir über die Weihnachtstage nicht den Kopf zerbrechen!", lächelte Liz und legte ihren Kopf an seine Schulter. Max, legte einen Arm um sie und zog sie fest an sich.

"War Ben brav?", fragte Max. "Du kennst doch deinen Sohn, er ist immer brav. Er war total süß, als Finley auf der Couch eingeschlafen ist. Unser Sohn saß daneben und hat auf ihn aufgepasst", erzählte Liz.

"Ich kann mir das so richtig vorstellen", antwortete Max glücklich. Ben beschützte Finley immer, egal was die Beiden auch machten, sie waren immer zusammen und hielten auch immer zusammen.

Wenn sie mal etwas ausheckten, dann zusammen und sie bekamen auch immer zusammen ihre Standpauke, aber das machte den Beiden wenig aus. Sie waren halt noch kleine Kinder.

Sie hatten ihren Spaß daran ihren Eltern Streiche zu spielen. Jetzt zu Weihnachten verziehen diese ihnen fast alles, denn sie waren einfach zu süß dabei.

"An was denkst du?", fragte Liz. "Ben und Finley zusammen, sie erinnern mich immer wieder an dich und Maria, nur, dass sie zwei kleine Jungs sind", antwortete Max lächelnd.

"Da hast du Recht", lächelte Liz ebenfalls und stand auf. Sie ging zum Fenster und blickte in die Sternenklare Nacht hinaus. Leise seufzend setzte sie sich aufs Fensterbrett und lehnte den Kopf gegen das kühle Glas.

"Was hast du denn?", fragte Max besorgt, denn so kannte er seine Frau gar nicht. "Weißt du, es ist in einigen Tagen Weihnachten und sieh nach draußen, das Wetter spielt verrückt."

"Wir hatten seit zehn oder elf Jahren schon nicht mehr so ein Wetter, das deprimiert mich. Ich weiß ja, dass wir in Roswell sind und es hier fast nie schneit, aber...", erzählte Liz.

"Was aber, Liebling?", fragte Max weiter und stellte sich dicht neben sie. Er strich ihr durch die braunen Haare und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn.

"Aber es ist Weihnachten und da sollte es kühler sein, nicht wie jetzt, es hat fast 35°C und das jeden Tag!", seufzte Liz. Max zog sie in seine Arme und drückte sie fest.

"Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder, wer weiß", antwortete Max. "Komm, lass uns schlafen gehen, es ist schon spät!" Liz nickte und ging mit ihm zu ihrem Bett, um sich nach einem langen Tag schlafen zu legen.

Sie kuschelte sich fest an ihren Mann und seufzte leise. Wieder strich Max durch ihre Haare und küsste ihre Lippen. "Ich liebe dich, Max", flüsterte Liz schläfrig.

"Ich liebe dich!", entgegnete Max und folgte ihr ins Land der Träume.

*******

*Am Weihnachtstag*
Liz, Max, Isabel, Kyle, Maria, Michael und die beiden kleinen Jungs hatten einen schönen Weihnachtsmorgen miteinander verbracht und saßen nun im Wohnzimmer von Liz und Max.

Bei Keksen und Kaffee quatschten sie fröhlich und hatten ihren Spaß. Liz, Isabel und Maria waren so in ihr Gespräch vertieft, dass sie gar nicht mitbekamen, dass sich ihre Männer aus dem Staub gemacht hatten.

"Mommy, darf ich zu Daddy raus?", fragte Ben und lehnte sich an die Knie seiner Mutter. Liz sah ihn liebevoll an und nickte. "Ja, aber zieh dir die anderen Schuhe an", antwortete Liz und strich ihm über den Kopf.

Er nickte und flitze schon ins Vorzimmer.

Maria spürte ebenfalls kleine Hände auf ihren Knien und blickte in Finleys strahlende Augen. "Na, lauf schon, mein Spatz", lächelte Maria ihn an. Genauso wie Ben lief er blitzschnell hinaus.

"Gott, sie sind so goldig, die Beiden", sagte Isabel und strich sich geistesabwesend über ihren Bauch. "Ja, das sind sie und dein kleiner Wonneproppen wird es auch", antwortete Liz.

Isabel nickte und sah zu ihren Freundinnen. "Nicht mehr lange und du hast ihn oder sie im Arm und danach kannst du gar nicht so schnell schauen, wird dein Kind groß", grinste Maria.

"Da hat sie Recht, sie werden einfach zu schnell groß. Das sieht man bei Finley am besten, vor kurzem war er noch ein Baby und jetzt wird er bald zwei Jahre alt", meinte Liz.

Wieder nickte Isabel, ja, der Kleine war so schnell groß geworden, genauso wie Ben. Sie konnte gar nicht glauben wie schnell fünf Jahre vergangen waren und dass er nächstes Jahr in die Schule kam.

"Liz, sieh nur!", unterbrach Maria Isabel in ihren Gedanken, als sie aus dem großen Wohnzimmerfenster sah. Liz und Isabel folgten dem Blick ihrer Freundin und staunten ebenfalls.

Denn, dass, was vor der dem Fenster war, war eigentlich unmöglich. Isabel, Maria und Liz verließen das Haus um nachzusehen ob sie nicht doch träumten. Aber als sie auf der Terrasse standen, war es noch immer da.

"Es schneit, es schneit, es schneit", strahlte Liz und ging einige Schritte von der Terrasse hinunter. Maria und Isabel folgten ihr und dann erblickten sie auch ihre Männer mit den Jungs, die ganz stolz da standen.

"Wie ich sehe, gefällt es dir", lächelte Max seine Frau an und nahm sie in den Arm. Noch immer strahlte Liz ihn an und konnte ihre Freude gar nicht in Worte fassen.

Vor lauter Freude kullerten Tränen über ihre Wangen und sie küsste ihn stürmisch. Max drückte sie fest an sich und war froh, dass seine Weihnachtsüberraschung gelungen war.

Es war zwar kein richtiger Schnee und er schmolz auch sicher in ein paar Tagen wieder, aber es war Schnee und das hatte sich Liz für heute so sehr gewünscht.

Maria trat neben Michael und blickte zu ihm hoch. Er lächelte sie glücklich an und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Habt ihr schön gemacht", flüsterte sie ihm zu.

"Danke und die Jungs haben sichtlich auch ihren Spaß daran", antwortete Michael. Ben und Finley lachten fröhlich, während sie sich in dem Kunstschnee wälzten und sich mit Schneebällen beschossen.

Kyle war zu den Beiden gegangen und formte einen Schneeball in seiner Hand. Schließlich warf er ihn in die Luft und fing ihn wieder auf. "Ich warne dich, Kyle, schieß auf mich und du hast großen Ärger!", sagte Isabel.

Er zuckte mit den Schultern, zielte auf sie und schoss, aber dann doch auf Liz, die mit ihren Lippen noch an Max hing. Liz schrie auf und drehte sich zu ihm um.

Sie wusste, warum er das getan hatte, sie liebte Schneeballschlachten und wenn sie jetzt schon Schnee, hatte musste sie das ausnutzen. Sie formte ebenfalls einen Schneeball und beschoss Kyle damit.

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Ooohhh
The weather outsight it frightful
But the fire's so delightful
And since we've now place to go

Let it snow, let it snow, let it snow
Let it snow, let it snow, let it snow

It doesn't show signs of stopping
And I brought some corn for popping
While the lights are turned way down low

Let it snow, let it snow, let it snow
Let it snow, let it snow, let it snow

When we finally kiss good night
How I hate to go out in storm
But if you really hold me tight
All the way home I'll be war

The fire is slowly ding
And my dear, we're still goodbyeing
But as long as you love me so

Let it snow, let it snow, let it snow
Let it snow, let it snow, let it snow

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Lachend ließen sich Liz und Maria in den Schnee fallen und konnten nicht mehr aufhören. Die letzte Stunde hatten sie den größten Spaß im Schnee und lachten nur noch.

Sie fühlten sich wieder wie fünf, als es zum ersten Mal in ihrem Leben in Roswell geschneit hatte. Liz sprang noch einmal auf und flog Max zum wiederholten Male an diesem Tag um den Hals.

"Habe ich dir schon gesagt, wie sehr ich dich liebe?!", lächelte Liz ihn an. Max schmunzelte und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen. "Hast du, aber du kannst es gerne wiederholen!"

"Ich liebe dich, Max Evans!", strahlte Liz ihn an. "Ich liebe dich, Liz", entgegnete Max und drückte sie an sich. Beide sahen glücklich zu ihrem Sohn, der sich im Schnee wälzte und viel Spaß hatte.


-The End-
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