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Amo a un traidor ♥ I love a betrayed

von -LuMaKi-
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
England Preussen Spanien Ungarn
28.11.2012
26.07.2013
5
7.198
 
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
28.11.2012 2.373
 
So, endlich mal wieder etwas Kreativität hier im haus! *nick, nick* Ich habe meinen Abschluss, und da ich eine Zwei in Deutsch habe, sollte mein Geschreibsel nicht allzu schrecklich sein xD ich wünsche euch alles alles liebe und viel Spaß mit dem neuen Kapitel *sich gleich an das nächste setzen um es nich schon wieder zu vermasseln*
Kuchen gibt's für alle Leser und auch Schwarzleser :-* Ich freue mich über jeden, der Interesse an meiner Geschichte zeigt ^^
Reviews sind natürlich erwünscht, aber keine Pflicht.. Dazu hinterlasse ich selber zu wenig ._.
Großen Dank an Ara-chan :-* Sie hat mich auch den richtigen Weg (zum schreiben) geleitet ^^





Kapitel 4


Endlich war es wieder soweit, und als es an der Tür klingelte stürmte Arthur gleich hinunter um die Tür aufzureißen und sich gleich in ihre Arme zu werfen. „Ich hab dich so vermisst!“ gab er zu und sie drückte ihn an sich während sie ihm ein 'Ich dich doch auch' zuflüsterte. Danach ließ der englische Gentleman wieder von der jungen Frau ab und lächelte sie an. Ihre braunen Haare, die normalerweise in leichten Wellen ihren Rücken hinabfielen, waren heute zu einem Zopf gebunden. Außerdem hatte sie ausnahmsweise mal keine Blume in ihrem Haaren. Sie war wirklich das hübscheste Mädchen, dass er kannte und Arthur war froh, dass er sie seine Freundin nennen konnte. Seine beste Freundin, natürlich.
Lizzy war die letzten zwei Wochen krank gewesen, daher hatte sie auch keine Ahnung von seiner Situation und sie konnte ihm zum ersten Mal nicht helfen. Sie lachte, als sie ihn genauer ansah und als Arthur dann in den Spiegel an der Wand sah, da wusste er auch genau wieso. Seine Haare standen noch in alle Richtungen ab und er hatte es sogar geschafft die Jacke seiner Schuluniform falsch zuzuknöpfen. Lachend machte sich Lizzy an seinen Haaren zu schaffen, während Arthur selber die Jacke richtete. Danach machten sie sich auf den Schulweg. Lange schwiegen sie nicht, sie hatten sich ja viel zu erzählen. Naja, eigentlich redete nur Arthur, aber das durchgehend. Von seiner Woche, von der Schule, von Francis, vom Basketball, von dem Treffen im Einkaufszentrum. Eins hatten alle seine Themen aber gemeinsam. Antonio. Der Engländer redete den ganzen Weg von seinem Haus bis zur Schule nur über den neuen Schüler.
„Naja, und Francis meinte ich rede nur von Antonio. Ich meine, was denkt der sich mir sowas zu unterstellen.“
„Arthur..“
„Wir sind jetzt ungefähr drei Monate zusammen, da sollte er mir doch wohl etwas vertrauen.“
„Arthy..“
„Ohne gegenseitiges Vertrauen bringt so eine Beziehung doch nichts. Ich meine, ja, Antonio sieht wirklich gut aus, aber das heißt ja nicht, dass... Lizzy? Was ist?“ verwirrt unterbrach Arthur sich selber, nachdem er nun Stirn runzelnd in das lachende Gesicht seiner besten Freundin schaute. Er hatte ihre Einwürfe, ihre Versuche ihn zu unterbrechen, gar nicht mitbekommen.
„Arthur.“ fing Lizzy noch einmal an und machte nach seinem Namen erst einmal eine dramatische  Pause. „Du hast die letzten Minuten über nichts anderes als Antonio geredet.“ Sie sah zu wie Arthur knallrot wurde und schnell gen Boden schaute. Der restliche Weg zur Schule blieb eher still, da Arthur, dessen Wangen immer noch gerötet waren, sich weigerte auch nur ein weiteres Wort über diese Situation zu verlieren.

Es schien, als würde der Tag immer schlimmer werden, je länger Arthur wach war. Als sie in der Schule ankamen, da schien es ja noch ganz gut zu laufen, bis auf die Kleinigkeit, dass Antonio ihn nicht einmal anschaute, geschweige denn mit ihm redete. Das einzige gute war, dass Francis jetzt nicht mehr neben ihm sitzen konnte. Immerhin war das ja eigentlich Lizzys Platz. Sie saßen dort nun zusammen, Arthur hatte seinen Kopf auf die Tischplatte gelegt und wollte am liebsten sterben. Er hatte die Nacht nicht schlafen können, und jetzt sagte ihm seine beste Freundin auch noch, dass er nur über Antonio redete.. und dieser redete nicht mehr mit ihm.
Da fiel dem Engländer etwas auf und er schaute zu dem Spanier. Dachte dieser vielleicht auch über ihn nach? Antonio schien ja ihn vergessen zu haben, oder war er etwa nur sauer und ignorierte ihn deshalb. Wusste er vielleicht, dass es Arthur schmerzte, denn das tat es wirklich, und wollte er ihn so bestrafen. Gerade als er aufspringen wollte, um den anderen zur Rede zu stellen, sah er, dass Francis vor seinem Tisch stand. Arthur spürte wie seine Stimmung immer weiter sank. Er wollte nicht mit Francis reden. Er wollte im Moment nicht mit ihm zu tun haben. Vielleicht war ein wenig schlechtes Gewissen daran beteiligt, aber bevor einer der beiden auch ein Wort sagen konnte wurde Francis von jemandem zurückgezogen. Stille herrschte in der Klasse.
„Hab ich dir nicht gesagt, du sollst Arthur in Ruhe lassen?“ schrie jemand und ich war heilfroh, das Lovino so schnell reagiert hatte. Feliciano, der bis vor ein paar Sekunden wahrscheinlich noch verträumt und grinsend bei Ludwig gewesen war, der Kerl hatte ja keine Ahnung was seine Anwesenheit mit dem kleinen Italiener anstellte, stellte sich nun mutig neben seinen Bruder.
Doch bevor etwas schlimmeres passieren konnte, erhob Arthur die Stimme. „Leute, es ist alles okay.“ sagte er dann und schaute zu Francis. Sein Blick sagte eigentlich alles, er wollte Zeit haben. Und so verzog sich Francis und setzte sich grummelnd auf seinen Platz.
Und Arthurs Stimmung wurde immer schlimmer.

Schule war ätzend. Und auch wenn Antonio diese Art von Schulleben noch nicht lange kannte, war er sich diesem bewusst. Den Stoff, den diese Klasse durch nahm kannte er schon und er interessierte ihn fast noch weniger, als das was der blonde Engländer direkt vor ihm tat. Aber da Antonio nicht zu tun hatte starrte er auf das blonde Haar am Hinterkopf seines Vordermannes und versuchte wenigstens zuzuhören. Aber es gelang ihm nicht. Er schnappte nur die Hälfte von dem was gesagt wurde auf, und so ließ er es ganz bleiben, stützte sich auf seinen Ellenbogen und starrte weiterhin zu dem Blonden mit den weichen Haaren. Wie lange der wohl morgen brauchte? Antonio vermutete, dass der Engländer eher wie eine Frau morgen mindestens eine halbe Stunde im Bad war, bevor er auch nur einen Fuß über die Türschwelle setze. Er hatte ja keine Ahnung, wie sehr er sich da irrte. Der Spanier beobachtete den Engländer noch genauer. Klar, er sah ihn nur von hinten, aber ihm viel auf wie fleißig der andere mit schrieb und das zauberte ihm ein kleines Lächeln auf die Lippen. Er war sicher ein Mustersohn, von allen geliebt und anscheinend auch sehr beliebt. Er war in einer Beziehung mit einem, zugegeben echt nervigen, Franzosen. Antonio erschien dieser Engländer immer mehr wie aus einem Roman.
Doch bevor Antonio seine Gedanken fortsetzen konnte stupste ihn sein Sitznachbar an. Gil hatte, entgegen aller Vorurteile gegenüber Deutschen, ein großes Chaos auf ihrem Tisch errichtet. Antonio schaute seinen Sitznachbar verwirrt an, als er versuchte unauffällig seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Aber so unauffällig wie es vielleicht sein sollte, ging es nicht. Gil wischte durch diese Aktion, dem simpelen Anstupsen von Antonio, zwanzig Stifte vom Tisch die er so schön 'dekorativ' verteilt hatte. Sofort tauchte er ab und stieß sich auch noch den Kopf an. Als er wieder hochkam, hatte Antonio zwar was zu lachen, aber Gil war sein grinsen vergangen. „Pass auf wo du hinstarrst, Francis scheint dich nicht lieb zu gewinnen.“ wurde Antonio von seinem neuen Freund zu geknurrt und als Antonio sich unauffällig, wirklich unauffällig, umschaute, traf sein Blick den des Franzosen. Anscheinend wollte dieser ihn umbringen.

Wie war es dazu gekommen? Er saß mitten auf dem Schulhof, bei dieser eisigen Kälte neben dem Blondschopf, der auch zu zittern schien, nur weil sein bescheuerter Sitznachbar flirten wollte. Er erblickte auch schnell seine Verlobte, bei der er eigentlich stehen sollte, wie ihr Blick ihm mitteilte. Na toll, jetzt war also auch noch Laura sauer. Naja, aber sie war ja sowieso nicht gut auf ihn zu sprechen gewesen, nach ihrem Date. Sie hatte ihm viel zu viele Fragen gestellt und er hatte sie nur möglichst schnell wieder nach Hause gebracht. Aber er musste sie zufrieden stellen, sonst würden seine Eltern ihm nur wieder im Nacken sitzen. Er wollte dieses Mädchen nie heiraten. Er hatte es von anfang an verabscheut sich mit ihr zu treffen. Er musste ja zugeben, sie war eigentlich ganz nett und eine wirklich hübsche junge Dame geworden, aber er würde sie auch in tausenden von Jahren nicht heiraten wollen.
Wenn wir groß sind, heiraten wir dann?
Wie ein Blitz zuckte diese Erinnerung durch sein Gedächnis, aber wieder konnte er die andere person einfach nicht ausmachen.
Natürlich! Du bleibst doch immer mein kleiner spanischer Engel!
Worte, mit solch einem Vertrauen und Glauben gesprochen worden waren halten durch seinen Kopf. Wer war das? Schon seit einiger Zeit fragte er sich solche Sachen, wenn diese komischen Erinnerungen auftauchten.
Antonio war nicht zum reden aufgelegt. Nicht jetzt. Er hörte lieber Gilbert zu, der totalen Stuss zu reden schien. Und dem Mädchen, sie war in seiner Klasse, aber ihm nie aufgefallen, dem armen Ding schien es auch noch zu gefallen. Hilflos musste er mit ansehen, wie sein Freund sich zum Affen machte. Sie würde ihm sicher einen Korb geben, wenn Gil sich mal traute sie nach einem Date zu fragen.
Naja, sein Kumpel war also verliebt. Und so kam es, dass er, Eliza, Gil und Arthur die Pause zusammen verbringen mussten. Aber Arthur schien es nicht zu stören.
„Wer ist sie?“ zwang sich Antonio schließlich zu fragen, indem er sich näher zu dem Engländer beugte und es ihm ins Ohr flüsterte. Dieser drehte sich gleich zu ihm und grinste dann. „Lizzy war die letzten Wochen krank, daher kennst du sie noch nicht.“ sagte er grinsend und Antonio blickte verwundert zu ihm. „Du scheinst dich gut mit ihr zu verstehen.. Hast du was mit ihr?“
Aber als Antwort bekam er nur ein Lachen und ein Kopfschütteln


Der Tag war miserabel gewesen. Zugegeben, Arthur hatte die Pause sehr genossen. Mindestens genauso sehr wie Lizzy es getan hatte. Gilbert war wohl doch ein wenig verliebt. Das braunhaarige Mädchen hoffte schon lange, dass Gil sie einlud.
Arthur streckte sich auf seinem Bett aus. Er war allein zuhause, und für einen Montag war das wirklich kein Wunder. Zwei seiner drei älteren Brüder wohnten schon länger nicht mehr hier und der andere hatte seit kurzem wieder eine Freundin, zu der er sich nur liebend gerne verzog. Außerdem hatten seine Eltern Hochzeitstag und waren für die nächsten drei Wochen verreist.
Schon immer hatte er sich so eine Liebe gewünscht, wie die seiner Eltern. So innig, so tief. Sie waren das perfekte Paar, sie vertrauten einander. Natürlich gab es auch mal Streit, aber sie konnten nicht lange auf den anderen böse sein. Wieso konnte er das nicht? Arthur rollte sich zur Seite. Er war immer noch wütend und verletzt. Wie konnte Francis denken, er würde ihn betrügen. Ja, er hatte etwas für den Spanier über. Immerhin war dieser damals sein bester Freund gewesen. Er hatte ihn nie vergessen können. Aber das hieß doch nicht, dass er ihn gleich lieben musste, oder? Oder?
Es klingelte an der Tür und langsam erhob sich der Engländer, trottete die Treppe hinunter und öffnete die Tür. Und sei Herz fing an schneller zu schlagen. Das einzige was er sah, waren zahllose rote Rosen, ein riesiger Strauß. Hinter diesem versteckte sich der Franzose, auf den er bis eben noch sauer gewesen war. Aber Arthur war viel zu romantisch veranlagt, um jetzt die Tür zuzuschlagen.
„Können wir reden?“
„Natürlich, komm rein, Darling.“
Und danach schien wieder alles Okay. Francis entschuldigte sich noch einmal in aller Form dafür, dass er Arthur so etwas unterstellt hatte, und Arthur küsste ihn und sagte, dass er sich wie ein Idiot benommen hatte und es ihm leid tat. Nachdem alles geklärt war schauten sie noch Arthurs Lieblingsfilm, Harry Potter und der gefangene von Askaban, und danach gingen sie ins Bett. Arthur war sich unsicher, wie lange er Francis noch abhalten konnte mit ihm zu schlafen, aber er selber war dazu noch nicht bereit. Unsicher, wegen eben diesen Gedanken, schlief er in den Armen seines Freundes ein.

~
Es klingelte an der Tür und langsam erhob sich der Engländer, trottete die Treppe hinunter und öffnete die Tür. Und sei Herz fing an schneller zu schlagen. Dort stand Antonio, etwas Unsicherheit lag in seinem Lächeln und in der Hand hielt er einen kleinen Blumenstrauß. „Darf ich reinkommen, Arthur?“ fragte er mit seinem wundervollen Akzent und der Engländer ließ ihn ohne zu zögern rein. Er war viel zu.. zu glücklich, dass Antonio bei ihm war. Arthur fiel ihm um den Hals, gleich als Antonio die Tür hinter sich geschlossen hatte. „Es tut mir so leid, Antonio.“ sagte er, weinte fast. „Ich hätte dir von dem Umzug erzählen sollen, ich hätte dir alles erzählen sollen.“ platze es aus dem Älteren, aber kleineren Blondschopf heraus. Doch der Spanier strich ihm über den Kopf. „Ich bin dir doch nicht böse, Arthur. Es tut mir leid. Du bist so.. so groß geworden.“ ein verlegenes Lachen. „Ich habe dich einfach nicht wiedererkannt.“ Arthur starrte in die grünen Augen des anderen und stotterte ein 'Lass uns hochgehen' bevor er sich eine Vase schnappte und hoch in sein Zimmer ging. Antonio würde ihm sicher folgen. Kurz wunderte sich der Engländer, als er sein Zimmer betrat, da irgendwas nicht richtig zu sein schien, aber er stelle die Vase ab und blieb mitten im Raum stehen. „Ähm.. ja.“ sagte er und wurde leicht rot. Aber der andere hatte die Sache im griff. Mit drei Schritten war er bei ihm, die Blumen fielen zu Boden und Arthur war an Antonios Brust gezogen worden. „Arthur.“ wisperte er in des Engländers Ohr und dieser schloss die Augen, nur um sie wieder zu öffnen und in Antonios funkelnde strahlend grüne Augen zu schauen. Er kam ihm näher, Arthurs Herz klopfte immer heftiger.
„Arthur...“
„Antonio.“
Nur noch ein wenig..
~

Und dann wachte Arthur auf. Wieso musste der Wecker gerade jetzt klingeln. Er hätte ihn fast geküsst. Nur noch ganz wenig!
Es dauerte fast zwei Minuten bis Arthur feststellte, dass er nicht allein in seinem Bett war. Francis war gestern gekommen. Sie hatten sich ja vertragen. Arthur seufzte frustriert.
Jede Woche ein anderes Spiel.
Aber dieses Spiel mochte er ganz und gar nicht.
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