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Amo a un traidor ♥ I love a betrayed

von -LuMaKi-
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
England Preussen Spanien Ungarn
28.11.2012
26.07.2013
5
7.198
 
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28.11.2012 938
 
Kapitel 1: Never let go; But I let go

Arthur saß allein in ihrem Klassenzimmer und legte seinen Kopf auf die Tischplatte. Er war total verzweifelt. Seit fast einer Woche war der Spanier in seiner Klasse. Und er hatte noch immer nicht mit ihm geredet. Betrübt darüber schloss er die Augen und hörte auf das Lied welches gerade lief. Er hatte das Lied auf Wiederholung gestellt. Es war sein absolutes Lieblingslied.

and then we both go down together
we may stay there forever
i'll just try to get up
and i'm sorry
this wasn't easy
when i asked you, believe me
you never let go
but i let go


Das Lied war von einer Band namens Mayday Parade. Es ging um zwei Freunde, einen Verratenen und einen Verräter. Und wie die Gefühle des einen wegen dem anderen waren. Seit Arthur dieses Lied das erste mal gehört hatte erinnerte es ihn an Antonio. „You never let go, but I let go..“ summte er leise mit und hob den Kopf. Doch sogleich legte er ihn wieder auf den Tisch. Antonio wollte er jetzt nicht sehen. Es machte ihn irgendwie fertig. Das er nicht mit ihm reden konnte, nicht mit ihm spaßen konnte. Als Kinder waren sie doch so gut befreundet!

Arthur hob den Kopf. Antonio schlenderte in Richtung der Parkplätze. Neben ihm ein Mädchen das mit ihm sprach. Sie wohlgemerkt mit ihm, er nicht mit ihr. Verdrehte er genervt die Augen? Arthur sah es vom Fenster aus nicht. Das ärgerte ihn wirklich. Er stützte seinen Kopf mit einer Hand ab und schaute weiter seinem alten Freund hinterher. Wieso hatte er sich so verändert. Arthur kannte ihn doch. Naja, er hatte ihn einmal gekannt. Aber er musste ja umziehen. Er hatte ihm nie sagen können wie leid ihm das damals getan hatte.

But I never told you everything
I'm losing hope and fading dreams
and every single memory along the way


Arthur riss sich die Ohrstöpsel aus den Ohren und pfefferte sie in die nächstbeste Ecke des Klassenraumes.
„Mon aimé, was ist den los?“ hörte ich die besorgte Stimme meines Freundes. Warum musste er gerade jetzt hier auftauchen? Arthur konnte es nicht leiden wenn Francis ihn in seinen schwächeren Momenten sah. Er schüttelte den Kopf und lächelte ihn dann an. „Nix ist los, love!“ sagte er, aber sah im nächsten Moment wieder aus dem Fenster
„Worüber denkst du nach?“
„Antonio..“
Arthur konnte seinen Freund nicht anlügen. Sie waren gerade mal drei Monate zusammen, aber sehr glücklich miteinander. Arthur fühlte sich schlecht, weil er in Gedanken bei Antonio war.
Francis erzählte ihm von seinem Tag, aber Arthur hörte nur mit halben Ohr zu. „Arthie! Hör mir zu!“ quengelte er und Arthur seufzte. Aber anstatt ihm schon wieder zu sagen das er keine Spitznamen mochte, besonders 'Arthie' nicht, gab er ihm nur einen Kuss und lächelte. „Tut mir leid, darling. Aber ich bin etwas in Gedanken...“
Francis verzog das Gesicht, aber sagte nichts. Ich schaute wieder aus dem Fenster.

Antonio und das Mädchen waren inzwischen an dem wohl teuersten Auto auf dem ganzen Gelände
angelangt. Sie redete immer noch ununterbrochen, aber Antonio störte das nicht. Er kannte sie nun schon mehrere Jahre, und hatte sich damit arrangiert das er dieses Plappermaul einmal heiraten würde. Er verdrehte schon zum dritten Mal die Augen. „Laure, sorry, aber kannst du einmal, EINMAL deine Klappe halten. Mich interessiert nicht wer wem was getan hat, entiendes?*“ brummte er, doch das blonde Mädchen stellte sich auf die Zehenspitzen und drückte ihre Lippen auf seine Wange. Murrend hielt Antonio ihr die Tür zu seinem Auto auf und sie setzte sich elegant hin. Antonio schaute sich noch einmal um. Er schaute zu dem Fenster, dass zu seinem neuen Klassenraum gehörte. Kurz kniff ich die Augen zusammen. Saßen dort... wie hießen sie.. Arthur und  Francis? Oder vielleicht hießen sie noch anders. Antonio war das eh gleichgültig.
„Hey, Kumpel!“ hörte er den Einzigen den er in seiner neuen Klasse wirklich mochte. Gilbert!
„Heey! Na, mi amigo, was machst du heute noch?“
„Du, Ich? Zocken bei mir!“ sagte er und fing an zu grinsen. Irgendwie war er glücklich, dass er neben ihn gesetzt wurde. Neben den zweieiigen Zwillingen Lovino und Feliciano wäre es auch schön gewesen und neben diesem blonden Engländer hätte er auch noch gesessen, auch wenn dieser ihm irgendwie nicht sympathisch war. Aber weder neben dessen Cousin, ein abgedrehter Amerikaner, noch neben diesem Francis würde er sitzen. Und auch nicht neben einem anderen seiner Klassenkameraden.
Gilbert war der Beste. Antonio machte die Autotür wieder auf. „Laura, setzt dich bitte nach hinten, wir bringen meinen Kumpel nach Hause, bevor wir zu mir fahren..“ Sie fein gezupften Augenbrauen des Mädchen zogen sich zusammen und schnippisch setzte sie sich nach hinten, wie Antonio es ihr befohlen hatte. Den es war keine Bitte gewesen.
Gil setzte sich auf den Beifahrersitz und seine Augen funkelten. „Wooaa! Geiles Auto, Alter!“ sagte er lachend und ich fuhr ihn nach Hause. Zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal.

Arthur seufzte als das Auto abfuhr. Wieso musste sich sein kleiner Spanier eigentlich mit diesem Gil anfreunden. Der hatte ihn nie leiden können.
„Arthur, wie findest du den Neuen? Mir ist er nicht geheuer. Ich finde ihn komisch und er benimmt sich als wäre er etwas besseres als wir!“ Man hörte seine Eifersucht ja regelrecht. Wenn Arthur etwas nicht abhaben konnte war es Eifersucht. Er seufzte und überlegte was er antworten sollte. Francis wollte Arthurs Zustimmung, dies war klar. Aber der andere hatte keine Lust. Schlicht zuckte er mit den Schultern.
„Ich will wenigstens versuchen ihn kennen zu lernen.“
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