Geküsste des Kronos’

GeschichteRomanze, Fantasy / P18
Marek OC (Own Character)
27.11.2012
14.04.2016
34
65919
13
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40 Reviews
Dieses Kapitel
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Die Geschichte spielt eigentlich in der Zeit, nachdem Jenna beim Orden aufgenommen wurde, beinhaltet jedoch eine Menge Flashbacks, die Mareks Charakter und seine Beziehung zu Teki (OC) aufzeigen.

Bis zum siebten Band stimmen alle Ereignisse mit Lara Adriens Büchern überein - mit dem Unterschied, dass Marek lebt und eine Gefährtin hat.

D I S C L A I M E R : Die Idee von Sylavannas entspricht meiner eigenen Vorstellung. Alles Andere ist  Eigentum von Lara Adrian. Personen, Schauplätze, Aussehen etc.Ich verdiene mit der Geschichte kein Geld, sondern soll sie nur den anderen Lesern gefallen.

Ich würde mich total über Reviews freuen. Das ist meine erste Geschichte und ich würde gerne wissen, wie ihr sie findet. (๑^ں^๑)


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G E S P I E L I N    D E S     B Ö S E N

Marek & Sylvannas

Part I

Neuzeit


Sylvannas wirkte auf die meisten Leute unnahbar, effizient und kaltblütig. Ihre überschwängliche Art und ihr dauerndes Grinsen verstärkte dieses Auftreten nochmal. Eine Fassade, die ihr viele Jahrzehnte über gute Dienste geleistet hatte und sie wollte nicht riskieren, dass sie jemals zerbrach. Vor allem nicht jetzt. Sie hatte einfach schon zu viele Freunde mit der Zeit verloren und nun hatte sie nur noch Lucan und Tegan, denn Marek war verdorben.

Sylvannas blieb auf einem Hügelkamm stehen und überblickte die Weite der Blue Hills Reservation, einem Waldgebiet im Süden Bostons. Mindestens einmal pro Woche durchstreifte sie das Waldstück und jagte. Das machte sie schon seit über vierhundert Jahren so und sie würde ihre Ausflüge auch nie wieder aufgeben.

Es war kurz nach acht. Wenn sie jetzt zurück zum Hauptquartier fuhr, würde sie noch Elise beim Frühstück abpassen. Also lief sie los. Sylvannas musste lächeln, als sie an Elise dachte. Die süße Elise. Komischerweise kam sie mit Tegans Gefährtinnen immer besonders gut aus. Wobei Elise und Sorcha sich nur ein einer Sache nicht unterschieden. In ihrer Liebe zu Tegan. Sorcha war herzensgut, aber naiv gewesen. Ebenso wie sie selbst. Doch hatte Marek es geschafft sie für die Zeit ihrer Schwäche und Naivität vor der Welt zu beschützen. Aber wie dumm war sie gewesen zu glauben, sie allein würde Marek über all die vielen Jahre reichen. Es war romantisch verklärt, schlichtweg absurd gewesen.
Und trotzdem…selbst jetzt, auf über zehn Meilen entfernt, spürte sie seine Präsenz. Doch sie wollte es nicht. Sylvannas erreichte den Parkplatz und fuhr mit dem Jeep des Ordens zurück Richtung Stadt.

Marek würde niemals mit dem zufrieden sein, was sie ihm geben konnte und daher wäre es für sie besser, erst gar nichts zu investieren. Keinen Tropfen Blut. Aber auf seinen Tod würde ihrer folgen. Aber war sie nicht bereit zu sterben? Sie hatte so viele Leben gelebt, dass es reichen musste.

Sylvannas erreichte etwa um halb neun das Hauptquartier und parkte das Auto in der Tiefgarage. Dann steuerte sie das Techniklabor an, in dem die Krieger zu dieser Zeit die Aufgabenverteilung für die nächste Nacht besprachen. Als sie näher kam, löste sich Tegan aus der Gruppe und winkte sie heran.
„Rio und Niko haben den neuinstallierten Strahlengang von Mareks…Kerker mit einem Rouge getestet. Pulverisiert in Sekunden. Den Code, um die Strahlen abzustellen, kennen nur Lucan, ich und natürlich du.“ Sylvannas nickte. „Aber das war nicht das, was du mir sagen wolltest.“ Tegan seufzte.
„Nein. Es geht um Marek. Sein Zustand hat sich nicht gebessert. Das Menschenblut, das wir ihm hingestellt haben, rührt er nicht an. Tess hat alles gemacht, was in ihrer Macht stand.“ Er seufzte nochmal. „Natürlich hasse ich ihn dafür, dass er sich mit Dragos verbündet hat und Sorcha nicht befreit hat, aber er ist immerhin ein alter Waffenbruder – ein alter Freund – und hat uns mehr als einmal den Arsch gerettet. Außerdem hat er sich zur rechten Zeit von Dragos abgewendet, um dich zu beschützen.“ Sylvannas schüttelte belustigt den Kopf.
„Was soll das Tegan? Habt ihr jetzt einen Pro-Marek-Club gegründet und braucht noch Mitglieder.“ Nun war es an ihr zu seufzen.
„Ich hasse Marek dafür, dass ich jeden Tag mit dem Gefühl leben muss, Marek böse gemacht zu haben, weil ich ihm nicht reichte. Und ich bin mir nicht sicher, ob ich das noch einmal zweihundert Jahre kann.“
„Sein Tod wäre auch deiner.“
„So ist es.“ Teki…Hörte sie Marek durch ihre Blutsverbindung ihren wahren Namen sagen. Ihre Verbindung war mit der Zeit fast schon so etwas wie Telepathie geworden. Marek jedoch konnte sie kaum noch spüren, da Sylvannas ihm seit über zweihundert Jahren kein Blut mehr gegeben hatte. Sie hingegen hatte sein Blut über Mittelsmänner erhalten. Er hatte überall seine Spione.
Teki…
„Ich sollte ihn vergessen…“Große Worte für jemanden, der immer noch über die Blutsverbindung kommunizieren konnte. Zu dumm, dass sie Marek immer noch so liebte. Dann machte sie sich auf den Weg zum Speisesaal des Anwesens.
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