Du gehst, wer weiß ob ich dich verliere

von Pioletta
GeschichteDrama, Romanze / P6
26.11.2012
26.11.2012
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Vor Kellys Haus, steht im dunkeln eine dünne langhaarige Brünette, die auf ihre Uhr schaut.

Es ist Acht Uhr. Ich hätte nicht gedacht, das ich es noch rechtzeitig schaffen würde. Immerhin kam Adrianna zu spät zum Babysitten, dachte Brenda als sie and Kelly Tür klopfte. Zwei Sekunden später öffnete Kelly, die Sammy noch auf dem Arm hatte, die Tür .
„Hey Kelly!“
„Hey Brenda! Tut mir leid! Sammy will heute irgendwie nicht ins Bett.“
„ Er schaut, aber sehr Müde aus“ flüsterte Brenda ihrer Freundin zu. Da Kelly nicht sieht das Sammy die Augen zufallen.
„ Dann versuch, ich es jetzt noch mal ihn in Bett zubekommen“ sagte die Blondine, die Brenda die Tür offen ließ um sie einzutreten zulassen. Brenda schaute Kelly zu, wie sie Sammy nach oben brachte. Irgendetwas stimmt nicht mit Kelly. Ich hoffe nicht wegen Dylan schon wieder, dachte sich Brenda die sich im Wohnzimmer die Bilder anschaute.
„Gute Nacht mein Spatz!“ flüsterte Kelly ihrem Sammy zu, während sie ihn zudeckte. Vielleicht sollte ich Brenda doch absagen. Ich weiß das mit Sammy irgendetwas ist, das hat eine Mutter im Blut. Schaute sie in Gedanken versunken ihr schlafendes Kind an. Erin stand im Türbogen „Kelly, jetzt geh schon und mach dir schon einen schönen Abend. Ich pass schon auf Sammy auf. Keine Sorge und bevor du etwas sagst. Ich kann für den Notfall, sogar deine Nummer auswendig.“ Lächelte Erin sie an und fuhr fort „ Falls mein Handy davon läuft und das Telefon mich hasst, kann ich noch zum Nachbar gehen um dich anzurufen“ Kelly atmete kurz ein und sagte entgeistert „ok, Silver“ und verschwand nach unten zu Brenda. Erin schaute besorgt hinter Kelly her.
Wieder unten, zog Kelly sich die Jacke an. „ Wie macht sie sich?“ erkundigte sich Kelly, nach dem neusten Zuwachs in ihrem Freundeskreis.
„ Sie ist sehr pflegeleicht“ entgegnete Brenda Kelly mit einem lächeln.
„ Das wäre mal ne nette Abwechslung, lust zu tauschen?“ die beiden schauten sich an und fingen an zu Lachen.
Auf dem Weg im Peach Pit wurde es um Kelly wieder ruhiger. „ Bren, wie kannst du nur so ruhig bleiben, während dein Kind alleine ist?“ fragte Kelly ihre Freundin, während diese sich auf den Straßenverkehr konzentrierte. Früher war es andersrum, da hat Kelly sie rumkutschiert. So ändert sich das mit der Zeit.
„Was ist los mit dir?“ äußerte Brenda, ihre Gedanken laut. Kelly überlegte, ob sie es abstreiten sollte, das sie etwas bedrückte. Doch sie entschied sich anders und Brenda um mitzuteilen, wo der Schuh drückt.
Nah einer kurzen pause. „ Sammy ist in letzter Zeit sehr blass, isst wenig bis gar nichts, verliert stark an Gewicht & schlafen tut er nicht richtig. Mein Gefühl sagt mir das etwas nicht stimmt.“ Schaute Kelly ins leere.
„ Warum gehst du nicht mit ihm zum Arzt?“ drehte Brenda ihren Kopf zu Kelly und wieder zur Straße hin.
Kelly biss sich auf die Lippen „ Ich will nicht zu den hysterischen Müttern gehören, die bei jeder Kleinigkeit ins Krankenhaus fährt.“
„ Zu spät, du gehörst schon zu ihnen!“ schaute Brenda Kelly mit einem fetten Grinsen an. „Wir sind da! Meinst du Nat hat uns schon vermisst?“ fragte Brenda, die immer noch lächelt.
Kelly schnallte sich los und sagte „Ich glaube eher, wir nerven ihn nicht mehr so wie früher!“ schaute Kelly Brenda ironisch an. Das hatte Kelly gebraucht, einen Abend mit ihrer Freundin Brenda, um das mulmige Gefühl loszuwerden. Zumindestens für ein paar Stunden.
Kaum im Peach Pit, wurden sie schon von Nat gesichtet. Der Mann, der früher immer ein offenes Ohr hatte, für die Probleme pubertäre Teenys. Er ist älter geworden, aber war immer noch der gleiche.
Elvis - ?
„ Brenda, Kelly schön euch zu sehen!“ kam er auf die beiden Frauen zu.
„ Es ist auch schön dich wieder zusehen!“ rümpfte Brenda die Nase.
„ Wie geht’s euch und euren Kindern?“ Erkundigte sich Nat.
„ Anderes Thema, bitte!“ winkte Kelly ab, während sich auf die Bank durchrutschte. Daraufhin schaute Nat Brenda fragend an. Brenda schaut zurück, mit dem Blick der ihm sagte, das wäre kein gutes Thema. „ Was kann ich meinen Damen bringen?“
„ Das gleiche wie immer“ nickt Kelly und Brenda zu.
„Nat, wer sind die beiden?“ fragte eine leicht dickliche Frau mit einem Tuch, das sie sich um den Kopf gebunden hatte.
„ Das sind...“ wollte Nat gerade vorstellen .
„ Du kommst mir bekannt vor!“ schaut Kelly an „Aber was noch viel wichtiger ist, ihr habt etwas Schicksal an euch haften.“ Brenda und Kelly mussten lachen über das was die ältere Dame sagt.
„ ... Brenda und Kelly“ Führte Nat weiter, doch er bemerkte das er überflüssig hier war.
Kelly kam, diese Frau bekannt vor und wusste das sie, sie kennt und zwar von Nat. Sie konnte aber nicht zusammen reimen, wer sie war. Bevor Kelly in ihren Gedanken abtauchte, stellte die Dame sich vor.
„ Mein Name ist Madame Raven und würde euch gern eure Zukunft zeigen. Eure ist nämlich sehr interessant.“
Brenda schaute diese Frau mit großen Augen an und wollte gerade schon nein sagen. Aber dann sagte Kelly schon „Ja, gerne“. Ja klar, vor über 12 Jahren war sie vorm After Dark im Zelt und hat für 10$ die Zukunft jedes einzelnen Gelesen. Vielleicht kann sie mir erzählen, ob ich auf mein Bauch gefühl hören soll oder nicht, dachte sich Kelly. Brenda schaute Kelly eindringlich an. „ Komm das ist bestimmt interessant!“ und schon standen die beiden auf, während Dixon die Bestellung brachte. „ Wir kommen gleich wieder, Dixon!“ sagte Kelly ihm.
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„ Das dauert auch nicht lang“ fügte Brenda an Kellys Satz dran. Kelly schaute sie kurz an.
„ Wo nichts ist, kann man nicht erzählen.“
„Oh, Brenda du bist eine Skeptikerin?“ schaute Madame Raven sie fragend an. „ Schade, deine Zukunft ist sehr interessant“
Im Zelt angekommen, schaut Madame Raven in ihre Kugel.
„ Benda, dein größter Wunsch geht in Erfüllung, aber nur...“
„ Der wäre?“ fragte Brenda skeptisch.
„ Du möchtest Kinder kriegen“
„ Hab eins!“ sagte sie besserwisserisch.
„ Du wirst ein leibliches gebären, aber nur...“ das halte in Brendas Ohren nach. Sie hatte sich so sehr danach gesehnt, das ganze letzte Jahr bevor sie ein Adoptierte. So das sie das auch glauben wollte, was die verrückte Frau erzählte. „ Und wie?“ fragte sie leise.
„ In dem du eine Schuld aus einem früheren Leben begleichst“
Brenda würde normalerweise jetzt das Zelt verlassen. Doch Madame Raven hatte sie in ihrem Netz gefangen. Brenda wünschte sich nämlich nichts sehnlicher als ein Kind in sich zu beherbergen in sich, das soll ein tolles gefühl sein. „ Und wie begleiche ich die Schuld? Mit Geld?“ fragte Brenda dumm und lehnte sich nach vorn.
Madame Raven Schmunzelte „ Mit deinem Leben!“ sagt sich unheimlich. Kelly zog an Brendas Arm, den sie fürchtet sich langsam vor Madame Raven. Egal, wie sehr sie es gemocht hätte ihre Zukunft zu hören, war es das nicht Wert das Brenda sich so etwas anhören muss. Sie es nachher auf Bahre Münze nimmt und sich um bringt. Kelly packte langsam ihr Realitätssinn, sich wollte jetzt einfach raus.
„ Zu Kelly, komm ich gleich.“ Sagte Madame Raven ernst. Irgendetwas von Kelly, wollte nicht auf stehen und so blieb sie sitzen.
„ Wenn ich Sie richtig verstehe soll sich Brenda umbringen um in diesen Leben ein Kind zubekommen“ entschlüpfte Kelly höhnisch.
Madame Raven musste lachen, wurde im gleichen moment wieder ernst. „ Eine Karmischeverbindung ist eine art Seelenverwandtschaft – nur für dieses Leben. Damit wird sie ihre Schuld los.“
„ Nicht schon wieder die verlogene Seelenverwandtschaft“ zischte Kelly, die sich mit dem Kopf abwand. Seit der Hochzeit von Dylan und Antonia, entfand sie die Sache mit der Seelenverwandtschaft als ein großer schwindel. Im inneren war sie, deswegen sehr verletzt, doch das wollte sie sich nicht zugeben.
„Entschuldigung Madame Raven! Kelly hat keine gute Erfahrung gemacht mit der Seelenverwandtschaft.“ Versuchte Brenda zu vermitteln.
Die verrückt Frau räusperte sich. „ Seelenverwandtschaft ist ein weit gefächerter Begriff. Meist wenn wir über Seelenverwandtschaft reden, meinen wir damit, die ewige Liebe. Dabei kann es auch eine tiefe Freundschaft sein.“ Sprach sie versöhnlich. „ Der Mann, sollte für sie eine tiefe Freundschaft bedeuten, dazu wollte ich aber später kommen.“
„ Können Sie auch sehen, wem ich mein Leben schulde“ platze es Brenda heraus. Sie wollte nicht taktlos gegenüber Kelly erscheinen, aber diese Frage brannte in ihr.
„ Der Mann... ist ein alter bekannter, für den du schon mal etwas entfunden haben. Du musst deinem Herz folgen, dieses bringt dich zu ihm“ sagte sie kurz und knapp, sehr zum missfallen von Brenda.
„ Nun zu dir, Kelly! In deinem Leben gab es viele Männer, doch an einem gehst du immer wieder dran vorbei. Dabei ist dieser Mann deine Dualseele.“
„ Was bedeutet Dualseele?“ kommt von Brenda.
„ Das soll sie selbst heraus finden!“ sagt sie trocken.
„Sehen sie noch mehr? Im bezug auf ihren Sohn?“ Brenda ahnte das Kelly jetzt abblocken würde und nahm ihr deswegen, die schwere Frage vom Herzen die sie eigentlich selber Fragen wollte.
Madame Raven schaut in ihre Glas Kugel und darauf lehnt sie sich zurück, sie hielt sich die Hand vor den Mund, diese Zitterte. Das zog Kellys Aufmerksamkeit wieder auf die Frau mit dem roten Kopftuch. „ Kelly. Dieses Jahr wird von dir sehr viel kraft von dir verlangen. Dieses Jahr wird für dich ein Segen und dir wie ein Fluch gleichzeitig vorkommen. Es liegt an dir!“ darauf verstummte Madame Raven. Kelly geriet in Aufruhr, da sie schon die ganze Zeit ein mulmiges gefühl hatte im bezug auf ihr Baby. Brenda zog 20$ aus ihrer Tasche. Doch Madame Raven wollte diese nicht annehmen. Brenda schaute sie fragend an.
„ Ich möchte kein Geld dafür.“
„ Wieso?“
„ Da ihr ein besonderes Schicksal habt“
Darauf verließen Kelly und Brenda das Zelt und setzten sich wieder an den Tisch im neuen Peach Pit. Beide waren so mit sich selber beschäftigt das es still war zwischen Ihnen, ein Lied lang.
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Danach beschlossen sie zu gehen.
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