Bloody Roses

von Aspik
GeschichteAngst, Fantasy / P16
22.11.2012
27.12.2012
20
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Mein Blut, wieder tropfte es an meiner Stirn herunter.
Wie ich diese Tests Leid hatte, jedes Mal ballerten diese verrückten Kugeln auf mich. Da ich in eiserne Ketten gelegt war, hatte ich auch nicht ansatzweise eine Chance mich zu wehren.
Nur weil ich anders bin, hatte man mich auf brutalste Weise hier in diese “Forschungseinrichtung“ gebracht…so nannten sie es zu mindestens.
Beschreiben was an mir anders war, konnte ich jedoch nicht.
„So das war´s dann erst mal für heute.“, sprach einer der Menschen, der sich hinter einer Panzerglasscheibe befand. Fünf Menschen kamen auf mich zu, alle mit Pistolen auf mich gerichtet.
Mit aller Vorsicht nahmen mich zwei der Männer aus meinen eisernen Ketten, und brachten mich zurück in meine Zelle, mit der Nummer 39.
Wir wurden hier nicht mal beim Namen genannt sondern sie gaben uns Nummern, wie Versuchskaninchen. In der Zelle angekommen, legten sie mich wieder in die vertrauten Eisenketten.
Schon nachdem sie die Tür geschlossen hatten, war es wieder dunkel. Angst hatte ich keine mehr, ich war diese Dunkelheit seit über 12 Jahre gewohnt…leider...
Von den Menschen hörte ich nicht viel, außer durch eine Sprechanlage. Manchmal brauchten die Menschen uns, um Einsätze für sie zu erledigen.
Und deswegen machte ich mir jeden Tag, jeden gottverdammten Tag Hoffnungen doch mal gebraucht zu werden.
Diesmal wieder, als die Sprechanlage ertönte. „Hier kommt jetzt dein Essen, und Trinken.“ Wieder platzten meine Hoffnungen wie eine Seifenblase. Die riesige Stahltür öffnete sich einen Spalt, und dann bekam ich das Essen hindurchgeschoben. Ich benutze meine acht unsichtbaren Extraarme, die ich ohne Probleme aus meinem Rücken heraus kontrollieren konnte. Vielleicht waren diese Arme das, was uns von den Menschen unterscheidet…Ich hatte keine Ahnung.
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