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Try to remember...!

von -LuMaKi-
GeschichteLiebesgeschichte / P12 Slash
England Spanien
19.11.2012
19.11.2012
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Heey ;-) Soo, ich hab mich endlich dran gewagt mich hier anzumelden und wollte auch gleich was hochladen. Also hab ich angefangen zu tippen ^^ Und dabei kam halt dies hier raus..
Natürlich gehören die Charakter nicht mir..
Alles was kursiv und in ///..../// ist ist eine Erinnerung
Das Bild hat mich inspiriert ♥ http://i43.servimg.com/u/f43/16/03/72/27/tumblr11.jpg
Sagt mir doch bitte was ihr davon haltet, ja?
Viel Spaß
Lulu
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Try to remember...!


Wisst ihr es? Wisst ihr wie das mit uns Ländern ist? Mit unser eigenen Geschichte? Wir erinnern uns. Nicht oft, aber wir tun es! Vor allem erinnern wir uns an die Fakten. Allzu oft vergessen wir das wesentliche. Unsere eigenen Gefühle!

„Tonio?“ hörte ich meinen Kumpel Gil fragen, gerade als ich mich gedankenversunken der Tür unseres Klassenraumes näherte.
Ich war ein ganz normaler Schüler an einer ganz normalen Schule...
So sah es aus!
So sollte es aussehen.
So war es nicht!
„Gil, mi amigo, was willst du von mir?“ fragte ich genervt. Gilbert wusste immer was los war. Er wusste es einfach. Warum konnte er mich dann nicht in Ruhe lassen? Seit Tagen schlief ich nicht mehr gut, hatte verwirrende Träume. Gil hingegen war wie immer, frech und selbstverliebt. Er würde sich nie ändern. Wieso sollte er auch? Nun musste ich doch grinsen. Gil war großartig, das wusste er. Er war großartig, genau so wie er war.  „Kesesesese... Ist heute jemand zickig? Ich wollt ja nur fragen ob du nachher mit awesome me zu Francis willst. Ich hab n neues Game!“

Ich war ein Land. Ich war Spanien. In meiner Freizeit tat ich das was ein Land halt tat.
Existieren.
Regiert werden.
Zusehen das man selbst nicht unterging.
Fußball spielen?
Videogames zocken!?

Ich konnte mich nicht erinnern je etwas anderes getan zu haben. Dabei gab es vor ein paar Jahren noch keine Videospiele. Dennoch kam es mir vor als sei es schon wenig so. Meine Erinnerungen waren keine. Es waren Fakten, wie welche die man in einem Geschichtsbuch gelesen hatte. Und nur ein Gefühl beherrschte diese Fakten: Hass
Doch nicht alle. Eine einzige meiner Erinnerungen war anders. Sie war rein, schön und verursachte mir Albträume

/// Meine Armada, meine wundervolle Armada. Zerstört von den Engländern. Wie konnte das passieren. Die Menschen hatten wir versichert das sie 'unbesiegbar' war. Aber sie war dahin. Ihre Holz trieb auf dem Ozean , und niemand würde jemals daran glauben das Spanien ein großartiges Land war. Ich konnte mich einfach nicht beweisen. Doch nicht nur mein Stolz war fort. Viele meiner besten Freunde hatten in der Schlacht ihr Leben gelassen. Es waren Menschen gewesen. Menschen, solch unbeständige Wesen, doch so treue Gefährten. Ich saß in einem dunklen Lagerraum auf einem Englischen Schiff. Ohne jegliche Kraft lehnte ich mich an die Wand, spürte den Wellengang, den Ozean der meine Freunde verschlungen hatte. Nur einer war über geblieben. Es konnte nicht gut sein den Tod als einzigen Freund zu haben.
Die Tür öffnete sich. „Spanier! Der Kapitän will dich sehen!“ ///


Ich kniff sie Augen zusammen und wartete bis die Welle ,der mich plötzlich überwältigenden Emotionen, sich legte. Schnell schüttelte ich den Kopf. „Ich habe keine Zeit, Kumpel.“ murmelte ich schnell und machte mich auf, diesen ätzenden Klassenraum zu verlassen. „Hey! Sag mir wenigstens warum nicht.“ forderte der Albino und nun musste ich grinsen. An der Tür angekommen drehte ich mich noch einmal schnell um. „Ich muss zu Arthur!“ man konnte mein Grinsen nicht nur sehen, nein, es floss in meine Stimme mit ein und als ich den Raum verließ sah ich Gils Gesicht vor meinen Augen. Man, der hatte vielleicht blöd aus der Wäsche geschaut. Geschieht ihm recht, muss ja nicht fragten.

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Seit wenigen Wochen hatte ich Alpträume. Nicht irgendwelche. Es waren Gefühle und Erinnerungen. Immer dieselben. Doch von mal zu mal wurde es schlimmer. Und es ging immer um meine Niederlage. Es ging um meine Gefühle. Noch nie war eine meiner Erinnerungen so stark, so außergewöhnlich gewesen. Eins hatten sie alle gemeinsam. Immer ging es um ihn.
England.
Ich musste mit ihm reden. Es ging ihn etwas an.
„Kirkland!“ rief ich und betrat den Raum unser Parallelklasse. Francis und Arthur waren hier, ebenso wie Matt und Alfred. Und sie alle starrten mich an. Ich schluckte kurz und schloss die Augen um mir etwas klar zu werden. Warum zitterte meine Stimme wenn ich seinen Namen aussprach. Warum schlug mein Herz wenn ich ihn sah?
Warum?

///Ich wurde in den Raum des Kapitäns gebracht, vor ihm auf die Knie geschupst.
Wut, Hass, Verzweiflung.
Ich hatte mich nicht unter Kontrolle und Tränen liefen meinen Wangen hinab. War das mein Ende? Würde ich sterben wenn ich ermordet wurde, oder einfach irgendwo wieder auftauchen und weiterleben können? Ich blieb dort. Ich blieb auf meinen Knien. Etwas anderes konnte ich ja wohl schlecht tun.
Wie würde es Romano ergehen, wenn ich nicht zurück kam? Trotz seines respektlosen Verhaltens, machte ich mir Sorgen um ihn. Er war doch noch so jung. Mi Hijo, mein Sohn..
Plötzlich schoss mir noch vieles mehr durch den Kopf. Nie wieder würde ich eine ordentliche spanische Fiesta feiern. Nie wieder einen Stierkampf bestreiten. Nie wieder unter der spanischen Sonne Tomaten ernten oder eine Siesta halten. Nie wieder mit Romano am Ebro entlang spazieren.
Vor meinen Augen sah ich schon den nächsten spanisch-englischen Krieg aufziehen. Ich war des Kämpfens müde geworden. Das würde mein Land nicht überleben. Ich schaute hoch um genau das meinem Gegenüber zu sagen, doch ich stockte. Er durchbohre mich mit seinen smaragdgrünen Augen. Vor mir stand nicht irgendein englischer Kapitän. Es war Captain Arthur Kirkland. Ein Land wie ich. England. Ich sah wie er zögerte, doch dann sprach er leise zu mir.
„Antonio?“///



„Antonio?“ hörte ich den anderen sagen. Meine erste Frage war: Wusste er es? Konnte er sich erinnern, an das was damals war? An die Gefühle die er damals hatte? Er hatte mich gerettet, gegen den Willen seiner Königin. Er hatte es getan. Vielleicht wäre ich sonst nicht hier, wer weiß das schon. Ich schaute ihn an. Kurz musste ich schlucken und versuchte mir meine Sätze passend zusammenzusetzen, aber es funktionierte nicht. Also ging ich die Paar schritte auf ihn zu, packte einfach sein Handgelenk und zog ihn aus dem Raum. Auch wenn er protestierte ließ ich ihn nicht los. Ich war mir der merkwürdigen Blicke unserer Mitschüler bewusst. Doch es interessierte mich nicht im geringsten. „Erinnerst du dich an meine Armada?“ fragte ich ihn und verlangsamte meinen Schritt, sodass er nicht mehr hinter mir her stolpern musste. „Jaa, ein wenig.“ kam die zögerliche Antwort. Ich schloss die Augen und blieb stehen. ///Antonio?/// Seine Stimme hatte in meiner Erinnerung so anders geklungen. So sanft und so besorgt. Wieso war es nicht wie früher? Schweigend zog ich ihn weiter hinter mir her

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Inzwischen standen wir in der Bibliothek. Irgendwo zwischen den Regalen. Ich hatte ihm den Rücke zugewandt und schaute zu den Büchern. „Du liest gerne!“ sagte ich und spürte seinen stechenden, neugierigen Blick. „Die ließt am liebsten Fantasy und Romanzen.“ fuhr ich unbeirrt fort und mein Blick glitt durch die Reihen. „Woher..?“ setzte er an aber ich zog ein Buch aus dem Regal und drehte mich um. „Du hast es mir selber gesagt, Arthur!“

///“Antonio!“ wiederholte der Blonde und zog mich hoch. Es war seltsam. Er war doch in der ganzen Angelegenheit mein großer Feind. „Arthur?“ antwortete ich mehr als perplex. Ich runzelte die Stirn. „heute war ein großer Tag, nicht wahr pirata británico?“ fragte ich dann und schnaubte. Was wollte er. Aber er nickte nur und grinste mich an. Er war mir überlegen, das wusste ich doch. Wieso musste er es mir so zeigen. „Ein sehr großer Tag für England.“
Ich schaute ihn nur missmutig an. „Und was hast du jetzt vor? Was gedenkst du nun zu tun, großer Kapitän?“ man hörte den Trotz in meiner Stimme.
Doch er lächelte mich an und fuhr sich durch das blonde Haar. „Ich werde dich nach Hause bringen. Such dir ein Schiff, ein großer Kapitän wie ich brauch einen nennenswerten Gegner!“///


Plötzlich war alles wieder da! Jeder Moment den ich mit dem Engländer verbracht hatte. Die Fahrt nach Hause, in der er mir viel beigebracht hatte. Ich drückte Arthur das Buch an die Brust, welches ich in den Händen hielt. „Romeo und Juliet. Das Buch hat dich an uns erinnert.“ sagte ich leise und schluckte. Wir waren ein Paar gewesen. Seit damals waren wir ein Paar gewesen. Wann hatte es sich geändert. Wann hatte es aufgehört. Und wieso verdammt hatten die Gefühle nie aufgehört.
„Versuch dich zu erinnern...“ flüsterte ich und berührte schüchtern seine Lippen mit den meinen.
Und mein Herz machte einen Satz als er begann den Kuss zu erwidern.
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