Once I had a dream... and this is it

GeschichteRomanze, Freundschaft / P18
OC (Own Character) Tuomas Holopainen
18.11.2012
29.10.2016
52
194.580
4
Alle Kapitel
100 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
18.11.2012 1.832
 
Herzlich willkommen zu meiner Nightwish-FF!
Es freut mich, dass ihr hierher gefunden habt.
Die FF beginnt 2002, nach dem Erscheinen der Century Child und einer anschließenden Tournee.
Ich bedanke mich jetzt schon mal bei Soffel98, bei der ich mir den Namen meiner Hauptperson ausgeborgt habe.
Wobei ich da wohl eher Sonata Arctica danken sollte...
Ich werde versuchen regelmäßig zu posten. Wenn Kapitel mit bestimmten Daten versehen sind, werde ich sie an diesen Tagen hochladen.
Viel Spaß!


1. Kapitel

Ich stand unter der Dusche und genoss das warme Wasser. Der Tag war anstrengend gewesen. Erst Gitarrenunterricht und dann drei Vorlesungen. Zudem war ich bei einem Kumpel im Studio gewesen, da ich etwas einsingen sollte.
Jetzt war ich einfach nur noch müde. Und meinen Schlaf würde ich brauchen.
"Tallulah, Telefon", rief Äiti von unten.
"Kann nicht", rief ich zurück.
"Es ist Tuomas", sagte sie deutlich.
Sofort war ich hellwach. Tuomas! Sobald ein Nightwish-Mitglied mich anrief, ließ ich alles stehen und liegen. Ich stieg aus der Dusche und wickelte mich in ein Handtuch. Dann rannte ich aus dem Badezimmer nach unten ins Wohnzimmer. Äiti reichte mir das Telefon. Ich setzte mich aufs Sofa.
"Tallulah", meldete ich mich.
"Tuomas", erklang es vom anderen Ende.
"Tuomas! Hi. Wie geht`s? Wie ist die Tour gewesen? Was machen die Anderen?"
Tuomas lachte.
"Hol erst mal Luft", riet er mir.
Ich atmete ein, beruhigte mich und zwang mich, nicht zu hyperventilieren.
"Also. Schön dich zu hören, Tallulah."
Tuomas war der Einzige, der mich mit vollem Namen anredete. Zumindest der Einzige der Nightwish-Crew. Außer Tero, der in seinem Dauer-Besoffen-Zustand sowieso nichts außer "Tallu l..l..l" herausbrachte.
"Geht mir auch so! Also wann seid ihr wieder in Finnland?"
Die Tour zur Century Child war gestern  für dieses Jahr zu Ende gegangen.
"Heute. Unser Flieger landet heute Abend in Helsinki", antwortete Tuomas.
Heute Abend?
"Wann genau?"
"Ungefähr 23.00 Uhr", sagte der Keyboarder.
23.00 Uhr? Wenn ich jetzt schlafen ging, würde ich sie abholen können.
"Ich hole euch ab", sagte ich.
"Danke", meinte Tuomas und lachte plötzlich.
"Jukka sagt, ich soll dir sagen, dass du etwas gut bei ihm hast, dafür, dass du uns abholst", erklärte er.
Ich grinste.
"Ich komme darauf zurück", sagte ich.
"Du bist 23.00 Uhr am Flughafen?"
Ich nickte, bis mir einfiel, dass Tuomas es ja nicht sehen konnte.
"Jep. I will be there", sagte ich und wechselte kurz ins Englische.
"Okay. Aber bitte, sei unauffällig", bat er.
Ich sagte ihm, dass ich das immer sei. Dann verabschiedeten wir uns voneinander.
Ich legte das Telefon zurück und ging wieder ins Bad. Dabei fiel mein Blick auf die Uhr: 19.30.
Um elf Uhr abends kam ihr Flieger. Ich würde ab dreiviertel da sein. Also musste ich viertel losfahren. Ich zog mir meine Schlafsachen, also ein Nightwish-T-Shirt und eine schwarze Leggins, an. Dann lief ich wieder nach unten in die Küche.
"Was wollte er denn?", fragte Äiti, während sie die Möhren klein schnitt.
"Mir unter anderem sagen, dass sie heute 23.00 Uhr in Helsinki am Flughafen sind", antwortete ich.
Ich erklärte meiner Mutter, dass ich sie abholen würde.
"Aber du isst noch mit?", fragte sie.
Ich nickte. Dann deckte ich den Tisch. Äiti brachte das Essen und wir setzten uns.
Danach verabschiedete ich mich und ging in mein Zimmer. Es war nicht gerade groß. Eher ein Kinderzimmer. Also viel zu klein für eine 24 Jahre alte Frau.
ich hatte eine Menge Poster an den Wänden. Die meisten von finnischen Metalbands. Doch auch Schweden war mit dabei. Und eine Unmenge Fotos. Fotos von Tarja, Emppu, Tuomas und mir aus unserer Schulzeit. Ich war mit allen drei befreundet gewesen und bin es immer noch. Ich legte mich ins Bett und kuschelte mich in die Decke. Meinen Wecker hatte ich auf um zehn gestellt.
Dann schlief ich ein.

Zwei Stunden später
Ich wachte auf, da mein Wecker nervige Piep-Geräusche von sich gab. Ich schaltete ihn aus und setzte mich auf. Ich brauchte einen kurzen Moment, um zu überlegen, was ich hier tat. Dann fiel es mir ein. Nightwish abholen! Sofort war ich auf. Ich nahm mir mein altes, ausgewaschenes Rhapsody-T-Shirt und einen schwarzen Rock. Dann zog ich mich im Bad um. Ich schaute in den Spiegel.
Ich hatte zum Glück keine Augenringe. Meine blonden Haare sahen verwühlt aus, doch das Problem war innerhalb von zwei Minuten gelöst: eine Runde headbangen vor dem Spiegel. Meine grünen Augen strahlten. Ich war hellwach!
Ich verließ das Bad und schaute auf die Uhr: 22.07.
Ich nahm mir meine Tasche, schmiss meine Jacke, mein Handy und meine Century Child hinein. Dann machte ich sie zu und lief leise die Treppe herunter. Vorsichtig öffnete ich den Schieber und nahm meinen Autoschlüssel heraus. Dann verließ ich das Haus. Ich ging zu meinem Auto, schloss auf und stieg ein. Ich startete den Motor, legte die CD ein und drehte auf. Irgendwie musste ich ja munter werden!
Ich fuhr aus der Einfahrt auf die Straße und kämpfte mich durch den nächtlichen Verkehr.
Gut gelaunt und wach kam ich pünktlich 22. 46 Uhr an. Ich parkte in einer Seitenstraße und lief zum Flughafen. Ich stellte mich in die Halle und wartete.
Dann zog ich mein Handy aus der Tasche. Noch fünf Minuten. Ich steckte das Handy zurück und wartete.
Mein Blick fiel auf die große Uhr. Noch vier Minuten. Drei... Quälend langsam bewegte sich der Zeiger zur 58.
22.59 Uhr. Dann war es endlich um. Ich lief ungeduldig hin und her.
Nach fünf Minuten kamen die ersten Passagiere. Ich beobachtete sie.

Langsam verklang der Strom. Ich dachte schon, ich hätte mich irgendwie getäuscht, weil es schon viertel nach war und von den Fünf keine Spur. Doch da kamen zwei Männer die Treppe hinunter. Der eine mit blonden Haaren und blondem, geflochtenem Bart, der andere mit Kopftuch.
"Marco! Jukka", rief ich und rannte auf sie zu.
Beide sahen mich verwundert an.
"Tallu? Was machst du den hier?", fragte Marco.
Ich ließ Marco los, um Jukka zu umarmen.
"Tuomas hat es euch doch erzählt", sagte ich, "ich hole euch ab!"
"Und ich werde nicht begrüßt?", wollte eine Stimme hinter den Beiden wissen.
Emppu. Ich lief auf ihn zu und umarmte auch ihn.
"Hallo, Kleiner", lachte ich.
Der Blonde verzog das Gesicht.
"Warum nennen mich immer alle klein?", wollte er wissen.
Ich zuckte mit den Schultern.
"Sonderlich groß bist du ja nicht", antwortete ich.
Marco und Jukka grinsten.
"Kommen Tuomas uns Tarja auch noch, oder habt ihr sie unterwegs verloren?"
Genau in diesem Moment betraten eben diese beiden die Treppen. Emppu, Marco und Jukka warteten am Ende der Treppe, während ich den zwei anderen entgegen lief.
"Tarja! Tuomas", sagte ich und umarmte beide.
"Hast du mir gut auf meine Jungs aufgepasst?"
Tarja nickte.
"Sie haben sich vorbildlich benommen", sagte sie lachend.
Ich grinste. Dann ging ich zu den vieren, die in der Halle warteten.
"Wollt ihr weiter hier herumstehen oder können wir los?"
Statt einer Antwort nahmen sie ihr Gepäck und folgten mir nach draußen in die Dunkelheit. Wir gingen bis zu meinem Auto.
"So, Koffer, Taschen und Emppu bitte in den Kofferraum", sagte ich.
Der Blonde sah mich geschockt an.
"Das ist nicht dein Ernst, oder?"
Ich nickte. Emppu stöhnte genervt auf.
"Warum immer ich?", fragte er.
"Du bist der Kleinste. Basta!"
Marco steig hinten ein. Tarja und Jukka setzten sich neben ihn.
"Bei euch allen das Hotel? Oder wollt ihr heute noch nach Hause?", fragte ich.
Marco meinte, Hotel wäre okay. Traja und Jukka stimmten zu. Und Emppu sagte gar nichts. Tuomas machte die Kofferraumklappe zu und setzte sich dann auf den Beifahrersitz. Ich startete den Motor und fuhr los.
"Und jetzt erzähl, Jukka. Deine Ohren, Augen, Nase okay? Oder fehlt ein Stück?", fragte ich und schaute kurz in den Rückspiegel.
"Alles heil, Tallu", grinste er.
"Da bin ich ja beruhigt!"
Wir redeten noch eine Weile, bis wir schließlich verstummten. Tuomas schaute auf die Straße. Tarja schlief vermutlich. Von Emppu hörte man nichts. Marco schaute aus dem Fenster. Jukka übte vermutlich für das nächste Konzert. Und ich?
Ich konzentrierte mich auf die Straße. Plötzlich kam mir ein Lied in den Kopf. Ich fing an zu singen.
"It is the end of all hope. To lose the child, the faith. To end all the innocene. To be someone like me. This is the...It is the end of all hope. To lose the child, the faith. To end all the innocene. To be someone like me. This is the...", sang ich.
Ich konnte das komplette Lied, da es zu meinen Lieblingen auf der Century Child zählte.
" It is the end of all hope...", sang ich weiter und schaute dabei zu Jukka, der den Drumpart auf dem Polster meines Sitzes spielte.
"Konzentrier dich lieber auf die Straße, sonst ist hier gleich End of all hope", befahl Tuomas.
Ich gehorchte und bekam so mit, dass die Ampel auf Rot schaltete.
"Perkele!"
Als die Ampel endlich grün zeigte, fuhr ich weiter. Den Rest der Fahrt verbrachte ich damit, mich durch den Verkehr zu fitzen.
"Du musst nach rechts, Tallu", meinte Marco.
Ich hielt mich an die Anweisung und brachte Emppu, Jukka, Marco und Tarja zu ihrem Hotel. Ich parkte und stieg aus. Dann ging ich zum Kofferraum und öffnete ihn.
"Tallu, echt. So sehr ich dich auch mag, aber deine Fahrweise und dein Auto sind die reinste Katastrophe", beschwerte sich Emppu.
Ich grinste.
"Nur weil du in den Kofferraum musstest", sagte ich.
"Glaub mir, ich werde mich rächen", meinte der Blonde.
Ich lachte.
"Das wollen wir sehen", erwiderte ich, bevor ich mich von ihm verabschiedete.
Dann waren Jukka, Tarja und Marco an der Reihe.
"Nacht, ihr drei. Und Jukka? Sag Satu einen schönen Gruß", sagte ich.
Der Drummer nickte nur.
"Nacht, Tallu."
Ich winkte und stieg wieder ein.
"Radio oder CD?", fragte ich.
Tuomas zuckte mit den Schultern.
"Eigentlich keins von beidem", antwortete er.
Auch gut.
"Und wie war das letzte Konzert?"
Tuomas erzählte und ich hörte gespannt zu. Ich bekam gar nicht mit, dass wir schon bei ihm zu Hause waren. ich hielt an und Tuomas stieg aus.
"Nacht, Tallulah", sagte er.
"Nacht, Tuomas", erwiderte ich, winkte und fuhr nach Hause.


So und das war das erste Kap. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir sagt, wie ihr`s fandet.
hopeless
Review schreiben