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Well, what the hell?

von Taschaa
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Kushina Uzumaki Mikoto Uchiha Minato Namikaze Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
18.11.2012
26.02.2013
14
26.052
14
Alle Kapitel
64 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
18.11.2012 2.214
 
Desclaimer: Die Figuren gehören natürlich K. Masashi. Ich hab ihn vorsichtig gefragt ob ich Naruto haben darf ... er wollte ihn mir nicht geben :/

The rainy smell

Es war Anfang Frühling, der Winter war gerade erst aus dem Dorf verschwunden, Die Schneemassen abgetaut und Knospen wuchsen an den Bäumen. Junge Paare spazierten durch die Straßen und genossen den ersten warmen Tag seit Monaten. „Nicht Minato!“, schrie ein Mädchen lachend. Der blonde Junge ließ sie grinsend los. Er wusste wie kitzelig sie war. Er griff sachte nach einer roten Strähne und zwirbelte sie zwischen seinen Fingern hin und her.

Das Mädchen vor ihm war so wunderschön. Ihre dunklen Augen und ihre roten Haare leuchteten in der Sonne. Sie roch nach Zimt und Mandarinen. Minato war so hin und weg von diesem Geschöpf, welches vor ihm Stand. Die beiden waren jetzt Siebzehn Jahre und ein offizielles Paar seit ein zwei Monaten.

Feige würde sich der Blondschopf bezeichnen, er hatte sich nicht getraut mit Kushina einen weiteren Schritt zu wagen. Sie war so voller Selbstbewusstsein und schien ihn jedoch nicht drängen zu wollen. „Kushina“, glücklich sah er in ihr Gesicht, sie lächelte, griff nach seinem Kragen und überbrückte den Abstand zwischen ihnen. Ihre Lippen legten sich Sanft auf die des blonden, welcher überrascht die Augen aufriss.

Ihr erster Kuss.

Als seine Lider fielen, fiel auch alles andere.
Seine Arme legten sich um sie und zogen sie näher an sich heran, als er den Kuss erwiderte.

Er liebte sie. Seit dem aller ersten Tag.

-

Als Naruto die Augen öffnete war ihm erschreckend warm, als er eingeschlafen war, hatte ihm seine Jacke Wärme bei den kalten Herbst Temperaturen gebracht. Nun jedoch schwitze er. Die Sonne knallte brutal durch das Fenster auf Narutos Gesicht. „Krieg noch nen Sonnenbrand“, grummelte er, als er sich aus dem Strahl hinaus bewegte. Frische Luft wäre nun nicht schlecht. Mühsam rappelte er sich auf zog sich seine Sandalen an und schaute sich in seiner Wohnung um.

War sie nich eben noch voller Müll gewesen?

Den Kopf schüttelend griff der blonde nach der Türklinke und trat hinaus. Eine viel zu warme Briese zog über ihn hinweg. Frühlingsduft wehte ihm entgegen. Es roch nach frischen Blumen und Knospen die sich auf den Bäumen bildeten. Naruto wollte sich nicht vorstellen, wie Kiba seine Geruchsvorstellungen ausleben würde. Der Junge roch wirklich alles.  Lachend und dennoch sichtlich verwirrt trat Naruto raus auf die Straße, irgendwie hatte er das Gefühl, dass mit dem Wetter irgendwas ganz und gar nicht in Ordnung war. Noch nie hatte sich ein Zehnter Oktober so frisch angefühlt.  

Die Jacke öffnend blickte sich Naruto auf den Straßen um, verliebte Pärchen glitten dahin und die Augenbrauen des blonden wanderten nach oben, diese Pärchen waren ihm alle relativ unbekannt. Oder eher, fremde über fremde.

Sich sein Stirnband umbindend trat Naruto die Straßen hinab, die Pfützen und das Laub waren verschwunden, die Bäume waren grün und manche blühten teilweise schon. Überfordert blickte er in den Himmel und ließ sich mal wieder die warme Sonne ins Gesicht scheinen.

Es war doch nicht möglich, dass er mehrere Monate geschlafen hatte?

Vielleicht war auch nur sein Geburtstag ein Traum gewesen. Wenn allerdings erst Frühling war, dann war auch der Kampf gegen Pain und das Treffen mit dem vierten Hokage nur ein Traum. Vielleicht ist dies auch jetzt ein Traum? „Was geht hier vor sich?“, sich auf die Unterlippe beißend schloss er kurz die Augen.

„Bis morgen!“, eine junge Frau lief Rückwärts, jemanden winken in Narutos Laufbahn. Lachend und mit Schwung drehte sie sich um. Ihre schwarzen Haare folgen im Wind und stoppten abrupt, als sie Blindlinks in den Jungen vor sich lief.

Stolpernd erwartete sie den harten Boden, welcher sich anbot sie aufzufangen. Zwei fremde Hände griffen nach ihr und retteten sie vor dem Sturz.

Unsicher stand sie mit wackligen Knien wieder auf festem Boden  und senkte entschuldigend den Kopf. „Tschuldige Minato! Ich hab dich nicht gesehen!“ sie schlug die Hände flach vor ihrem Gesicht zusammen und lief rot an, „Ich bin mal wieder viel zu stürmisch“ sie hob den Kopf und schenkte Naruto ein umwerfendes, ihm irgendwie bekanntes Lächeln. Ehe sie erschrocken zurück wich. „Huch! Sie sind ja gar nicht ... i-ich meine ... tut mir leid!“

Minato. Minato Namikaze, der vierte Hokage. Man hatte Naruto mit ihm verwechselt. Sowas war wirklich noch nie vorgekommen. Immerhin war sein Vater wesentlich älter als er. Verständlicher weise!

„Sie sehen jemandem ähnlich den ich kenne“ mit einem noch röterem Gesicht senkte sie wieder den Blick. „Naruto, Naruto Uzumaki“, stellte sich der Genin vor und grinste schief. Das Mädchen war wirklich hübsch. Die dunklen Haare und dunklen Augen erinnerten ihn leicht an Sasuke. Ob der Uchiha vielleicht eine Schwester oder Cousine hatte, von der er nie erzählt hatte? „Uzumaki?“, fragte die schwarzhaarige verwirrt und spielte mit einer Haarsträhne. „Verwandt mit Kushina Uzumaki?“

Naruto schüttelte nur den Kopf, eine Kushina war ihm nicht bekannt. Aber nun ja, er kannte ja sowieso niemanden seiner Familie. „Schade, sie ist eine Freundin. Ich bin Mikoto Sarutobi“ die röte war ihr etwas aus dem Gesicht gewichen und nur noch ein zartrosa zog sich über ihre Wangen.

„Mit dem Großväterchen verwandt?“, fragte Naruto erstaunt. Ihm war bekannt, dass Asuma und Konohamaru Familie von dem Hokage der dritten Generation waren, aber ein hübsches Mädchen in seinem Alter?

Mikoto brach in ein wundervolles Lachen aus und zwinkerte ihm dann zu. „Du meinst wahrscheinlich meinen Onkel! Kenne kaum jemand der den Hokage Großväterchen nennt ... na ja außer Kushina!“

Diese Kushina wurde Naruto immer sympathischer, vielleicht waren die beiden ja doch entfernt verwandt! Der blonde strich sich grinsend durch die Haare und sah mit seinen blauen Augen auf das Mädchen hinab, er war wesentlich größer als diese. „Und du siehst Minato so ähnlich“, hauchte sie erstaunt und tastete ihn mit ihren Blicken ab.

Der Junge griff sich nervös in den Nacken, sollte er offenbaren, dass er seinem Vater natürlich ähnlich sah? Lieber nicht. Auf Gerede über ihn hatte er eigentlich keine Lust.

Zu viel würde sich rumsprechen.

Seine Freunde wären verwirrt und wahrscheinlich ziemlich überfordert mit der Situation. Vielleicht würde seine Anerkennung wachsen, aber vielleicht auch nicht. Das einsame Waisenkind. Sohn des Hokages mit der verheimlichten Identität.

Wow, wie erbärmlich.

„Minato Namikaze?“, fragte er deswegen nach und schaute sie mit gespielt unwissendem Blick an. „Ach du kennst ihn!“ erfreut klatschte sie in die Hände.

Sie war ja mal eine komplette Portion Energie. Naruto fragte sich ernsthaft, wieso er sie noch nie zuvor in den Straßen entdeckt hatte. Obwohl, der heutige Tag war generell merkwürdig. „Hab ihn leider nie kennen gelernt“, sagte Naruto traurig, „unnatürlich warm heute“, hängte er hinten an um endlich jemanden zu finden, dem dieses Wetter auch etwas merkwürdig vorkam.

Doch Mikotos Mundwinkel zogen sich nur milde nach oben, sie schloss die Augen und atmete tief ein. „Wundervoll, oder? Der erste warme Tag seit Monaten!“

Narutos Verwirrung steigerte sich. Der erste warme Tag seit Monaten? Die letzten Monate waren viel zu warm gewesen! Dann griff die fremde nach seiner Hand und zog ihn hinter sich her. „Ich stell dir Minato vor! Dann weißt du was ich mit Ähnlichkeit meine!“

Sie war stark, schien allerdings kein Shinobi zu sein, sie trug das Stirnband nicht. Wahrscheinlich war sie ihm deswegen niemals aufgefallen. Sie war nie in der Akademie gewesen.

Doch wo wollte sie jetzt mit ihm hin? Zu dem Grab seiner Eltern? Dazu war er noch nicht bereit, er hatte sich nicht getraut den Namen seiner Mutter zu erfahren, er hatte sich nicht getraut zu trauern.

„Minato! Kushina!“, rief sie einem Pärchen zu, welches, sich küssend, auf der Straße stand, „Sucht euch ein Zimmer!“

Mit voller Wucht schlug sie der rothaarigen auf den Rücken, welche erschrocken von den Lippen des blonden zurück gewichen war. Dieser machte währenddessen den Haaren seiner Freundin größte Konkurrenz. Rot starrten die beiden ihre dunkelhaarige Freundin an, die nur breit grinsend daneben stand und Narutos Hand losgelassen hatte, welcher erstarrt auf die beiden Personen starrte.

Vor ihm stand sein Vater. Dies war definitiv sein Vater. Auf jeden Fall sah er aus wie der Mann, der damals beim Kyuubi erschienen war und er sah aus wie der Hokage der vierten Generation. Nur ... na ja, wesentlich jünger. Siebzehn, vielleicht Achtzehn Jahre alt. Narutos Alter. Die blonden Haare die blauen Augen. Der gelbe Blitz.

Neben ihm ein Mädchen, rote lange Haare, rundes Gesicht und graublaue Augen. Sie war unglaublich schön. Ihre Haare, wie Feuer. „Es ist unhöflich jemanden so zu überfallen, weißt du!“, meckerte sie Mikoto an, die nur entschuldigend die Schultern nach oben zog. „Weißt du“, flüsterte Naruto leise und blickte der Frau direkt ins Gesicht, auch sie starrte ihn an. Sichtlich verwundert. Konnte diese Frau seine Mutter sein.

Dann traf es ihn wie ein Schlag. Kushina Uzumaki. Natürlich war er mit ihr Verwandt, diese Frau war seine Mutter, von ihr hatte er seinen Nachnamen.

„Wer bistn du süßer?“, frech sah sie ihn an und musterte dann grinsend Mikoto, „Haste diesen Uchiha endlich in Wind geschossen und dir jetzt nen schnuckligen geangelt“ grinsend pikste sie ihrer Freundin in die Seite, welche selbst etwas rot anlief. „Q-Quatsch! Das ist Naruto, wir haben uns eben kennen gelernt und weil er Minato so ähnlich sieht wollt ich ihn euch vorstellen“

Von der Erkenntnis getroffen blickte die Rothaarige zwischen ihrem Freund in dem Neuen hin und her. „Oha, stimmt! Minato, guck, der Süße sieht dir ähnlich, weißt du!“

Sie konnte nur seine Mutter sein.

„Was geht hier ab ...“, flüsterte Naruto wieder leise zu sich selbst. Der Blick seines Vaters bohrte sich stechend in seinen. Er schien nicht sehr erfreut über sein Auftauchen zu sein.

„Naruto Uzumaki“, stellte er sich knapp vor. Verwunderung entstand bei dem Pärchen.

Ein Uzumaki.

„Wow!“, rief Kushina aus und griff nach der Hand des blonden, „ein entfernter Verwandter?! Ich heiße auch Uzumaki, weißt du!“

Die erste Berührung von seiner Mutter. Seine Mutter. Innerlich versuchte er Ruhe zu bewahren. Was ging nur ab.

Vielleicht Träumte er wieder nur. Er hatte ja einen seelisch stressigen Tag hinter sich gehabt. Immerhin waren der Todestag seiner Eltern und sein Geburtstag gewesen. Sein allererstes Geschenk hatte er ausgepackt, die Sanduhr lag immer noch kühl um seinen Hals. Was war als letztes passiert? Er hatte mit dem Geschenk etwas herumgespielt und war danach direkt eingeschlafen.

Kushina starrte ihn immer noch an und auch Minato und Mikoto blickten zu ihm. Naruto jedoch kratze sich etwas unbeholfen am Kopf.

Eins war allerdings klar, er befand sich in einer ganz anderen Zeit.  Ob er jetzt träumte oder nicht, aber vor ihm standen seine Eltern und Mikoto Sarutobi. Ein Mädchen, welche Ähnlichkeiten mit Sasuke hatte und nach Narutos Schlussfolgerung genau dessen Mutter war. „K-Kann gut sein“, brachte er schließlich hervor und schenkte ihr ein unsicheres grinsen.

„Lasst uns Ramen essen gehen!“, brüllte Kushina und griff nun nach Minatos Hand, der ihr unbeholfen hinterher stolperte. Mikoto lachte und winkte Naruto mit sich.

Vom Charakter her, kam Naruto definitiv nach seiner Mutter, Sasuke jedoch ... Mikoto schien viel Lebensfroher zu sein. Lachend folgte er den dreien. Traum hin oder her.

-

„Eine große Portion Fleisch-Ramen mit Miso-Geschmack!“, brüllten beide Uzumakis gleichzeitig als sie Ishirakus betraten und schauten sich dann verwirrt an. Teuchi schien noch relativ jung zu sein und grinste seine neuen Kunden frech an. „Gleich zwei Schreihälse“, kommentierte er die beiden Aussagen.

Naruto lief etwas rot an, die Tatsache, dass er echt so sehr nach seiner Mutter kam, war ... nun ja, erschreckend.

„Also, meiner Meinung nach können die beiden ja nur Verwandt sein“, grummelte Minato der vielleicht auch etwas Eifersüchtig auf den Neuen war, Mikoto schlug ihm nur selbstbewusst auf die Schulter. „Vom Aussehen her würde man allerdings denken er wäre dein verschollener Bruder!“, sie betrachtete Naruto und blickte dann zwischen dem Pärchen hin und her, „Wenn Kushina und du ein Kind bekommen würdet, würde daraus wahrscheinlich sowas wie Naruto werden“, lachte sie laut und bestellte sich dann ebenfalls etwas zu essen.

Ein älterer Shinobi betrat den Nudelsuppen Laden, er schloss kurz die Augen und zog den aromatischen Duft der Gewürze ein.

„köstlich“, murmelte er, ehe er sich dem Geschäft komplett zuwandte. Mehrere Haarschöpfe stachen ihm ins Auge. „Sieh an, meine Lieblingsschüler und Fräulein Sarutobi!“

Naruto, welcher diese Stimme nur zu gut kannte wandte sich perplex um. Jiraiya!

Bevor der junge Uzumaki etwas sagen konnte, waren die drei anderen aufgestanden. „Sensei!“, kam es Unisono von Minato und Kushina, während Mikoto grinsend „Onkelchen“, rief.

Jiraiya war tot, das wusste Naruto. Pain hatte den weißhaarigen ermordet, eine Leiche war nicht mehr gefunden worden.

Der blonde hatte an seinem Grab gestanden.

Er hatte getrauert
.
Der kauzige Berg-Eremit, sein Sensei, Jiraiya.

Tränen sammelten sich in Narutos Augen und er wandte den Kopf ab. Wenn er jetzt anfangen würde zu flennen, würden ihn die Anwesenden für völlig bescheuert halten.

Eins war dem Genin nun klar, in einer anderen Zeit war er mit größter Sicherheit, ob es ein Traum war, konnte er nicht sagen. Gedanken verloren glitten seine Finger zu der kleinen Sanduhr und berührten die Zahnrädchen des unteren Randes.

Kleine rote Sandkörnchen rieselten hinauf und lösten sich auf. Ein helles Licht blendete Naruto, dann wurde alles wieder schwarz.

„Die Lampe ist durchgebrannt“, schimpfte der Koch und wechselte die Glühbirne aus. Kushina zog aufgeregt an Jiraiyas Ärmel und grinste. „Wir müssen dir wen vorstellen!“, mit einem Schwung drehte sie sich um „Das ist -“ und stoppte.

Naruto war fort.
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