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Well, what the hell?

von Taschaa
Kurzbeschreibung
GeschichteHumor, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Kushina Uzumaki Mikoto Uchiha Minato Namikaze Naruto Uzumaki Sasuke Uchiha
18.11.2012
26.02.2013
14
26.052
14
Alle Kapitel
64 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
 
18.11.2012 1.569
 
Hi erst mal! Freut mich, dass ihr meine Geschichte lesen wollt :P
Ich rede mal nicht viel und wünsch euch gleich viel spaß!


Happy Birthday Naruto!

Der Sommer neigte sich dem Ende zu, kühler Herbstwind zog sich durch die Straßen Konohas. In seiner orangegelben Farbenpracht fegten die Blätter über die Dächer und verabschiedeten sich von ihrer Heimat.

Der Regen der letzten Tage hatte sich gelegt und schenkte den Bewohnern des Dorfes endlich mal wieder einen Tag voller Sonnenschein. Das nasse Laub in den Straßen verlieh Konoha den Geruch des vergangenen Regens und auch der Moosgeruch des Waldes wehte hinüber.

Kinder, welche die letzten Tage kaum einen Fuß vor die Tür gesetzt hatten, spielten nun in Pfützen und in den frischen Laubbergen. Lachen klang an die Ohren aller Passanten.

Ein blonder Junge streifte traurig Lächelnd durch die Gassen und ließ sich genüsslich die Sonne ins Gesicht scheinen. Heute war ein besonderer Tag, umso mehr erfreute sich der Blondschopf an der wärme des Sonnenscheins.

Es war Oktober und der Kalender zählte den zehnten Tag. Genau Siebzehn Jahre war es nun her, dass der Hokage der vierten Generation sein Leben im Kampf gegen den Kyuubi gelassen hatte. Die Geschichte Konohas und die des gelben Blitzes, Minato Namikaze war Bestandteil dieses Tages, jedes Jahr wieder.

Der blonde Junge selbst, hatte sie jedoch noch nie komplett gehört. Viele Dorfbewohner machten sich an diesem Tag auf dem Weg zum Friedhof um dem ehemaligen Hokage seine Ehre zu erweisen.

Seit dem letzten großen Kampf wusste der junge Uzumaki so viel mehr. Die ach so große Geschichte des gelben Blitzes, war auch ein Teil seiner Geschichte gewesen. Schon immer.

Seufzend Strich Naruto sich durch die blonden Haare und hielt vor einem Geschäft. „Ishirakus Ramen“ stand in japanischen Schriftzeichen auf dem Banner welches den Laden zierte.

Grinsend und mit knurrendem Magen schob der Junge die Vorhänge an die Seite und ließ sich an der Theke nieder. Frischer Duft gekochter Nudeln und Fleisch, wie auch die Schärfe der Gewürze stiegen ihm in die Nase. Es roch köstlich.

„Naruto! Alles Gute wünsch ich dir!“
Der Besitzer des Ramengeschäftes stellte eine dampfende Schüssel vor dem blonden auf den Tresen. Naruto Uzumaki, mit dem heutigen Tag Siebzehn Jahre alt.  

Es war die traurige Wahrheit, die Naruto so lange nicht verstanden hat, aber sein Geburtstag war der Todestag seiner Eltern. In seiner Erinnerung, war er immer allein gewesen, doch die Tatsache, dass er wirklich nur ein paar Stunden mit seiner Familie gehabt hatte war verstörend.
Alleine, seit er das Licht der Welt erblickt hatte.

„Vielen Dank! Das sieht lecker aus!“ voller Vorfreude auf die leckere Nudelsuppe griff er nach den Stäbchen und verbeugte sich kurz. Seine Geburtstagsmahlzeit, ein Festschmaus, welches er immer allein genieße musste. „Feierst du heute wieder nicht?“ Teuchi wischte sich seine Hände ab und schnitt dann Frühlingszwiebeln klein.
Er war wirklich ein grandioser Koch.

Schmatzend schüttelte Naruto seinen Kopf und schenkte seinem gegenüber ein Grinsen. Seine Trauer zu zeigen war Sinnlos, niemand seiner Freunde wusste was in ihm vorging. Niemand wusste, dass heute Narutos Geburtstag war. Noch nie zuvor hatte er diesen gefeiert und jemand mit hinein gezogen. Viele Menschen trauerten heute.

Kakashi wirkte immer sehr neben der Spur am Zehnten Oktober, Minato Namikaze war damals sein Sensei gewesen. Die Geschichten die sich über den ehemaligen Hokage erzählt wurden, waren immer spannend und voller Ehrfurcht. Niemand schien seinen Vater je besonders verachtet zu haben, nein, Minato wurde steht’s respektiert.
Auch noch Jahre nach seinem Tod.

Manchmal fragte sich der junge Uzumaki, wieso ihm so lange verheimlicht wurde wer er war. Wieso er nicht den Nachnamen seines Vaters trug und ob die Dorfbewohner je eine Ahnung hatten, dass er mehr war als nur ein einfacher Waisenjunge war. Dass er der Jinchuuriki des Kyuubis ist, schien jedoch niemals ein Geheimnis gewesen zu sein.

-

Müde und seelisch erschöpft ließ sich der Fuchsjunge auf sein Bett fallen. Seine Schuhe lagen im Zimmereingang, es war unordentlich und roch ein wenig muffig. Das Fenster hatte er auf Kipp gestellt um den Geruch loszuwerden. Erfolglos. Langsam schlossen sich die Lider des blonden und er glitt ab in Erinnerungen.

Von Sakura hatte er erfahren, dass man an seinem Geburtstag eigentlich Geschenke bekommt, feiert und Kuchen isst. Sie war sichtlich verwirrt als er sie gefragt hatte, was man an einem Geburtstag eigentlich machte. Warum sich Kinder normaler weise so sehr auf so einen Tag freuten.

„Warum sollte man sowas feiern?“ hatte er das Mädchen mit den rosa Haaren gefragt. Die beiden saßen zum Mittagessen zusammen in einem Lokal und hatten sich beide ihre Leibspeise bestellt. Reisklößchen und Ramen!
„Man feiert, dass es dich gibt!“ grinsend schob sie ihm den Rest ihres Reisklößchens zu. Sie war Satt.

Naruto war in den vielen Jahren so viel mehr als nur ein nerviger Kamerad geworden. Er war einfach ihr Freund. Vielleicht sah sie auch manchmal mehr in ihm, eine Zukunft, doch dies würde sie sich niemals eingestehen „Ich weiß gar nicht wann du Geburtstag hast Naruto!“

Lachend winkte dieser ab und klaute sich mit flinken Fingern eine eingelegte Pflaume, die Sakura sich als Nachtisch bestellt hatte. „Das ist noch lange hin!“ Durch ihre Empörung welche Sakura über Narutos Nachtischdiebstahl hatte, sah sie die Lüge in seinen Augen nicht. Oktober war schon ins Land gezogen.


Ein poltern weckte Naruto. Schwer öffnete er seine Augen wieder, die Zimmerdecke schien das einzige saubere in dieser Wohnung zu sein. „Alles Gute Naruto“, murmelte er und strich sich mit der Hand über die Augen. Vielleicht hatte er seinen Freunden nicht Bescheid gesagt, weil die Angst zu groß war, dass keiner kommen könnte. Dann wäre er trotzdem allein, obwohl jemand wusste was heute für ein Tag war.

Sein Geburtstag, am Todestag des vierten Hokages und seiner Frau.
Mühsam richtete sich der nun siebzehn Jährige auf und ließ sein Blick durch sein Zimmer streifen. Licht brannte keins, das Fenster spendete genug Helligkeit um die Wohnung zu erleuchten. Müll häufte sich in vielen Ecken, sowie dreckige Wäsche.

Sein Esszimmertisch schien überhäuft von leeren Ramen Becher zum selber machen. Etwas kleines buntes, Glitzerndes blitzte zwischen den Bechern hervor. Verwirrt runzelte der Genin die Stirn, hatte er sein Stirnband auf den Tisch gelegt und warf es nun das Sonnenlicht zurück?

Wieder huschte sein Blick durch sein Zimmer und auf seinen Nachttisch. Nein, sein Stirnband lag hier. Was reflektierte auf dem Tisch?

Seufzend schwang er seine Beine aus dem Bett, die Tatsache, dass seine Neugier ihn zum aufstehen zwang, war eine nervige Eigenschaft. Schlaf und Ruhe hätten ihm jetzt besser getan.

Die Küche war ebenfalls nicht besonders sauber. Kurz schmunzelte der blonde. Hätte Sasuke diese Sauerei gesehen, wäre Naruto wahrscheinlich einen Kopf kürzer. Traurig schüttelte er den Kopf. Wo auch immer Sasuke war, wahrscheinlich blitze es da vor Sauberkeit.

Mit einem Ruck fegte Naruto ein paar der leeren Pappbecher auf den Boden und griff nach dem Bunten Viereck. Er erkannte es, es war ein Geschenk.

„Huh?“

Das Geschenkpapier war dunkelblau und mit bunten Tupfern überzogen, eine Orange schleife kringelte sich auf dem Papier und eine kleine Karte war zwischen die Bände geschoben. „Naruto“ stand in einer ihm fremden Schrift drauf geschrieben und ein Herz zeichnete sich neben seinem Namen.

Ein Geschenk.

Das aller erste Geschenk, welches Naruto je zu seinem Geburtstag bekommen hatte. Ein Geburtstag, von dem doch niemand wusste, oder?

Mit zittrigen Knien trottete er zurück zu seinem Bett und ließ sich nieder, sein Finger glitten Vorsichtig über das kleine Päckchen und schüttelten es Vorsichtig. Ein kleiner Gegenstand wackelte in der Verpackung hin und her. Vorsichtig zog Naruto die kleine Karte unter dem orangen Band hervor und öffnete diese. Die schöne geschwungene Schrift setzte sich fort.

„Naruto, alles Liebe zum Geburtstag. Dein Geschenk ist Zeit“

Leise las er die Worte vor und drehte das Kärtchen dann verwirrt um. Das war alles? Kein Absender, nur diese Worte
.
Das Geschenkpapier war etwas dicker und leicht von dem Klebeband zu lösen. Stück für Stück und mit größter Vorsicht packte er das kleine Päckchen aus. Ein dunkles Kästchen kam zum Vorschein, nachdem Naruto das Papier abgestreift hatte. Eine kleine Schmuckschatulle?

Seine Hände zitterten, es musste Ewigkeiten her gewesen sein, dass Naruto so nervös gewesen ist wie jetzt. Tränen sammelten sich in seinen Augen, schniefend zog er seine Nase nach oben. Er hatte Tatsächlich ein Geschenk bekommen. Strahlend klappte er den Deckel des dunklen Kästchens auf und zog dann etwas verwirrt die Augenbrauen nach oben.

Auf dem weichen Bettchen aus rotem Samt innerhalb des Kästchens, glitzerte eine Art Uhr, eine Sanduhr. Sie war winzig und hing an einem dunklen Lederband. Kleine Zahnräder zierten den oberen und unteren Rand der Sandgefäße und standen Still. Die Uhr war golden und das Glas schien aus Kristall zu sein, sie war wunderschön.
Sie schimmerte, als Naruto sie am Lederband hochhielt und in der Sonne baumeln ließ. Hypnotisierend.

Sachte zog er sich das Band über den Kopf und spürte den goldenen Anhänger kühl auf seiner Haut. Er war etwas kürzer als der blaue Stein, den Tsunade ihm einst geschenkt hatte. Seine Hand glitt an die kleine Sanduhr und betastete die Zahnräder, erstaunt stellte er fest, dass sie sich drehen ließen, kleine rote Sandkörnchen rieselten hinab und verschwanden.

Wärme durchzog Narutos Körper, die Sonne schien ihm auf den Rücken und kurz wurde ihm schwarz vor Augen. Er lehnte sich zurück und ließ sich auf die weiche Matratze fallen. Ein Wohltuender schauer drang durch seine Glieder. Helles Licht durchflutete den Raum. Naruto ließ seine Augen geschlossen, die Zeit rauschte an ihm vorbei.
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