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Just a Dream...

von -Kikiii-
KurzgeschichteHorror, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
SHINee
14.11.2012
14.11.2012
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961
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14.11.2012 961
 
Heey Leutee, wollte mal ein kleines Horror Oneshot schreiben :D
Hehehee.. Bööseee >:D
Na ja.. dann.. fleißig Reviews dalassen, und dann mal viel Spaaß :D
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Ich öffnete die Augen mit einem leisen Seufzen wieder, und starrte an die Decke. Warum zur Hölle musste es immer so schwer sein einzuschlafen? Wenn die Gedanken immer bei einer bestimmten Person festhängen, sie nicht mehr loskommen, und man einfach an nichts anderes denken kann als seine Blicke und und sein lächelndes Gesicht, dann hat man definitiv ein Problem beim Einschlafen. Sein wunderschönes Lächeln, diese wundervollen braunen Augen... Warum konnten sie nicht einfach mir gehören? Wieso konnte sein wundervollen Körper nicht einfach in meinen Armen liegen? Wieder seufzte ich, und setzte mich aufrecht in meinem Bett hin, den Oberkörper an die Wand gelehnt. In der Dunkelheit beobachtete ich ihn. Zumindest war er mein Zimmernachbar. Das hatte schonmal was gutes. Meine Augen hatten sich vollständig an die Dunkelheit gewöhnt, und ich sah sein Gesicht sogar fast deutlich. Diese fantastischen Augen, dieser wundervoll geschwungene Mund.. Wie seine Decke sich gleichmäßig auf und ab senkte.. das alles verhalf meinem Herz dazu, mehr Sprünge zu machen, als eigentlich nötig gewesen wäre. Doch plötzlich atmete er nicht mehr gleichmäßig. Seine Decke hob sich in unterschiedlichem Rhythmus, und er wälzte sich hin und her. Er wimmerte leise. Langsam und besorgt bewegte ich mich von meinem Bett herunter. „Key..?“ flüsterte ich. Er wälzte sich immer schneller hin und her, und Schweiß bildete sich auf seiner Stirn. Er stieß ein Keuchen aus, und fing an zu zittern. Jetzt machte ich mir richtig Sorgen.. „Key?“ rüttelte ich ihn, doch seine Augen öffneten sich nur einen Spalt breit, und was ich sah, ließ mich zusammenfahren. Es war weiß! Einfach nur weiß! Ich taumelte einen Schritt zurück. Plötzlich fing Er an irgendwelche Töne von sich zu gebe. Es war eine Mischung aus leisem Ächzen, Keuchen, und langgezogenem Pfeifen. Aus seinen etwas geöffneten Lippen trat weißer Schaum. „Key!!“ brüllte ich, aber er machte weiter. Ich trat wieder an ihn heran, doch er schlug meine Hand weg. Er schlug sie weg, mit so geballter Kraft, dass ich einen kleinen Ausfallschritt machen musst. Als ich wieder zu ihm sah, lieb mir der Atmen in den Lungen stecken, und nur ein keuchen entfuhr meinem Mund. Ich taumelte zurück auf mein Bett, an die Wand. War das hier echt? Oder war ich in einem verfluchten Horrorfilm gefangen?! Key hing kopfüber an der Decke, und starrte mich mit einem Grinsen auf den Lippen, und diesen halb geöffneten Augen an. Er kam näher. Ganz langsam, aber dann immer schneller, immer schneller, auf mich zugestürzt, an der Decke. Auf allen vieren an der Decke. Er stieß ein ungeheures Kreischen aus.......

„Hey, hey, ist doch alles gut, was ist denn...?“ Hörte ich Keys Stimme von weit her. Ich saß Kerzengerade in meinem Bett. Meine Augen waren weit aufgerissen, und mein Atem ging furchtbar schnell. War das gerade... wirklich nur ein Traum gewesen?! Ich keuchte, und Tränen liefen mir über die Wange. Er setzte sich neben mich aufs Bett, und legte einen Arm um mich. „Hast du schlecht geträumt?“ fragte er, und strich mir die verklebten Haare aus der Stirn. Ich nickte kurz. „Ich....hoffe..“ fügte ich noch mir heiserer Stimme hinzu. Er an der Decke... Schaum.. Tod.. Diese Augen. Die Decke! Ich vergrub mein Gesicht an seiner Schulter. Ich wollte diese Bilder nicht mehr sehen. Nur ein Traum! Es war nur ein verdammter Traum gewesen.. „Ist schon gut....“ flüsterte er. Ich nickte wieder kurz, und sah ihn dann an. Eben noch war... aber egal. Ich musste dieses Bild vor meinem inneren Auge verdrängen. „Wieso... b..bist hier a.. auf meinem Bett?“ Ich sah ihm ins Gesicht. Er lächelte kurz. „Na ja.. du hast furchtbar laut geschrien, und saßt auf einmal in deinem Bett.. und das sah für mich nicht nach ruhigem Schlafen aus.“ Er rückte ein bisschen hin und her. „Nein! Bitte....“ flüsterte  ich, weil ich noch keinen vernünftigen Ton herausbekam. Er kaute sich einmal auf der Lippe. Er streichelte mir über den Rücken. Wie furchtbar gut seine Berührungen mir taten. Nur auf keinen Fall wieder alleine sein. Nicht schon wieder alleine in diesem Bett, unter dieser Decke, mit diesen Gedanken. „Bitte bleib bei mir..“ Er zog mich fester an sich, und nahm mich richtig in den Arm. „Er muss schrecklich gewesen sein... Der Traum meine ich.“ Wieder nur ein Nicken meinerseits. „K..Kann ich bei dir schlafen?“ „Klar..“ Mit diesen Worten drückte er mich zurück unter meine Bettdecke, und legte sich dann mit dem Gesicht zu mir auch ins Bett. Unsere Nasen berührte sich, und er hielt mich immernoch in seinem Arm. Nun fühlte ich mich richtig geborgen. Er strahlte eine angenehme Wärme aus, und seine Hände an meinem Körper gaben mir unheimlich viel Schutz. Waren meine Gefühle vorhin auch nur geträumt? Anscheinend nicht, denn ein Kribbeln durchfuhr meinen Körper, und mein Herz schlug mir bis zum Hals. Key kicherte kurz auf. „Du hast einen Herzschlag, als wärst du Marathon gelaufen.“ Gott sei Dank dass man im Dunkeln nicht sieht, dass man rot wird. „Noch von dem Traum wahrscheinlich..“ Ich konnte mir richtig vorstellen, wie ein süffisantes Grinsen nun seine Lippen umspielte. „Bist du dir sicher, dass es nur davon kommt?“ Was meinte er damit? Was wollte er damit sagen? Konnte es ein, dass er Gedanken lesen konnte? Er kicherte wieder ein bisschen in sich hinein. „Dein Schweigen bestätigt es.“ Was meinte er damit? Was wollte er damit sagen? Wieder ein und dieselben Fragen. Plötzlich legten sich seine unbeschreiblich weichen Lippen auf die meinen. „Ich liebe dich Jonghyun..“ flüsterte er. Ich grinste, und alle bösen Traumerinnerungen waren verschwunden. „Und ich dich erst, Key..“ Unsere Lippen fanden wieder den Weg zueinander, und ich spürte, dass die Haut in seinem Gesicht etwas wärmer wurde.
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