Die Toten

KurzgeschichteDrama, Angst / P12
KHK Hanns von Meuffels KKA Anna Burnhauser
14.11.2012
14.11.2012
1
2929
 
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
 
 
Die Toten     

Freue mich über jedwede Kritik.
Disclaimer: Mir gehört nichts, nur die Reihenfolge der Wörter.
Warnung: Ergibt ohne die Folge „Schuld“ gesehen zu haben nicht viel Sinn.

POV: Meuffels

Schon wieder klebt Blut an meinen Händen. Hundeblut diesmal. Ich habe nie darauf geachtet, dass es genauso rot ist wie das von uns Menschen. Ist doch merkwürdig, oder? Man achtet nicht auf Dinge, die einem selbstverständlich erscheinen. Vielleicht habe ich auch deswegen nicht auf sie Acht gegeben, weil es mir selbstverständlich erschien, dass sie nicht da war.

Vorsichtig streiche ich über Frau Kleins Schnauze. Ihr Körper ist noch warm, durch den verdammten Teppich hindurch habe ich das nicht einmal bemerkt. Auf ihrem hellen Bauch klafft eine große Schusswunde, da kommt auch das ganze Blut her, das Blut, das an meinen Händen klebt.
Edlinger geht wieder. Es kümmert mich nicht, dass es ihm leid tut.

Ich setze mich neben Frau Klein auf die Holzbank. Ihre Augen stehen noch offen, der starre Blick beunruhigt mich. Ich schließe sie. Es ist nur ein Hund, versuche ich mir zu sagen. Macht es auch nicht besser. Zum ersten Mal kommt mir der Gedanke, wie ich das Papa erklären soll. Immerhin war sie sein Hund. Scheiße, wie sage ich meinem Vater, dass wegen mir sein Hund tot ist? Vermutlich auch nicht anders, als wenn ich eine – normale Todesnachricht überbringe.

Zaghaft berühre ich das weiche Fell, streichle Frau Klein zum Abschied. Es kann bloß der Abschied sein, nicht das letzte Mal, schließlich muss ich sie noch irgendwie nach Hause bringen; das bin ich ihr und meinem Vater schuldig. Im fahlen Licht kann ich die Wunde nicht genau erkennen, ist vermutlich ein Segen, das Blut fühle ich auch so, warm und klebrig läuft es über meine Hände. Bei Tageslicht würde mir vermutlich von dem Anblick schlecht werden, besser, dass ich nichts sehe. Hilflose Wut steigt in mir auf, auf mich, auf diese Arschlöcher da draußen, die sie einfach abgeknallt haben, nur um mir eins auszuwischen. Das ist noch so etwas, das mich ankotzt. Halten sich für die großen Moralapostel, nehmen sich das Recht heraus, das Gesetz in ihre eigenen Hände zu nehmen, und erschießen dann zum Spaß ein unschuldiges Tier. Aber ich wette, dass niemand von ihnen blutige Hände hat.

Immerhin, so, wie die Wunde liegt, war es wohl gleich vorbei. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte, wenn man sie mir noch lebend vor die Tür gelegt hätte. Ihr den Gnadenschuss geben? Unmöglich für mich.

Allzu lange darf ich hier nicht sitzen. Ich muss auf diesen verdammten Edlinger aufpassen und es wäre wohl auch nicht gut, wenn ich zu sehr zeige, wie viel mir das hier ausmacht. Wenn ich vor diesen Menschen Schwäche demonstriere, verliere ich den letzten Rest Kontrolle über die Situation. Wär vermutlich nicht ratsam.

Ein paar Sekunden lang bleibe ich noch, kann mich nicht dazu entschließen, die kleine Leiche allein zu lassen. Eigentlich erbärmlich. Im Leben hatte ich keine Zeit für sie und jetzt, da sie tot ist, will ich nicht von ihrer Seite weichen.

Wie so oft habe ich keine Wahl. „Tut mir leid, Frau Klein“, flüstere ich und hoffe, dass Edlinger es nicht hört. Abrupt stehe ich auf und decke die Hündin mit dem Teppich zu, so muss ich sie wenigstens nicht mehr ansehen und es wird auch einfacher sein, sie dann mitzunehmen. Gute Frage, wo die eigentlich den Teppich so schnell her hatten, da ist doch kaum Zeit vergangen vom Schuss bis zu dem Moment, als ich die Tür aufgemacht habe. Oder hat der schon die ganze Zeit da gelegen? Aber das ist doch auch unwichtig jetzt, Frau Klein ist tot, weil ich nicht auf sie Acht gegeben habe; was kümmert mich da ein verdammter Teppich? Scheiße, nicht einmal einen Hund kann man mir anvertrauen, da ist Polizist ja genau der richtige Job für mich.

Es ist leichter sich abzuwenden, nachdem der Teppich über ihr liegt, nun kann sich wenigstens ein kleiner Teil meines Verstandes vorstellen, dass es nicht passiert ist. Aber da ist dieses Blut an meinen Händen, das sich jeder Illusion widersetzt. Auf einmal fühle ich mich müde, ich hab genug von diesem Scheiß hier, von diesen gottverdammten Hinterwäldlern, die sich aufführen wie in einem alten Western und einfach so meinen Hund erschießen, ich will nur weg hier, aber ich darf nicht. Ich muss das hier zu Ende bringen.

Gern würde ich mir einen kurzen Moment der Schwäche gönnen, mir einfach nur über die Augen reiben, mich wieder hinsetzen und nicht mehr aufstehen. Sollen sie sich doch gegenseitig zerfleischen, wenn sie unbedingt wollen, was kümmert’s mich? Aber so darf ich nicht denken. Frau Kleins Tod ändert nichts an der eigentlichen Situation, ich bin immer noch hier, um einen Mörder zu schützen und wenn Edlinger der Lynchjustiz zum Opfer fällt, kann ich schlecht dem Richter sagen, tut mir leid, ich habe es nicht verhindert, weil ich gerade damit beschäftigt war, um einen toten Hund zu trauern. Wenn ich jetzt aufgebe, war alles umsonst.

Langsam gehe ich zum Waschbecken, kämpfe um meine Beherrschung, als ich in dem Lichtstreifen der Scheinwerfer, der durch das Fenster fällt, zum ersten Mal deutlich das Blut an meinen Händen erkennen kann. Mühsam unterdrücke ich ein Lachen oder Schluchzen, keine Ahnung, was es geworden wär. Das Wasser ist eiskalt. Es fühlt sich gut an, wie es zumindest das äußere Blut von meinen Händen wäscht. Im ernst, warum klebt dauernd Blut an ihnen? Ich weiß, dass ich die Schuld nicht mehr loswerde, aber wieso muss es mir immer so deutlich gemacht werden? Das klare Wasser färbt sich rot. Pilatus wusch seine Hände angeblich in Unschuld. Die Möglichkeit habe ich nicht.

Ich zwinge mich, mich nicht umzudrehen. Ständig sitze ich bei den Toten, halte Wache, gebe Versprechen, suche nach einem Sinn. Gehöre ich nicht vielleicht schon längst zu ihnen? Rotes Wasser umspült meine Hände. Wie soll ich das Papa erklären? Ich habe Angst vor dem nächsten Morgen, wenn ich mich für das alles hier verantworten muss. Vor ihm, vor dem Richter, vor mir selbst. Im Tageslicht sieht man alles klarer, auch die Schuld und niemand ist frei davon. Nicht einmal die feinen Herren mit den sauberen Händen.
Das Blut löst sich nur schwer.


Raus hier, endlich raus hier, mit einer Aufgabe, die wenigstens klar ist. Zu Bruckmayer, um die Sache hier endgültig aufzuklären und dann verschwinden zu können. Während ich zur Tür gehe, ärgere ich mich einen Moment lang, dass ich keine Verstärkung gerufen habe, als ich es noch konnte. Jetzt wäre es ohnehin zu spät. Ich bin davon ausgegangen, ich könnte das hier allein lösen, wie ich es gewohnt bin; hätte nie gedacht, dass die Angelegenheit derart aus dem Ruder laufen würde. War wohl zu sehr von mir selbst überzeugt. Und außerdem wollte ich verhindern, dass Annas Fehler noch weitere Kreise zieht. Anna. Wenigstens ist sie jetzt da, dann muss ich mir keine Sorgen machen, dass sie irgendwo von der Straße abkommt. Sie kennt diese Leute und die kennen sie, ihr werden sie nichts tun. Nicht einmal, um mir eins auszuwischen.

Ich öffne die Tür. Die grellen Scheinwerfer blenden mich. Nicht blinzeln. Keine Schwäche, keine Regung zeigen. Weiter vorn steht eine schweigende Mauer. Ich gehe los. Nicht zeigen, dass es mir etwas ausmacht. Niemand von ihnen rührt sich. Was soll ich machen, wenn sie mich nicht durchlassen? Was, wenn ich die Beherrschung verliere und mit dem nächstbesten Bastard, der ein Gewehr hält, eine Schlägerei anfange? Verdammt, würde das gut tun, einfach meine Wut rauslassen, ist doch egal, was die von mir denken… Nicht daran denken, nicht daran denken, sonst mache ich das wirklich noch… Wenn sie nicht zur Seite weichen, liefern sie mir wenigstens einen gesetzlich plausiblen Grund; ich könnte sie drankriegen, weil sie mich in der Ausübung meine polizeilichen Pflichten behindern, würde der Richter vermutlich eher verstehen als Rache für einen erschossenen Hund. – Nicht darauf hoffen, dass jemand was versucht, Wut macht dich angreifbar und wenn du die Kontrolle über dich verlierst, verlierst du die Kontrolle über die Situation. –

Sie geben den Weg frei, wenn auch widerwillig. Ich dränge mich zwischen ihnen hindurch. Nicht die Nerven verlieren, nicht jetzt. Ich weiß nicht, wozu ich fähig bin, was passieren würde, wenn ich auf meine Wut höre. Wie in Zeitlupe bewegen sich die schemenhaften Gestalten um mich herum und ich frage mich, wer von ihnen es war. Zu feige, um sich persönlich mit mir anzulegen, aber mutig genug, ein wehrloses Tier abzuknallen. Ja. Sehr heldenhaft.

Manche weichen nicht aus, ich muss um sie herumgehen. Bekomme einen harten Schlag gegen die Schulter. Ein harter Schlag, so weit ich weiß, ist das alles, das man spürt, wenn man von einer Kugel getroffen wird. Dürfte sich für einen Hund auch nicht anders anfühlen.

Ich darf mich nicht rächen, keine Selbstjustiz über, sonst bin ich nicht besser als diese Männer hier. Vielleicht ist es dieser Gedanke, der mich davor bewahrt zu handeln.

Ich darf nur dafür sorgen, dass die Toten ihre Wahrheit erhalten; ich bin nicht dafür zuständig, es zu Ende zu bringen. Jemand hinter mir bellt. Ich zucke nicht einmal zusammen. Und die Toten wandern mit mir durch die Nacht.


Edlinger sitzt mit gesenktem Kopf vor dem Haus, wo ich ihn mit Anna allein zurückgelassen habe. Anna …

Der Junge hält seine Hand, die Waffe ist zu Boden gefallen. Es ist kein Blut zu sehen. Sie haben beide saubere Hände. Aber das hat nichts zu bedeuten, schließlich bin ich der Einzige, an dem dauernd Blut klebt. Das schweigende Publikum wartet auf den nächsten Knall. Ich weiß nicht, wo Anna ist.

Mit gezogener Waffe gehe ich langsam auf Edlinger und den Jungen zu, sie bemerken mich nicht einmal. Scheiße, Junge, geh aus der Schusslinie, denk ich noch, mir fällt sein Name nicht mehr ein; ist jetzt auch egal. Ansprechen kann ich ihn ohnehin nicht, wer weiß, was dann passieren würde… Nicht noch ein unschuldiges Opfer, denke ich, ehe mich heißer Schrecken durchflutet und auf einmal merke ich, wie sehr mein Herz rast und dass ich die Waffe nicht mehr gerade halten kann, weil meine Hände so stark zittern. Noch. Ich habe „noch“ gedacht, ich gehe schon davon aus, dass ihr etwas passiert ist, dass sie nicht mehr lebt. Für eine Sekunde – oder vielleicht auch eine Ewigkeit – überschwemmt die Angst alle meine Sinne. Anna. Ich habe sie mit diesem Wahnsinnigen allein gelassen, weil ich unbedingt diesen Fall lösen wollte, bin einfach davon ausgegangen, das sie ihr nichts tun würden, ohne auch nur in Erwägung zu ziehen, dass Edlinger womöglich durchdreht. Meine Knie werden weich, ich kann mich kaum noch auf den Beinen halten. Ich habe sie mit ihm allein gelassen. Mir wird schwarz vor Augen. Ich habe Anna im Stich gelassen. Vorsichtig nähere ich mich den beiden auf der Bank, will nicht riskieren, dass Edlinger sich erschreckt und plötzlich wieder zur Waffe greift. Ich habe Anna im Stich gelassen. Mit dem Jungen daneben müsste ich ihn erschießen und das will ich nicht, so lange der Junge da ist. So, wie ich inzwischen zittere, könnte der Schuss fehlgehen. Bitte, ich will nicht noch mehr Blut an meinen Händen; so viele Unschuldige haben schon durch meine Fehler ihr Leben verloren, bitte, nicht auch noch Anna, nicht auch noch der Junge…

Aber ich weiß, dass dieses Gebettel sinnlos ist. Es gibt kein höheres Wesen, das mich erhören könnte; was auch immer geschehen ist, ist nicht mehr zu ändern. Ich mache den letzten Schritt auf Edlinger zu, versuche, in seinem Gesicht eine Antwort auf die Frage zu lesen, die ich nicht einmal in Gedanken zu stellen wage. Durch meine überstürzte Aktion habe ich alles aufs Spiel gesetzt, auf Annas Kosten. Ich habe sie im Stich gelassen.

Die Pistole, die vor Edlinger auf dem Boden liegt, ist Annas Dienstwaffe. Wie sollte es auch anderes sein, denke ich noch und doch bricht bei dem Anblick eine neue Panikwelle über mich herein. Vorsichtig ziehe ich die Waffe mit dem Fuß zu mir herüber und kicke sie beiseite. Ich muss sie aufheben, auch wenn ich mich im Moment kaum traue. Je näher ich dem Erdboden bin, umso eher breche ich einfach zusammen und bleibe liegen.

Von Edlinger scheint momentan keine Gefahr auszugehen. Das Publikum hinter mir verharrt in beinahe schon andächtigem Schweigen. Die Stille ist ohrenbetäubend laut. Ich lasse meine eigene Waffe sinken, ich kann sie ohnehin nicht mehr halten. Mühsam versuche ich, die Angst herunterschlucken – erfolglos. Es ist der Tag des Attentats und ich bin wieder im Tunnel zur Allianz- Arena. „Anna!“, ruft die Angst und ich lausche in die Stille hinein und fürchte die Antwort zu bekommen, die aus weiterem Schweigen besteht.

Kostbare Zeit verrinnt. Mein Herzschlag dröhnt mir in den Ohren. Ich senke den Blick und sehe Blut an meinen Händen.
Ist alles in Bedeutungslosigkeit versunken; die Stille dauert schon zu lange und ich habe das Gefühl: Hier endet es jetzt…
Anna…

„Hier drin!“ Kläglich, gedämpft zwar, doch unverkennbar ihre Stimme –
Auf einmal scheint jegliche Kraft meinen Körper zu verlassen. Ich tue so, als ob ich über die Türschwelle gestolpert wäre, fange mich gerade noch rechtzeitig und eile ins Haus. „Anna?“, rufe ich noch einmal, die Angst ist noch nicht verschwunden, noch habe ich sie nicht gesehen, gesund und atmend und lebend. „Anna?“ Ein Bild vom München- Anschlag erscheint vor meinen Augen und nimmt mir die Sicht. Es ist nicht real, war es nie, zum Glück, aber seit damals hat es mich niemals wirklich verlassen.

„Hier drin…“ Sie klingt kleinlaut. Ein dumpfes Pochen, als schlage sie gegen eine Tür, führt mich in die Küche. Edlinger hat Anna offenbar ins Wohnzimmer gesperrt. Ich sehe mich kurz um; der Schlüssel liegt auf einem Schrank. Ich schließe die Tür auf. Anna fällt mir beinahe entgegen. Für einen schrecklichen Moment überlagern sich die beiden Bilder, die ich sehe; das Licht, das durch die roten Vorhänge fällt, tut sein Übriges und es dauert einige Sekunden, bis ich begreife, dass da kein Blut auf ihrem Pullover ist. Es fällt mir schwer, mich zu beherrschen. Um zu verbergen, wie erleichtert ich bin, halte ich Anna auf Armeslänge entfernt und frage: „Ist Ihnen was passiert?“

„Es tut mir leid“, schluchzt Anna auf, sie wirkt vollkommen aufgelöst. Ich bin nicht sicher, ob sie meine Frage gehört hat. „Der Xaver kam plötzlich auf mich zu und da hab ich noch meiner Waffe gegriffen und er hat mich –“
„Das will ich nicht wissen“, unterbreche ich sie, ihre Erklärung macht mir Sorgen. „Sind Sie verletzt?“
Sie verstummt und starrt mich an. Ich kann beim besten Willen ihren Blick nicht deuten. „Nein“, antwortet sie schließlich.

„Okay“, flüstere ich. „Okay…“, wiederhole ich dann noch einmal. Langsam nickend wende ich mich ab, Anna soll nicht sehen, wie nahe mir das geht. Rücklings lasse ich mich gegen eine Arbeitsplatte sinken und lege den Kopf in den Nacken. Es war die einzige Antwort, die ich hören wollte, und jetzt habe ich sie gehört. Alles andere ist unwichtig. Eigentlich hätte ich zu tun, müsste mich um Edlinger kümmern, aber das alles zählt nicht im Vergleich zu dem Wissen, dass es Anna gut geht. Im Zimmer scheint die Luft zum Atmen zu fehlen. Ich streiche mir übers Gesicht und spüre etwas Nasses auf meiner Hand. Ohne, dass ich es gemerkt hätte, sind mir Tränen in die Augen getreten. Um mich abzulenken, frage ich: „Was ist überhaupt passiert?“

„Xaver hat mir meine Waffe abgenommen“; erklärt Anna mit einem harten Unterton in der Stimme.
„Aha“, mache ich. Auf einmal kommt mir die ganze Situation hier so absurd vor. „Sehr nachlässig von Ihnen, Frau Burnhauser.“
„Ja, danke“, gibt sie bissig zurück.
Vielleicht gefällt ihr mein Tonfall nicht, keine Ahnung, aber plötzlich ist alles so komisch. Ich beginne zu lachen. „Seien Sie froh, dass er sie nicht in die Waschküche gesperrt hat“, sage ich zu ihr, „da liegt noch mein toter Hund.“

Wir starren uns an. Verdammt, das Ganze hier ist ein schlechter Witz. Ich lache trotzdem. Anna scheint sprachlos. Ich lege einen Arm um sie. Die Schatten der Toten kehren in die Dunkelheit zurück. „Kommen Sie, gehen wir Edlinger festnehmen.“
Review schreiben