Still Crazy 'Bout Sascha

GeschichteHumor, Romanze / P16
Alec "Boss Burns" Völkel OC (Own Character) Sascha "Hoss Power" Vollmer
11.11.2012
21.10.2019
42
57769
4
Alle Kapitel
43 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
Hallo Leute, jaaaa ich weiß... ÜBERRASCHUNG ich lebe noch.. und es gibt ein neues Kapitel!
Vielleicht ist hier ja noch irgendwer der sich darüber freut und immer noch wissen will wie es weitergeht! Ich interessiere mich übrigens auch voll dafür, wen ihr aus der Story shippt! Wir haben uns schon Shipping Namen ausgedacht:
Jeanny/Sascha: Jascha
Jeanny/Joshua: Jonny
Jeanny/Jade: JJ
Jade/Alec: Jalec
Jade/Tom: Tade
Mimi/Ansgar: Mansgar
Sascha/Alec: Salec

Schreibts mal in die Review wenn ihr mögt! Und jetzt viel Spaß...
_____________________________________________________________________________

Als ich die Augen wieder öffnete, war mir noch ganz schwindelig vom Alkohol.
Es war, trotz der Jalousien, brütend heiß im Zimmer, was vielleicht daran lag, dass ich eine Decke um mich geschlungen hatte. Basti lag immer noch friedlich schlafend neben mir.
Ich strampelte die Decke weg. Die frische Luft an den Beinen verringerte gleich darauf den Schweißausbruch, den ich grade erlitt und ich wischte mir erleichtert über das Gesicht.
Da ich furchtbar durstig war, robbte ich näher an den Mann neben mir heran, um über ihn, nach der Wasserflasche auf seinem Nachttisch, zu greifen. Gierig trank ich ein paar große Schlucke daraus.
"Na, da ist aber jemand durstig.." Nicht besonders überrascht darüber, dass er wach war, sah ich zu ihm hinunter und grinste ihn an. "Nachdurst!"
"Würdest du mir auch einen Schluck abgeben?", fragte er nun schelmisch und ich reichte die Flasche zu ihm. Auch er schien ziemlichen Durst zu haben, denn er trank sie fast leer. Während er trank, stieg ich aus dem Bett und griff in die Hosentasche meiner Jeans nach meinem Handy. Leider umsonst, denn das Display leuchtete nicht durch den Knopfdruck auf. "Mist, der Akku ist leer..", sagte ich, legte das Telefon auf den Nachttisch und setzte mich auf die Bettkante.
"Wenn du telefonieren musst, kannst du meins benutzen!", Basti war aufgestanden und ging in das Badezimmer. Ich rief zurück: "Nein, danke, ich kann Jades Nummer nicht auswendig. Aber ich wollte sowieso nur kurz fragen ob alles okay ist und man sich wieder in die Wohnung trauen kann." Mit der Zahnbürste im Mund kam er zurück und blieb in der Tür stehen.
"Was war das eigentlich mit diesem Typen und dem Mädel im Bett? Du kanntest ihn, oder?! Also, du kanntest ihn richtig!?"
Ich seufzte auf und legte mich quer auf das Bett. "Ja, ich bin ein paar mal mit ihm weggegangen aber es war ja anscheinend nichts Ernstes.. Allerdings hab ich bis Gestern noch gedacht, dass es was Ernstes werden könnte." Basti nickte verständnisvoll und legte die Zahnbürste wieder zurück ins Bad, dann kam er wieder und setzte sich zu mir aufs Bett.
"Weißt du, das klingt jetzt vielleicht blöd, aber er hat es nicht verdient, dass du dich wegen ihm schlecht fühlst. Dafür ist er nicht wichtig genug." Ich nickte und lächelte ihn dankend an. Seine Augen blitzten mich an und zum ersten Mal sah ich sie richtig.
Sie waren grau-blau und weiße Schlieren zogen sich durch sie hindurch; wie das Meer an sehr stürmischen Tagen, wenn der Wind über die Wellen zieht und die Wolken versuchen jeden einzigen Sonnenstrahlen zu verstecken, aber manchmal kann sich doch einer hindurch schleichen und dann glitzert das Wasser an der Stelle. An diesen Tagen, kann man bis auf den Grund des Meeres sehen, da die Sonne es nicht verspiegelt und auch ich konnte grade bis auf den Grund seiner Gedanken sehen. Er wollte mir eine Hand an die Wange legen aber ich ergriff sie, bevor es mich aus dem Konzept seiner Augen bringen konnte und  dann drückte ich ihn nach hinten auf das Bett um mich auf seinen Brustkorb zu legen und ihm weiter in die Augen zu schauen, die mich mittlerweile leicht verwirrt anblickten. Er wollte grade etwas sagen aber da lagen meine Lippen bereits auf seinen und verschlossen sie.
Erst erwiderte er den Kuss nicht und ich hatte schon Angst etwas falsch gemacht zu haben, doch dann fuhren seine Hände über meinen Rücken und drückten mich noch näher an ihn. Ein Gefühl in mir wuchs heran, was zwar aus Erregung bestand aber noch etwas Kräftigeres in sich hatte; Macht. Ich spürte an seinen Bewegungen, dass er mich gleich zur Seite drücken würde, um sich auf mich zu legen, aber das ließ ich nicht zu und ergriff seine Handgelenke um sie über seinen Kopf auf die weiche Matratze zu drücken. Wir küssten uns leidenschaftlich und ich ließ ihn los, um mir das graue Top auszuziehen und schon griff er hinter meinen Rücken und öffnete die Ösen meines roten Spitzenbh's, streifte die Träger ab und zog mir das Teil aus. Ich spürte seine Erregung durch die dunkelblaue Boxershorts.
Auch ich wollte ihn jetzt unbedingt und so ließ ich ihn gewähren, als er sie nach unten und meinen Slip zur Seite zog.
Wir lagen am frühen Nachmittag noch immer im Bett. Nach dem Sex hatten wir nicht mehr viel geredet, was daran lag, dass ich eine ziemlich mulmige Stimmung verbreitete.
Ich stand auf und zog meine Jeans und den Cardigan wieder an, dann sagte ich:
"Ich muss jetzt los.. Danke, dass ich bei dir schlafen durfte und für alles andere."
Er nickte nachdenklich und sagte dann: "Hast du meine Nummer? Wir können ja mal, zusammen mit Max und deiner Freundin, was machen."
Lächelnd nickte ich. "Ja, klar, klingt gut! Warte, ich geb dir meine." Er nahm sein Handy und tippte die Nummer ein, die ich ihm vorsagte. Ich lächelte ihm noch ein mal zu und verschwand dann aus der Wohnung. Als ich draußen vor der Tür stand, hoffte ich, den Weg zurück zu finden, denn ich erinnerte mich nur noch wage an die Straßen, die wir entlangspaziert waren und in diesem Viertel war ich noch nie gewesen.
In Berlin gab es ebend immer etwas Neues zu entdecken. Ich ging die Straße hinunter und wartete ab, wo ich landete. Es war ein wenig Industriegebiet und Wohnviertel in einem, wie so oft in dieser Stadt. Das ein oder andere Restaurant zwischendurch und auch mal eine mehr oder weniger bekannte Diskothek. Zwei Straßen weiter fand ich dann den Starbucks wieder, in dem ich mich mit Joshua getroffen habe und wusste wohin ich musste.
Als ich in unsere Straße bog und das rötliche Haus mit den drei Stockwerken sah, überkam mich eine Art Furcht;
Ich wusste nicht was mich erwarten würde, wenn ich durch die Tür treten würde.
Nachdem ich den Schlüssel im Schloss herumgedreht hatte, hörte ich einen knarrenden Stuhl in der Küche und Schritte die sich näherten. Langsam öffnete ich die Tür und sah Jade, die einen alten Bademantel anhatte und graue Schlappen trug.
"Na toll, das wurde ja auch mal Zeit.. Wo warst du?", begrüßte sie mich. Ich seufzte und fing an ihr das ganze Erlebnis zu erzählen, bis auf die Kleinigkeit, dass Basti und ich Sex gehabt hatten. Währenddessen kochte ich mir einen Tee und wir setzten uns auf die Couch im Wohnzimmer, das erstaunlicher Weise wieder völlig normal aussah. Ich erfuhr, dass Max und seine Freunde wieder gegangen waren und vorher alles aufgeräumt hatten.
Joshua und Tom waren mit den anderen irgendwann am frühen Morgen verschwunden und Jade hatte bis 13 Uhr durchgepennt. Irgendwann stellte ich die Frage die mir schon auf der Zunge brannte, seit ich durch die Tür gekommen war: "Hast du mit Tom geschlafen?"
Sie verdrehte die Augen und konterte: "Hast du mit Basti geschlafen?" Ich schluckte und antwortete: "Ja, aber ich bin nicht mit jemand anderes zusammen.."
"Ich weiß.. Ja ich hab mit ihm geschlafen. Und ich fühl mich scheiße. Zufrieden?"
Ich legte einen Arm um ihre Schultern und sagte: "Nein, natürlich nicht.. Ich will auf keinen Fall, dass du dich schlecht fühlst. Aber du hast was Schlechtes getan und deshalb ist das jetzt ganz natürlich. Herzlichen Glückwunsch du bist in der Hinsicht kein Psychopath!" Ich versuchte witzig zu klingen. Jade lachte halbherzig und sagte: "Na toll.. Danke für die Diagnose." Und dann etwas bestimmter: " Ich will nicht in Arschlec verliebt sein.."
"Warum nicht? Ich dachte du bist glücklich wenn du mit ihm zusammen bist." Ich trank noch den letzten Schluck von meinem mittlerweile kalten Tee.
"Ja.. irgendwie bin ich ja auch glücklich. Aber er ist so rüpelhaft und Tom ist einfach witzig.. und eigentlich ein echter Gentleman. Keine Ahnung was ich machen soll."
Ein betretenes Schweigen breitete sich aus.
Ich brach das Schweigen indem ich fragte: "Wirst du es Alec sagen?"
Sie zuckte mit den Schultern. "Muss ich wohl. Sonst ist das irgendwie zwischen uns und besser, wenn ich es ihm jetzt sage, als wenn er es irgendwann von irgendwem erfährt."
Sie ging in den Flur und holte ihre Jacke. Überrascht meinte ich: "Wie, jetzt?!"
Ein selbstironisches Grinsen trat in ihr Gesicht. "Ja klar. Jetzt hat er noch ein schlechtes Gewissen wegen dem Echo Scheiß!"
"Das war die 1 Live Krone.. aber Echo und Scheiß passt auch zusammen."
Review schreiben