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Das was er wollte ♥

von -Annaa-
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P16 / MaleSlash
SHINee
10.11.2012
10.11.2012
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1.117
 
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Ich beobachtete Taemin, wie sein Brustkorb sich regelmäßig hob und senkte wie das Bild des Fernsehers auf ihn schien und immer wieder die Farben wechselte. Er sah friedlich aus mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Ich ging wieder aus dem Wohnzimmer raus, hing meine Sachen weg und ging dann wieder. Ich schaltete den Fernseher aus, legte die Fernbedienung auf den Tisch und wandte mich dann Taemin zu. Er schlief noch und hatte nichts mitbekommen. Langsam versuchte ich ihn hochzuheben und trug ihn dann vorsichtig nach oben um ihn dann in sein Bett zu legen. Sein Kopf lag an meiner Brust und er hatte ein leichtes Grinsen auf den Lippen. Ich legte ihn in sein Bett und deckte ihn zu, doch als ich grade gehen wollte hatte ich auf einmal eine Hand an meinem Handgelenk. „ Geh nicht.“ sagte Taemin leise. Ich drehte mich zu ihm und schaute ihm direkt in die Augen. „Ich möchte aber auch schlafen.“ gab ich zurück „Dann komm her, ich hab genug Platz für uns beide.“ sagte er und klopfte auf die Stelle neben sich. Ich schaute ihn an und musste dann doch leicht schmunzeln, wenn ich daran dachte wie süß er doch sein konnte. „Na gut. Ich will mir nur eben noch was anderes anziehen okay?“  fragte ich. „Okay, aber beeil dich.“ flüsterte er und lehnte sich an die Wand. Ich zog mich um und ging dann wieder zurück in Taemins Zimmer.

Er saß immer noch an der Wand und hatte seinen Blick an die Decke gerichtet, schaute dann aber auf als er mich sah. Ich setze mich neben ihn und blickte durch den Raum. Ich merkte wie sein Blick auf mir ruhte und ich schaute ihn dann an. „Hab ich irgendwas im Gesicht oder so?“ fragte ich mit einem leichten Grinsen. „Nee.. wieso?“ meinte er leicht verwirrt. „Weil du mich so anschaust als hätte ich was im Gesicht kleben oder so.“ meinte ich kichernd. Er musste lachen. „ Nein, hast du nicht. Ich habe nur überlegt woran du grade gedacht hast.“ gab er dann ehrlich zu. Ich hab an vieles Gedacht aber Hauptsächlich an ihn. An sein Gesicht, sein Lachen und an viele andere Dinge die mir an ihm gefielen... aber das konnte ich ihm ja jetzt so nicht sagen. „ Ich hab nur über heute Nachgedacht.“ log ich. „Achso.“ sagte er mit einem leicht enttäuschten unterton. Ich hatte meinen Blick wieder an die Decke gerichtet und verfiel wieder meinen Gedanken. „Minho?“ fragte er mich dann nach einiger Zeit und riss mich aus meinen Gedanken. „Hmm?“ gab ich zurück mein Blick wieder an ihn Gerichtet. „Kann ich dich was fragen?“ sagte er leise. „Klar, du kannst mich alles fragen.“ sagte ich und zog leicht die Augenbrauen hoch, gespannt auf die Frage. „Was bin ich für dich?“ fragte er und seine Wangen wurden von einem zarten rot Ton gefärbt. „Wie meinst du das?“ fragte leicht verwirrt. „Naja… bin ich für dich eher ein Bruder oder…“ er brach ab und schaute mit gesenktem Blick auf seine Hände.

Mein Herz fing an schneller zu schlagen. Was sollte ich jetzt sagen? Sollte ich die Wahrheit sagen und alles auf eine Karte setzen oder ihn anlügen? „Ähmm…“ fing ich an, aber dann versagte meine Stimme. „Ich…“ setze ich erneut an. „Du..“
stotterte ich und ich merkte wie ich rot wurde. „Du bist…mein bester Freund.“ sagte ich dann und war enttäuscht von mir selbst. Feigling dachte ich. Er nickte nur und schaute mich dann an. „Wieso fragst du mich das denn?“ fragte ich neugierig. „Ich… ich weiß nicht…“ gab er nur zurück und senkte wieder seinen Blick. Ich nahm seine Hand und musterte ihn aufmerksam als ich das tat. Er hob seinen Blick und schaute mich wieder an. Wieder färbten sich seine Wangen. „Was bin ich denn für dich?“ fragte ich neugierig. Er runzelte die Stirn und fing an zu überlegen was er jetzt sagen sollte. „Also… nun…“ er räusperte sich leise. „ Ich glaube… für mich… bist du kein bester Freund.“ Ich schaute ihn verwirrt an und zog meine Hand zurück. Was hatte er da grade gesagt?  Ich schaute auf meine Hände. „Du bist für mich mehr als nur ein bester Freund.“ setzte er dann an, bevor er wieder meine Hand nahm.

Ich schaute ihn leicht verwirrt an. Er war wieder rot geworden und hatte seinen Blick auf seine und meine Hand gerichtet. „Minho… ich… glaube ich habe mich in dich Verliebt.“ sagte er leise immer noch den Blick auf unsere Hände gerichtet. In meinem Kopf drehte sich alles und ich konnte keinen klaren Gedanken fassen. Mein Herz raste wie wild und ich merkte wie mir das Blut ins Gesicht schoss. Mir wurde ganz Warm und ich wusste nicht was ich sagen sollte. „ Minho? … könntest du vielleicht etwas sagen?“ fragte Taemin leise. „Ich…ähh…“ stotterte ich. Ich atmete tief ein bevor ich noch mal ansetzte. „Taemin ich…“ wieder versagte meine Stimme. Er schaute mich an und seine Augen wurden glasig. „Es…tut mir leid…“ sagte er senkte den Blick und eine Träne rollte ihm über die Wange. „Hee, dafür musst du dich doch nicht entschuldigen.“ sagte ich und wischte ihm die Träne aus dem Gesicht. Er blickte auf und ich lächelte ihm aufmunternd zu. Dann nahm ich sein Gesicht in meine Hände und zog es an meins heran. Ich küsste ihn sanft auf seine Lippen.

Mein ganzer Körper kribbelte und ich bekam am überall Gänsehaut. Zuerst schien er noch nicht ganz realisiert zu haben was hier grade geschah doch dann erwiderte er den Kuss und legte eine Hand in meinen Nacken. Seine Lippen waren weich und spielten mit meinen. Ich löste mich langsam von ihm und schaute ihm in die Augen. Er lächelte sah mich aber dennoch fragend an. „Ich dachte du…“ ich unterbrach ihn. „Taemin ich liebe dich.“ Sagte ich und merkte doch wie ich leicht rot wurde als ich das gesagt hatte. Ich wusste dass es zu meiner vorigen Aussage sehr ironisch wirken musste, aber ich konnte einfach nicht anders ich musste es ihm einfach sagen. Ein riesen Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit und wieder kamen sich unsere Gesichter näher. Kurz vor mir hielt er noch mal inne um mich dann leidenschaftlich zu küssen und sich auf mich zu legen. Ich legte meine Arme um ihn und vergrub meine Hand in seinem weichen Haar. Er küsste mich immer intensiver löste sich dann aber mangels Luft und setze sich auf. „Ich liebe dich Minho.“ Flüsterte er. Mein ganzer Körper verlangte nach ihm und wollte mehr. „Ich liebe dich auch.“ Sagte ich und zog ihn wieder zu mir herunter um ihn einen weiteren Kuss auf die Lippen zu schenken. Ich musste lächeln. Endlich hatte er seinen Taemin und beide konnten glücklich miteinander werden.
 
 
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