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Our Secret

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Gen
10.11.2012
11.11.2013
6
36.368
11
Alle Kapitel
41 Reviews
Dieses Kapitel
12 Reviews
 
 
10.11.2012 7.744
 
„Heiße“ Quellen
(4. Kapitel, 29 + 31.10.2013)



Das gleichmäßige, hölzerne Klappern des Wasserspieles hallt leise an den Felswänden empor. Stetig in ihrer Gemütlichkeit plätschert das Wasser von einigen kleinen Wasserfällen und aus Wasserläufen in das große und verwinkelte Becken des Onsen.
Es ist Nacht und nur die paar wenigen Lampen rings um das Becken, der Mond und die Sterne, sorgen für Licht. Vereinzelte Leucht-Lacrima zwischen den runden und glatten Steinen die das Becken säumen, lassen eine nahezu romantische Atmosphäre aufkommen.
Bis vor wenigen Minuten waren noch drei weitere Frauen in diesem Teil des Onsen. Nun ist die Fairy Tail Magierin ganz allein und sie genießt diese Ruhe, das leise nächtliche Vogelgezwitscher und das Plätschern des Wassers.
Levy lässt sich mit wenigen Schwimmbewegungen durch das hüfthohe Wasser in die Mitte des Beckens gleiten, ehe sie sich hinter die Felsformation bringt und dort niederlässt. Wohlig ausseufzend, lehnt sie sich mit dem Rücken gegen die glatten Felsen hinter sich, ehe sie kurz die Augen schließt.
Ruhe… einfach nur Ruhe und warmes Wasser umfängt sie. Begleitet von den leisen Vogelstimmen und dem Klappern des Wasserspieles. Sie ist erschöpft… und doch hat es heute lange gedauert bis sie sich hier entspannen konnte. Die Anwesenheit der ihr unbekannten Frauen tat ihr Übriges dazu, weshalb sie nicht abschalten konnte. Sie ist nach wie vor schüchtern, wenn sie sich nackt in einem fremden Onsen befindet und dazu noch mit fremden Menschen um sich, die ebenso nackt sind. In Fairy Hills war das nie ein Problem für sie. Dort fühlt sie sich ja auch zuhause. Hier in der Öffentlichkeit ist das etwas ganz anderes.
Nach ihrem Auftrag in Khanka ist ihr Team gleich hierher nach Shinoa gekommen. Die Mission war schneller erledigt als erwartet und so haben sie sich dazu entschlossen, einfach ein paar Tage hier zu verbringen und Spaß zu haben. Ganz wie in alten Zeiten. Wie vor sieben Jahren.
Levy war selbst überrascht, dass ihre Team-Arbeit besser funktioniert hat wie sie zuerst gedacht hat. Sie hatte sich vor ihrer Abreise zu dieser Mission wirklich Sorgen darüber gemacht. Aber scheinbar brauchen sie einfach nur ein wenig Übung, um wieder in ihre alte Form zurück zu gelangen. Das Ganze stimmt sie jedenfalls sehr zufrieden und sie ist beruhigt. Sie beschließt, die nächsten drei Tage die sie hier verbringen würden, einfach zu genießen und es sich gut gehen zu lassen.
Sie haben sich in einem der Hotels untergebracht, in denen die Mitglieder von Fairy Tail sonst immer longieren und zu den Stammkunden gehören. Daran haben auch die sieben Jahre, in denen sie verschollen waren, nichts geändert. Levy, Jet und Droy haben sich vorgenommen jeden Abend einen anderen Onsen zu besuchen. Diese Ortschaft ist berühmt für ihre heißen Quellen und jedes Hotel oder jedes Restaurant hat seine eigenen Becken und Bereiche, die alle in anderen Stilen oder Themen gestaltet sind.
Dieses, in dem Levy sich gerade befindet, ähnelt einer tropischen Bucht mit vielen Palmen, exotischen Blüten und kleinen Wasserfällen die in das türkisfarbene Wasser des Beckens fließen. Viele kleine Einbuchtungen und separate Bereiche sorgen für Distanz unter den Onsen Besuchern und somit gleichzeitig für mehr Ruhe.
Auf der einen Seite, erstreckt sich eine Felswand hoch in den Himmel und viele kleine Wasserläufe winden sich von der Wand nach unten. Genau dort befindet sich auch das Wasserspiel, das sich jemand ausgedacht haben muss, der solche Tüfteleien besonders liebt. Es ist aufwendig gestaltet und von hohem Wissen über die Technik geprägt, zugleich aber schön anzusehen und sehr passend für diese kleine Dschungelwelt die sich auf den anderen zwei Seiten des Beckens ausbreitet. Die andere Seite ziert eine schlichte aber hohe Bretterwand, welche die Bereiche für Männer und Frauen trennt.
Im Vergleich zu allen anderen, liegt dieser Onsen etwas abgelegen und es ist daher noch ruhiger als mitten in der Ortschaft. Levy vermutet, dass man gerade deswegen hier eine so schöne Kulisse um den Onsen erschaffen konnte. Für diese ruhige Lage und diesen exotischen Flair nimmt man gerne einen kleinen Fußmarsch hierher in Kauf. Wenn es nach ihr ginge, würde sie die nächsten zwei Abende auch wieder hierher kommen.
Levy beschließt gerade, sich die einzelnen Einbuchtungen anzusehen als eine Männerstimme zu ihr herüber dringt. „Levy! Bist du fertig, wir wollen gehen“, kommt es von Jet, direkt über die Mauer gerufen. Levy zuckt leicht zusammen. In all ihrer Bewunderung über den Onsen und seine Gestaltung hat sie fast ausgeblendet dass Jet und Droy gleich nebenan sind.
„Ah… nein… ich bleib noch ein bisschen…“, antwortet sie etwas überrumpelt. „Ihr könnt ja schon vorgehen… wir treffen uns dann am Markt… oder im Hotel!“, beschließt sie und wenn sie es nicht besser wüsste, schaut Jet gerade etwas enttäuscht drein. Die etwas längere Pause in der Jet nicht darauf antwortet, bestätigt ihre Annahme.
„Ist gut, wir sehen uns dann auf dem Markt“, kommt dann doch von dem Rotblonden, ehe er und Droy sich von ihr verabschieden und ihr Becken verlassen. „In Ordnung!“, antwortet sie und doch bleibt ein seltsames Gefühl in ihr zurück. Zu wissen, irgendwo erwartet zu werden, lässt ihre Entspannung wieder von ihr abgleiten.
Das Bild der überfüllten Straßen der Ortschaft, schiebt sich vor ihr geistiges Auge. Shinoa geizt nicht mit seinen Angeboten. Durch die heißen Quellen ist der Ort ganzjährig von Touristen überrannt und so stehen, bis spät in die Nacht, Stände auf den Straßen und die unterschiedlichsten Veranstaltungen werden aufgefahren um Geld in die Kassen der Bürger fließen zu lassen.
„Den Markt“, so wie sie und ihre beiden Team-Kollegen diese nächtlichen Veranstaltungen nennen, wollen sie auch besuchen und so viel wie möglich davon sehen ehe es zurück nach Magnolia geht. Auf das Feuerwerk zu Mitternacht, das jede Nacht stattfindet, freut sich Levy schon besonders. „Ob ich es von hier aus sehen kann?“, denkt sie sich und spielt ernsthaft mit dem Gedanken einfach hier zu bleiben und darauf zu warten. Wenn ihr Kreislauf das bei der Temperatur des Wassers jedenfalls mitmacht.
„Interessant… und im Nachhinein geht’s in den Onsen…“, hallt plötzlich in ihren Gedanken wieder und lässt sie schmunzeln. Vor ihrer Abreise zu dieser Mission, war sie mit Gajeel zusammen und genau das war sein Kommentar als er sich ihre Unterlagen zur Mission angesehen hat. Er hatte sie durchschaut und doch hatte sie damals versucht es abzustreiten, obwohl sie ihre Badesachen für dieses Vorhaben schon in der Tasche verstaut hatte.
„Ob… ob er sich das Feuerwerk auch ansehen würde?“, fragt sie sich ernsthaft und schaut in den Himmel. Ein leises Seufzen entweicht ihren Lippen als sie sich die Frage darauf selbst beantwortet. Vermutlich nicht, denn Gajeel ist nicht so der romantische Typ, das hatte er ihr immerhin selbst schon mal gesagt.
„Miss…?“, ruft eine Stimme, die wieder einem Mann gehört, zu ihr nach drüben. Levy horcht auf und antwortet mit einem schlichten und neutralen: „Ja bitte?“, ehe sie ein wenig hinter den Felsen hervor lugt. „Wir schließen in 10 Minuten…“, erinnert er sie an die Öffnungszeiten und verschwindet aus dem Türschatten in dem er sich zurückhielt um direkten Blickkontakt zu vermeiden. „Ja, danke…“, antwortet Levy darauf und lässt sich frustriert schnaubend wieder auf ihren Platz sinken.
Nun ist ihr Plan, hier auf das Feuerwerk zu warten, auch hinfällig. „Wenn er nur hier sein könnte…“, denkt sie sich und wird ein wenig rot um die Nase, als sie sich bei ihrem Wunsch ertappt. Im Grunde hat sie nichts gegen diese paar Urlaubstage hier in Shinoa und doch zieht es sie zurück nach Hause.
Levy würde lieber schon morgen zurück nach Magnolia reisen um ihn zu sehen. „Vermutlich nimmt er irgendeine Mission an, bevor wir zurück sind…“, denkt sie sich und befürchtet ihn wieder zu verpassen. Es würde jedenfalls nicht zum ersten Mal vorkommen. Diese Tatsache lässt sie ein wenig genervt aufächzen, ehe sie ein wenig tiefer ins Wasser sinkt. Zerknirscht bläst sie Luft aus, welche in Form von Luftbläschen die Wasseroberfläche schäumen und ihren Gemütszustand erkennbar machen.
„Ich sollte wohl gehen und mir den Markt ansehen…“, kommt sie nach wenigen Minuten zu dem Entschluss, Jet und Droy Gesellschaft zu leisten. In den nächsten drei Tagen kommt sie hier ohnehin nicht weg und wenn sie Gajeel in Magnolia dann verpasst, kann sie es nicht ändern. Ihr neuer Plan also: Es auf sich zukommen lassen und es so nehmen wie es ist. Bis dahin tut sie jedenfalls besser daran diesen Aufenthalt hier zu genießen und den Markt zu besuchen. Es ist auf jeden Fall besser als hier Trübsal zu blasen.
Gerade als Levy sich zum Gehen erheben will, ertönt das Quietschen der Tür, die in den Bereich führt. Schritte sind auf den Steinen und den Stufen zu vernehmen. Das Geräusch von Füßen die durch das seichte Wasser stapfen und anschließend ins Becken waten.
Mit trotzig vorgeschobener Unterlippe, lässt sich Levy wieder auf ihren Platz sinken. „Ich dachte die schließen in 10 Minuten?“, murrt sie in sich hinein und verschränkt die Arme vor der Brust. Vielleicht handelt es sich bei dem Gast auch um eine Sondererlaubnis? Oder einer Betriebsangestellten?
Auf alle Fälle tut die Blauhaarige es mit einem leisen Seufzen ab und ist im Begriff ihr Vorhaben zu gehen, wieder aufzunehmen. Doch dann setzt sich der neue Badegast auch noch genau auf der anderen Seite der Felsformation hin. Levy ist etwas irritiert. Hat sie sie nicht gesehen? Oder warum setzt sich die Frau ausgerechnet in ihre Nähe? Das Becken ist wohl groß genug, dass man sich hier ausweichen könnte. Oder handelt es sich um den Stammplatz der Frau?
„Unmöglich sowas…“, knirscht Levy deutlich genervt. Wie kann es nur passieren dass in wenigen Minuten ihre Entspannung, die sie hier so mühsam errungen hat, auf dem Nullpunkt angekommen ist? Jetzt an dieser fremden nackten Person vorbei zu müssen, behagt ihr gar nicht, aber sie muss.
Mit einem halblauten Ächzen zwingt sie sich zur Bewegung und erhebt sich. Langsam geht sie um die Steinformation herum und watet mit zitternden Beinen Richtung Ausgang, wo sie ihr Handtuch abgelegt hat. Levy hat nicht vor sich von diesem Neuankömmling zu verabschieden, immerhin hat dieser sie auch nicht gegrüßt.
„Du willst jetzt nicht im Ernst gehen wo ich grade erst gekommen bin oder?“, wird Levy gefragt, als sie auf Höhe des Neuankömmlings ist und im ersten Moment glaubt sie, sich verhört zu haben. Sie wendet ihren Kopf in die Richtung und ist wie versteinert. „G…G…GAJEEL?!!“, quietscht sie auf und ihr nächster Blick geht an ihr nach unten. „Kiaaah!!“, kreischt sie, bedeckt ihre Blöße und ist mit einem Satz wieder hinter den Steinen verschwunden. Gajeel hat sich so eine Reaktion schon gedacht und so wandern nur seine Augenbrauen belustigt nach oben, während er in sich hinein grinst.
„W…w…ww….was machst du hier?! D…das ist das Frauenbad!“, kommt es von ihr überfordert und mit knallrotem Kopf. Ihre Arme hat sie dabei nach wie vor fest um sich geschlungen um ihren Busen zu bedecken. Sie hat sich dicht an die Felsen gekauert um seinem Blick zu entkommen. Gajeel kann sich ihre Gestalt auch so wunderbar vorstellen, mit ihrem hochroten Kopf.
„Erstens, ich bin hier nur auf Durchreise… und zweitens, das ist für den Rest der Nacht ein gemischtes Bad“, erklärt er ihr trocken und lauscht Levys Atemzügen die plötzlich stocken. „W…was? Ein gemischtes Bad?“, hakt sie nach. „Hat er das mit den 10 Minuten gemeint?“, kombiniert sie plötzlich die Bitte des Aufsehers in Gedanken, dabei hätte sie im Moment andere Sorgen als das.
„Jap… mit geschlossener Gesellschaft…“, erklärt Gajeel weiter und wieder ist da dieses Stocken in Levys Atmung. „Wie? Geschlossene Gesellschaft?“, es dauert eine ganze Weile bis Levy nachfragt und Panik in ihr aufsteigt. „Oh Gott… deswegen hat er mich aufgefordert zu gehen…“, wieder denkt sie nur an den Aufseher. „Na wir beide eben…“, erklärt Gajeel nun und auch wenn er sie nicht sehen kann, weiß er welchen überforderten und schockierten Ausdruck sie gerade in ihrem schönen Gesicht hat.  
„W… wir beide?“, es ist ein Flüstern und das leise Plätschern des Wassers verrät Gajeel, dass Levy sich etwas aus ihrem Versteck gewagt hat. „Was hast du gemacht?“, fragt sie vorsichtig nach und lugt über die Felsen nach vorne. „Ich hab ihn bestochen…“, antwortet der Dragon Slayer darauf und wendet ihr seinen Blick zu. Ein freches Grinsen ziert seine Lippen und sein Blick ist funkelnd. Levy setzt für ein paar Sekunden das Herz aus, in denen sie ihn nur anstarrt. Die Hitze schießt ihr in die Wangen und sie duckt sich wieder ein wenig weg um seinem Blick zu entkommen.
„Wie… bestochen…? Du hast ihn bezahlt?!“, hakt sie nun weiter nach als sie näher darüber nachdenkt. „Jap…“, antwortet er knapp und nimmt mit der Handfläche etwas Wasser auf, nur um es anschließend wieder langsam zurück ins Becken tropfen zu lassen.
„Warum?“, kommt es von ihr wie aus einer Pistole geschossen. „Das geht doch nicht… w… wie hast du mich hier überhaupt gefunden? Bist du uns gefolgt?!“, sprudelt es plötzlich aus ihr heraus, während sie sich etwas mehr aufrichtet um ihn über die Felsen hinweg sehen zu können. Levy würde nicht ausschließen dass er ihnen auf ihrer Mission hinterher gekommen ist.
„Er hat das Geld gerne genommen…“, verrät er und seine Stimme ist dabei etwas gedrückt. Dass dabei der ganze Gehalt der letzten Mission, samt Lilys Anteil, seinen Geldbeutel verlassen hat, verrät er ihr lieber nicht. Sie würde ihn am Ende noch für verrückt halten. „Meine Mission hat mich zufällig hier vorbei geführt… und Lily hat sich einen Muskel gezerrt… heiße Quellen sollen da wahre Wunder wirken…“, beginnt Gajeel zu erzählen und Levy beruhigt sich allmählich.
„Verstehe… ein echter ~Zufall~ also?“, kombiniert Levy und ihre Tonlage verrät Gajeel dass sie ihn bereits zum Teil durchschaut hat. „So ist es… da dachte ich, wenn ich schon mal hier bin kann ich mich auch gleich mit dir amüsieren…“, wird er deutlicher und seine Stimme bekommt einen gefährlichen Unterton. Bei dieser Art von „Gefahr“ läuft ein heftiger Schauder über Levys Rücken und wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie meinen dass sie friert.
„W… wie… hast du mich überhaupt gefunden?“, fragt sie nun und ihre Stimme klingt ernst, ein wenig nachdenklich. Mittlerweile hat sie sich auf den Stein gelümmelt und schaut mit roten Wangen zu ihm hinüber. Gajeel schmunzelt bei ihrem Anblick. So wie sie sich mit den Unterarmen, die nach wie vor ihren Busen verdecken, auf den Felsen stützt und das Haar ihr strähnchenweise über die Schultern fällt, erinnert sie an eine Meerjungfrau die soeben aus den Wellen empor gestiegen ist.
Mit einem Grinsen im Gesicht erhebt sich Gajeel seinerseits und wendet sich ihr vollständig zu. Er stützt sich mit einem Arm an den Felsen und umfasst mit Daumen und Zeigefinger Levys Kinn. Ein erschrockenes Keuchen liegt auf ihren geöffneten Lippen, während sie ihn mit geweiteten Augen ansieht.
„Habe ich dir das noch nicht gesagt…“, beginnt Gajeel leise und kommt ihrem Gesicht näher. „Ich finde dich überall… ob du willst oder nicht…“, seine Stimme ist rau und voller Sehnsucht. Levy wird von heftigen Schaudern überfallen, während sie zu keiner Antwort im Stande ist. Sie schüttelt nur lediglich und ganz leicht ihren Kopf. Das hatte er ihr noch nie gesagt und der Gedanke daran, ist beängstigend und faszinierend zugleich.
Ohne sich zu sträuben, gibt sie dem leichtem Druck seiner Finger nach, woraufhin sie ihren Kopf etwas anhebt. Seine Lippen sind kühl und schmecken wie immer nach Metall. Ihre Hände ballen sich zu Fäusten als sie diese Sehnsucht in seinem Kuss bemerkt und diesen Hunger den er ihr signalisiert. Levy selbst, schwebt auf Wolke sieben. Bis vor wenigen Minuten hatte sie sich noch gefragt ob er dieses Feuerwerk ansehen würde? Sie hat sich gewünscht dass er hier bei ihr wäre… Nun ist er hier, bei ihr... Aus ihrer Sicht, könnte es mit diesem exotischen Flair gar nicht romantischer sein.
Levy seufzt ergeben und die Sehnsucht ist wie in ihren Blick graviert, als sie den Kuss beenden. „Also… lass es uns tun! Ich warte schon drauf seit ich dich hier gewittert hab!“, kommt es von Gajeel plump und jegliche Romantik ist wie weggewischt.
„Argh… du bist unmöglich!!“, keift Levy knurrend und geht eiligst auf Abstand. Mehr als ein „Gihi“ hat Gajeel dafür nicht als Antwort und Levy verschränkt eingeschnappt die Arme vor der Brust. Er würde sich wohl nie ändern. „Vergiss es…“, kommt es daher von ihr gezwungen kühl.
„Hä?“, entfällt es Gajeel doch etwas überrascht. Irgendwie hatte er angenommen dass sie sich freuen würde ihn zu sehen? „Du hast schon verstanden… vergiss es!“, wiederholt Levy mit Nachdruck. Er kann doch nicht ernsthaft glauben dass sie es „hier“ mit ihm tun würde. HIER in aller Öffentlichkeit?! Wo jeder sie sehen könnte? Und der Aufseher… der das Geld angeblich „gern“ dafür genommen hat… wer sagt ihr dass er nicht spannt?
„Ich hab dafür bezahlt…“, kontert der Schwarzhaarige knurrig und Levys Augen weiten sich. „Und das obendrein…“, denkt sie sich im Geheimen. Deswegen kommt sie sich nun auch noch „billig“ vor… wie eine Prostituierte für die man bezahlen muss. Sie weiß dass sie damit nun übertreibt, aber das Gefühl ist nun trotzdem vorhanden.
„Ich… bin nicht käuflich“, antwortet sie daher mit zitternder Stimme. Unruhe kommt in ihr auf und nur vorsichtig wagt sie wieder in seine Richtung zu blicken. Das fahle Licht der Lacrima-Leuchten zaubert einen seltsamen, unheimlichen Schein auf seine nackte Haut, lässt seine blutroten Augen geheimnisvoll schimmern. Die Nachtluft ist mit einem Mal kühl auf ihree vom Wasser unbedeckte Haut. Dicker Dunstnebel beginnt über das warme Wasser der Quelle zu wabern und die Sicht auf ihn zu verschleiern.
„Du kannst auch freiwillig zu mir kommen…“, ist Gajeels ruhige Antwort. Seine tiefe Stimme berührt etwas in ihr. Lässt ihr Herz schneller schlagen und sie meint das Blut in ihren Ohren rauschen zu hören. Ein leises Keuchen entrinnt ihren Lippen, sie fühlt sich nicht fähig sich zu bewegen. Ihr Atem geht stockend, etwas in ihr wurde geweckt. Ein flatterndes Gefühl macht sich breit, es erinnert sie fast an diese Aufregung vor einem Kampf, ehe sie ihre Magie einsetzt.
„Freiwillig?“, entkommt es ihr zitternd und dieser provokante Unterton in ihrer Stimme überrascht sie selbst. „Versuch doch mich zu erwischen…“, Levy kann selbst kaum glauben diese Worte gerade ausgesprochen zu haben. Diese Aufforderung zu denken ja, aber sie wirklich laut auszusprechen treibt ihr die Schamesröte ins Gesicht.
„Wie du willst…“, es ist ein einziges, drohendes Grinsen das Gajeels Gesicht ziert. „Macht sie das mit Absicht?“, schießt es ihm durch den Sinn. Mittlerweile müsste sie wissen dass er von ihrer anfänglichen Ablehnung erst recht angestachelt wird. Wenn sie nun auch noch darauf besteht Fangen zu spielen kann er für nichts mehr garantieren.
So schauen sie sich eine Weile tief in die Augen, es ist als würden sie lauern. Wer wird den ersten Schritt machen? Wird Levy es sein, die versucht zu fliehen? Oder startet Gajeel einen Frontalangriff und Levy ist daraufhin so überrascht dass sie sich nicht rühren kann?
Plötzlich geht mit einem leisen klacken das Licht aus, es gleicht einem Startschuss. Alle Lacrima-Leuchten sind dunkel, nur die kleinen beleuchteten Steine und Moose am Rand des Beckens sorgen für Licht. Beide lösen sich nahezu zeitgleich von der Stelle und ihr kleines Spiel beginnt.

Levy hatte sich schon während sie diese Unheil versprechenden Worte sprach, ein erstes Versteck ausgespäht. Da sie sich das Wasserbecken zum Glück doch schon ein wenig ansehen konnte, weiß sie wo ein paar gute Stellen wären, sich vor seinem Blick zu verstecken oder sich in Sicherheit zu bringen.
So schafft sie es manchmal grade noch rechtzeitig in einer Bucht zu verschwinden und zur anderen Seite heraus zu flüchten, ehe er sie erreicht. Ein kleiner Wasserfall schneidet ihm hier und da den Weg ab, wovon er sich allerdings nicht lange aufhalten lässt. Einmal sogar, schlägt Gajeel sich den Kopf am Wasserpiel, was Levy schadenfroh auflachend quittiert. Seine Versprechen sie dafür zu bestrafen, lassen die Script-Magierin auf wohlige Art und Weise erschaudern. Levy weiß, er lässt sie mit Absicht immer wieder entkommen... er scheint Spaß an dieser Art Jagd zu haben. Levy ist es etwas unangenehm, weil sie komplett nackt ist, aber das ist er auch und auch das rechnet sie ihm hoch an. Er weiß wie sehr sie sich schämt. Vielleicht kommt er ja auch gerade deshalb immer zu spät bei ihr an? Jedenfalls schafft sie es immer wieder ihre Nacktheit zu verbergen und sich im rechten Moment in Sicherheit zu bringen.
Die Jagd dauert noch gar nicht so lange und doch ist Levy schon ziemlich außer Puste. Sich schnell im Wasser fort zu bewegen ist gar nicht so einfach. Da müsste man schon wie Juvia sein. So hat sie sich außer Atem, am Rand einer kleinen Einbuchtung hinter ein paar Farnen, die über den Rand ins Wasser hängen, versteckt und kommt zu Atem.
Das Komische ist diese Stille, die plötzlich herrscht. Normalerweise müsste sie es am Wasser hören wenn Gajeel sich von der Stelle bewegt. Aber sie hört nichts. Es ist… als wäre sie allein hier. „Ob… ich ihn rufen soll?“, denkt sie sich, verwirft den Gedanken aber sogleich wieder. Sie sollte erst zu Atem kommen, beschließt sie. „Er wird doch nicht ertrunken sein?“, fragt sie sich ernsthaft, verwirft aber auch diesen Gedanken sofort wieder. Gajeel und ertrinken? Niemals! Schon gar nicht bei so einem Spiel.
Nach einer ganzen Weile ist aber noch immer kein Ton zu hören und so langsam macht Levy sich Gedanken. Sie kann sich nicht vorstellen, dass er gegangen ist, aber vielleicht ist er genauso außer Atem wie sie? Auch das… kann sie sich nicht wirklich vorstellen. „Mh…“, entkommt es ihr, als sie den Farnwedel ein Stück beiseite schiebt, um über das Becken zu spähen und ihn vielleicht irgendwo zu sehen.
„Na? Genug ausgeruht?“, es ist Gajeels Stimme und sein Gesicht in das sie blickt als sie den Farn wegnimmt. Sie erschreckt sich dadurch dermaßen, dass sie aufschreiend von ihm wegfährt und davoneilen will. Diesmal lässt Gajeel sie allerdings nicht entkommen. Das hat er in ihrem Spiel schon zu oft getan und Gnade gezeigt.
„Jetzt hab ich dich“, grinst er ihr ins Ohr, als er seine Arme von hinten um sie schlingt und sie einfach festhält. „Ich hab dir doch gesagt ich finde dich… egal ob es dir passt…“, säuselt er ihr ins Ohr, während Levy sich noch in seinem Griff windet und versucht zu entkommen. „N…nein…“, jappst sie kurz auf und das obwohl sie weiß, dass es keinen Sinn hat sich zu wehren. Sie wird wohl das erste Mal an einem öffentlichen Ort mit ihm Sex haben und es erweckt gemischte Gefühle in ihr. Sie verkrampft sich augenblicklich.
„Oh Mann… und da denkt man heiße Quellen sind dazu da sich zu entspannen…“, kommentiert Gajeel trocken, als er auf ihre versteifte Haltung aufmerksam wird. „Aber das haben wir gleich…“, raunt er ihr noch ins Ohr und knabbert an ihrem Ohrläppchen. „Iiaah…“, quietscht Levy auf und spürt wie sich seine Umklammerung von ihr löst. Im nächsten Moment umfasst er von hinten ihren Busen und beginnt ihn sachte zu massieren. „Ah…“, kommt es von Levy und mit zusammengebissenen Zähnen verkneift sie sich ein erstes Stöhnen. Ihr Blick wandert nach unten auf ihren Busen, wo sie Gajeels Finger dabei beobachtet wie sie ihre Brustwarzen kneten und zwirbeln.
Ihr wird heiß und kalt dabei, sie wendet beschämt ihren Blick ab und überstreckt ihren Nacken, als sie seine Lippen an demselben spürt. Es sind Küsse. Hauchzarte, kurze Küsse die er über ihre Schulter verteilt und ihren Hals ansteuert. An ihrer Halsbeuge beginnt er zu saugen und Levy reagiert darauf indem sie ihren Körper durchstreckt. Ihr Gesäß kommt dadurch mit seiner Männlichkeit in Berührung und sie erschaudert erneut.
Vom letzten Mal noch weiß sie um dessen Größe in ihrer Hand. Vorfreude und das Wissen was noch kommen wird, lassen sie erzittern und nahezu zwangsläufig drückt sie ihr Gesäß noch etwas mehr gegen seine Hüften. Durch ihre Bewegung, verlagert Gajeel sein Gewicht nach hinten und lässt sich auf einer Art Sitzplatz nieder, ehe er sich mit dem Rücken gegen die Steine hinter sich lehnt. Levy kommt dadurch zwischen seinen Beinen zu sitzen und sein Penis drückt sich fest gegen ihr Kreuz, was sie wieder aufquietschen lässt.
Fest saugt er diese zarte Haut zwischen seine Lippen und Zähne. Levy schmeckt einfach zu gut als dass er von ihr ablassen könnte. Nicht dass er das wollte oder je vorhätte. Seine Finger bearbeiten ihre versteiften Knospen immer mehr und ihr Oberkörper bebt vor Aufregung. Er spürt ihre Atmung, wie sie außer Kontrolle gerät und wie ihr Körper nach mehr verlangt. Das Spiel mit ihren Brustwarzen scheint sie sehr zu stimulieren, denn sie beginnt sich immer noch mehr zu winden.
Kurzerhand lässt er von einer Brust ab, während die Andere schön dort weiter macht. Seine rechte Hand gleitet vorne an ihrem Körper abwärts und Levy drückt ihren Oberkörper durch. „G… Gajeel… nein… n… nicht da…“, Levy hat wirklich geglaubt, dass sie die folgenden Geschehnisse noch abwenden kann, hier in aller Öffentlichkeit.
Mit einer flinken Bewegung hat Gajeel sein linkes Bein unter Levys Bein gebracht und es leicht angehoben. So hat seine Hand nun freien Zugang zu ihren empfindlichen Stellen. Überrascht zuckt Levy zusammen und eher aus einem Reflex heraus, winkelt sie ihr anderes Bein ein wenig an und ihre Beine spreizen sich ein wenig.
Ein unterdrücktes Stöhnen verlässt ihre zusammengebissenen Zähne, als Gajeel von ihrem Nabel abwärts zwischen ihre Beine streichelt. Seine Finger suchen zwischen ihren Schamlippen nach diesem Knopf der bei Levy sämtliche graue Zellen in ihrem Kopf deaktiviert. Ihr Zucken und Räkeln signalisieren ihm, dass er ihn gefunden hat. Synchron mit ihrer Brustwarze beginnt er den Kitzler zu massieren und zu drücken. Neben dem normalen Wasser in diesem Becken, spürt er nun auch etwas weit Glitschigeres an seinen Fingern, wenn er an Levys Scham etwas zurück in Richtung ihres Einganges streichelt.
„Das nennt man Entspannung, was?“, grinst er gegen Levys Halsbeuge, die nun deutlich seine Zeichen aufweist. Levy ist zu keinem Wort fähig, sie will nur, dass er weitermacht. Sie hätte nicht gedacht dass sie es schon selbst so sehr will. Immerhin haben sie sich doch erst vor nicht ganz zwei Nächten gesehen und miteinander geschlafen.
Für Levy wird es schon fast unerträglich, so steigt dieser Druck in ihr an. Sie hat das Gefühl, als würden tausende von Ameisen über ihren Körper laufen, ausgehend von ihrer Brustwarze die Gajeel noch immer massiert, bis zu ihrer Körpermitte die zu pulsieren beginnt. Mit einem halblauten Stöhnen löst sich ihre Hand von seinem Unterarm, weil sie sich bis jetzt dort festgehalten hat. Ohne Umschweife legt sie diese auf seine Hand, die zwischen ihren Beinen liegt und beginnt seine Bewegungen fester gegen ihre Scham zu drücken.
Gajeel bleibt dabei die Luft weg und ein heftiges Ziehen macht sich in seiner Leistengegend bemerkbar. Ist es je vorgekommen dass Levy ihn bei seinen Berührungen an ihr korrigiert oder unterstützt? Nein… bis jetzt. Es macht ihn tierisch an wie deutlich sie im Moment zeigt was sie will. Ihr gesamter Körper versteift sich und ein Schwall dieser glitschigen Flüssigkeit breitet sich an seinen Fingern aus, als er ihren Bewegungen folgt. Es lässt ihn erschaudern, wie schnell sie doch mit ein paar Berührungen an ihre Grenzen stößt.
Unterdrückt stöhnend und heftig atmend lehnt sie sich an ihn zurück und hängt für kurze Zeit in seinen Armen, während er sie ein wenig weiter massiert. Ihr Körper ist heiß und ihre Sinne überreizt. So beschließt er, sie ein wenig in Ruhe zu lassen und zieht seine Hand zurück. Levys Hand ist sofort auf seiner, und er erschrickt beinahe deswegen. Eigentlich hatte er geglaubt dass sie nun fix und fertig ist und eine Zeitlang dementsprechend in seinen Armen liegt. Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein.
Levy wendet sich zu ihm um, ihr Gesicht deutlich rot und ihre Augen lustverhangen. Sehnsuchtsvoll schaut sie ihn an, ehe sie sich etwas aufrichtet und sich zu ihm umdreht. Mit einer Hand an seiner Schulter und der anderen auf seiner Brust, bringt sie sich ihm nahe und küsst ihn. Erst noch seicht und fast scheu, dann aber mit mehr Verlangen und Hunger. Gajeel ist von ihrem Tun überwältigt. Wenn er es nicht besser wüsste, würde er sagen, er hat vorhin ihre wilde Seite geweckt.
Der Kuss vertieft sich bald und Levy drückt sich fest gegen ihn. Ihr Busen ist weich und doch fest an seiner Brust und die harten Brustwarzen lassen Gajeel erschaudern. Es ist einfach ein zu gutes Gefühl sie im Arm zu halten. Gajeel folgt immer mehr ihrem Zug nach unten und mit einem Mal rutscht Levy von seinem Oberschenkel zur Seite.
Mit einem überraschten „Huch!“, bleibt Levy auf der Sitzerhöhung sitzen und schaut verlegen zu Gajeel auf. Sie stutzt, denn noch nie zuvor meint sie auch nur den Anschein eines roten Schimmers in seinem Gesicht entdeckt zu haben. „Dein Gesicht ist ganz rot…“, macht sie ihn leise darauf aufmerksam und kichert vergnügt. „Das liegt am heißen Wasser!“, kommt es von Gajeel zerknirscht zurück. Levy muss bei seiner Verlegenheit schmunzeln. „Ja natürlich…“, meint sie dann wenig überzeugt und schaut ihn frech an. „Na warte…“, kontert er und beugt sich zu ihr vor. Er küsst sie stürmisch und Levy ist das nur Recht so.
Sie lehnt sich mit dem Rücken gegen den kalten Stein hinter sich und umschlingt mit ihren Armen seinen breiten Nacken. Durch den Stellungswechsel hat Levy das bequeme Los auf dem Sitzplatz sitzen zu dürfen, während Gajeel sich im Gefecht des Kusses vor ihr hinstellt um sich nicht den Nacken oder den Rücken zu verrenken.
Im Moment fragt er sich was man sich dabei gedacht hat, als man die Becken angelegt hat? Sie haben bestimmt alle möglichen Norm-Maße berücksichtigt und die natürlichen Begebenheiten mit einbezogen. An Paare, die sich in den heißen Quellen vergnügen wollen, scheint niemand gedacht zu haben und dafür sind sie eigentlich auch nicht vorgesehen.
Levys Arme schlingen sich immer fester um seinen Nacken, was ihren Körper automatisch etwas nach vorne gegen seinen befördert. Ihr Busen trifft wieder auf seine kühle Haut und lässt sie beide erschaudern. Gajeel hat seine Arme um sie geschlungen und seine Hände gehen mittlerweile wieder fahrig über ihren Rücken und ihre Seiten.
Als wäre es vorherbestimmt, findet sich eine Hand von ihm gleich wieder an ihrem Busen zwischen sich wieder. Levy japst kurz in den Kuss als sie seine andere wieder zwischen ihren Beinen ausmacht. Sie erhebt keinen einzigen Laut des Widerstandes als er einfach dort weitermacht, wo er zuvor aufgehört hat.
Immer wieder lösen sie kurz den Kuss um sich in die Augen zu sehen. Gajeels Blick ist wie verschleiert wenn er Levy ansieht. Sie ist so atemberaubend schön wenn sie ihren Gefühlen freien Lauf lässt. Wenn sie seine Küsse erwidert, als wären es die letzten die sie sich schenken. Ein Zucken geht durch Levys Körper als er wieder diese markante Stelle zwischen ihren Beinen stimuliert und ehe er sich versieht, hat sie erneut seine Lippen aufgesucht.
Mittlerweile kommt es immer öfter vor, dass sie einen Kuss anstimmt und nicht nur darauf wartet von ihm einen zu bekommen. Nur zu gern lässt er sich auf das Spiel mit ihrer Zunge ein während er langsam einen Finger in ihre Scheide drückt. Levys Reaktion ist enorm. Sie hält im Kuss inne und starrt ihn mit weit aufgerissenen Augen an. Fast Zeitgleich, entspannt sie sich aber wieder und drückt sich leicht gegen seinen Körper und seine Hand. Gerade so, als ob sie genau darauf gewartet hat.
Langsam und gleichmäßig, zieht er seinen Finger immer wieder aus ihr zurück und stößt in sie vor. Levy ist davon nicht abgeneigt denn ihre Küsse werden wilder, hungriger und ihre Beine winkeln sich immer mehr an. Sie genießt das Spiel seines Fingers in ihr und leise Wonnelaute entkommen ihr immer wieder.
Kurzerhand beschließt Gajeel, noch eines draufzulegen und so dringt er beim nächsten Mal mit zwei Fingern in sie ein. Levy ist bereits so feucht und bereit dass sie es nicht als unangenehm empfindet. Sie reagiert zwar überrascht und mit stockendem Atem darauf als sie den Kuss löst, aber nicht mit Gegenwehr oder gar Schmerzenslauten.
Eine kleine Weile, hält Gajeel in seinen Berührungen still, bis Levy realisiert hat dass es mehr als ein Finger ist und das Verlangen von neuem auf sie übergeht. Ihr Körper beginnt zu zittern und ihre Lippen beben. Ihr Blick ist unsicher auf ihn gerichtet und doch funkeln ihre Augen so auffordernd dass er gar nicht anders kann. Sie weiß, er wird sie an ihre Grenzen treiben und sie darüber hinaus jagen. So lange, bis sie nach ihm schreit…
Dieses Wissen lässt ihren gesamten Körper erbeben und sich seiner Hand entgegendrücken, als er beginnt seine Finger in ihr zu bewegen. Die Stimulation ist unglaublich! Noch nie hat sie es so nüchtern und deutlich empfunden wie jetzt. Ohne Umschweife sucht sie seine Lippen wieder auf um ihr Keuchen zu unterdrücken. Ihre Lustlaute zu dämpfen so gut sie nur kann. Immerhin sind sie hier noch immer in der Öffentlichkeit und man muss es nicht übertreiben. Aber es ist leichter gesagt als getan.
Nur wenige Fingerstöße später, ist Levy außer Atem und kann sich nicht mehr auf die Küsse konzentrieren. Sie weiß nicht wohin mit sich und es dreht sich mit einem Mal alles. Sie drückt sich fest gegen ihn, vergräbt ihr Gesicht an seiner Halsbeuge und hat ihre Beine weit gespreizt und hoch angewinkelt um seine Finger nur noch besser spüren zu können. Das Beschämende daran ist, es ist ihr nicht genug! Sie möchte unbedingt mehr davon… mehr und vor allem… etwas „Größeres“.
Unweigerlich muss sie an sein Glied denken, das sie beim letzten Mal angefasst hat. Dieser große und feste Muskel, wie er sich in sie bohrt und sie an die Spitze treibt. „Hah…“, stöhnt sie gepresst und sieht nur eine Möglichkeit um sich von solchen Gedanken abzulenken. Entweder muss sie ihn sofort in sich haben oder sie muss etwas anderes tun.
Im nächsten Moment hebt sie ihren Kopf und haucht einen Kuss gegen Gajeels Hals. Dieser ist wie erstarrt als die Frau in seinen Armen sich an seinem Hals festsaugt und ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ein Aufkeuchen kann er nicht mehr zurück halten.
„L… Levy…“, es ist nur ein Hauch und laut der Stärke wie sie an seinem Hals saugt, dürfte sie wohl gerade eine Art Höhepunkt haben. Einen Augenblick später lässt sie von seinem Hals ab und er nimmt seine Finger aus ihr. Keuchend hängt die Blauhaarige wieder in seinen Armen und Gajeel fragt sich ob wirklich wahr ist was Levy gerade getan hat. So etwas hat sie bis jetzt noch nie versucht. „Hoffentlich bleibt da kein Knutschfleck…“, denkt sich Gajeel im selben Moment. Es wäre eine ziemlich unvorteilhafte Stelle… immerhin könnte ihn jemand sehen.
Ihm bleibt aber keine Zeit mehr darüber nachzudenken. Levy richtet sich etwas vor ihm auf und nimmt gleich wieder seine Lippen in Beschlag. Ihre Hände umfassen seine Arme und dirigieren sie in eine Umarmung, während sich ihre Beine an seine Seiten schmiegen. Ihr Becken rutscht dabei nach vorne und seiner harten Männlichkeit gefährlich nahe.
Er war vorher schon ziemlich angespannt. Levys Knutschfleck-Aktion hat ihn aber zur Gänze ersteifen lassen. Sie zeigt ihm nur zu deutlich was sie will als sie ihre Mitte deutlich gegen seinen Penis reibt. Levy stöhnt gegen seine Lippen, als sie spürt wie Gajeels Spitze ein wenig in sie eindringt.
„Oh Gott! Ich kann nicht mehr!“, tobt es hinter Gajeels Stirn, als er sie beidseitig an den Oberarmen packt und sich ruckartig von ihr wegbringt. Levy schaut ihn entgeistert und irritiert an. „W… was ist denn?“, bringt sie hektisch keuchend hervor. „Komm her!“, Gajeels Antwort gleicht einem Befehl als er sie am Handgelenk packt und sie etwas zu sich zieht. Er dreht sie von sich weg und drückt sie nach vorne, woraufhin Levy gezwungen ist sich auf die Sitzfläche zu knien. „Gajeel, was soll das?!“, verlangt Levy protestierend eine Erklärung, erhält aber keine. „Was hast du v…?!!“, weiter kommt sie nicht. Gajeel ist dicht hinter ihr und packt sie an der Hüfte, hält sie stabil, als er sich in Position bringt und von hinten in sie eindringt.
Levys Aufschrei hallt über das ganze Becken und die Felswände hinauf. Sie fühlt sich, als müsste sie ersticken! Es ist mit einem Mal so viel und so groß in ihr. Er füllt sie aus und das noch viel tiefer als jemals zuvor. Es tut weh.
Ein gepresstes Stöhnen bringt sie hervor und ihr Körper zittert augenblicklich. „Sch...“, kommt es von Gajeel, während er stillhält und ihr zärtlich über die Seiten und den Rücken streichelt. Er konnte sich nicht mehr halten und er hat einfach gehandelt. Levy hat ihn so weit provoziert bis er sich nicht mehr zügeln konnte. Er wollte sofort in ihr sein! Jetzt hat er sich wieder im Griff und lehnt sich auf ihren Rücken. „Ist gut…“, flüstert er und Levy versucht ruhiger zu atmen. Sie sieht doch selbst was gerade passiert ist. Dieser reuende Tonfall in seiner Stimme lässt sie vermuten, dass er sich gerade nicht ganz im Zaum halten konnte, aber daran ist sie ganz schön mitschuldig. „O...ok…“, antwortet sie daher nur und stöhnt leise auf, als sie sich wieder dieser Größe in sich bewusst wird. Durch diese Stellung kommt es ihr vor als wäre er noch tiefer in ihr als sonst. Im Grunde, stimmt das sogar.
Nur langsam, beginnt Gajeel sich in ihr zu bewegen und Levy zuckt bei jedem seichten Stoß den er ihr gibt. „Tut es weh?“, fragt er sie daher besorgt. „N… nur ein bisschen… es ist… komisch…“, antwortet sie ihm ehrlich und mit knallroten Wangen. Es ist ihr ein wenig unangenehm, das muss sie zugeben. Immerhin steht er hinter ihr und sie hält ihm ihren Allerwertesten hin. Aber er hat sich die Stellung selbst ausgesucht. Es ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie sich unwohl fühlt wenn er ihren nackten Hintern sehen kann. Zudem, kann sie ihn nicht sehen…
Er erscheint ihr so fern…, seine breite Brust, seine Arme, sein Haar das sonst immer auf sie hernieder fällt und sie kitzelt. Sein Gesicht… und seine Augen in denen sie sich zu gerne verliert. Auch seine Küsse kann sie in dieser Stellung nicht genießen. Außer sie treffen sie an ihrem Schulterblatt, so wie gerade eben. Gajeels Aktion entlockt ihr einen Überraschungslaut und lässt sie sich leicht aufbäumen.
Mit einer Hand versucht Gajeel, Levys Becken in Position zu halten um seine Stöße gut setzen zu können. Das Letzte was er will, ist ihr in dieser Pose weh zu tun. Er selbst findet gerade noch mehr gefallen daran. Aus irgendeinem Grund ist Levy nun so herrlich eng dass es ihm vorkommt ausgesaugt zu werden.
Bei der Art und Tiefe seiner Stöße, die zuerst langsam erfolgen, gelingt es Levy sich wieder etwas zu entspannen. Sie versucht ruhig und gleichmäßig zu atmen, was ihr nicht immer gelingt. Sein Penis dringt so tief in sie ein, dass sie meint, er würde sie aufspießen wollen. Sie spürt ihn tief und prall in sich, während er anscheinend genau dort immer einen empfindlichen Punkt streift wenn er bis zur Gänze in ihr steckt. Ein seltsames, aber nicht schlechtes Gefühl breitet sich von ihrer Vorderseite aus, wo sich ihr Schambein befindet. Sie meint es würde alles zucken und es juckt.
Mittlerweile hat Gajeel seine zweite Hand, mit der er sich am Felsen vor Levy abgestützt hat, hinzugenommen und hält mit beiden Händen ihre Hüfte fest um sie besser zu dirigieren. Seine Stöße werden von Mal zu Mal fester und er selbst kann sein Keuchen nicht mehr zurückhalten. Es ist so eng und doch geht es so einfach in sie einzudringen und diese Hitze in ihr zu spüren. Ihr Zucken und Zittern, sind ihm Bestätigung genug auf dem richtigen Weg zu sein. Ihr anfänglich unterdrücktes Wimmern ist zu einem aufrichtigen, halblauten Stöhnen geworden, das ihn wohlig erschaudern lässt. Es gefällt ihr und das soll es ja auch.
„Hah… G… Gajeel… ich…“, stammelt sie und erliegt ihren Bedenken dass sie ihn nicht sehen kann erneut. Dieses ungute Gefühl verlässt sie nie und doch ist es so stimulierend und aufreizend dass sie sogar vergessen hat wo sie sich befinden. Ein Stöhnen verlässt ihre Kehle, als sie sich kurz aufbäumt und sich anschließend noch etwas mehr gegen den Felsen sinken lässt. Gajeel spürt wie ihre Knie unter ihr zittern, ihr gesamter Körper bebt. Ihre Finger scheinen sich auf der glatten Oberfläche des Steines festkrallen zu wollen. „I…ich kann nicht mehr…“, kommt es von ihr erstickt, sie ist an ihrer Grenze. Ein paar Mal war sie einem Hochgefühl nahe und unterlag diesen Empfindungen, doch nun ist sie mit ihrer Kraft bald am Ende. Diese Stellung ist weit anstrengender als die anderen davor und das wo sie sich doch im hochtreibenden Wasser befinden.
„Bleib ruhig…“, flüstert Gajeel ihr wieder zu und kommt ihr etwas näher, beugt sich über sie, während er den festen Griff an ihrer Hüfte loslässt. Ohne Vorwarnung fasst er zwischen ihre Beine und hebt sie etwas an um die Last von ihren Knien zu nehmen. Zeitgleich beginnt Gajeel mit zwei Fingern ihren Kitzler zu bearbeiten. Für Levy scheint alles im Bruchteil einer Sekunde zu passieren.
„Iaaah…“, schreit Levy ihre überreizten Sinne hinaus und Tränen sammeln sich nun in ihren Augen. Sie ist so sehr am Limit wie noch niemals zuvor. Dazu diese festen Stöße von hinten, direkt in ihre Mitte. Sie spürt keinen Grund mehr unter ihren Knien, sie fühlt sich ausgeliefert und durch die Gewichtsverlagerung liegt ihr Oberkörper nun direkt auf dem Stein vor sich. Dieser ist glatt und seine Kälte lässt sie erschaudern.
Gajeels Stöße werden immer fester, seine Finger immer grober an ihrem Lustknoten. Levy meint dass er noch tiefer in sie vordringt und das Gefühl an ihrem Kitzler erinnert fast schon an Schmerz. „I… ich kann ihn nicht sehen…“, hallt in ihren Gedanken und doch überrennt sie der Höhepunkt auf einmal und wie aus dem Nichts. Mit einem lauten Aufschrei macht sie diesem Luft und krallt sich in den Felsen vor ihr.
Gajeel steht der Schweiß auf der Stirn, so ist er aufgeheizt. Levys Hitze und das warme Wasser dazu, lassen ihn bereits unklar sehen. Zu gerne würde er Levys Gesicht bei ihrem Höhepunkt sehen. Er kann es nur erahnen, ihre Lautstärke spricht aber für sich, dass sie wunderschön sein muss. Levy ist feucht, heiß und weiterhin eng als würde er sich mit dem Penis in einer Daumenschraube befinden. Ihm bleibt die Luft weg als es eng um ihn wird und Levys Inneres ihn förmlich auslutscht. Unter heftigem Zucken setzt er seinen letzten Stoß und entlädt seine Samen in ihre pulsierende Scheide, in den tiefsten und empfindlichsten Punkt. Kurz wird ihm davon sogar schwarz vor Augen.
Einige Atemzüge später und nachdem er sich gegen ihren Rücken gelehnt von diesem Akt erholt hat, richtet er sich etwas auf. Er findet Levy, genauso erledigt wie er selbst, unter ihm und gegen den Stein gelehnt auf. Sie hat ihre Arme auf dem Stein ruhen und ihr Gesicht ebenso auf den Stein gebettet. Ihre Augen tränen, aber ihr Gesichtsausdruck ist durchaus zufrieden. Ein seltsames Lächeln liegt auf ihren Lippen und ihre Wangen sind ganz schön rot. Ihr Körper hängt schlaff vom Felsen und von seiner Hand, die er noch immer zwischen ihren Beinen hat.
Ein leichtes Taumeln macht sich bei Gajeel bemerkbar, ehe er sich aus ihr zurückzieht und sich von ihr löst. Levy selbst ergeht es nicht besser und so muss er sie ein wenig stützen damit sie sich hinsetzen kann. „Wir haben es… wohl übertrieben…“, kommt es von Levy flüsternd, die sich ein wenig unbeholfen auf die Sitzfläche setzt und sich gegen Gajeel sinken lässt. Im Grunde tut ihr jeder einzelne Knochen weh.
„Das ist nur das heiße Wasser…“, antwortet Gajeel darauf und findet schneller zu seiner normalen Atmung zurück als sie. „Was ist das denn?!“, fährt er plötzlich auf und Levy erschrickt, als seine Hand nach ihrer vorschnellt. Als sie ihre Finger beäugt, weiß sie was er meint. Sie hat ihre Finger in der Hitze des Gefechts in den Stein unter ihr geschlagen und dabei muss es passiert sein. Ein Nagel ist eingerissen und es blutet sogar.
„Pass doch besser auf…“, beginnt Gajeel zu nörgeln und führt ihre Hand zum Mund. Levy ist wie versteinert als er mit seinen eisenharten Zähnen den abstehenden Nagel vorsichtig abzwickt und weg spuckt. „Gajeel…“, keucht Levy auf. „Das ist doch nur ein Nagel…“, weist sie darauf hin. Aus ihrer Sicht übertreibt er ein wenig. „Das ist deine Schreibhand… also pass besser drauf auf…“, kontert er und spielt damit auf ihre Magie hin, ehe er das Blut an ihrem Finger wegküsst. „I…ich finde… du übertreibst…“, flüstert Levy und schaut verliebt zu ihm auf.
Er mag sich manchmal wie die Axt im Wald aufführen, ob das nun seine Taten oder seine Worte sind… manchmal aber übertrifft er sich selbst und zeigt ihr wohl unbewusst dass er ein fürsorglicher und besorgter Mensch ist. Das ist es wohl, warum sie sich bereits vor langem in ihn verliebt hat…


Ende
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^-^
Nach all den Wochen und Monaten kommt hier endlich Kapitel 4 meiner „Our Secret“ Reihe.
Das letzte Kapitel ist wirklich schon eine Weile her.
Die Sommerferien und die Tatsache dass ich dadurch meine einzigen zwei freien Vormittage (da der Kindergarten ja geschlossen war) verloren habe, hat zusätzlich dazu beigetragen das ich nicht zum Schreiben gekommen bin.
Irgendwie ging es in den letzten Wochen einfach drunter und drüber, es war immer irgendwie was los und ich hab mir ein paar weitere Projekte angelacht die mir allesamt Spaß machen. Mein Kopf war mit allem möglichen voll… was jetzt nicht heißt das er nun leer ist, da ich wieder ein Kapitel geschrieben habe. ^-^
Mein Kopf steckt nach wie vor voller Ideen zu Gajeel x Levy… ich bin gespannt wann ich das nächste Mal Zeit und Ruhe finde irgendwo weiter zu schreiben. (mit Irgendwo meine ich meine Our Secret Teile und meine andere FF die noch immer „nur“ im Aufbau ist.)
Sicher ist mal, dass es zu diesem Kapitel, ein weiteres in Shinoa geben wird. ^-^ Seid gespannt, wie sich das entwickelt. Ich werde ohnehin das Gefühl nicht los das diese Reihe hier immer mehr und mehr an „Zusammenhang“ gewinnt. Und das, wo ich zuerst nur vorhatte abgeschlossene OS Teile zu dieser Thematik zu schreiben. ^-^
Was dieses 4. Kapitel angeht, so fühle ich mich im Moment wirklich noch etwas „eingerostet“ um ehrlich zu sein. Aber das ist bei der langen Pause in der ich nicht zum Schreiben gekommen bin kein Wunder und ich werde es hoffentlich nicht verlernt haben. *drop*

Wie dem auch sei, vielen Dank das ihr dieses Kapitel gelesen habt und ihr werdet bestimmt wieder von mir hören. (die Frage ist nur „wann“ ^-^`)
Liebe Grüße, eure Rave ^-^
 
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