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Hetalia Gakuen II

GeschichteAllgemein / P12 / MaleSlash
10.11.2012
20.05.2013
50
17.077
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10.11.2012 381
 
„Ich mag den Herbst… Alles ist so schön bunt und farbig! Man kann Pasta mit Pilzsoße machen… das einzige, was am Herbst blöd ist, ist dass es so kalt ist.“, meinte Feliciano und seufzte. Ich lief neben ihm her und nickte.
„Magst du den Herbst, Ludwig?“, wollte er jetzt wissen.
„Nein. Man kann sich so schnell erkälten.“, erwiderte ich. Feliciano sah mich kurz traurig an, dann lächelte er wieder.
„Aber, Ludwig… du siehst alles viel zu rational“
Ich nickte wieder. Es war unklug, Feliciano zu widersprechen. Vor allem, wenn man schnell zurück ins Warme wollte. Denn seltsamerweise konnte er einfach nicht reden UND laufen. Immer, wenn man ihm widersprach, blieb er stehen.
„Ludwig, Ludwig!“, rief er plötzlich aus. Was war ihm denn nun schon wieder für eine Idee gekommen?
„Was ist, Feli?“, fragte ich.
„Wollen wir heute nicht essen gehen?“, schlug er vor. Okay. Natürlich.
„Feliciano Vargas! Es ist Anfang des Monats und du warst schon gestern pleite! Du hast absolut KEIN Geld, um essen zu gehen. Werde bitte endlich vernünftig und krieg‘ deine Geldprobleme in den Griff.“, leierte ich herunter. Ich predigte ihm das nun schon seit Monaten vor!
„Tut mir Leid, Ludwig, wirklich. Aber kannst du mir nicht etwas leihen? Nur dieses eine Mal noch?“
Ich seufzte. Was sollte ich machen? Er sah mich mit diesem traurigen Hundeblick an, da konnte ich ihn einfach nicht hängen lassen…
„Also, schön. Ich lade dich ein. Weil du es bist.“, entgegnete ich. Feliciano strahlte über beide Ohren.
„Wirklich? Danke, danke, danke, ich geb‘ es dir auch wieder!“, rief er glücklich aus.
„Musst du nicht. Ist schon okay, Feli.“, erwiderte ich.
„Oh, im Ernst? Das ist so süß, Ludwig! Danke, danke, danke, danke, danke!“, rief er und umarmte mich. Na, wenigstens war er glücklich. Einen unglücklichen Feliciano konnte ich einfach nicht ertragen. Und jetzt, wo er wieder im selben Zimmer wohnte, wie ich, war es noch schlimmer.
„Feli, du darfst mich gern loslassen, bevor ich blau anlaufe.“, flüsterte ich ihm ins Ohr. Er ließ mich immer noch glücklich lächelnd los. Seine Augen strahlten richtig.
„Weiß du was, Ludwig? Du bist der beste Freund der ganzen Welt. Ich liebe dich.“, sagte er. Ich wurde ein wenig rot. Ja, das passierte mir immer noch. Anstatt zu antworten, bekam er von mir einen Kuss.
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