Test der Zeit Band X "Die Chroniken der längsten Nacht"

von Nakago
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16
06.11.2012
12.01.2013
11
91617
1
Alle Kapitel
2 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
Kapitel 1
Heimkehr!

22. Uktar 738 TZ Das Jahr des segelnden Mannes Chondathan

Nachdem ich meine Geschäfte im Tempus Tempel und dem Chaos Magier erledigt habe, erkundige ich mich bei Garn, ob er weiß, wo sich die Erlanns aufhalten. Die Erlanns haben mir vor einem Jahrzehnt aus der Patsche geholfen, als ich im Silberfisch meine kleine Mili geboren habe, just in dem Moment wo mich mein treuloser Ehemann hatte sitzen lassen. Damals war ich Mittellos und diese lieben Leute haben sich so rührend um mich gekümmert, mir vertraut. Jetzt ist es ein guter Zeitpunkt, Gutes mit Gutes zu vergelten. Also mache ich sie ausfindig und gebe ihnen eines meiner geräumigen Gästezimmer. Das alte Ehepaar, inzwischen sind sie um die fünfzig und nicht mehr die jüngsten, sind mir äußerst Dankbar. So wie ich ihnen auch immer noch Dankbar bin.

Dann besuche ich noch schnell Xana, die ihr Haus auch voller Flüchtlinge hat. Ihre Mutter ist eingezogen und noch ein paar deren Bekannte und entfernte Verwandte. Not lässt alten Groll schnell vergessen. Natürlich erzähle ich der hübschen Halbelfe von unseren neusten Abenteuern und von dem "Missgeschick", dass Dolon ereilt hat.

"Hab ich es nicht gesagt?" meint die unbändige Hexenmeisterin genüsslich. Ja, da waren wir uns schon damals einig, dass daraus nichts Gutes erwachsen wird. Wir stellen Vermutungen an, wie Dolons Töchterchen wohl aussehen wird. Ob es Hörnchen am Kopf, allerliebste Fledermausflügelchen auf dem Rücken und ein kleines Schwänzchen haben könnte. Die Halbelfe hat ein sehr profundes Wissen über die nicht ganz so netten Ebenen und plaudert etwas aus dem Nähkästchen. Und Ryan betrifft das ja auch. Aber mein Mitleid mit den Beiden hält sich in enge Grenzen. Eigentlich sind sie erwachsene Männer und sollten wissen, was aus solchen Momenten erwachsen kann.

Schließlich verabschiede ich mich von Xana, es ist schon spät. Mein Herz wird wieder schwer, als ich die längste Nacht um mich herum betrachte. Ich blicke in die Richtung, wo im Dunkel verhüllt die Festung des Landgrafen liegen muss. Wahrscheinlich ist dort mein kleines ungezogenes Töchterchen und mein kleiner lieber Sohn in Gefangenschaft. Noch länger kann ich meine Tränen nicht zurück halten und weine zusammengekauert auf der Treppe von Xanas Häuschen. Das tut so weh, so unendlich weh.

Schließlich beruhige ich mich wieder, wische die Tränen ab und konzentriere mich. Mit einem Gedankenbefehl bin ich zurück in der Shaar. Meine Kameraden haben sich auf einen Hügel zurück gezogen und rasten dort. Ich zaubere einen Seiltrick, da drin ist es einfach viel gemütlicher. Wir verbringen eine ruhige Nacht in der Steppe. Am nächsten Morgen präge ich mir neue Zauber ein und wir springen nach Arrabas, der neuen Hauptstadt des alten Restjhaamdaths. Hier habe ich einen Tempel des Lathanders gesehen, weiß aber nicht mehr, genau wo. Es scheint auch wieder Ewigkeiten her zu sein, als ich mit Xana durch das Mutterland aller Kolonien gereist bin, um einen Hohepriester des Ausspenser zu finden, der heilig genug war, den armen Serenius wieder zu erwecken. Genau genommen sind ja auch ein paar Jahre vergangen. Wie schnell doch die Zeit vergeht.

Am Hafen herrscht rege Betriebsamkeit, Marktstände bieten ihre Waren feil. Die Nahrungsmittel werden mit Eis frisch gehalten. Interessant, ich habe keine Ahnung, woher die das Eis in rauen Mengen haben. Aber wir sind nicht hier, um Eis zu kaufen, sondern um das Herz abzuliefern. Ich frag mich durch, bis wir einen Lathandertempel gefunden haben. Der befindet sich in einem etwas schlechteren Viertel und scheint in einem normalen Wohnhaus hinein gebaut worden zu sein. Sprich, das Erdgeschoss ist ein großer Raum mit einem Altar und ein paar Sitzbänken. Ein Gottesdienst wird gerade noch abgehalten, um die Morgensonne zu begrüßen.

Wir warten, bis die Zeremonie beendet ist und sprechen dann den Kleriker dieses Tempels an. Er ist nicht heilig genug, um den toten Vhor'tal wiederzuerwecken. Aber vor kurzem war ein Wanderpriester hier, der mächtig genug ist. Der Kleriker mit den Namen Morgenrufer Loran zieht sich kurz zurück, um Kontakt mit dem mächtigen Priester aufzunehmen. Wir setzen uns so lange hin und warten. Ich bin still und in mich gekehrt. Hoffentlich bekommen wir mit Vhor'tal einen Verbündeten, der uns gegen die längste Nacht hilft.

23. Uktar 738 TZ Das Jahr des segelnden Mannes Arrabas

Nach einer Viertelstunde bekommen wir das Einverständnis, den heiligen Mann mit dem Namen Morgenrufer Heradales aufzusuchen. Der örtliche Tempelvorsteher Loran überreicht mir eine Haarlocke, mit dem ich dann den Morgenrufer Heradales mit Hilfe meines Ausspähkristalls aufspüren kann. Er sitzt auf einem Wegstein und scheint zu warten. Ich springe kurz hin und hole ihn her. Der Kleriker ist schon etwas älter, vielleicht so Mitte dreißig und machte einen netten Eindruck. Im Tempel des Morgenfürstes packe ich das Herz von Vhor'tal aus. Hat es bis jetzt immer geglüht, so ist seine Hitze inzwischen erloschen. Verdammnis!

Das ist nicht gut! Nur alle fünfzig Generationen wird ein Auserwählter des Lathander geboren. Vom letzten sind nach so langer Zeit keine Aufzeichnungen vorhanden. Morgenrufer Vhor'tal war der Hoffnungsträger einer ganzen Generation, er war für großes bestimmt. Aber eine hinterlistige Intrige von Mysdemn hat ihn zu einem verhängnisvollen Kreuzzug in die Hölle verleitet und alle seine Anhänger sind dabei umgekommen. Und jetzt hat er obendrein auch noch seine Kräfte verloren. Finsternis!

Trotz der schlechten Vorzeichen beginnt Morgenrufer Heradales das Ritual. Dazu wird das nun erkaltete Herz in eine Feuerschale in die pralle Sonne gelegt. Dann beginnt der Kleriker des Lathander seine Zeremonie. Er verstreut massig Diamanten in die Feuerschale und schließlich bildet sich ein menschlicher Körper, der über der Schale schwebt und das Herz geht darin auf. Irgendwie verdammt Schade, dass ich ihn nicht früher aus der Hölle geschafft habe. Denn das was da nun vor uns steht, ist nur noch ein normaler Mensch, kein göttlich beseeltes Wesen, wie wir es in der Hölle getroffen haben. Ich habe den Verdacht, dass er uns womöglich keine allzu große Hilfe mehr sein wird. Finsterste Verdammnis.

Von Helfern gestützt humpelt er in den Tempel. Momentan können wir hier leider nichts weiter machen und machen aus, dass wir in ein oder zwei Tagen noch mal vorbei schauen werden. Wir reisen mit einem Gedankenschlag weiter nach Westtor. Die Stadt ist abgeschottet, wegen den vielen Piraten in Chondathan. Die Stadt erinnert mich nun eher wieder an alte schlimme Zeiten unter dem Sohn des Tyrannos. Wir schauen bei unserem magischen Händler vorbei und geben in paar Sachen im Auftrag, nachdem wir einige Gegenstände verkauft haben. Ich werde nun etwas stärker, klüger und besser auf andere Wesen wirken. Dazu verstärke ich meine Rüstung etwas. Lia kauft sich Stiefel, die sie verdoppeln und dann verschwinden lassen. Hu? Dazu lässt sie sich noch etwas hübscher machen. Dolon lässt seine Armschienen etwas verstärken, so dass er nun zäher ist. Auch kauft er sich ein Buch, dass ihn stärker macht. Druss lässt seine zwergische Rüstung etwas verbessern und sorgt auch sonst für etwas besseren Schutz. Nachdem das erledigt ist, suchen wir ein Badehaus auf und lassen es uns gut gehen.

Die Nacht verbringen wir in einem schönen Wirtshaus und ich genieße trotz aller Sorgen den Aufenthalt. Manche Dinge darf man nicht über das Knie brechen. Am nächsten Morgen versuche ich Vaslo Zarr aufzutreiben, allerdings bleibt mein Kristall leer. Verdammnis! Wehrt sich der Kerl oder ist er auch tot? Gar nicht auszudenken. Wir beginnen in einigen der berühmteren Bibliotheken nach Möglichkeiten zu suchen, den verdammten Orb der Herrschaft über die Janus Kompanie zu zerstören, ohne die ganze Kompanie ausrotten zu müssen. Allerdings wird bald klar, dass dort nichts zu holen ist. Wahrscheinlich brauchen wir einen wirklichen Experten dafür. Aber nebenbei erwerbe ich noch einen Zauber, der mir erlaubt, so ziemlich alles aufzuspüren. Gleich mal kopieren und Morgen dann gleich ausprobieren.

Danach suchen wir uns einen ruhigen Raum in unserem Wirtshaus und rufen Xelfex. Der Teufel kommt wie gerufen und wir fragen, was es kosten würde, den Orb der Herrschaft von einem Experten aus den Ebenen untersuchen zu lassen, um einen Weg zu finden, ihn zu zerstören. Das würde schlappe drei Seelen kosten. Wir haben ja Dank Darmschlinger einen Vorrat von 27 Seelen und dieser Preis scheint mir akzeptabel. Schlachtenrufer Dolon Braska will natürlich auch mehr über sein Töchterchen im Abgrund wissen. Eine solche Recherche würde auch schlappe drei Seelen kosten. Nun gut, damit sind wir einverstanden. Eine Seele jetzt, die anderen beiden bei Ablieferung des Berichtes. So langsam wird Seelenhandel zur unliebsamen Angewohnheit. Unsere Seelen in der Hölle werden immer noch sortiert, was auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Nun gut, damit haben wir es nicht eilig. Xelfex verschwindet wieder in seiner obligatorischen Schwefelwolke. Mal sehen, was uns die Zukunft bringt.

25. Uktar 738 TZ Das Jahr des segelnden Mannes Westtor

Am nächsten Tag mache ich unseren alten Freund Blutschnitter Vaslo Zarr von Garagos ausfindig. Der arme Kerl liegt ermordet in einem Druidenkreis aus drei Menhiren. Wir Teleportieren hin und kommen in auf einer Lichtung, umgeben von uraltem Wald heraus. Vaslo Zarr ist schon stark verwest und ausgetrocknet. Sein Arm mit dem Zweihänder liegt abgetrennt neben ihm. Sein Hinterkopf ist zertrümmert, wahrscheinlich die Todesursache. Hier liegen noch drei weitere tote Goblins herum. Sie sind stark deformiert und mutiert. Sieht so aus, als hätten wir den einen Goblinstamm gefunden, den wir suchen. Jener, welcher das Herz besitzt.

Lia ist der Meinung, dass die Schriftzeichen auf den drei Menhiren des Ritualplatzes Altelfischen Ursprungs sind. Allerdings kann sie diese nicht entziffern. Auf alle Fälle war das einst ein sehr heiliger Ort, der aber wohl nicht mehr oft von Elfen besucht wird. Sonst wären die Leichen schon längst entfernt worden. Jedenfalls sind wir hier wohl einen entscheidenden Schritt auf der Suche nach Harvans Herz. Schade, dass wir jetzt dafür keine Zeit haben. Moloch und die längste Nacht warten schon auf uns.

Wir sammeln die sterblichen Überreste von Vaslo Zarr ein und packen ihn gut ein. Dann geht es zurück nach Westtor und wir holen unsere magischen Gegenstände ab. Hach, ich fühl mich gleich mal viel besser. Dann geht es weiter nach Chondathan, in die längste Nacht. Zuerst verteilen wir die Lebensmittel und dann liefern wir die Leiche ab. In der Arena läuft gerade die Grundausbildung neuer Rekruten, die sich ziemlich ins Zeug legen. Wir lotsen einen der Ausbilder, ein schwer gerüsteter Kleriker des Garagos zu uns und zeigen ihm den toten Vaslo Zarr. Der Priester geht seinen Vorgesetzen holen, der schon zu solch früher Stunde mehr als nur ein wenig angeheitert ist. Verdammnis!

"Ah sieh an, wenn das nicht unser geliebter Blutschnitter Vaslo Zarr ist. Für den normalen Tempeldienst war er sich ja zu fein. Immer auf Abenteuersuche gehen, das hat man gern. Und wenn man tot ist, kommt man heulend zurück und will wiederbelebt werden." Der Hohepriester greift nach den Kopf des toten Kameraden und hebt ihn hoch, der sich nun prompt vom Torso löst. Nun hat er den abgetrennten Kopf von Vaslo in der Hand und tut so, als ob er mit ihm reden würde.

"Na, Vaslo, wie sieht es aus, wirst du in Zukunft das tun, was man Dir sagt?" Der Priester lässt den abgetrennten Kopf nicken. Ich schüttele nur den Kopf, überzeuge mich, dass Vaslo wirklich wiederbelebt werden wird und wir verschwinden dann. Das war jetzt wirklich bizarr. Als nächstes besuchen wir die Goldmünze, welche ja inzwischen als provisorisches Hauptquartier dient. Wir Wagemutigen sind nun offiziell zurück und zu neuen Heldentaten bereit. Die Lage ist düster, verdammt düster. Finsterste Verdammnis!

Das Kollegiat hat sich abgeschottet, jeder der sich dem Gebäude nähert, wird von Gargylen zerrissen. Und dann ist da noch dieser Schattendrache, falls jemand an den Gargylen vorbei kommt. Es ist nun die Frage, sind die im Kollegiat neutral oder auf der Seite von Moloch? Hat dieses komische Ei sie vielleicht alle korrumpiert, die wir vor vielen Jahren von der "Blutstrotzer" weg gebracht haben? Ich meine, vorher waren die auch schon komisch, seit dieser neue Rektor sich da Dick gemacht hat. Da ist alles den Bach herunter gegangen.

Von Norden her marschiert eine Armee Goblins auf die Stadt zu. Wahrscheinlich wollen die hier plündern, da die meisten Bürger nun im offenen Feld hausen müssen. Palisaden sind im Bau, aber es ist fraglich, ob die wirklich ausreichenden Schutz vor einer marodierenden Armee von Goblins bieten werden.

Die Stadt ist besetzt, aber nicht vollständig abgeriegelt. Regelmäßig dringen Patrouillen der Schildwacht in die Stadt ein und sehen nach, was sich darin tut. Einige Sturköpfe unter den Bürgern weigern sich beharrlich, die Stadt zu verlassen. Neben Turmhohen Schatten macht hauptsächlich das kleine Volk einen Haufen Ärger. Die sind es, welche die Patrouillen angreifen. Es gibt die Vermutung, dass sie sich in den Zwergengewölben eingenistet haben. Oh nein, nicht schon wieder dort hinunter! Das zieht sich wirklich. So langsam kann ich diese Gewölbe nicht mehr sehen. Und Moloch hat einen weiteren Boten geschickt, dass er uns sehen will. Nun gut, dann werden wir ihn mal besuchen. Mal sehen, was er für meine Kinder haben will, dieser verdammte Drecksack aus der Hölle! Finsterste Verdammnis!

25. Uktar 738 TZ Das Jahr des segelnden Mannes Chondathan

Wir marschieren geschlossen zum Tor, dass von einer Barrikade umgeben ist. Templer Johannes klingt sich vorher aber aus und übergibt uns die fünf Knochenbehälter, die einst Harvan gehört haben. Wir verteilen diese einfach auf uns verbliebene Wagemutige. Jenna bietet sich an, für uns spionieren zu gehen. Ich gehe darauf ein und leihe ihr eines von meinen Kurzschwertern, dass wie mein von Zwergen geschmiedetes Adamantenes Kurzschwert "Schattenseher" gut darin ist, Körperlose Wesen zu treffen. So ist es also nicht verwunderlich, als Jenna auf einmal einfach verschwindet. Hoffentlich weiß die Höllengeborene, was sie tut. Auf alle Fälle habe ich ihr eines meiner Zimmer angeboten und auch die Möglichkeit, bei mir zu wohnen und zu leben. Jenna wird es nicht leicht haben, sich in dieser Stadt, die für ihre Fremdenfeindlichkeit berühmt ist, sprich, jeder der nicht rote Haare und grüne Augen hat, ist automatisch ein Fremder. Und Fremde sind hier nur so lange willkommen, wie sie die Börsen der Städter mit Gold füllen.

Die Stadt selbst ist eine Geisterstadt. Nirgendwo regt sich hinter dem Tor mehr leben. Die Häuser sind verlassen und leer. Die Stille verstärkt die Wirkung der Dunkelheit noch. Es ist wirklich bedrückend. Auf halbem Weg können wir dann am Hafen vier Lagerfeuer ausmachen, dort kampieren die Piraten. Schließlich taucht hinter einer Häuserecke einer dieser gewaltigen Schatten auf.

"Der Meister erwartet Euch schon sehnlichst. Beeilt Euch!" fordert er mit Grabesstimme. Sonst sehen wir keine lebende oder tote Seele, bis wir zur Pfennigfeste kommen. Die Zugbrücke ist herunter gelassen, die Tore sind Speerangelweit auf und unbewacht.

"Hach, wie ist es einfach, nun in die Pfennigfeste hinein zu kommen", bemerke ich säuerlich. In mir streiten sich verschiedene Gefühle. Ich sehne mich nach meinen beiden kleinen Kindern. Was für ein schreckliches Leid sie ertragen müssen. Aber in mir ist der Zweifel, die Angst, eine wirklich furchtbare Angst, dass Mili vielleicht freiwillig hier ist. Ich konnte ihr nie die Freundschaft mit Herrn Fröhlich ausreden, bis es zu spät war. Verdammnis! Aber was hätte ich den tun sollen, um diesen verdammten Schatten von ihr fern zu halten? Es scheint keine wirkliche magische Möglichkeit zu geben und Mili war wohl von ihrem coolen Freund zu begeistert, um sich von ihm zu distanzieren. Finsternis!

Wir durchqueren die leere Pfennigfeste und betreten den gepflasterten Weg zum Regierungssitz. Der Hohlweg ist von beiden Seiten ummauert und eine Todesfalle. War er anfangs leer, sickern nun plappernde Schatten aus den Wänden und umringen uns. Sie heißen uns willkommen, ihr Meister wartet schon. Die Tore der Festung des Landgrafen öffnen sich und wir betreten den Palast. Hier sind noch bleiche menschliche Diener zu sehen, die keinen glücklichen Eindruck machen. Wir werden in eine Festhalle geführt, wo unter anderem auch der Landgraf an einer langen Tafel sitzt. Er sieht nicht gut aus, ist aber noch am Leben. Seine Frisur ist wirr, aber er scheint bei klarem Verstand zu sein. Sonst scheint einiges an Gesindel hier zu sein. Hauptsächlich Piraten der schwarzen Hand. Aber unter anderem auch der Herzog, der für die Steuern zuständig war. Verdammnis!

Einer der Piraten stellt sich als Awakus vor. Er macht auf freundlich, will ein geschäftliches Bündnis mit uns eingehen und wirft eine schwarze Perle uns zu. Die fällt auf dem Boden, da niemand sie auffängt. Er meint, damit könnten wir ihn kontaktieren, einfach zerbrechen. Nun gut, ich heb sie mal auf und steck sie ein. Dann werden wir zu Moloch durch geschleust, der schon in einem Nebenraum sehnsüchtig aus uns wartet.

Moloch, der Exilant, der ehemalige Herr der Siebten Ebene der Hölle, der schrecken in der Finsternis, der Grund, warum Menschen die Dunkelheit fürchten, entpuppt sich als eine schwarze Kugel, aus der ein Wald von zuckenden Tentakel ragt. Er erinnert mich etwas an seine Diener in der Bibliothek. Er ist auf alle Fälle hocherfreut uns zu sehen.

"Meine Kinder! Ich will sie sehen! Sofort!" verlange ich. Moloch lacht mich aus und macht mir klar, dass ich nicht in der Position bin, Forderungen zu stellen, er dagegen schon. Die anderen reden beruhigend auf mich ein und ich reiße mich soweit zusammen, um ihn nicht anzugreifen. Gewalt ist im jetzigen Stadium keine Lösung. Aber letztendlich wird der Konflikt mit ihm unausweichlich sein. Finsternis!

25. Uktar 738 TZ Das Jahr des segelnden Mannes Chondathan

Moloch gefällt sich daran, sich als neuer universeller Herrscher über die Stadt zu präsentieren. Nicht das er wirklich Interesse an der Stadt hat, auch wenn er weitreichende Pläne damit hat. Er findet, die See des Sternenregenes braucht eine starke Nation, welche die See und die angrenzenden Küsten kontrolliert. Das würden zukünftig die Piraten der schwarzen Hand sein, mit dieser expandierenden  Stadt als Heimathafen. Und seine Untergebenen haben damit schon angefangen, sprich sie besetzen Fischerdörfer und erreichten Stützpunkte. Na Prima!

Und dann kommt Moloch darauf zu sprechen, warum wir hier sind. Er will die Knochen und das Herz von Harvan, da ihm ein Halbgott sicherlich mehr Macht in seine schwarzen Tentakel gibt als die fünfundzwanzigtausend Seelen, die er von uns eh nie bekommen hätte. Moloch erwartet nicht sofort eine Antwort von uns und wir dürfen gehen. Finsternis!

In mir brodelt es, da steht das Ding, was meine Kinder entführt hat und ich kann nichts tun! Das ist äußerst frustrierend. Ganz abgesehen davon, dass es keine Option ist, diesem Wahnsinnigen Erzteufel einen Halbgott in die schwarzen Tentakel zu geben.

Wir durchqueren die Festung und laufen dem Schatzkanzler, sprich Herzog Olidam, in die Hände. Er hält das Ganze für eine neue Chance für die Stadt. Expansion mit den Mitteln der Hölle zum Nulltarif für die Seelen der Menschen. So drückt er sich natürlich nicht aus, aber der Grundtenor seiner Rede ist so. Er scheint definitiv Pro-Moloch zu sein. Wahrscheinlich ist er zu sehr Bürokrat und Steuereintreiber und zu wenig Mensch, um die Bösartigkeit dieses Wesens zu erkennen. Moloch interessiert nur Moloch und sonst nichts.

Wir verlassen die Festung und ich fange an zu weinen. Alles ist so verfahren. Wie sollen wir nur gegen dieses Ding aus der Hölle kämpfen und meine Kinder retten? Momenten fällt mir nichts ein. Die Dunkelheit legt sich schwer auf mein Gemüt. In der Altstadt werden wir von der Stimme Karns angesprochen. Mein Mentor bei den Ungesehenen Seher hat neue Informationen für uns, aber hier haben die Wände Ohren, also verabreden wir uns auf später.

Jenna ist noch nicht wieder aufgetaucht, als wir die Stadt unbehelligt verlassen. Wir gehen zurück zur Goldmünze und erstatten Hauptmann Wolan und der Führungsriege einen Bericht über unser Treffen mit diesem abgehalfterten Erzteufel und unsere Eindrücke dazu. Es sieht wirklich übel aus. Die Menschen im Raum sind erst mal entsetzt über die Ankündigung, dass Moloch unser geliebtes Chondathan zu einem zweiten Westtor machen will. Dort haben illustre Herrscher ja einen prägenden Eindruck hinterlassen und man muss zugeben, der Einfluss von Westtor war unter diesen Herrschern auch nicht gerade gering. Aber auf der anderen Seite, wer will schon einen Drachen, Vampir, Leichnam oder Halbgott als Herrscher haben? Jedenfalls kein normaler geistig gesunder Mensch.

Nun ja, die Lage ist verzweifelt und ja, auch Hoffnungslos. Jedenfalls stürmen da gerade ziemlich viele Probleme auf uns ein. Geknickt gehen wir auseinander, verabreden uns aber am Abend noch zu einer Patrouille in die Stadt, die wir mit der guten Frau Rotwall gemeinsam absolvieren werden. Wir trennen uns erst mal und jeder geht seinen eigenen Geschäften nach. Dolon und Druss gehen zum Tempustempel, Lia in den Wald um sich mit Zargas ihrem Rabenboten kurz zu schließen und ich treffe mich mit Karn.

Mein Lehrmeister bei den Ungesehen Seher ist schon im Bilde, was wir in der Goldmünze besprochen haben. Soweit zum Thema, der Raum ist gegen Ausspähungsmagie geschützt. Wie auch immer, die ungesehenen Seher waren in den letzten Tagen und Wochen nicht untätig. Das kleine Volk hat normal große Vorgesetzte. Das haut mich jetzt nicht gerade vom Hocker. Schön, sie sind nicht alle klein und nun? Was nutzt uns das? Karn weiß das auch nicht, aber vielleicht ergibt sich ja aus dieser Information noch etwas. Das Kleine Volk schickt Boten durch das westliche Tor mit unbekanntem Ziel auf die Reise. Diese Boten tragen Schriftrollenbehälter bei sich. Vielleicht können wir mehr in Erfahrung bringen, wenn wir einen von ihnen erwischen.

25. Uktar 738 TZ Das Jahr des segelnden Mannes Chondathan

Wir treffen uns mit der regulären Patrouille der Schildwacht unter dem Kommando von Meisterin Rotwall vor dem Stadttor und Lia weiß zu berichten, dass die Piraten in einem Dorf mit dem Namen Bathos eine Art Seedrachen an Land gebracht haben. Das hört sich ganz und gar nicht gut an. Piraten in der Stadt, auf der See und an unseren Küsten, Goblins im Norden, die auf uns zu marschieren. Das Kleine Volk, dass sich ebenfalls in der Stadt mit den großen Schatten fest gesetzt hat. Dazu ein unberechenbaren Kollegiat mit einem Schattendrachen. Ganz zu schweigen von einem gefallenen Erzteufel in der Festung der Stadt. Fehlt eigentlich nur noch ein Erdbeben, eine Sturmflut, ein Vulkanausbruch und ein kollabierendes Kollegiat, um die Sache abzurunden. Tymora! Steh mir bei in dieser meiner finstersten Stunde in der längsten Nacht meines Lebens!

Dazu gibt es in der Stadt noch einen Kerl mit dem Namen Kornad Vilax. Ein Anhänger einer obskuren Gottheit mit dem Namen Sagathus. Nie davon gehört. Wir dringen ein weiteres Mal in die Stadt ein, dieses Mal mit gezogenen Waffen. Jenna ist immer noch nicht wieder aufgetaucht. Ich hoffe mal, der Kleinen geht es gut. Ohne Feindkontakt erreichen wir den Rallardsplatz, auf dem Rallardsbaum hängt noch eine verfaulte Leiche eines Gehängten. Alles ruhig, wir gehen weiter zu einem der Labore des Regius Glimmsteins. Das befindet sich in einer Gasse und ist mit einem massiven Stahltor gesichert, dass mit einer obskuren Maschine mit vielen Läufen, Hebeln, Spitzen und anderen Mordinstrumenten auf Rädern das Tor mit Ketten öffnet. Eine Ansammlung verbissen aussehender Gnome bedient die Apparaturen, während der Golem, der wie eine junge Frau aussieht, dass Gefährt hin und her schiebt.

Regius Glimmstein finden wir unten im Keller, wie er gerade die Leiche eines Mitgliedes des Kleinen Volkes seziert. Zu seinem Glück ist das kleine Wesen schon tot. Ich teile dem etwas verrückten Gnom mit, was wir über das kleine Volk wissen. Regius bestätigt, dass sie keine Seele haben. Interessant. Entweder sind diese Exemplare unsterblich durch die Umwandlung und es handelt sich immer noch um die Generation aus dem alten Jhaamdath. Oder sie haben einfach keinen göttlichen Funken in sich, selbst wenn sie sich auf natürliche Weise reproduzieren. Wobei mir auffällt, dass ich mich an kein einziges weibliches Exemplar dieser Rasse erinnern kann. Allerdings ist auch möglich, dass sie ihre Frauen zu Hause lassen. Wie auch immer, Regius meint, dass normal große Wesen ihre Anführer zu sein scheinen. Auch das wissen wir schon. So gehen wir nur um wenige Erkenntnisse reicher.

Da ich mir Sorgen um die gute Frau Renya Harloff mache, die Wirtin des Brunnenhauses, welche die Wagemutigen einst vor über sieben Jahren zusammen geführt hat, machen wir einen Abstecher zum Brunnenhaus. Dort ist alles ruhig. Drei Leichen liegen auf dem Innenhof mit dem Dämonenbrunnen auf dem Boden vor dem Brunnenhaus. Kenne keinen von ihnen. Das Brunnenhaus war verbarrikadiert, ist aber aufgebrochen worden. Weitere Leichen oder lebendige Personen treffen wir darin nicht an. Es ist noch nicht alles geplündert, aber vieles fehlt. Es ergibt sich keinerlei Hinweis, wo sich Renya aufhalten könnte. Wahrscheinlich muss ich das mit magischen Mitteln herausfinden.

Unverrichteter Dinge ziehen wir wieder ab, um diesen Kornad Vilax etwas auf dem Zahn zu fühlen. Er wohnt gar nicht weit entfernt vom Silberfisch. Kaum sind wir da, geht auch schon die Tür auf und drei Gestalten in Roben kommen heraus. Zwei davon scheinen weiblich zu sein, ich kann einen roten Haarschopf erkennen, bevor er unter der Kapuze des Mantels verschwindet. Hm, wir trennen uns hier von der Patrouille und folgen diesen verdächtigen Gestalten durch die ewige Nacht in das Gassengewirr des Hafenviertels. Hier kenne ich mich aus, habe Jahrelang dort gelebt, bevor ich zu meinem Anwesen in die Lagerstadt umgezogen bin. Durch diese Gasse ist früher Mili als Kleinkind gerannt oder ich habe sie an der Hand geführt. Ach, wie vermisse ich meinen kleinen aufgeweckten Spatz. Ich darf gar nicht darüber nachdenken, in welch hässlicher Lage Mili und Al sich gerade befindet. Verdammnis!

Schließlich verschwindet das Trio in einem von zwei wirklich großen Männern bewachtem Haus. Die Typen sehen aus, als wäre der eine oder andere Oger oder gar Riese unter ihren Vorfahren. Finsternis!
Das Haus ist etwas seltsam aufgebaut. Ein großer Vorbau vorne, nach dem Schild zu urteilen ein Tischler. Dahinter ist ein Wohnhaus. Wir umgehen weiträumig die Wachen und sehen uns im hinteren Teil des Hauses um. Ich spähe die Räumlichkeiten mit einem Hellsehen aus. Drei Räume, eine Treppe nach oben. Mittig sitzt ein Mann neben einer Kerze und scheint zu dösen. Das sehen wir uns doch gleich Mal näher an.

25. Uktar 738 TZ Das Jahr des segelnden Mannes Chondathan

Das Schloss an der Tür ist ein Witz und keine Herausforderung für mich. Wir sehen uns kurz um, finden aber keinen Weg zum anderen Teil des Hauses mit der Werkstatt. Also fragen wir einfach ganz frech den alten Mann etwas aus. Die Tischlerwerkstatt ist in einem alten Schmugglertunnel aufgebaut, der zum Hafen führt. Inzwischen sind da ein paar äußerst obskure Gestalten eingezogen. Magierpack oder so was in der Art. Interessant.

Da wir uns nicht mit den Wachen prügeln wollen und einfach uns unverbindlich umsehen wollen, wirke ich ein Dimensionstor und schauen nach. Wir landen in einem Arbeitsraum, das Mädchen ist schon nicht mehr zu sehen. Wir werden allerdings recht schnell von einem Mann mit Knallroter Haut entdeckt und zur Rede gestellt. Daraufhin geben wir uns als die Wagemutigen zu erkennen. Wir sind hier über das Hauptquartier des Apokryptos gestolpert, die wir selbst als Preis für einen Dienst der Diebesgilde der Schwarzpfeil aus Westtor hier her geschafft haben. Hatte damals schon kein gutes Gefühl und als wir nach unten geführt werden, wo sie ihr neustes Produkt vorstellen, wird mir klar, dass ich damals nicht Falsch lag.

Inzwischen sind noch ein paar weitere Mitglieder zu uns gestoßen, darunter die Frau mit der Metallmaske und ein alter Mann, welcher der Anführer zu sein scheint. Sie führen uns in einem weiteren Raum, wo sich ein großer Käfig befindet, in dem sich ein junger Mann aufhält. Er wirkt seltsam, als wäre die Haut straff über sein Gesicht gezogen und seine Augen sind vollständig schwarz.

"Das ist ein Halbschatten, ein Mensch-Schatten-Hybrid. Diese neue Art von Rasse passt sich perfekt der längsten Nacht und damit den neusten Lebensumständen in dieser Stadt an. In Westtor hatten wir gerade den Mensch-Teufel-Hybrid perfektioniert, als irgendwelche dämlichen Abenteurer die Herrschaftsverhältnisse umgekippt haben. Verdammte Narren!" Ich glaub, ich hör nicht recht.

"Seid ihr den Wahnsinnig?" ereifere ich mich. "Das ist Blasphemie! Narretei! Moloch muss weg und er wird aus dieser Ebene gekickt werden, bevor dieses Jahr um ist! Jeden Versuch, sich an diese Umstände anzupassen, statt sie zu bekämpfen, ist reiner Wahnsinn!"

"Ich seh schon, mit euch dämlichen Abenteurerpack kann man nicht vernünftig reden. Eure Fadenscheinige Moral steht euch im Weg. Ihr erkennt nicht, wo man sich anpassen muss, statt dagegen wie ein unreifes Kind gegen Windmühlen zu kämpfen. Tötet diese Narren!" befiehlt der alte Mann.

"Polarstrahl! Frier ihn ein!" rufe ich und wirke einen meiner neusten Zauber. Ich treffe verdammt gut, allerdings steht der alte Mann danach noch. (103 Schadenspunkte).
"Haltet sie auf, ich leite die Evakuierung ein!" ruft der alte Mann und verschwindet einfach mit einem Teleportationszauber. He!

Der rote Magier wirft einen maximierten Feuerball und die Frau erschöpft unseren armen Dolon mit einem orangenen Strahl. He! Dolon ist nicht erfreut darüber und haut der Frau seinen Windseher über auf den Kopf. Die stählerne Maske zerbricht und darunter kommt eine kristalline Struktur zum Vorschein. Interessant. Lia wirft eine Feuerkugel auf den Magier und auf einmal stehen dort zwei Gestalten. Hä? Zwei weitere Magier verschwinden einfach mit einem Dimensionstor und so stehen wir nun drei gegen drei. Ich versuche Dolon wieder zu beschleunigen, in dem ich rufe "Beeilt euch!", was leider aber keinerlei Effekt auf den Schlachtenrufer hat. Ich hüpfe durch den Raum und flankiere nun die Frau, um Dolon das Treffen zu erleichtern. Der Zweigeteilte Magier beharkt uns nun mit mehreren Zaubern gleichzeitig. Verdammnis! Obendrein kommt auch noch eine der oben stehenden Wachen. Finsternis.

Lia probiert ihre neuen Stiefel aus und versucht den roten Magier mit einem Bombardement an Kugeln zu vernichten. Dummerweise trifft sie nicht wirklich gut. (Das ganze Gefecht war von 1er geprägt, was die Sache sehr Zäh werden ließ. Auch griffen wir zu unkoordiniert an, statt uns auf ein Ziel zu konzentrieren. Der lange Aufenthalt und die Einschränkung vieler Zauber hat uns nicht gut getan und wir brauchen definitiv wieder Zeit, um zu alter Stärke zurück zu kommen.) Lia bekommt es dafür gleich doppelt dick ab und sie verschwindet schwerst verwundet. (Auf unter dreißig Leben durch maximierten Blitz, 1er beim Rettungswurf). Ich beiß mich bei der Magierin fest und versuche sie mit einem Vampirgriff in den Griff zu bekommen. Durch ihre kristalline Körperstruktur scheint sie keine empfindliche Anatomie mehr zu haben. Nicht gut! Nun bekomme ich die volle Aufmerksamkeit des roten Magiers zu spüren und muss ziemlich dafür leiden, dass Lia nicht mehr da ist für ein paar Sekunden. Dann taucht sie wieder auf und macht verhalten weiter. Da nun eine Wache hereinstürmt, bin ich gezwungen seinen Weg zu der schwer angeschlagenen Lia zu blocken und entfessle einen gewaltigen Säuresturm, der aber nicht den gewünschten Effekt bringt. Nun, dann muss ich wohl die Prügel kassieren, die ich mit meinen arkanen Armschienen etwas dämpfen kann.

Ich schubse nun den Mistkerl und erledige den Rest mit einer Säurekugel. Lia und Dolon bekommen es endlich gebacken ihre Gegner nieder zu ringen und wir haben gewonnen. Die beiden Magier haben einiges an magischer Ausrüstung dabei, unter anderem vier magische Ringe und zwei Amulette. Nach etwas hin und her befreien wir den Halbschatten, den ich im ersten Impuls am liebsten im Käfig gelassen hätte. Aber ich bin ja so mitleidig und lasse den Hybriden dann heraus. Hoffentlich bereue ich diesen Schritt nicht. Auch stellen wir fest, dass Heilmagie nur sehr bedingt wirkt, auch mein Heilgürtel und der Stab haben nur einen sehr geringen Effekt. Verdammnis!

Gespielt am 14.05.2011
Spielleiter: Stefan
SC: Kaira 19 (Schurke 4/ Seher 1/ Unseen Seer 4/ Arkaner Trickser 10)
Druss 18 (Barbar 16/Psioniker 2)
Lia 17 (Waldläufer 5/ Kriegsmagier 6/Arkaner Bogenschütze 2, Mystischer Ritter 4)
Dolon 17 (Kleriker 8/Kriegspriester 9)
(Falls sich jemand wundert, was aus Gerotar und Johann wurde. Der Spieler von Gerotar arbeitet nun meistens Samstags und kann deswegen nicht. Der Spieler von Johann findet D&D zu kompliziert. Andauernd neue Angriffs und Schadensboni auszurechnen war ihm zu anstrengend. Am Ende hat er mir dann sein Grundbuch geschenkt.)
EP: Stufe 17 2762  Stufe 18 2300 Stufe 19 1700 Kaira 150 Lia 150 Dolon 150
Überwundene Gegner
1 Magierin
1 Magier
1 Wächter
Beute
Ring +2
Ring +2
Ring des Wasseratmens
Ring der schwachen Kälteresistenz
Amulett +2 Natürliche Rüstung
Amulett +2 Natürliche Rüstung
Review schreiben