Kampf gegen die Dunkelheit

von Nirraven
GeschichteSci-Fi / P12
04.11.2012
23.12.2012
2
5.963
 
Alle Kapitel
noch keine Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
04.11.2012 2.428
 
Es sind drei Jahre vergangen, seitdem das Wurmloch der Käfer erobert wurde. Die Midway und die
Cerberus sind zu den Flaggschiffen der Konföderation geworden und jeder Neuling von der
Akademie träumte davon, auf eines der beiden Schiffe versetzt zu werden. Dennoch verliefen die
letzten drei Jahre nicht gut. Welle um Welle kamen neue Schiffe der Nephilim durch das Wurmloch,
bis vor neun Monaten endlich der letzte Verteidigungssatellit ausgesetzt wurde: Ein Netz von 150
Satelliten, davon jeder mit zehn Torpedos und einer neuen Strahlenkanone, welche sogar die
Phasenschilde durchbrechen konnte, bestückt. Bis dahin war die Flotte auf zwölf Träger, 67
Zerstörer und 123 Fregatten geschrumpft. Ein neuer Tiefstand seit dem Kilrathi-Krieg. Damit
verbunden war auch eine erhebliche Verstärkung der Piratenaktivität, was dazu führte, dass in
diesen drei Jahren über 100 Frachter verloren wurden. Außerdem weiß man nicht, wie viele Schiffe
noch hinter diesem Wurmloch lauern und nur darauf warten bis sich eine Gelegenheit bietet, um
noch einmal einzufallen. Hinzu kam noch, dass das Gerücht umging, dass die Konföderation in den
nächsten Wochen eine kleine Aufklärungsflotte durch das Wurmloch schicken will. Das alles heizte
die Spannung gewaltig an.

„Sir!“ Der Pilot der Fähre riss Will aus seiner Gedankenwelt.
„Ja, Lieutenant?“
„Wir treffen in etwa 10 Minuten ein.“
„Danke. Weiter machen!“ befahl Will trocken und aktivierte den Holobildschirm.
William Matthews war kein unerfahrener Pilot, der die ersten Jahre des Nephilim-Kriegs zwar noch
in der Akademie erlebt hatte, aber schon die ein oder andere Feindberührung erlebt und mit Bravour
gemeistert hat. Seine Probleme mit Hierarchien brachten ihm allerdings immer wieder einige
Probleme ein. Dass er sich nun auf dem Weg zu einem neuen Träger befand, hatte er ebenfalls
seiner großen Klappe zu verdanken. Will dachte über seine Zwangsversetzung zu einem Träger, der
seltsamerweise nahe dem Wurmloch gebaut wurde, nach: „Falls eine Streitmacht durchkommen
würde, wäre der Verlust des Carriers ein harter Schlag.“ , dachte Will stumm.Er wollte die
Spezifikationen über den neuen Träger abfragen und sah auf den Holoschirm, auf dem noch immer
die Auflistung der neuen Schiffe aufleuchtete: Ein Carrier der Midway Klasse, vier Carrier der
Vesuvius Klasse, fünf leichte Carrier der Concordia Klasse, fünf Strike Carrier der Hades Klasse
und fünf weitere Carrier neuer Bauart. Diese „neue Bauart“ gab Rätsel auf. Niemand schien etwas
Genaues über diese Klasse zu wissen. Man wollte diese Träger unbedingt geheim halten, warum
wusste niemand. Auf einmal flackerte das Wappen der Konföderation auf dem Schirm auf. Will
hatte eine Nachricht bekommen.Es waren die Spezifikationen des Carriers auf den er versetzt
wurde.

Die neue Maverick-Klasse wurde nach Christopher „Maverick“ Blair benannt, welcher seit dem
legendären Kampf um das erste Wurmloch als verschollen galt. Das Schiff trug den Namen Black
Moon und war 393 Meter lang und 69 Meter breit. Es hatte zwar nur zwei Hangars, dafür aber 20
schwere Lasergeschütze und vier Raketenbuchten. Durch diese Feuerkraft entsprach er einem
Zerstörer der Ajax-Klasse aus dem Kilrathi-Krieg, welche vor sieben Jahren endgültig ausgemustert
wurde. Ferner besaß die Maverick-Klasse zwar Phasenschilde der neuesten Generation, jedoch
lediglich unheimlich dünne. „Eins war sicher“ , dachte Will, „dieses Schiff würde nicht mehr als
vier bis fünf Torpedotreffer aushalten. Das ist verdammt wenig, wenn man bedenkt, dass die neuen
Strike-Carrier bis zu zehn Torpedo-Treffer einstecken konnten.“ Die Black Moon bot weiterhin
lediglich Platz für zwei Staffeln je acht Schiffe, was auch dem Mangel an Quartieren geschuldet
war. „Dieser neue Carrier war anscheinend billig und schnell zu bauen.“ , seufzte Will. Die
primären Aufgabenbereiche dieses Trägers waren schwere Eskorte, Aufklärung,
Überlegenheitskämpfe, Überfälle und die Verteidigung.

„Diesem Pott fehlt nur noch eines: Ein Griff zum Wegschmeißen!“ fluchte Will leise.
„Aber diese Triebwerke von diesem Ding sind der Wahnsinn.“ Dem Piloten entwich ein Pfiff aus
den Zähnen. Es waren zwar die normalen Zerstörertriebwerke, doch da dieser Carrier sehr leicht
war, konnte man bei voll geschlossenen Klappen eine Geschwindigkeit von 320 KPS erreichen.
Dies entsprach der Maximalgeschwindigkeit der alten Broadsword-Bombern aus dem Kilrathi-
Krieg.

Will sah kurz nach vorne und sah den Carrier. Er hätte nicht gedacht, dass er so schnell ankommen
würde. Im Grunde genommen sah der Träger aus wie ein Kreuzer der Tallahassee Klasse nur
befanden sich an beiden Seiten noch zwei Ausbuchtungen in welchen die Hangars untergebracht
waren. Bei seinem Anflug fiel Will noch etwas Seltsames am Carrier auf. An der Front war eine
kleine runde Öffnung mit etwa 2 Metern Durchmesser. Seine Stirn legte sich in Falten.
Das Shuttle setzte zur Landung an und Will schnappte sich seine Tasche. Als der Transporter
vollständig zum Stillstand gekommen war, stieg er aus aus. Will blickte kurz auf und sah weder ein
Empfangskomitee, noch einen hohen Offizier welcher ihn empfing. Lediglich Ingenieure, welche
noch immer am Schiff herumbastelten, und einen Major. Der Major begrüßte ihn förmlich und
zeigte ihm anschließend sein neues Quartier. Als Will nach dem Captain und dem CAG fragte,
bekam er eine eher unbefriedigende Antwort. „Captain Berman und Commander Braxon sind
gerade in einer Besprechung mit Admiral Wilford.“ Mit diesen Worten drehte der Major sich um
und verschwand. Will wusste nicht einmal den Namen des Majors.

„Hey, Kleiner!“ rief ein Tech-Offizier zu einem der Neuankömmlinge. Dieser drehte sich fragend
um und zuckte mit den Schultern.
Er deutete auf ein Schild und meinte: „Rauchen verboten, kannst du nicht lesen?“
Der Neuling hieß David. Er sah zu dem Schild und nickte: „Sorry, habs nicht gesehen.“ Er fügte ein
breites Grinsen hinzu und warf seine Zigarette auf den Boden. Nachdem er sie ausgetreten hatte,
verließ er den Raum. Er wusste sowieso nicht mehr, wo er war. Dafür, dass alle sagten, das Schiff
sei ein kleiner Pott mit nur wenig Kabinen, hatte er sich nun schon zum vierten Mal verlaufen. Er
musste irgendwo im Maschinenabteil sein. Er dachte allerdings nicht weiter darüber nach, sondern
schlenderte weiter durch die endlosen Korridore des Trägers. Er hoffte darauf endlich einen
weiteren Neuankömmling zu treffen mit dem er ein wenig Unsinn anstellen könnte. Derzeit fragte
er sich nur wie es ihn hierhin verschlagen hatte. Ein weiteres Mal zuckte er mit den Schultern und
entfernte sich von den Maschinenräumen. Kurz darauf zog er eine weitere Zigarette heraus und
zündete sie sich an. „Arschloch.“ murmelte er und setzte seinen Erkundungsgang fort.

Wenige Meter davon entfernt war Tuenn, ein Techniker im besten Alter, gerade an einen
beschädigten Jäger zugange und rieb sich den Hinterkopf. Die Treibstoffleitungen waren nicht mehr
intakt. „Na ja, besser als die Ver- und Entsorgungsleitungen zu warten“ , seufzte er und hatte damit
recht. Den Tag zuvor ist die Leitung zu einem Abwassertank geplatzt, was viele Nerven gekostet
hat. Und die Säuberungsanlagen waren danach für vier Stunden besetzt.
Ein Grinsen stahl sich auf Tuenns Gesicht, als er seinen Vorgesetzten einen Neuankömmling
anbrüllen hörte. „Na wenigstens scheint wieder ein Frischer eingetroffen zu sein. Vielleicht würde
ich ihn später im Casino treffen. Vorausgesetzt, ich würde nicht wieder irgendwelche
Sonderaufgaben zugeteilt bekommen.“ Tuenn schloss die Augen und erinnerte sich an seine
Rekrutierung.
„Wir brauchen junge Männer wie sie! Ihnen stehen alle Türen offen.“
Die Sprüche im Rekrutierungsbüro waren genau das was Tuenn damals hören wollte. Er hatte nicht
lange überlegt und sich sofort eingeschrieben. „In den Blättern im Wartezimmer des
Rekrutierungsbüros hörte sich alles so schön an, doch die Realität ist meist anders.“ Tuenn wischte
sich den Schweiß von der Stirn und machte sich wieder an die Arbeit.
Ein lautes Gähnen durchströmte den Carrier, als Ron Winter aufwachte. Er hat seit seiner Ankunft
am vorherigen Tage nur geschlafen, 20 Stunden am Stück. Langsam erhob er sich von seinem Bett
und stoß sich von seiner Bettkante ab. Frosty, so wie ihn alle nannten, schaute dumm aus der
Wäsche und begab sich dann auf sofortigem Wege in die Pilotenbar. Obwohl Ron noch nicht lange
auf diesem Träger war, ging er durch die Gänge, als wüsste er genau wo er hinginge. Dies tat er
allerdings nicht. Nachdem er rund 15 Minuten nach der Bar gesucht hatte und letztendlich auf der
Brücke angekommen war, begnügte er sich auch damit und schlenderte durch den Raum, die er
interessiert begutachtete. Es dauerte nicht lange, bis er ein Gesicht erkannte. Mit schnellen Schritten
ging er auf die Person zu und sprach sie an.

„Hey Kurt, altes Haus, was hat dich denn hierher verschlagen?“ begann Ron, noch immer leicht
verschlafen.
„Na, endlich ausgeschlafen? Naja, ich bin hier, da so ziemlich jeder Neuankömmling hierher
versetzt wird. Ich frage mich nur, warum sie all diese rostigen Carrier bauen?“
Ron fing an zu grinsen. „Na, um anzugeben und um zu zeigen, dass die Konföderation das Bauen
kleiner Schiffe nicht verlernt hat. Nach der Midway und der Cerberus zweifelte man das doch an!“
Sie fingen an zu lachen. Kurt Schmidt und Ron waren alte Kollegen aus der gemeinsamen
Akademie Zeit. Allerdings wechselte Kurt die Akademie nach den theoretischen Prüfungen, um
näher bei seiner damaligen Freundin zu bleiben. Dennoch schlossen die beiden Jungpiloten die
Ausbildung zeitgleich ab.
„Hmm, sollten heute nicht noch mehr Neuankömmlinge kommen?“ fragte Kurt den noch immer
grinsenden Ron.
„Weiß ich doch nicht, hab' bis gerade geschlafen.“

„Doch doch. Heute ist die große Zusammenkunft. Sollen wir mal schauen, wer schon da ist?“
Ron nickte und folgte seinem Kollegen in den Aufzug. Dort angekommen wählten sie den
Quartierkomplex aus und der Aufzug setzte sich in Bewegung.

Langsam wurde der kleine, von den Strahlen der Sonne beleuchtete, Punkt vor dem Hintergrund des
schwarzen Alls immer größer und Karen Stark konnte allmählich die Silhouette eines Raumschiffes
erkennen. Als das Shuttle sich dem Schiff weiter näherte, konnte sie erkennen, dass die Größe in
etwa der eines schweren Zerstörers entsprach; nicht unbedingt beeindruckend, aber interessant.
Doch was für eine Wahl hätte sie schon gehabt? Karen verzog kurz das Gesicht als sie an ihre Zelle
und den Gefängnisalltag oder an die Möglichkeit einer unehrenhaften Entlassung zurückdachte.
Undenkbar, da Fliegen das einzige war, dass sie konnte und wollte - lieber würde sie sterben als
darauf für immer zu verzichten.
Second Lieutenant Stark schreckte aus ihren düsteren Gedanken hoch als der Pilot das Shuttles
unsanft auf dem Hangardeck der Black Moon aufsetzte. Sekunden später stand ihr Taxifahrer auch
schon in der Tür zum Cockpit.
„Endstation Schätzchen!“ quäkte er mit schmerzhaft hoher Stimme und einem schmutzigen Grinsen
im Gesicht. Er musterte sie noch einmal eingehend und mit gierigen Blicken, konnte sich dann aber
doch von ihrem attraktiven Äußeren losreißen. Karen war 183cm groß, hatte schulterlanges,
pechschwarzes Haar, das sie heute offen trug und einen durchtrainierten, wohlgeformten Körper mit
einem interessanten Gesicht, welches von zwei großen, eisblauen Augen dominiert wurde.
„Notgeiler Wichser“ dachte Karen, „hast Glück, dass du´s nicht wert bist!“
Sie schnappte sich ihren Seesack, der ihr gesamtes Hab und Gut enthielt und verließ wortlos und
mit steinerner Miene das Shuttle. Sie betrat zum ersten mal den Hangar des Schiffes, welches ihre
Zukunft bedeutete und blickte sich aufmerksam um. Bis auf einen einsamen Jäger – eine Tigershark
– und eine Handvoll Techs, von denen einer auf sie zulief, konnte sie nichts interessantes erkennen.
„Willkommen auf der Black Moon, ich bin Patrick O´Conner, Techniker auf diesem Kahn und Sie
müssen einer der neuen Piloten sein. Stimmt's?“ sprach er und grinste sie freundlich und
offenherzig an.
Karen nickte kurz und knapp, ohne eine Miene zu verziehen und musterte den vor ihr stehenden
Techniker eingehend. Er war einen halben Kopf kleiner als sie, trug den typischen Tech Overall und
eine Kappe, die seine feuerroten Haare fast völlig verbarg. Sein rundliches Gesicht schien nur aus
Sommersprossen, zwei grünen Augen und zwei großen weißen Zahnreihen zu bestehen.

Sie
schätzte, dass er gerade 18 Jahre alt war und von irgendeinem Hinterwäldlerplaneten stammte –
zumindest schien er noch ziemlich naiv und grün hinter den Ohren zu sein.
„Sie werden sich sicher melden wollen! Aber das ist erst morgen früh.“ redete der Junge Tech
einfach weiter, nachdem Karen ihm nicht antwortete.
„Am besten sie beziehen erstmal Quartier, ich zeige Ihnen gerne den Weg.“
Karen nickte erneut, nahm ihren Seesack auf und deutete O´Conner voranzugehen.
„Nicht sonderlich gesprächig, was?“ schaute der Tech sie fragend an und ging nach kurzem zögern
und erneutem Schweigen seitens Karen Richtung Ausgang. Karen Stark folgte ihm. Keine zehn
Minuten später befanden sie sich auf dem Crewdeck und nach einer kurzen Suche fand Karen eine
noch unbewohnte Kabine.
„Es sind schon ein paar Piloten eingetroffen, schätze die hängen alle in der Bar ab. Die befindet sich
zwei Decks höher – man kann sie eigentlich nicht verfehlen.“
Karen betrat ihre Kabine, drehte sich noch mal zu dem Jungen um, nickte ihm zu, schloss die Türe
und ließ ihn damit einfach stehen. Sie ließ den Seesack in eine Ecke plumpsen, legte sich auf das
Bett und war endlich wieder mit sich und ihren Gedanken alleine.

„Sir, ich kann Sie gut verstehen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich den Job erledigen kann. Ihr
Einfluss in allen Ehren, aber das hier ist nicht die Midway.“
David war mittlerweile wieder in den Crewbereichen und hatte eine Kommunikationsfrequenz zu
einem Zerstörer aufgemacht. Man hatte ihm mitgeteilt, dass er sich umgehend bei einem Major
melden solle. Weiteres wurde ihm nicht gesagt, aber das war auch gar nicht nötig. David wusste
genau, wer das war und warum er anrufen sollte. Es ging nichts über eine gesunde Kontrolle.
„David, Sie sind meine Augen und Ohren, verstanden? Sehen Sie sich um, machen Sie ihre Arbeit
und sorgen Sie dafür, dass Sie keinen Scheiß bauen, klar?“
Der Mann mit dem er sprach war Anfang 30, hatte blonde Haare in einem Mittelscheitel angebracht.
Seine Uniform war keine konföderierte. Auch der Zerstörer war kein Design der Konföderation.Dennoch konnte man deutliche Spuren einer Sympathie erkennen.
David kannte den Major nur sporadisch. Er wurde von ihm kontaktiert als er die Akademie beendet
hatte. Er war es auch, der darauf bestand, dass David die Black Moon besuchen sollte. David hatte
dazumal noch die Wahl, aber der Ruf der 'Heimat' bekräftigte ihn in seinem Tun. Nun, es war dann
doch eher der Ruf eines ehemaligen Vorgesetzten und Kriegshelden, der ihn dazu brachte dem 'Rat'
zu folgen.

David grinste wehleidig und zog ein letztes Mal an seiner Zigarette. Der Major erwiderte das
Grinsen und meinte: „Die Dinger können einen umbringen.“
David nickte und machte die Zigarette aus: „Bei allem Respekt, Sir. Ich gebe nicht die Hälfte
meines Gehalts aus, damit Sie mir sagen, was gesund für mich ist und was nicht.“
Der Major nickte: „Was auch immer, David. Ich wünsche Ihnen viel Glück bei ihren Einsätzen. Und
grüßen Sie den CAG, falls sie ihm begegnen sollten.“
David wollte noch etwas erwidern, aber es erschien schon wieder das berühmt-berüchtigte
Konföderationslogo auf dem Bildschirm. Er seufzte und kehrte zu seinem Quartier zurück. Er
wollte sich ein wenig schlafen legen und seine Gedanken ordnen.