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Der flatternde Schrecken der Nacht

von Stilzkin
GedichtPoesie / P6
Darkwing Duck / Eddie Erpel Kiki Erpel Quack der Bruchpilot
02.11.2012
02.11.2012
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In der Dunkelheit der Nacht.
Alles schläft, nur einer wacht.
Flatternd weht sein Cape im Wind.
Welch’ Heldentat er heut’ vollbringt?

Lila Hut und Maske sein Stil,
verfolgt er doch das emsige Ziel,
die Stadt von Unrat zu befrei’n
und ein gefeiert’ Rächer zu sein.

Durchstreift die Straßen seiner Stadt
und jeder Gauner hat es satt,
den Monologen stets zu lauschen,
die des Helden Ego bauschen.

Mit ausgefall’nen Techniksachen,
über die die Feinde lachen,
schlägt er den Gangstern schnell ein Schnippchen
und bringt sie breiter Brust ins Kittchen.

Die Maske birgt ein zweites Ich.
Schier unauffällig zeigt er sich,
wenn er sein Kostüm ablegt
und zurück nach Hause geht.

Der Schrecken, der die Nacht durchflattert
ist am Morgen ganz verdattert,
wenn seine Tochter Action macht
und Alltagschaos ihn anlacht.

Tags normaler Erpel sein,
wahret effektiv den Schein.
Am Abend mit dem Kumpel bowlen
und nachts sich das Gesindel holen.

Passt Nachbar, Hausmann, Vater sein
mit Heldenleben überein?
Es birgt Gefahren, keine Frage —
doch die Familie versteht die Lage.

Begleitet von Kumpan und Kind
agiert er brausend wie der Wind
und fährt zum Tatort mit Sack und Pack
im Rattenfänger und Donnerquack.

Der Schrecken, der die Nacht durchflattert,
wie Sand im Verbrechensgetriebe rattert.
Ein gutes Herz, doch groß sein Ego —
Zwo, eins, Risiko!
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