Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Painful Love

von Sun
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteAllgemein / P12 / Gen
01.11.2012
30.01.2013
4
4.174
 
Alle Kapitel
3 Reviews
Dieses Kapitel
noch keine Reviews
 
01.11.2012 1.018
 
Hier bin ich wieder :-) Im nächsten OneShot geht es um Leylin, direkt nachdem Melwyn das erste Mal mit ihr spricht.
Ich hoffe es gefällt euch, wenn ja - hinterlässt ein Review :-) Wenn nein - hinterlasst trotzdem ein Review :-D Ich freue mich sowohl über Lob (surprise, surprise) als auch über konstruktive Kritik und/oder Verbesserungsvorschläge - das hilft enorm beim Schreiben. Ich bin mir noch nicht sicher, welchen Charakter ich als nächsten behandeln will, und auch hier bin ich für Anregungen, Ideen,etc offen und dankbar :-)
Wenn ihr einfach nur zu faul (0.Ä.) seit um Rückmeldungen dazulassen, ist das auch nicht schlimm - hauptsache ihr habt Spaß beim Lesen :-P

Dreams


Mit geschlossenen Augen lag sie da, ein seliges Lächeln auf den Lippen. Ihr Herz schlug ruhig und gleichmäßig, anders als gerade eben als es geflattert hatte wie ein junger Vogel bei seinem ersten Flugversuch.
Sie spürte ihn förmlich, die starken Hände auf ihrer Haut, sein geschmeidiger Leib der sich gegen ihren drückte, die weichen Lippen auf ihrem Haar. Er war nicht mehr da, ihr Lichtblick, und doch schien er nicht weit fort. Wenn sie die Lider nur fest genug schloss konnte sie vergessen wer wirklich neben ihr lag und vor ihrem inneren Auge sah sie ihn. Sein verschmitztes Lächeln und das Funkeln in den wolfsartigen Augen hatten einen bleibenden Eindruck bei ihr hinterlassen und sie konnte gar nicht anders als immerzu daran zu denken.
Erschrocken fuhr sie zusammen, als sich Shandral neben ihr regte. Er blinzelte und schaute sie schlaftrunken an, doch trotz seiner Müdigkeit war das gierige Glitzern, mit dem er ihren Leib seit ihrer ersten Begegnung betrachtete, noch immer da. Er blickte ihr kurz ins Gesicht und lächelte auf seine eigene, grausame Art. Dann wanderte sein Blick nach unten, verharrte auf ihrer Brust und er streckte seine Rechte aus. Seine Finger krallten sich in ihre Haut und kurz fürchtete sie, er würde sie wieder nehmen. Doch gleich darauf zog er den Arm zurück und fuhr damit fort ihren Körper zu betrachten.
Genugtuung verzerrte seine Miene, als er auf ihren Scham blickte. „Hab Gedult, Kleines“, murmelte er hochnäsig. „Ich bin bald soweit.“
Erst jetzt merkte sie, dass sie feucht war, aber das war gewiss nicht wegen dem Tyrannen neben ihr. Er hatte sie noch nie erregt, nicht als er ihr ihre Jungfräulichkeit genommen hatte und auch sonst in keiner ihrer gemeinsamen Nächte. Alle Gefühle, die er in ihr regte waren Furcht und Ekel, und in wilden Nächten auch Schmerz. Der Mann, der in ihr die Leidenschaft erregt hatte, war wahrscheinlich schon weit fort, irgendwo zwischen den Wolken und trotzdem reichte ein Gedanke an seine sanften und doch starken Hände, ein Hauch seines wilden Geruchs, der noch immer ihre Nase füllte, und schon spürte sie dieses gewaltige Kribbeln zwischen den Beinen.
Doch es war Shandral, der neben ihr lag, Shandral, der sie nun packte und zu sich heranzog, um ihre Lippen gegen die seinen zu pressen, Shandral, der ihr Ehemann war. Und es war Shandral dessen Körper sich an ihren drückte und ihre Lust so schnell vertrieb, wie sie gekommen war. Er ließ sie los und in dem Moment, in dem sie sich wieder auf den Rücken drehte, merkte sie, dass sie zu hastig gehandelt hatte.
„Du kannst mir nicht entkommen“, knurrte er und seine Hand schnellte vor, fand ihr Gesicht und stechender Schmerz breitete sich von ihrem linken Ohr aus, an dem er sie geschlagen hatte. „Niemals.“ Leylin verharrte still, kein Wort drang über ihre Lippen, keine Bewegung ging von ihr aus. Sie hatte Angst, den Fürsten zu erzürnen, doch er schien sich schon wieder beruhigt zu haben. Sein ganzes Wesen weidete sich an ihrer Furcht vor ihm. Langsam drehte er sich auf den Bauch und murmelte: „Und jetzt massiere mich, bis ich bereit für dich bin.“
Langsam kroch sie zu ihm, und setzte sich rittlings auf seinen Rücken, was ihm ein leises Stöhnen entlockte. Ihre Hände fanden seinen Nacken und langsam begann sie ihn durchzukneten, bemüht sanft um ihn nicht wieder zu verärgern. Bald schon ging sein Atem gleichmäßig und sie wusste dass er schlief, aber sie machte weiter. Alles wollte sie, nur nicht sein Erwachen.
Wieder schloss sie die Augen und stellte sich vor es sei Melvyn, der unter ihr lag. Es war nicht einfach – Shandrals Körper war sehnig und lang, nicht zu vergleichen mit den starken Muskeln ihres Wolfselfen. Sie erinnerte sich daran, wie sich sein schlanker Bauch zwischen ihren Beinen angefühlt hatte, die weiche Haut unter ihren Händen. Sie erinnerte sich an sein Gesicht, die grauen Wolfsaugen und den Duft seines Haars. Sie spürte seine Hände an ihrer Taille, und all die Gefühle kamen zurück. Die Angst als sie durch die Lüfte geflogen waren und die helle Panik, als Melvyn sich von seinem Adler getrennt hatte und gefallen war. Die Erleichterung als ihr Adler ihn aufgefangen hatte und die Freude als sie begann den Flug zu genießen. Der Drang nach Freiheit war plötzlich wieder da, so unmittelbar, dass sie beinahe die Augen geöffnet hätte um fortzulaufen vor ihrem Peiniger. Aber sie tat es nicht. Sie hielt die Lider fest geschlossen, mit aller Kraft wollte sie den Augenblick festhalten. Es war ein Traum, der niemals Wirklichkeit werden würde und je eher sie aus ihm zurückkehrte, desto eher würde sie das begreifen. Das wollte sie nicht.
Sie sah ihn vor sich und spürte die Erregung, die sie gefühlt hatte als seine Lippen sie geküsst hatten, dort, wo nur der Fürst sie je zuvor berührt hatte. Leidenschaft erfüllte sie, das Blut rauschte in ihren Adern und ihr ganzer Körper spannte sich vor Vorlangen und Sehnsucht.
Shandrals Finger schlossen sich um ihren Arm und er zog sie von seinem Rücken, die Augen auf ihre Schenkel geheftet, die feucht glänzten. Sie hatte ihn geweckt, und durch ihre Lust war auch die seine erwacht. Er packte ihre Taille und ein Stöhnen drang über seine Lippen, als er sie unter seinen Körper schob. Seine Brustwarzen streiften ihren Körper und wurden sofort hart und sie konnte noch etwas Hartes auf ihrem Bauch fühlen, das ihr zeigte wie sehr er sie wollte, noch bevor er richtig auf ihr lag um in sie einzudringen.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast