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A Story about ...

KurzgeschichteAllgemein / P12 / Gen
Francesca "Frankie" Thomas Matthew McDougal
31.10.2012
31.10.2012
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Hi erstmal und schön das ihr euch entschlossen habt diese FanFiktion zu lesen.
Ich habe die FFs über den SOC vor noch nicht allzulanger Zeit entdeckt, ich finde es übrigens Schade das sie alle abgebrochen wurden bis auf die eine die noch nicht fertig gestellt ist und dachte mir ich könnt ja auch mal eine Schreiben. Auch wenn es nur eine Kurze ist.

Viel Spaß beim Lesen.

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Wie jeden Morgen treffe ich mich mit meinen Freundinnen damit wir zusammen zur Schule gehen können. Wir lachen und reden wie an jedem anderen Tag auch. In der Schule gehen wir alle erst mal zu unseren Spinden um unsere Sachen für die Schulstunden zu holen.
Dann beginnt der Unterricht. Wir sitzen alle da und hören gelangweilt der Lehrerin zu. Ok eigentlich höre ich gar sondern bin in Gedanken bei den letzten beiden Tagen.


Flashback

Es ist Freitagabend und wir veranstalten unseren Sleepover bei mir. Wir haben beschlossen ihn heute zu machen weil morgen nur ich zuhause sein würde. Die anderen würden alle wegfahren, damit wir trotzdem einen Sleepover haben machen wir ihn heute.

Rosie würde mit ihrem Bruder gehen der ein Turnier hat und dann noch zu einer Tante von ihr.
Kenny würde an einem Sportwettkampf teilnehmen der zwei Tage dauern würde.
Lyndz würde bei einem Reitturnier sein, ebenfalls zwei Tage und Fliss würde mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zu Verwandten fahren.

Es lief sonst alles wie bei einem normalen Sleepover ab.

Am Samstagmorgen nachdem die anderen gegangen waren räume ich erst mal alles wieder auf, sonst würde meine Mutter einen Anfall bekommen. Das nahm den Morgen, von dem nicht mehr besonders viel übrig war, in Anspruch.

Nach dem Mittagessen nehme ich mir dann das Buch das ich gerade lese, ziehe mir meinen Bikini an und gehe nachdem ich mir noch ein Handtuch genommen habe zum Strand.

Dort ziehe ich mir das Kleid das ich heute an habe aus und lege mich auf das Handtuch. Ich hab gerade mal eine Doppelseite gelesen da werde ich unterbrochen.

„Na heute so ganz ohne die anderen unterwegs. Das du dich das überhaupt noch traust.“
Ich sehe auf.
„Das sagt gerade der richtige Mathew.“, antworte ich.
Denn er ist genauso ohne seine Freunde da wie ich es bin.
Er zuckt mit den Schultern.
„Also ich bin auch manchmal ohne die Jungs unterwegs.“
„Die haben doch heute bloß keine Zeit gib es zu.“
Er antwortet mir nicht, aber das ist Antwort genug. Da ich mich nicht weiter mit ihm unterhalten möchte lese ich weiter. Aber er ignoriert es und setzt sich einfach neben mich.
„Was ist dein Problem?“, frage ich.
„Wieso sollte ich ein Problem haben?“, erwidert er.
„Weil du dich neben mich setzt vielleicht?“
„Ich darf sitzen wo immer ich will.“, meint er nur.
Was mich dazu veranlasst die Augen zu verdrehen.
„Und das ist ausgerechnet da wo ich lese.“, stelle ich fest.
„Du hast es erfasst.“
Ich schweige und auch er sagt nichts mehr. Nach einer Weile wird es mir zu blöd.
„Hast du nichts Besseres zu tun?“
„Nein.“, ist seine kurze einsilbige Antwort.

Also blieb mir nichts anderes übrig als ihn zu ignorieren. Aber das ist alles andere als leicht.
Er sagt zwar nichts aber seine bloße Anwesenheit reicht.
Trotzdem verging die Zeit. Gegen 16:00 Uhr stehe ich auf, ziehe mir mein Kleid wieder über und packe meine Sachen zusammen.
„Wo willst du hin?“, frag Mathew interessiert.
„Zu Mr. S.“, sage ich. Aber wieso antworte ich ihm eigentlich?
Er steht auch auf und läuft neben mir her.
Der hat echt  nichts zu tun, stelle ich in Gedanken verärgert fest.

Wir gingen direkt zur Theke.
„Erdbeere, richtig?“, frägt er.
Ich nicke. Woher weiß er das das mein Lieblings Smoothie ist?
„Zwei Erdbeer Smoothies bitte.“, sagt er zu Mr. S.
Der sieht ihn und mich nebeneinander stehen und in seinen Augen sehe ich Überraschung. Er gibt Mathew die Smoothies, dieser reicht einen gleich an mich weiter und bezahlt dann noch.
Ich sehe ihn fragend an während wir uns an einen Tisch setzten.
„Was denn?“, frag er.
„Warum?“, frage ich mit schiefgelegtem Kopf.
Er weiß genau was ich meine.
„Ich weiß es nicht so wirklich.“, stellt er fest.
Ich nicke um zu zeigen das ich verstanden haben.
Wir trinken die Smoothies und sitzen dann einfach nur da und schweigen.
„Frankie … ich … ähm …also ich würde gerne wissen ob du morgen schon was vor hast.“, brachte Mathew schließlich raus.

Das erste was passiert ist das ich mich verschlucke.
„Wie bitte?“, frage erstickt ich als ich wieder einiger maßen Luft bekomme.
„Ich will wissen was du morgen vor hast.“, sagt er ruhig.
„Nichts.“ Warum antworte ich ihm eigentlich?
„Bevor du noch weiter frägst. Morgen hat meine Großmutter ihren 70ten Geburtstag und ich kann da nicht ohne Begleitung auftauchen.“, er holt tief Luft. „Also würde ich gern wissen ob du mit mir hingehen würdest.“

Erstaunt sehe ich ihn an. War das gerade sein ernst? Wieso frägt er denn ausgerechnet mich, wir sind doch verfeindet.

„Eine Frage, warum kannst du nicht ohne Begleitung auftauchen?“, will ich wissen.
Er seufzt. „Du musst auch echt immer alles wissen. Aber wenn du es unbedingt wissen willst, Justin kommt auch. Du erinnerst dich sicher noch an ihn oder?“
Ich nicke.

Und wie ich mich an ihn erinnern kann. Justin, Mathews Cousin, war in den letzten Ferien für zwei Wochen zu Besuch hier. Er hatte ziemlich mit mir geflirtet und ich war voll auf ihn reingefallen, er wollte mich nur als eine weiter seiner Trophäen. Mathew hatte das Ganze dann aufgedeckt. Justin war ziemlich sauer gewesen und gemeint das Mathew es nie schaffen würde das ein Mädchen ihn mögen würde.

„Naja und ich hab mir vorgenommen ihm eins Auszuwischen, aber dazu bräuchte ich deine Hilfe.“, fährt er fort.

Einen Moment denke ich noch darüber nach, aber eigentlich war meine Antwort schon klar.

„Ich bin dabei.“
„Danke.“, sagt er und er meint es ehrlich.
Die Smoothies haben wir jetzt leer getrunken und Mathew steht auf.
„Ok, dann hol ich dich morgen um 14:30 Uhr ab.“
„Bis dann.“, erwidere ich bloß.

Ich gehe auch nach Hause, dort gehe ich als erstes zu meinem Schrank und sehe nach was ich morgen anziehen soll. Eigentlich war ich nicht so jemand der sich schon am Tag vorher überlegt was er anzieht. Aber das war eine Ausnahme. Nach dem ich eine Stunde lang unentschlossen da stand, holte ich meine Mutter dazu. Ich erkläre ihr die Situation, aber das mit Mathews Cousin lasse ich weg, und mit ihrer Hilfe entscheide ich mich dann eine halbe Stunde später für ein blaues, knielanges Kleid. Es ist bis zur Taille anliegend und geht dann in einen weiten Rock über.  


Nächster Tag:

Es klingelt und ich gehe zur Türe und öffne sie. Wie erwartet ist es Mathew, er hat ein weißes kurzärmliges Hemd und eine leichte lange Hose an.

„Du siehst klasse aus.“, sagt er.
„Danke.“, erwidere ich.
Dann gehen wir los. Seine Großmutter wohnt etwa 15 Minuten weit weg.
Während wir laufen herrscht erst mal Stille.
„Ähm.“, macht er dann. Und ich sehe ihn erwartungsvoll an.
„Dir ist hoffentlich klar dass ich dich als meine Freundinn vorstellen muss?“, fragt er dann.
„Ich hab mir schon so was in der Richtung gedacht.“, antworte ich.
Wenn ich daran denke fängt es an in meinem Bauch zu kribbeln.
„Gut.“, sagt er noch. Den Rest des Weges schweigen wir.
Als wir vor der Türe Stehen frägt er noch: „Bereit?“
Ich lächle. „Aber sicher doch.“
Er nickt und klingelt.

Es öffnet seine Mutter.
„Mathew da bist du ja endlich.“, sagt sie und sieht mich dann mit einem etwas komischen Blick an.
Sagt aber nichts weiter und lässt uns ins Haus. Die Feier findet im Garten statt also gehen wir auch gleich wieder nach draußen.

Mathew ging direkt auf zwei ältere Frauen zu die sich gerade unterhielten.
Als diese uns sehen unterbrechen sie ihr Gespräch und drehen sich in unsere Richtung.

„Alles Gute zum Geburtstag Grandma.“, sagt Mathew und umarmt eine der beiden.

Das ist also seine Großmutter. Sie sieht nett aus und überhaupt nicht so als wäre sie schon 70 Jahre alt.

„Und wer ist das?“, frägt sie als sie die Umarmung gelöst haben.
„Das ist meine Freundin Frankie.“, stellt Mathew mich vor.

Es hörte sich nicht gelogen an, sondern so als wäre er stolz darüber.

„Alles Gute auch von mir Mrs.“, sage ich.
„Freut mich dich kennen zu lernen Frankie, sag ruhig Mary zu mir.“, erwidert sie lächelnd.
Ich lächle zurück und nicke.

Mary wendet sich wieder Mathew zu.
„Du hast mir gar nicht erzählt das du eine Freundin hast.“, sagt sie Vorwurfsvoll.
„Das liegt daran das wir erst seit einer Woche zusammen sind.“, erklärt er.
Ach wenn das so ist.“

Nach diesem Gespräch kommt jemand anders um ihr zu Gratulieren.

Wir gehen von der Gruppe weg, da Mathew ja auch noch andere Leute begrüßen muss, wie zum Bespiel seine Cousine Pamela und seinen Onkel Victor.
Auch diese Beiden sind sehr freundlich zu mir. Alle die ich hier kennen lerne sind das, wenn ich ehrlich bin. Und sie alle finden es ganz offensichtlich toll das Mathew eine Freundinn hat.

Später setzen sich alle um Kuchen zu Essen an eine lange Tafel. Mathew und ich sitzen direkt neben einander, was ja voraussehbar war und uns gegenüber sitzen Mathews Mutter und Vater.
Welche überrascht darüber sind das ihr Sohn eine Freundinn hat. Aber sie sind auch sehr nett und sie scheinen sich genau wie alle anderen darüber zu Freuen.

Wenn die alle wüssten das wir nur so tun als wären wir zusammen … Nein ich denke jetzt nicht weiter, sonst fühle ich  mich schuldig und dann fliegt alles auf.

Nach dem Kuchen wird Musik aufgelegt und einige Tanzen.
Wir stehen unschlüssig neben der Tanzfläche.

„Willst du tanzen?“, fragt er nach einer Weile.
Ich lächle. „Gerne. Bewiesen das du Tanzen kannst hast du ja schon.“
Auch er lächelt. Dann führt er mich auf die Tanzfläche. Gerade läuft ein Walzer, aber es ist ja auch der Geburtstag von Mathews Großmutter.

Während wir Tanzen sehen wir uns beide unauffällig um ob wir nicht Justin sehen. Aber gleichzeitig müssen wir uns auch oft gegenseitig ansehen, sonst denkt man noch das wir versuchen dem Blick des anderen Ausweichen.

„Dahinten ist er.“, flüstert er mir dann ins Ohr.
„Und was jetzt?“, frage ich ebenso leise.

Er sieht mich an und ich kann sehen dass er eine Idee hat.
Langsam beugt er sich zu mir runter. Er hat doch nicht etwa vor was ich denke was er vorhat.

Wir haben aufgehört zu Tanzen und dann legen sich seine Lippen auf meine.
„Damit hat sich meine Frage wohl beantwortet.“, denke ich.
Vorsichtig erwidere ich den Kuss. Wenn ich ehrlich bin fühlt sich das ganze mehr als nur Gut an und in meinem Bauch flattert es gewaltig. Wir unterbrechen den Kuss um Luft zu holen und sehen uns dann tief in die Augen.  
Und in seinen Unglaublich blauen Augen liegt etwa was ich noch nie zuvor darin gesehen habe. Kann es sein das … nein das ist nicht möglich.
Das bilde ich mir nur ein …. weil … weil ich ….ich mich in ihn … verliebt habe. Wieso nur war es so schwer für mich das einzusehen? Schließlich kann man die Gefühle die in letzter Zeit immer schwerer zurückzuhalten sind nicht anders deuten. Dieses ständige Kribbeln das ich in seiner Nähe fühle… Ich sollte aufhören darüber nach zu denken.  Aber was sollte dann gerade dieser Blick in dem ich glaubte dasselbe gesehen zu haben das in dem Moment in mir vorging? Naja ich habe ja auch nur geglaubt es zu sehen. Und jetzt Schluss mit diesem Gedenke.

Wir sehen uns noch einen Moment länger in die Augen, dann nimmt er meine Hand und zieht mich von der Tanzfläche. Er bringt mich zum Strand und lässt auch als wir dort angekommen sind nicht meine Hand los, was dafür sorgt das es in mir kribbelt wie verrückt. Für einige Minuten stehen wir da und sehen aufs Meer.

Vorsichtig wage ich einen Blick in seine Richtung, nur um festzustellen das er mich aufmerksam ansieht. Allerdings ist auch noch etwas in seinen Augen zu sehen. Entschlossenheit? Aber sicher weiß ich es nicht. Ich erwidere seinen Blick fragend.

„Ich kann das nicht mehr.“, flüstert Mathew.
Ich sage nichts sondern sehe ihn einfach weiter fragend an.
„Ich halte es schon viel zu lange Geheim.“, fährt er fort. „Francesca Thomas ich liebe dich.“

Überrascht weiten sich meine Augen.

Er liebt mich?

Forschend sehe ich ihm in die Augen. In welchen ich pure Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit erkenne.

Ja er liebt mich.

Ein leichtes lächeln breitet sich auf meinem Gesicht aus und ich trete einen Schritt näher an ihn heran, so dass ich direkt vor ihm stehe und uns nur noch wenige Zentimeter voneinander trennen.

Dabei sehe ich ihm tief ihm die Augen, ich drohe schon ihn ihnen zu versinken aber ich schaffe es noch:
„Und ich dich Mathew McDougal.“, zu erwidern.

Jetzt lächelt auch er.
Wir überwinden die Distanz zwischen uns und küssen uns. Dieser Kuss ist noch viel überwältigender als der zuvor, aber der war ja irgendwie auch nicht echt.

Flashback Ende


Es ist Zeit für die Mittagspause und ich habe nicht ein einziges Mal im Unterricht aufgepasst geschweige denn daran teilgenommen. Was auch meinen Freundinnen aufgefallen ist.

„Frankie was ist denn los mit dir?“, fragt Kenny.

Gerade als ich zu einer Antwort ansetzte werde ich von jemandem unterbrochen.

„Genau, was ist denn los mit dir?“, fragt Michael mit verstellten stimme.

Er und die beiden anderen Mitglieder der M&Ms setzen sich zu uns, Mathew setzt sich direkt neben mich.

„Verschwinde Michael.“, sagt Lyndz genervt.
„Ja und nimm die Idioten die du deine Freunde nennst gleich mit.“, ergänzt Kenny.
„Und kommt bloß nicht wieder.“, meint Fliss.

Ich drehe mich während dessen in Mathews Richtung.
Er sieht mich mit diesen unglaublichen Augen an, mit einem leichten, glücklichen lächeln.
Ich kann nicht anders als das Lächeln zu erwidern.
„Wie war dein Tag.“, fragt er.
„Voller Erinnerungen.“, erwidere ich.
„Meiner auch.“

Die anderen sehen uns alle sechs völlig Irritiert an.
„Was soll das?“, fragt Rosie leise.
Worauf alle anderen murmeln dass sie keine Ahnung haben.

Als Mathew dann die Finger meiner Hand, die auf dem Tisch liegt, mit seinen Verschränkt reißen sie die Augen noch weiter auf.

„Um eine Erklärung kommt ihr zwei jetzt nicht mehr rum.“, sagt Lyndz.
Damit holt sie uns wieder in die Realität.

Wir werfen uns noch einen kurzen Blick zu, bevor ich antworte.
„Wir sind zusammen.“, ist alles was ich sage.
Was noch mehr Fragen aufwirft. Welche zu beantworten uns allerdings erspart bleibt da der Unterricht wieder beginnt.


THE END

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Das Ende lass ich so offen damit sich jeder selber überlegen kann wie es weiter geht.
Ich hoffe es hat euch gefallen und lasst mir doch bitte ein Review da, auch wenns euch nicht gefallen haben sollte.
Ich wäre froh eure meinung zu kennen.

Eure ShiningStar
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