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„Happy Birthday Österreich!“

KurzgeschichteHumor, Parodie / P12 Slash
Österreich
26.10.2012
26.10.2012
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Kapitel 1: Brithday - Ein anders geplanter Geburtstag

Er hatte nie wirklich vor seinen Geburtstag zu feiern. Eigentlich wollte er seinen Tag wie jeden anderen genießen, vor allem da er heute einen freien Tag hatte. Doch da hatte er die Rechnung ohne die kleine sechsjährige Angie gemacht. Mit einem Geschenk, welches gerade noch die Größe hatte das sie hinübersehen konnte, lief sie auf die Tür zum Anwesen des Österreichers zu. Damit sie klingeln konnte stellte das Geschenk derweil beiseite, sprang hinauf zum Schalter und betätigte diesen. Wie zu erwarten war es kein normales klingeln sondern eher mehr eine Klassische Melodie. Wartend summte sie das Stück mit und hob wieder ihr Geschenk auf. Heute hatte sie sich vorgenommen einen ruhigen Geburtstag zu feiern. Auch kleine Nervensägen brauchten mal Ruhe und Entspannung. Dies ging natürlich am besten bei jemandem der nicht andauernd nur an Unsinn dachte. Schon wurde die Tür von der erwarteten Geburtstagsnation geöffnet.
„Happy Birthday!“
Lächelnd streckte sie ihm ihr Geschenk entgegen. Etwas verwirrt nahm er es entgegen. Sollte er das Mädchen kennen? Noch bevor er ihr die Frage stellen konnte lief sie an ihm vorbei in sein Haus. Ein Ungeladener Gast konnte ja nicht schaden, oder? Außerdem schien sie ihn zu kennen. Zusammen mit einer Vorschülerin saß er also in einem der an gemütlichsten eingerichteten Zimmern, aß Kuchen und trank Kaffee. Im Großen und ganzem verlief alles ganz gemütlich. Bis ein Nerviger Preuße die so friedliche Stille zerstörte, indem er die schon etwas ältere Tür und die Wand dahinter beinahe kaputt machte. Obwohl die beiden sich kaum kannten -um genauer zu sein kannte Roderich sie gar nicht- waren sie sich einer Meinung.

„Preußen, raus!“ riefen sie synchron.

Die Wut, welche von beiden ausging, war in diesem Moment zum greifen nahe. Doch lies der Albino sich von zwei Aristokraten nicht so leicht einschüchtern und gesellte sich mit zum Kränzchen. Immer wieder fing Gilbert an davon zu reden wie Awesome er war. Wenigstens hatte er daran gedacht kurz zu gratulieren. Wenn nicht hätte er mit einer extra Bestrafung, seitens der Vorschülerin, rechnen müssen. Trotz alledem änderte es nichts an der Sache dass er die ruhige Stimmung vermasselt hatte.

„Man kann es gar nicht ‚ruhigen‘ Geburtstag nennen…“, fing das kleine Mädchen bedrohlich ruhig an.
Roderich setze ihren Satz im selben Tonfall fort. „…wenn so jemand wie der da Auftaucht!“
„Auf drei?“ fragte sie und sah den braunhaarigen an. Dieser nickte.
Abwechselnd zählten sie runter ehe beide auf ein selbstverliebtes Preußen losgingen.
„Mach das Fenster auf!“ rief Österreich.

Angie tat wie befohlen und öffnete das Fenster. Zu Preußens Pech befanden sie sich im zweiten Stock, Schloss Schönbrunn war eben groß, denn er wurde hinausgeworfen. Nachdem das Fenster wieder geschlossen wurde und die Vorhänge wieder ordentlich hingerichtet wurde begann das Mädchen in ihrer Tasche zu kramen. Als Gefundenes Objekt hielt sie ein paar Notenblätter in ihren Händen. Ganz lieb und unschuldig sah sie zum Österreicher hoch.

„Bringst du Angie das Klavierspielen bei?“ es konnte eben niemand ihrer Niedlichkeit entfliehen, so willigte er ein.

Anfangs brachte er ihr kleine Grundlagen bei. Beispielsweise konnte sie sie Tonleiter nach ein paar malen schon einigermaßen auswendig. Wenigstens etwas. Aber jeder fing mal klein an. Im Moment spielte Roderich ein einfaches Stück. Natürlich war sie so begeistert dass sie es auch versuchen wollte. Sie war fest entschlossen auch so gut spielen zu wollen.

„Angie will auch!“

Sie legte sich die Noten aus ihrer Tasche zurecht und begann auf einzelne Tasten zu hauen. Ja richtig, sie haute auf die Tasten. Dies hatte natürlich diverse Folgen. Eine halbtaube Personifikation eines Landes, ein demoliertes Klavier, einen quietschenden unausstehlichen Ton den man bestimmt bis ans Ende der Welt hören würde und einen genervten Pitschnassen Preußen, der nur wieder gekommen war um sich über den Ton zu Beschwerden. Dabei hoffte er diese Katzenmusik käme von Roderich und er könnte ihn auslachen. Fehlschlag.

„Und wie war es?“ fragte die sechsjährige lächelnd.

„Total Unawesome…“ meinte der Albino und versuchte sein gehör wieder zu reparieren, so gut das auch möglich war.

Natürlich machte das die kleine Angie traurig. Auch wusste sie sich nicht anders zu helfen als sich an Österreich zu klammern und zu weinen. Total überfordert versuchte er sie zu beruhigen. Leider war dies bei Vorschülerinnen nicht so einfach. Vor allem da sie schreien konnten wie am Spieß. Ihre Psyche wurde verletzt. Dafür…musste Preußen Büsen! …und Roderich wurde damit vielleicht einen Gefallen getan, fand sie zumindest. Da sein Geburtstag war fand sie diese Idee noch besser als die Violine die sie ihm geschenkt hatte. Sie hörte mit ihrem schluchzen auf, zog Österreich am Ärmel mit und lief auf Preußen zu.

„Baka!“ mit diesem Wort zog sie auch ihn mit.

Mal lief sie hier, mal dort entlang doch fand sie nicht das was sie suchte. Nach mindestens zehn Türen  gab sie auf. Überall Türen, große Zimmer doch keine Treppe.

„Du?“ sie sah den braunhaarigen fragend an. „wie geht es nach unten?“

Wo nach unten wäre eigentlich die nächste Frage gewesen. Immerhin befanden sie sich gerade im 3. Stock aber wahrscheinlich meinte sie ins Erdgeschoss weswegen Roderich sie in Richtung einer Großen Treppe führte. Kichernd stellte sie sich hinter Gilbert und gab ihn einen tritt. Nach dem ein oder anderem schmerzenden „Au!“ lag er Innerhalb weniger Sekunden ein Stock tiefer.

„Das hätte schlimm enden können.“ Murmelte Roderich und sah nach unten.

Preußens Strafe war erledigt, nun musste nur noch die Pointe des ganzen kommen.  Da der Österreicher gerade damit beschäftigt war die Treppe nach unten zu gucken stellte sich Angie hinter ihn. Unschuldig tat sie als hätte sie keine Hintergedanken im Griff.

„Geb es zu, du magst ihn.“ Sagte sie als sei sie die Unschuld selbst.

„Wen? Den da?“ er zeigte nach unten. „Auf keinen Fall.“

Komisch das er genau wusste wen sie meinte obwohl sie nicht mal Preußens Namen erwähnt hatte. Grinsend ging sie ein paar Schritte zurück, durch dachte nochmal ihren Plan und nahm rannte auf Roderich zu. Durch ihr Gewicht kippte er nach vorne und beide fielen die Treppe hinunter. Wenn sie genug Schwung geholt hatte, und nach Anzahl der Stufen müsste sie es so geschafft haben dass die Landung direkt auf der schon unten liegenden Nation war. Sie hatte sich nicht verrechnet oder verzählt, hatte auch richtig Schwung genommen. Roderich landete auf Gilbert, sie obendrauf und dachte nicht daran runter zu gehen. Lieber wollte sie noch ein bisschen Spaß haben. Zum Glück hatte sie immer eine Kamera dabei.

„Y-a-o-i!“

Freudig wartete sie nur darauf ein Perfekten Gesichts Ausdruck zu sehen und auf den Knopf zum Fotopapieren zu drücken. Irgendwie wartete sie lang.

„Geh von mir runter!“

„Als ob ich freiwillig auf dir drauf läge.“

„Yaoi!“ hastig stellte sie sich neben die beiden.

„Los! Küsst euch!“ forderte sie und ergatterte leicht verwirrte blicke. Okay eines war klar so normal war das Mädchen doch nicht. Gereizt drückte sie Roderichs Kopf nach unten.

„Küssen hab ich gesagt!“

Ja wenn es um so etwas ginge war sie eben Feuer und Flamme. Sie hatte es beinahe doch wurde dieser so gute Moment zerstört, durch Ungarn welche um die Ecke kam. Erst sah Elizabeta verwirrt auf das geschehen. Die zwei Nationen baten sie vergeblich um Hilfe. Zur Hilfe kam sie ihnen nur zu gern. Natürlich mit Hintergedanken. An ihrem Gesichtsausdruck erkannte Angie das sie dasselbe wie sie vorhatte. Die Vorschülerin trat beiseite und lies der Ungarin freien Lauf. Eins- Zwei. Drei. Schon wurde von ihrer berühmt berüchtigten Pfanne Gebrauch gemacht und beide waren Ohnmächtig.

„Sie sind wirklich nicht Tod?“

„Nein, sonst würde der da nicht sabbern“ Ungarn zeigte auf Österreich „und der da nicht vor sich hin faseln wie Awesome er doch ist.“ Anscheinend hatte sie Spaß an dieser Situation.

„Was jetzt?“ fragte das kleine Mädchen.

„Jetzt Sperren wir sie in eine Besenkammer.“

Da freuten sich beide. Prompt steckten sie beide in die kleinste Besenkammer die es in diesem Schloss gab. Allein eine zu finden war schon, durch die vielen Prachtvollen Zimmer schwer. Trotz alledem waren Besenkammern immer noch am besten. Gerade rechtzeitig schlossen beide die Tür da die Nationen langsam ihr Bewusstsein wieder erlangten.

„Wer auch immer die Finger an meinem Awesome Hintern hat sollte sie sofort wegnehmen.“

Roderich realisiert das nur sie beide in der Kamer waren und nahm auf die Schnelle seine Hand von dort.

„Danke!“ Preußischer Sarkasmus ließ grüßen.

„Ha! Das Awesome Me hat den Lichtschalter gefunden.“ Am liebsten hätte der Albino nie nach dem Schalter gegriffen und das Licht ausgelassen, als sich der Situation bewusst zu werden. Er und Österreich lagen nicht gerade ‚passend‘ in der Kammer.

„Langsam bin ich es leid dass du immer auf mir landest.“

„Als ob das beabsichtigt war!“ wurde sogleich zurückgeschnauzt.

Ungarn und Angie pressten sich derweil kichernd gegen die Tür. Gute Zehn Minuten war noch Gestreite zu hören, als dies plötzlich verstummte. Elisabeta holte ihre Kamera heraus und Angie heilt ein Stück Kuchen parat.

„Glaubst du jetzt?“ fragte Angie. Ein nicken war die Antwort und Ungarn öffnete die Tür.

Sofort ging das Fotografieren los. Die beiden Turteltaubenschienen das gar nicht zu bemerkten, Liesen sich von ihrem tuen nicht abbringen. Das Stück Kuchen stellte Angie derweil neben die beiden. Erstens: weil Preußen ihn noch nicht Probiert hatte und zweitens weil Angie ein Bild wollte wie beide den zusammen aßen. Doch wurden beide, und der Kuchen, immer noch nicht entdeckt. Schief sah Angie den beiden zu. Wie kann es sein das sie nicht entdeckt wurde?

„Du Ungarn? Was machen die da?“ Geschockt fuhren beide hoch nur um sich den Kopf zu stoßen.

„Au!“ Danach wurde der Kuchen zerquetscht.

Angie wurde daraufhin traurig. So ging Roderich also mit ihrem Kuchen um. Beleidigt rannte sie hinaus. Trotz ihrer Trauer hatte sich dennoch etwas vergessen. So musste sie zurück rennen.

„Schönen Geburtstag noch!“ meinte sie und gab Roderich einen Kuss auf die Wange. Ehe sie endgültig verschwand holte sie noch einen Umschlag aus der Tasche und überreichte ihn. Da ging sie dahin, das mysteriöse Geburtstagsmädchen Namens Angie.

„Sie hatte es von Anfang an geplant.“ Preußen nahm ihm den Brief aus der Hand. „Kesese~ Seychelles tolles Urlaubsziel.“

„Ja, weil Flitterwochen so toll sind.“ Man konnte wirklich darüber nachdenken welcher Sarkasmus sarkastischer war. Preußischer oder Österreicher.

„Ach komm schon Roddy.“ Die Ungarin die schon Nasenblutend da stand wollte einfach nicht bemerkt werden, für sie umso besser.
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Happy Birthday, Austria. (Und meine kleine Chrissi die heute auch B-Day hat)
Zwar hab ich mir Mühe gegeben und trotzdem gefällt es mir nicht. :(
Das ist so…deprimierend~ Hoffe es gefällt dir wenigstens, Chrissi :D
Naja ich sollt mich nicht beschweren und einfach Feiern.
Und auch euch anderen hoffe ich hat es gefallen

LG Angie -^-^-
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