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Endlich zurück

KurzgeschichteLiebesgeschichte / P12
Olivia Dunham Peter Bishop
21.10.2012
21.10.2012
2
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21.10.2012 747
 
Meine Geschichte spielt nach dem Aussprechen von Olivia und Peter in 5x01.

Nachdem Peter und ich uns ausgesprochen hatten, gingen wir zurück mit Walter in unsere Wohnung, die Etta extra für uns ausgesucht hatte. Sie ähnelt meiner damaligen Wohnung sehr, denn sie ist ebenfalls nicht besonders groß und die Räume sind fast genauso aufgeteilt. Wie ich diese alte Zeit vermisse.
Ich setzte mich auf die Couch und schaltete den Fernseher ein. Ich konnte Peter nicht in die Augen gucken, so sehr ich es auch wollte und so oft er sich auch entschuldigte, es schmerzt einfach noch viel zu sehr. Ich hatte damals als ich alleine nach New York gegangen bin eigentlich damit gehofft ihn nie wieder sehen zu müssen, um diesen jetzt peinlichen Gesprächen zu entfliehen, denn das ist keines meiner Stärken.
Nach einer Weile kam Peter ins Wohnzimmer, ich denke er hat Walter ins Bett gebracht. Er lehnte sich an den Türrahmen. Wie gut dieser Mann aussieht, ich habe ihn so sehr geliebt.

"Na, was zum trinken?" , Peter hielt zwei Gläser und eine Flasche Whiskey in seinen Händen und lächelte leicht.

"Gerne" , genau so war mein Peter...damals...führsorglich und witzig.

Peter setzte sich neben mir auf die Couch. Ich rückte leicht weg von ihm, denn er setzte sich genau neben mich. Er stellte die Gläser ab und schüttete den Whiskey ein.

"Auf einen Neuanfang" , sagte er. Doch ich guckte ihn an, in meinen Augen schimmerten Tränen, die schon seitdem Peter in der Tür stand da waren. Einen Neuanfang und alles andere vergessen? Nein!

Er sah meinen Blick, der jetzt wie am Boden zu kleben schien. Er schluckte schwer.

"Olivia, ich weiß wie schwer es dir fällt, aber du sollst wissen, ich wollte dir nie weh tun, du warst einfach stärker als ich.", seine Stimme klang traurig und enttäuscht.

Ich spürte seine Hand auf meinem Bein und sah ihn dann kurz an. Er lächelte kruz und hob erneut sein Glas.

"Auf einen Neuanfang", sagte er dann erneut.

Ich legte meine Hand auch seine und streckte mein Glas in die Luft.
Wir unterhielten uns ziemlich lange darüber, was wir jeweils in Bosten und New York gemacht haben und hörten einander zu, selbst wenn es sehr schmerzhaft war. Doch mit der Zeit kam es so rüber, als wären wir nie von einander getrennt gewesen, so vertraut wie wir mit einander umgingen. Zuerst schienen Bosten und New York uns für immer getrennt zu haben, doch ich verstand jetzt besser als damals, dass Peter nur unsere Tochter suchen wollte, weil er kein schlechter Vater sein wollte.

"Peter? Du warst der beste Vater, den sich ein kleines Mädchen hätte wünschen können. Du konntest nicht gegen die Beobachter ausrichten, obwohl du alles Mögliche versucht hast.
Und hingst so sehr an ihr, dass du gar nicht mit bekommen hast, wie sehr ich dich brauchte. Genauso wie ich dich jetzt immer noch brauche"

Peters Blick ging ruckartig hoch und er schaute mich lächelt, aber dennoch mit Tränen in den Augen an. Er zögerte nicht lange und rückte mir näher. Aus Angst zuckte ich erst kurz zurück, doch unsere gesichte kamen sich immer näher. Schließlich trafen sich unsere Lippen und ich ließ seiner Zunge einlass. Ich legte meine Arme um seinen Hals. So innig waren wir schon lange nicht mehr und ich wusste, dass mir Peter so sehr gefehlt hatte! Peter streichelte mit seiner Hand vom Bauch abwärts über mein Bein. Oh wie ich ihn vermisst habe.

"Peter...warte...ich weiß nicht, ob ich schon wieder dafür bereit bin.", ich wusste ich liebte Peter noch genauso sehr wie damals, doch in der zwischen zeit ist so viel passiert, was man nicht einfach vergessen kann und darf.

"Okay, du weißt, dass du mit mir über alles reden kannst?", klang Peter leicht besorgt und setzte sich wieder aufrecht hin.

"Es ist eigentlich nichts...nur wir waren so lange von einander getrennt und jetzt einfach weiter zu machen, als wäre nicht passiert...das bin nicht ich", mit dem Satz stand ich von Sofa auf und beugte mich über Peter.

"Es tut mir leid",  ich gab ihn einen flüchtigen Kuss auf den Mund. Dann ging ich in mein Schlafzimmer. Doch besonders gut konnte ich nicht schlafen. Der Gedanke wieder mit Peter zusammen zu sein, ließ mich nicht los. So welzte ich mich im Bett hin und her, bis ich zum Entschluss kam, dass es nicht viel bringen wird.
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