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Wenn das Spiel zum richtigen Leben wird

Kurzbeschreibung
GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 / Gen
Adelbert Steiner Beatrix Garnet Till Alexandors XVII / Lili / Dagger Kuja Vivi Orunitia Zidane Tribal
21.10.2012
21.10.2012
3
11.629
 
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21.10.2012 3.845
 
Mal wieder habe mich nach getaner Arbeit an meinen PC gesetzt. Das machte ich immer um mich zu entspannen. Der PC war kaum oben und ich hatte mich gesetzt hatte ich auch schon eine Mail.
//Hey Kati da bist du ja endlich//
//Hey Bine. Klar kennst mich doch komme immer on//
//Klar aber diesmal bist du spät dran. Hab mir schon Sorgen gemacht//
//Ja mei die Arbeit hat länger gedauert. Musst dir doch nicht gleich Sorgen, machen//
//Oh du arme aber mal ne andere Frage//
//Nein ich will kein Date mit deinem Bruder Bine//
//Das meinte ich doch gar nicht. Bist ne Clown-fish, bist lustig?//
//Sehr witzig Bine was willst du von mir jetzt?//
//Kennst du das Spiel Final Fantasy 9?//
//Nö woher denn?//
//Man lebst du auf den Mond oder was?//
//Ja gleich hinterm Mond links warum fragst du?//
//Warte mal kurz//
//Okay ich warte//

<Man muss ich eigentlich alles kennen was du kennst Bine> denk ich mir.
Mal kurz zu mir. Mein Name ist Kati bin 23 Jahre alt und führe meinen eigenen Einzelhandelsbetrieb in Augsburg. Mit der ich hier gerade schreibe ist eine gute Freundin ihr Name ist Bine. Wir haben uns damals in der Berufsschule kennengelernt da waren wir noch Azubis im ersten Lehrjahr. Den Kontakt haben wir nie abgebrochen. Wir haben zusammen so viel Mist gebaut. Ich kann euch sagen unsere Lehrer sind an uns verzweifelt und doch haben wir gute Noten geschrieben. Das alles ist nun mehr als drei Jahre her. Jeden Abend chatten wir zusammen und am Wochenende treffen wir uns und unternehmen was zusammen. Der einzige Unterschied bei uns beiden ist, dass sie verheiratet ist und ich noch immer Single bin. Mir liegt nicht viel daran muss ich sagen. Sie sagt zwar immer Kati komm schon langsam aber sicher wird es Zeit aber ich will einfach nicht.

//Hey ich bin wieder da. Nimm mal das Bild an//
//*freu* Okay aber das ist kein Bild von einem Typen, den ich treffen soll oder?//
//Nein ist es nicht keine Angst. Das ist ein Bild aus dem Spiel, von dem ich erst gesprochen habe. Ich find den voll putzig//
//putzig? Das hört man aber selten bei dir. Mom schaue mir kurz das Bild an will doch wissen was bei dir putzig ist//
//Wirst gleich das Gleiche sagen//

So öffnete ich das Bild und schaute es mir an.
//Sweet ist es. Wer ist das?//
//Das ist einer der Hauptchara aus dem Spiel//
//Komm auf den Punkt Bine//
//Sein Name ist Zidane Tribal. Das Lustige ist das Er einen Affenschwanz hat//
//Cooler Name. Siehst du Bine, wenn es ihn echt geben würde, dann wäre er meiner//
//Echt jetzt?//
//Wenn es ihn geben würde ja warum nicht? Aber leider ist er nur erfunden schade //
//Oder du fragst deinen Freund ob er sich einen dran operieren lässt//
//Haha du bist wohl eher der Clown-fish bist lustig ne? Als würde das ein Mann machen der lacht eher//
//Klar warum nicht, wenn er dich liebt. Aber du ich muss off muss morgen beizeiten raus//
//Du kein Problem ich wünsche dir viel Spaß auf Arbeit//
//Wieso musst du morgen nicht oder was?//
//Ne hab jetzt erst mal Urlaub derweil kümmert sich Carola um die Aufsicht//
//Wird ja auch mal Zeit Kati. Erhol dich gut okay?//
//Klar mache ich dann bis morgen Abend. Hab dich lieb Bine. Bye//
//Jo bis morgen dann. Hab dich auch lieb. Bye//

So da war sie auch schon weg. Eigentlich dachte ich immer das Bine so was nicht mag aber da hatte ich mich wohl getäuscht. Naja egal verstehen tu ich das schon irgendwie Zidane ist auch echt putzig. Die einzige Frage ist nun was mache ich mit meinem Urlaub. Verdammt noch mal da nehme ich mir Urlaub und weiß nicht mal, was ich damit mache. Darüber kann ich auch später nachdenken. Langsam begab ich mich in mein schönes großes Wasserbett zum Schlafen. Und prompt kam auch schon meine Katze. Sie wollte immer gekuschelt werden bevor Mami ins Bett ging. Problem dabei ist nur, wenn sie schnurrt, werde ich noch schneller müde und schlafe dann auch gleich ein. So war es dann auch wieder wie immer. Ich höre mich selber noch sagen „Guten Nacht Lexi Mami hat dich lieb“

Mitten in der Nacht werde ich plötzlich wach. Ich höre jemanden schreien. Was zur Hölle ist jetzt schon wieder bei den Nachbarn los? Können die nicht einmal im Leben Ruhe geben? Nein jeden Abend das gleiche zoffen sich nur wegen Mist rum.
„Schnauze verdammt noch mal. Müsst ihr euch immer die Köpfe einschlagen wegen nichts und wieder nichts. Das geht langsam auf den Sack“ schreie ich mit geschlossenen Augen.
Na geht doch und schon ist wieder Ruhe, bis es in einer Stunde wieder losgeht. Endlich kann ich weiter schlafen und meine Träume träumen. Meist streiten sie wegen des Fernsehprogramms.

„Hey schaut mal da liegt jemand auf den Boden“, höre ich jemanden sagen.
„Vielleicht ist sie verletzt. Am besten wir helfen ihr Mal. Hallo können Sie mich hören?“ fragt mich jemand.
„Ruhig Kati das ist nur deine Einbildung du liegst in deinem Bett und nicht auf den Boden“, sage ich zu mir selbst.
„Nein das tust du nicht Kati“ höre ich eine verdammt sexy Stimme.

Langsam öffne ich meine Augen uns sehe vier Personen vor mir stehen. Erschrocken schaue ich mich um und sie hatten recht ich liege auf den Boden.
„What the F…? Wo zur Hölle bin ich?“ fragte ich.
„Also in der Hölle nicht“ bekomme ich die Antwort auf meine Frage.
„Bist ne Clown-fish bist lustig oder was?“, frag ich.
„Was ist ein Clown-fish?“, fragt man mich.
„Ein Fisch, den man so nennt. Wollt ihr mir sagen so was geht ihr nicht?“ fragte ich erstaunt.
„Oh man woher denn?“, fragt man mich wieder.

Langsam drehe ich meinen Kopf und sehe ihn. Ich reibe mir die Augen vor Verwunderung.
„Ähm Zidane?“, frag ich ihn.
„Oh da kennt jemand meinen Namen“, meint Zidane.
„Aber das kann doch nicht sein, du bist doch aus einem Spiel. Nicht real! Einfach nur ausgedacht!“ sag ich.
„Spiel? Ausgedacht? Ich? Nie im Leben!“ antwortet er mir empört.
„Ich bin im falschen Film ähm Spiel!“, meine ich.
„Okay jetzt verstehe ich nichts mehr“ spricht Zidane verwirrt.
„Vergiss es einfach wieder. Sag mir bloß, wie ich wieder nach Hause komme“ flehe ich.
„Dazu müsste ich wissen, woher du kommst“, antwortet er.
„Aus Augsburg“ mein ich.
„Augsburg kenne ich nicht“ spricht Zidane.
„Hallo? Wo sind wir hier das niemand Bayern kennt. Die armen Weißwürschtle und der arme bayerische Leberkäs“ fluche ich.
„Ich würde mal sagen Alexandria Kati“, meint er.
„Okay und das liegt wo auf der Landkarte“, frage ich.
„Genau hinter dir“ krieg ich die Antwort.
„Ruhe bewahren Kati. Fassen wir noch mal zusammen. Ich lag in meinem Bett und schlief. Durch Krach würde ich wach, und eigentlich dachte ich, es wären die Nachbarn. Aber nein verdammt noch mal! Jetzt bin ich in einem Spiel gefangen, das ich nicht mal kenne. Zudem weiß keiner, wo Augsburg liegt, sondern nur wo Alexandria ist. Wenn ich richtig kombiniert habe, bin ich im Arsch“ meine ich verzweifelt.
„Genau so sieht es aus“ lacht er mich aus.
„Shut up Zidane! Glaube mir eins mich, möchtest du nicht zum Feind haben“ schreie ich ihn an.
„Oh soll das heißen, das du kämpfen kannst?“, fragt er mich.
„Hallo nur, weil ich eine Frau bin, heißt das nicht gleich das Ich nicht kämpfen kann“, schnauze ich ihn an.
„Na dann lass doch mal sehen, was du kannst“, fordert er mich raus und zieht seine Dolche.
„Schwerter? Bist du irre damit kannst du jemanden töten“ schimpf ich.
„Ich werde dich schon nicht töten. Es sind übrigens Dolche“ meint er.
„Nein nur ein wenig zerteilen, zerhacken und den Hühnern zum Fraß vor setzen!“, meine ich.
„Oh man! Ich werde schon nicht so hart zu dir sein. Frauen schlagen liegt mir nicht so“ antwortet er nur und kratz sich am Hinterkopf.
„Was machst du dann mit Frauen?“, frag ich neugierig.
„Andere Sachen“ grinst er mich an.
„Okay aber mal ne andere Frage wo krieg ich ne Waffe her?“, frag ich ihn.
„Nehm doch die auf deinen Rücken“, antwortet er mich frech.
„Wow was ist das?“, frag ich mich selbst.
„Ein Schwert ein aber ein ziemlich Kleines und vor allem Dünnes“, meint Zidane.
„Es kommt nicht immer auf die Größe an“, schnauze ich rum.

Plötzlich wird das Schwert größer und glüht.
„Ja ne ist klar das habt ihr aus Inu-Yasha geklaut“, meine ich ernst.
„Woher?“, fragt er mich verwirrt.
„Demnächst kann ich mich verwandeln wie Jeanne, habe einen Mondstein, der fliegt und siegt, dann noch Karten, die zum Leben erwachen und als Oberbrüller ein Pikachu das mit mir reist“, erzähle ich grinsend auf.
„Was redest du da?“, fragt er mich.
„Ach vergiss es einfach wieder. Schau mal da kommt jemand“ lenke ich ab.

Als sie hinschauen, nutze ich die Chance und renne weg. Das ist mir doch ein wenig zu dumm. Da lande ich in einer komischen Welt und komme nicht heim. Ich renne soweit ich kann jetzt erst bemerke ich das Ich für meine Figur ziemlich weit rennen kann. Kurz bleibe ich stehen und schaue mich genauer an.
<Das kann nicht sein was habe ich da für einen Fummel an. Ich hab nichts gegen kurze Sachen aber so kurz dann bitte auch wieder nicht. Schlecht sieht es nicht aus aber zuhause kann ich das nicht tragen. Zwar bin ich hier schlank, wiege vielleicht 45 Kilo aber zuhause wiege ich dann das doppelte. Echt unfair aber was solls! Ich sollte einen Weg nach Hause finden> denk ich mir.

Während ich in meinen Gedanken war, lief ich weiter. Ich war mir sicher das Es einen Weg zurück in meine Welt gibt. Plötzlich stoße ich mit einer Person zusammen.
„Es tut mir Leid ich habe sie nicht gesehen“, entschuldige ich mich.
„Auf Passen junge Dame sonst kann das böse enden“ höre ich eine ziemlich komische Stimme. Ich schaue die Person an und kann nicht anderes als zu lachen. Der Typ sieht einfach nur komisch aus.
„Was gibt es da zu lachen?“, spricht er mich an.
„Das hat nichts mit Ihnen zu tun“, lüge ich.
„Was ist dann so komisch“, fragt er mich.
„Kati pass auf sonst“, schreit Zidane von hinten.
„Zidane, welch eine Freude dich zu sehen“, meint der Fremde.
„Kuja lass sie ihn Ruhe“, schreit er.
„Entschuldigung wir haben uns nur unterhalten“, meine ich zu Zidane.
„Mag sein aber er ist nicht so nett, wie er tut“, meint er und stellt sich vor mich.
„Mal ganz ehrlich, wer ne Unterhose trägt und dann noch so hohe Stiefel anhat, kann kein schlechter Mensch sein“, schnauze ich rum.
„Wie bitte?“, fragen mich beide zur gleichen Zeit.
„Klar sieht zwar komisch aus das man lachen könnte aber er hat einen guten Modegeschmack. Bei mir könnte er so arbeiten“ erzähle ich.
„Danke junge Dame“ bedankt sich Kuja bei mir.
„Ach nichts zu danke Kuja. Ich bin immer so wenn mir was gefällt sage ich es auch. Zwar habe ich erst gelacht aber das sollte keine Beleidigung sein“ meine ich.
„Sag mal hast du keine Angst?“, fragt Kuja mich.
„Angst? Was ist das? Kann man das Essen?“ frage ich.
„Du gefällst mir. Magst du vielleicht mit mir weiterziehen?“ fragt er mich.
„Kuja das geht nur uns beide was an also lass Kati da raus“, schnauzt Zidane ihn an.
„Sei still kleiner Bruder das ist eine Entscheidung, die sie alleine trifft“, schreit er zurück.
„Wie ihr seid Brüder?“, frag ich verwirrt.
„Ja er ist mein Bruder aber ich mag ihn nicht besonders“, erklärt Zidane mir.
„Sieht man aber nicht das ihr Brüder seid. Vielen Dank für das Angebot Kuja aber ich glaube ich reise lieber alleine. Da ich etwas Bestimmtes suche“ erkläre ich ihm.
„Das hättest du nicht tun solln Kati“, meint Zidane und stellt sich kampfbereit hin.
„Wieso den nicht?“, frag ich.
„Weil er das nicht so einfach hinnehmen wird“, erklärt er mir.
„Was will er den schon machen? Mit Gummihühnern um sich werfen?“ frag ich kichernd.
„Treib es nicht zu weit Kati. Er ist nicht leicht zu besiegen“ schnauzt Zidane mich an.
„Na komm schon Zidane Gummihühner tuen nicht weh“ lache ich.

Plötzlich ist mir nicht mehr zum Lachen zumute, als ich einen Schlag bekomme. Zidane hatte recht er schlägt nicht mit Gummihühnern um sich. Sofort ziehe ich mein, Schwert um mich zu verteidigen. Leicht ist es wirklich nicht aber irgendwie schaffe ich es seinen Angriffen auszuweichen. Gut! Gelogen! Ein paar bekomme ich schon ab aber was solls wer nicht hören will muss fühlen. Plötzlich wird mir schwarz vor Augen und ich verliere das Bewusstsein. Das Einzige, woran ich mich noch erinnere, ist das Kuja auch zu Boden ging. Irgendwann wache ich wieder auf und sehe Zidane über mir. Besorgt sah er nicht gerade aus.
„Guten Morgen auch schon wieder wach?“, fragt er mich.
„Was ist denn passiert?“, frage ich zurück.
„Ach nichts weiter. Nur hast du Kuja ziemlich gereizt hast, mit ihm gekämpft hast und zur gleichen Zeit, wie er zu Boden gingst“ erzählt er mir.
„Na dann ist ja gut. Mensch ich will nachhause. Was habe ich getan, dass ich hier gelandet bin?“ frag ich mich.
„Keine Ahnung aber wie kommt es das Du meinen Namen kennst? Das wollte ich dich erst schon fragen, bevor du abgehauen bist“ meint Zidi.
„Ach eine Freundin hat mir ein Bild von dir geschickt. Als ich fragte wer das ist meinte sie Zidane Tribal einer der Hauptchara´s aus dem Spiel. Naja zum Scherz meinte ich, wenn es dich in echt gäbe, wärst du mein“ erzähle ich ihm.
„Aha wie ich wäre dein?“, fragt er verwirrt.
„Sagen wir es mal so. Ich bin 23 Jahre alt und hatte noch nie einen Freund. Das interessiert mich auch nicht groß. Nachdem ich dein Bild sah, meinte ich, das ich so einen wie dich schon gern haben würde“ erkläre ich ihm.
„Sehe ich so gut aus?“, fragt er mich und grinst.
„Ich sag mal nichts dazu“, antworte ich.
„Oh man! Komm schon! Vielleicht liegt es daran, dass du mich kennenlernen wolltest und deswegen hier gelandet bist“ erklärt er mir.
„Ja kann sein dann könnte ich aber schon wieder zuhause sein. Kennen gelernt habe ich dich ja“ überlege ich.
„Stimmt vielleicht steckt auch mehr dahinter“, schlussfolgert er.
„Was denn bitte?“, frag ich ihn.
„Vielleicht willst du mehr als mich nur kennenlernen. Wenn du verstehst, was ich meine“
„Ähm nein ich verstehe nicht, was du meinst“ gebe ich ihm als Antwort.
„Man merkt, dass du echt keine Ahnung hast“ lacht Zidi.
„Ach lass mich doch in Ruhe! Nicht jeder will etwas von Männern oder Frauen wissen. Vielleicht bleibe ich mein Leben lang allein“ motze ich rum.
„Allein? Das ist nicht schön Kati. Mit einem Partner zusammen zu sein ist viel schöner, du kannst mit ihm kuscheln, ihn küssen, und einfach Sachen mit ihm machen die alleine öde sind“ erklärt er mir und wird rot.
„Sweet Zidane. Mag sein aber irgendwann ist mal eh wieder allein und man hat das Gefühl das man am liebsten sterben will ohne den anderen“ meine ich.
„Sweet?“, fragt er mich.
„Das heißt süß“, antworte ich ihm und seh wieder einen leichten Rotschimmer in seinem Gesicht.
„Ähm danke“, meint er verlegen.
„Musst dich nicht gleich rot werden“ lach ich.
„Bin ich doch gar nicht“, spricht er.
„Doch bist du“ lach ich weiter.
„Nein eben nicht“ streitet er es ab.
„Warte mal kurz da kommt mir ne Idee. Hoffentlich ist das auch noch so“ meine ich.

Ich schaue in meiner Tasche und ich hatte recht. Mein Handy hatte ich wirklich dabei. Schnell schoss ich ein Foto von ihm und zeigte es ihm.
„Da siehste du bist rot im Gesicht“ mein ich.
„Na und dann bin ich das eben“, sagt er und schaut weg.
„Oh ist der Zidane jetzt beleidigt?“, fragt ich.

Aber ich bekomme keine Antwort. Ich schaue ihn an und warte auf eine Antwort noch immer. Plötzlich springt er auf und stürzt sich auf mich.
„So jetzt sind wir quitt“, meint er.
„Häh?“, frag ich.
„Jetzt bist du auch rot im Gesicht“ lacht er.
„Verdammt noch mal“, fluche ich.
„Wieso was ist, denn los?“, fragt er.
„Vergiss es und gehe runter von mir sofort“ motze ich rum.
„Erst, wenn du mir sagst, was du sagen wolltest“ lacht er.
„Nein das sage ich nicht“, meine ich.
„Dann gehe ich auch nicht runter, und wenn ich den ganzen Abend auf dir sitzen muss“, meint er ernst.
„Willst du mich provozieren? Ich kann auch anderes mein lieber“ sag ich zu ihm.
„Oh sollte ich jetzt Angst haben“, fragt er und grinst mich dumm an.

Okay jetzt hab ich die Schnauze voll. Was denkt der bloß das Er mit jeder Frau so umgehen kann? Das hätte er einfach nicht fragen sollen. Aber wie sagt man so schön wer nicht hören will muss fühlen. Schon fange ich an mich zur Wehr zu setzten. Nach einer Weile hab ich es auch schon mich zu befreien. Nun lag er unter mir und grinste noch immer. Was sollte das hat er das mit Absicht gemacht? Plötzlich wird er rot im Gesicht und ich muss leicht grinsen. War ihm jetzt nicht mehr zu grinsen? Da kam mir doch eine Idee langsam kam ich seinem Gesicht näher. Blieb ganz nah an seinen Lippen stehen.

„Hast du noch was zu sagen?“, frag ich ihn.
„Ähm nein ähm warte doch n … nicht schlecht Kati“, stottert er.
„Dachtest du das Ich schwach bin?“, frag ich weiter.
„Nein das dachte ich nicht. Schließlich hast du Kuja ziemlich gut zu gesetzt. Auch wenn du dann selber bewusstlos geworden bist. Was soll das eigentlich werden, wenn es fertig ist?“ fragt er mich.
„Sorry das Ich erschöpft war. Wird nie wieder vorkommen versprochen. Ich weiß nicht, was du meinst“ mein ich.
„So meinte ich das eigentlich nicht sondern, dass ich erstaunt war. Naja das hier“ antwortet er mir.
„Ach so. Aber warum den erstaunt, war ich so gut oder so schlecht? Keine Ahnung erkläre es mir“ meine ich.
„Ganz einfach ich habe noch niemanden kennengelernt außer Garnet, die es mit Kuja aufnahm. Sieht fast so aus als würdest du etwas Bestimmtes machen wollen. Wenn es so ist, dann mache es doch einfach“ erklärt er mir.
„Garnet? Wer ist das? Was Bestimmtes?“ frag ich.
„Eine gute Freundin von mir. Trau dich doch ich wehre mich schon nicht“ antwortet er mir.
„Nicht mehr bist du dir da sicher? Ach das meinst du nein das will ich doch gar nicht“ mein ich.
„Ja bin ich. Zwar hatte ich mal Gefühle für sie aber das ist nun mehr als 4 Jahre her. Sie meinte, das sie keine Gefühle für mich hat, und hat damit mir einen Korb gegeben“ erzählt er mir.
„Oh das tut mir leid. Das hat bestimmt wehgetan oder?“ frag ich vorsichtig nach.
„Klar, aber was soll´s das kann, sich ja schnell ändern“ grinst er mich an.
„Wie meinst du das?“, frag ich verwirrt.
„Naja das mit der Liebe. Vielleicht verliebe ich mich neu oder bin es schon“ erklärt er mir.
„Das würde mich freuen für dich. Ein Korb zubekommen ist nicht schön“ mein ich und gehe von ihm runter.
„Hättest ruhig noch drauf bleiben können Kati“ grinst er.
„Nein sonst töte ich dich noch mit meinem Gewicht“, erklär ich.
„So schwer bist du doch gar nicht“ motzt er rum und setz sich neben mich.
„Hier nicht das stimmt. Aber in meinem richtigen Leben leider ja“ mein ich leise.
„Wieso denn das?“, fragt er vorsichtig nach.
„Da wiege ich mindestens das doppelte, aber nicht weil ich zu viel esse, sondern weil ich eine Schildrüsenunterfuktion habe“, erkläre ich ihm.
„Und was ist daran schlimm?“, fragt er.
„Viele mögen nur die Modelfigur. Da bin ich einfach zu fett für die meisten Männer. Und wenn dann doch dann nur wegen diesen beiden hier“ sag ich zu ihm.
„Verstehen kann ich sie schon aber es zählen doch mehr die inneren Werte als das Äußere“, meint er.
„Das mein ich auch aber das sehen nur wenige“, erkläre ich.

Erst jetzt merke ich das Es schon Nacht geworden war und die Sterne zu sehen. Ich liebe es in, den Himmel zu schauen. Da träume ich immer vor mich hin. Irgendwie muss ich gerade an Lexi denken, wie es ihr geht. Vermisst sie ihre Mami oder hat sie es noch gar nicht gemerkt das Mami weg ist. Mensch, wenn ich doch nur wüsste, wie ich wieder heimkomme. Schon bin ich in meinen eigenen Gedanken. Ob sich die Sterne auch verloren vorkommen? Nach einer Weile komme ich aus meinen Gedanken wieder und sehe das Zidane wohl eingeschlafen ist. Spät war es ja auch schon. Leise stehe ich auf und laufe etwas weg von ihm. Leise summe ich etwas vor mich hin. Das ist einer meiner Lieblingslieder immer, wenn ich alleine bin, singe ich es vor mich hin. Aber das bin ich ja leider nicht. Auch wenn ich nichts lieber tun, würde als zu singen.
„Das Leben ist so schön“ mein ich leise.
Recht hat die Sängerin das Leben ist schön man muss es sich nur schön machen. Hätte ich keine Verpflichtungen, würde ich hier gerne bleiben. Hier kann ich so sein wie ich will tun und lassen, was ich will. Mein Leben leben ohne Verpflichtungen. Plötzlich spüre ich eine Hand, die meine Hand nahm. Ich drehe mich um und sehe Zidane lächelt mich an. Ich erwider sein Lächeln.

„Schöne Melodie Kati. Aber irgendwie siehst du nachdenklich aus“ spricht er mich an.
„Ja das stimmt hätte ich keine Verpflichtungen zu Hause würde ich hier bleiben“, erkläre ich ihm.
„Dann bleib doch einfach, wenn es dir hier gefällt“, meint Zidane.
„Das kann ich nicht ich muss meinen Laden führen und meine Tochter füttern“, erkläre ich ihm.
„Wenn du doch noch keinen Sex hattest, wie kannst du dann eine Tochter haben?“, fragt er verwirrt.
„Meine Tochter ist meine Katze Zidane“, erklär ich lachend.
„Ach so ist das Kati. Aber wir sollten langsam zurück gehen damit wir schlafen gehen können“ meint er.
„Ich bleibe lieber hier draußen“, antworte ich ihm.
„Wieso denn das?“, fragt er mich.
„Ich Liebe es in die Sterne zu schauen dabei vergesse ich die ganzen Sorgen, die ich habe“, erklär ich.
„Dann bleibe ich auch“, sagt er.
„Wieso das?“, frag ich erschrocken.
„Weil man eine Frau nicht alleine lässt. Jemand muss dich doch beschützen“ antwortet er mir und grinst.
„Danke Zidane“ lächle ich ihn an.

Wieder wird er rot ihm Gesicht. Komischerweise hat er mich nicht mal gefragt, was das Ding ist, mit dem ich ein Foto von ihm gemacht habe. Langsam gehen wir ein Stück zurück und setzen uns auf den Boden. Schon komisch eigentlich habe ich noch nie so viel mit einem Mann geredet. Doch bei Zidane war das einfach anderes. Sollte ich vielleicht deswegen hier sein? Damit ich lerne mit Männern zu reden, ohne Angst zu haben. Wenn das der Grund ist, dann muss ich mich bei Zidane richtig bedanken. Ich schloss meine Augen und schlief einfach ein. In meinen Träumen und Gedanken war ich bei Lexi.

So das war mal ne etwas andere FF von mir.
Hoffe dennoch das Sie euch gefällt.

Bis zum nächsten Mal

MokiliebtFiru
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