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Angel of Darkness

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Castiel Melody
19.10.2012
19.10.2012
1
2.290
 
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6 Reviews
Dieses Kapitel
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19.10.2012 2.290
 
Vorwort:  

Die Idee zum One-Shot gehört mir, sowie mein Charakter der in Sweet Amoris mitmacht. Alle anderen Charaktere die aus Sweet Amoris kommen, gehören mir nicht und ich habe sie mir nur geliehen, zudem verdiene ich kein Geld damit! (aber hoffe dafür Reviews xD)


Warnung:  

Dimitry aus der Sonderepisode Halloween, wird ihr eventuell OOC sein, daher nicht wundern oder meckern, wenn ich seinen Charakter nicht so entsprechen lassen, wie er eigentlich ist.
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Angel of Darkness  



Es war schon Nacht, als Jen den Heimweg antrat. Nur der Vollmond alleine, erhellte den Weg, auf dem sie entlang ging. Sie kam von einer Halloweenparty die Melody veranstaltet hatte für ihre Freunde.
„Ich hätte vielleicht doch Castiels Angebot, dass er mich mitnimmt, annehmen sollen“, seufzte Jen, den ihre Beine fühlten sich wie Pudding an.
Sie war die einzige von ihren Freundinnen, die sich nicht von einen der eingeladen Jungs, mitnehmen lies. Jen wollte alleine nach Hause gehen, da sie ihre Ruhe nun haben wollte, nach so einer lauten und lustigen Party. Zudem wohnte sie nach ihrer Meinung, nicht soweit weg, dass sie dahin gebracht oder gar begleitet werden musste.
Gerade als sie den leeren Spielplatz erreichte, der ihr den Weg verkürzte zu ihren Zuhause, blieb sie stehen.
Ein starker Windzug kam auf, der die Blätter in der Luft tanzen lies und ihr schwarzes, schulterlanges Haar herum wirbelte. Ihre ebenso schwarzen Augen hielt sie zu, da sie nichts in die Augen bekommen wollte. Durch ihren Hexenkostüm, dass Schwarz war, dazu einen Hexenhut den sie auf hatte, zitterte sie unter dem Windzug sehr.

Brrr mir ist jetzt richtig kalt!


Als sie ihre Augen wieder öffnete, sah sie einen jungen Mann. Er trug eine dunkelbraune Jacke im viktorianischen Stil, ein weißes Einstecktuch, eine braune Hose mit Gürtel. In der Gürtelschnalle war eine Art roter Edelstein. Er hatte braune Haare, die von einer Laterne beleuchtet wurde, die nicht weit weg stand. Er war in etwa in ihrem Alter, vielleicht aber auch etwas Älter, sie konnte es nicht so genau einschätzen.

Wo kommt der den auf einmal her?


Als sie ihn genauer ansah, bemerkte sie dass er seine Augen geschlossen hatte und sehr nachdenklich aussah.
„Du siehst ihr ähnlich“, hörte sie ihn sagen.
Er hatte eine sehr schöne Stimme, die aber sehr traurig klang. Jen die nun noch mehr verwirrt war, als ohnehin schon, fragte: „Wem sehe ich ähnlich und wer bist du?“

Er öffnete seine Augen, die dunkelrot waren wie sie bemerkte.
„Jemanden, der mir sehr nahe war.....ich bin Dimitry und du bist?“, er sah sie fragend an.
„Jen Wintest“, stellte sie sich vor.
Bevor sie auch noch irgendwas sagen konnte, brach Dimitry ihr gegenüber zusammen und landete auf den harten, kalten Gehweg. Jen kam auf ihn zu, kniete neben ihn nieder und versuchte ihn zu wecken. Aber er rührte sich nicht. Als sie nun so nah bei ihm war, sah sie wie blass er war und dass er nicht Gesund wirkte.
Sie sah sich um, ob jemand in der Nähe war, um Hilfe zu holen, aber da war keiner.
Nicht mal ihr Handy hatte sie mitgenommen, da sie es zuhause gelassen hatte um es vollladen zu lassen.
„Scheiße!“, fluchte sie leise und sah zu dem bewusstlosen Dimitry an.

Ich kann ihn hier doch nicht einfach liegen lassen, wenn er bewusstlos ist!


Sie hob ihn hoch und schleppte ihn zu sich weiter nach Hause.
Zuhause, legte sie Dimitry auf die Couch und deckte ihn zu. In der Küche holte sie ein Glas Wasser und eine Kleinigkeit zu Essen. Als sie das Wohnzimmer betrat, fiel ihr sofort auf, dass die Lampe, die sie angemacht hatte, aus war. In der Wohnstube war es zappenduster.
„Dimitry?“, fragte sie, als sie in den dunklen Wohnzimmer ging.
„Ja?“, kam eine schwache Stimme.
Ein Stein fiel ihr von Herzen und ein erleichterndes seufzen entkam ihren Lippen.
„Ist alles okay bei dir? Wie geht es dir?“, fragte sie, während sie sich in der Dunkelheit
den weg zu Dimitry suchte.
Eine Hand packte sie und sie landete auf etwas weiches.
„Mir geht es gut, du brauchst dir also keine Sorgen zu machen, Jen“, hörte sie ihn leise an ihren Ohr flüstern. Seine Stimme hörte sich zerbrechlich an.

Jen merkte, dass er sie einfach auf seinen Schoß gezogen hat, als sie wohl endlich bei ihm angekommen war. Ein Gefühl von Verwirrtheit, kribbeln und Wärme durchflutete in ihr alles, von Kopf bis Fuß, was ihr nun das reden oder denken schwer machen wollte.
„Ähm okay, hast du vielleicht Hunger oder Durst? Als du vorhin einfach so umgekippt bist, hab ich voll Angst bekommen“, sagte sie und drehte ihren Kopf zu ihm.
In der Dunkelheit, sah sie seine zwei roten Augen in der Dunkelheit glühen und bekam auf einmal einen Schrecken, dass sie aufspringen wollte, aber er hielt sie an sich gedrückt.
„D-Deine Augen glühen ja!“, kam es gestottert und verwirrt von ihr.
„Verzeih, ich wollte dich damit nicht erschrecken“, kam es entschuldigen von ihm.
Jen die sofort den Lichtschalter von der Tischlampe, die neben der Couch auf einen kleinen
Hocker stand, anmachte und sah dann zu Dimitry.
„Wie können deine Augen in der Dunkelheit glühen oder leuchten?“, fragte sie ihn irritiert.
„Nun ja...also.....weil ich....ein Vampir bin“, gab er zögernd als Antwort.

Für einen Bruchteil einer Sekunde, war es totenstill im Wohnzimmer.
„Was?!“, schrie Jen verwirrt und voller Angst, sprang von Dimitrys Schoß auf und ging ein paar Schritte von der Couch weg, ehe sie sich dann zu ihm umdrehte und mit großen Augen ansah.
„Aber du brauchst keine Angst zu haben! Ich trinke kein Menschenblut, nur Tierblut!“, beteuerte er und sah sie traurig an.
„Du willst mich jetzt hier nicht verarschen oder?“, fragte sie ihn und verschränkte ihre Arme vor der Brust.
„Verarschen?“, fragte Dimitry verwirrt.
„Ja, verarschen, veralbern, eine lüge erzählen“, zählte sie die Bedeutung auf.
„Nein! Ich lüge nicht.....ich bin wirklich ein Vampir. Bitte glaube mir!
Ich habe dich, seit meiner Ankunft hier, lange beobachtet. Ich habe auch den Windzug entfacht, um vor dir auftauchen zu können. Er entsteht wenn ich mich von einen Ort, zu einen anderen bewege“, erzählte er ihr.
„Bitte, was?! Du hast mich beobachtet, warum denn das?“, verständnislos sah sie ihn an.  
„Und du kannst einen Windzug entstehen lassen, wenn du dich fortbewegst?!“

Okay, ich bin zwar abergläubisch, aber ein Vampir? Und das bei mir? Niemals!


„Weil wie ich schon gesagt habe, du ähnelst jemanden sehr, der mir nahe stand“, sagte er wieder traurig.
Jen sah ihn skeptisch an, bemerkte aber seinen traurigen Gesichtsausdruck.
„Okay mal angenommen das stimmt, dann....was genau willst du dann von mir?“, fragte sie ihn und bliebt da stehen, wo sie war.
Dimitry stand auf und ging auf sie zu. Sie zuckte leicht irritiert zusammen, als er sie einfach so umarmte und in ihr Ohr flüsterte: „Ich werde irgendwann noch mit Schmerzen sterben, wenn ich nicht bald richtiges Blut zu trinken bekomme“
Für einen Moment an, kam es Jen so vor, als ob ihr Herz in die Hose gerutscht wäre.
„Du willst also damit sagen das...“,
„Darf.....darf ich etwas von deinen Blut trinken?“, fragte er sie zögern und sah sie in die Augen.

„....I-Im ernst?“, fragte sie ihn ungläubig und sah ihn etwas ängstlich an.
„Ich würde dir nicht gleich alles aussaugen.....nur ich fühle mich so schlapp.....ich habe zwar Mary versprochen, keinen Menschen was an zu tun, aber das verlangen nach richtigen Blut, macht es mir nicht leicht. Das Tierblut ist eigentlich wie Wasser für mich, es schmeckt nicht und richtig satt werde ich davon auch nicht“, meinte Dimitry.

Sie sah ihn an und verstand, warum er vorhin umgekippt war.
„N-Nagut....“, gab sie nach, sie wollte ihm einfach helfen. Selbst wenn es banal klang einen wildfremden, vor allen einen Vampir, sein Blut einfach zu geben. Etwas an ihm, zog sie magisch an.
„Wirklich?“, fragte Dimitry überrascht.
„Ja...“, nickte sie.
Er zögerte nicht lang und zog sie in eine Umarmung. Dimitry schob ihr Haar von ihrer Schulter zur Seite, damit ihr Hals frei wurde. Er legte sachte und vorsichtig seinen Mund auf ihren Hals. Eine Gänsehaut überkam sie den ganzen Körper. Jen kam es vor als würde sie gleich die Kraft in ihren Beinen verlieren. Er stütze ihre Beine mit seinen Armen und biss in sie hinein. Das war ein Gefühl, dass sie nicht richtig beschreiben konnte.
Sie spürte einen stechenden Schmerz, wie bei einer Spritze die man in die Haut stach um ihr Blut abzunehmen.
Gerade rechtzeitig, bevor sie ihr Bewusstsein verlieren konnte, hörte er auf und sah sie abschätzend an.
„Alles okay?“, fragte er sie.
Sie nickte nur und hielt mit einer Hand, ihren Hals um zu sehen ob die Wunde noch offen ist.
Der Biss war aber wieder verschlossen was sie spürte mit den Fingern, als ob er niemals da hinein gebissen hätte.
„Danke“, er lächelte sie an.
„Gern geschehen“, nuschelte sie verlegen.

„Es ist schon spät. Ich gehe jetzt ins Bett.....wo wirst du eigentlich schlafen?“, fragend sah sie Dimitry an, der sich auf die Couch wieder hingesetzt hatte.
„Ich.....keine Ahnung. Mein Schloss wurde abgefackelt von irgendwelchen Leuten, die es gefunden haben. Sogar der Friedhof, wo alle Dorfbewohner begraben wurden, wurde wahllos vernichtet. Nicht mal das Grab meiner Mary haben sie in Ruhe gelassen!“, ein wütendes knurren entwich seine Kehle.
Sie wusste nicht, wie es ist jemanden zu verlieren den man liebt oder dem einen nahe stand.
„Das ist ja furchtbar!“, meinte sie mitfühlend.
„Und mich, mich haben sie einfach raus in einen Müllcontainer geworfen. Mein schöner Sarg, mein Zuhause, alles verloren! Nur durch Holzfäller mit ihren mächtigen Maschinen und solche Bauwerkern.“, ein tiefes seufzen drang aus seiner Kehle.
„Du hast sie nicht angegriffen?“, fragte sie ihn verwundert.
„Wie den? Zu einen haben ich Mary versprochen keinen Menschen etwas an zu tun, zum anderen war das was sie machten, am Tag passiert ist. Wo ich schlafe und mich schlecht wehren kann“, meinte er bitter.
„Das heißt, du bist jetzt heimatlos?“, fragte sie ihn vorsichtig.
Er nickte und seufzte wieder.

Das ist ja schrecklich! Wie können die ihm nur so etwas an tun?!


„Wenn du willst, kannst du hier wohnen“, bot sie ihm an.
Dimitry sah zu ihr auf und schien sprachlos, auch wie verwirrt und überrascht zu sein.
„Ist das dein Ernst? Du willst mich hier wohnen lassen, obwohl.....obwohl ich ein Vampir bin?“, fragte er ungläubig.
„Ja, es sei den dir gefällt es hier nicht“, meinte sie und zuckte nur mit den Schultern.
Dimitry schüttelte den Kopf. „Doch, es gefällt mir! Nur....damit hätte ich am wenigsten gerechnet!“, gestand er ehrlich.
„Na dann. Willkommen in deinen neuen Zuhause!“, lächelte sie, wobei ihr ein gähnen entkam von den Lippen.
„Jen?“, er sah sie intensiv an.
„Ja?“, fragte sie leicht müde.
„Danke“, er stand auf und umarmte sie wieder, wobei er diesmal ihr einen Kuss auf die Lippen gab.
Sie wurde knallrot und sah ihn verlegen an, als er den Kuss löste.
„Na dann, gute Nacht! Du kannst hier in der Stube schlafen, meine Eltern sind für einige Wochen außer Haus. Solange darfst du hier schlafen. Wenn sie wieder da sind, müssen wir gucken wo du dann schlafen kannst. Dachboden und Keller sind frei.“, meinte sie und drehte sich um.
„Ja“, sagte er ruhig und lies sie auf ihr Zimmer gehen.

Oben im Schlafzimmer von Jen, machte sie sich Bett bereit und kuschelte sich in ihre warme Decke ein. Sie dachte nun alles nach, was heute passiert war. Eine wilde lustige Party mit ihren Freunden verlassen und urplötzlich einen Vampir kennen gelernt, ihm sogar etwas Blut von ihren abgegeben. Zudem lies sie ihn hier bei sich schlafen, vertraue ihn blind, als ob er nicht das erste mal hier schlafen würde.
„Dieses Jahr, war Halloween nicht so ein Mist, wie es letztes Jahr war“, meinte sie lächelnd und landete nicht wenig später im Land der Träume.

Am nächsten Morgen, wachte sie früh auf und ging zum Duschen ins Badezimmer gegenüber ihres Schlafzimmer.
Als sie fertig war, trocknete sie sich ab und kämmte ihr Haar durch.
Sie schlüpfte dann in ihre Unterwäsche in weiß, dazu in ein Pullover mit Kragen der dunkelblau war, dazu passende Jeans Hose. An ihren Füßen schlüpfte sie in schwarze Socken hinein.
Als sie angezogen war, ging ins Wohnzimmer, um nachzusehen, ob dass was gestern passiert war, kein Traum gewesen ist.
Was sie aber fand, war eine leere Couch, wo eine zusammen gelegte Decke lag.
„War das doch, alles nur ein Traum?“, fragte sie sich und setzte sich auf die Couch hin.
Erst als sie dort sitze, sah sie dass auf dem Couchtisch vor ihr, ein Brief lag.
Aus Neugier nahm sie ihn in die Hand und drehte ihn um. Auf der anderen Seite, war ihr Namen in schreibschrift fein und säuberlich, geschrieben.

Meine Eltern schreiben nie so....ob es vielleicht doch von Dimitry ist?


Liebe Jen,
ich wollte mich für deine Hilfe und Gastfreundschaft bedanken.
Nicht jeder Mensch, würde so einfach einen Vampir einladen, ihn sogar von seinen Blut etwas trinken lassen!
Du hast ein sehr reines und gutes Herz, was ich sofort erkannte.
Ich bin in  früher Morgengrauen aufgebrochen, ehe die ersten Sonnenstrahlen die Erde berührten.
Verzeih wenn ich ohne ein Wort an dir ging.
Ich werde aber sicher wieder kommen, versprochen!

In vielen lieben Grüßen,
Dimitry  




Als sie den Brief durchgelesen hatte, schlug ihr Herz einen Takt schneller.
„Ich habe also das doch nicht geträumt“, flüsterte sie leise vor sich hin.
Sie legte den Brief wieder zusammen und brachte ihn in ihr Zimmer.
Den Brief versteckte sie in einer Spieluhr, die sie damals von ihrer Tante aus der USA Geschenk bekam.

~Ende~

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Falls ihr eine Fotsetzung lesen wollt, weil es euch gefallen hat oder
was aus dem beiden noch so wurde, sagt Bescheid ;3

Beta: angelofdarknesst (danke, dass du korrgiert hast meine fehler^^)

LG Jessica Winchester
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