c a p t u r e d

GeschichteAllgemein / P18 Slash
Peter Petrelli Sylar
17.10.2012
18.07.2013
15
45816
1
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Hallo an alle SylarXPeter-Freunde!



Ich begrüße euch zu meiner neuen Geschichte! Allerdings ist sie nicht allein mein Verdienst, ebenso beteiligt wie involviert ist kirschlala9, eine neue Autorin, die ihr Glück versuchen will, und zufällig die beste Freundin, die ich zu dieser Heldentat überredet habe! :D


Natürlich gehört keiner der dargestellten Charaktere uns, der vorgestellte Sachverhalt ist – höchstwahrscheinlich :D – frei erfunden, und wir verdienen auch kein Geld damit.



Zur kurzen Erklärung:

Die Hintergründe zu dieser Geschichte sind im Großen und Ganzen trivial, es ist nur von Bedeutung, dass Sylar sehr viele Menschen wegen ihrer Fähigkeiten getötet hat, sowie auch den Bruder von Peter Petrelli. Peter und Sylar haben deswegen nicht gerade das beste Verhältnis bzw den besten Start, als sie sich in dem gedanklichen Gefängnis, welches der gedankenlesende und –kontrollierende Matt Parkman für sie heraufbeschworen hat, wiederfinden. Peter ist dorthin eingedrungen, weil er in einem Traum hervorgesehen hat, dass Sylar derjenige ist, der seine Freundin Emma retten muss, bevor sie durch ihre Fähigkeit viele, viele Menschen tötet. Zu den Charakteren: Sylar, eigentlich Gabriel Gray, verfügt über die Fähigkeit, zu sehen, wie Dinge oder Menschen funktionieren. Daher kann er, wenn er den Kopf anderer Leute auftrennt, Fähigkeiten kopieren- über die Zeit hat er sehr viele gesammelt, so zum Beispiel die Telekinse, ein ausgezeichnetes Gehör, Selbstheilungskräfte. Peter Petrelli hat die Fähigkeit, immer nur eine Fähigkeit von andern Leuten zu kopieren. Um Sylar zu befreien, adaptierte er die Gabe von Matt Parkman - das Gedankenlesen.
Des Weiteren, sollte irgendwann die Rede von einem Virus oder einem Serum sein: Das Virus kann Menschen mit Fähigkeiten, so wie etwa Fliegen oder Gedankenlesen, die Fähigkeiten nehmen. Zusätzlich infiziert es den Menschen mit einem tödlichen Virus, welcher nur mit Hilfe des Serums geheilt werden kann.



Zur kurzen Einleitung:

Unser Dream-Pairing Sylar X Peter findet sich in den leeren Straßen New Yorks wieder. Die Geschichte steigt direkt dort ein, wo Peter das erste Mal in das Gedankenkonstrukt von Sylar eindringt, um diesen daraus zu befreien.

Die Geschichte ist NICHT in der Ich-Perspektive geschrieben. bananehuli11 wird Gedanken, Gefühlswelt und Handlungsrahmen von Sylar übernehmen, während sich kirschlala9 ausschließlich mit Peters Sein und Tun beschäftigt. Wenn etwas in Gedanken gemeint ist, ist es  kursiv gedruckt oder in Sternchen geschrieben. Wenn die Perspektive, bzw der Charakter wechselt, ist dies durch Gedankenstriche _ _ _ _ _ _ _ voneinander getrennt.

Dann müssen wir euch noch vor geringer Gewalt, aber dafür vor doch recht ausführlichen Slash bzw Lemon-Szenen warnen ;)

Wenn ihr euch trotzdem, oder gerade deswegen, noch für die Geschichte interessiert- dann nichts wie ran! Und ich und kirschlala9 verabschieden uns jetzt erstmal und bedanken uns, dass ihr dies hier bis ganz unten durchgelesen habt!

Viel Spaß mit…





C A P T U R E D





Kapitel 1 : E r s t e  B e g e g n u n g





Als Peter sich wieder fand, war er in New York. Allerdings war keine Menschenseele zu sehen. Es war so unheimlich still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.

„Hallo?!“ Peter hörte seine Stimme an den Hauswänden abprallen.Er rannte die Straße entlang zur nächsten Kreuzung, hielt sich die Hände wie einen Trichter vor den Mund und rief erneut:“ Hallo? Ist hier jemand? Sylar?“Peter hörte etwas. Es klang wie Schritte. Durch die Leere in der Stadt hallte es.

Die Schritte kamen immer näher und wurden immer schneller. Kaum lokalisierte Peter woher die Schritte kamen, da rannte Sylar schon in einer enormen Geschwindigkeit auf ihn zu, fasste ihn und rannte an die Wand, an welche er Peter drückte.„Wieso tauchst du hier auf? Nach all den Jahren! Wieso habt ihr alle die Stadt verlassen?“

Peter löste sich mit aller Kraft auf Sylars Griff. „Was redest du da? Du bist gerade mal ein paar Stunden hier? Parkman hat dich in deinen Körper gesperrt.“

„Was redest du da? Ich bin seit 3 Jahren hier. Und ihr kamt nie wieder her.“‘Sylar schien verwirrt und abwesend zu sein. Peter konnte seine Laune nicht nachvollziehen. Immerhin  hatte Parkman ihn erst vor knapp drei Stunden in sich verbannt. In dieser Welt schien eine Stunde jedoch einem Jahr zu entsprechen.„Verschwinde, Peter. Du bist eh nur eine Einbildung. Du bist gar nicht hier! Hau ab!“Sylar stieß Peter sehr aggressiv weg und verschwand in eine Gasse.

Ehe sich Peter versah war jede Spur von Sylar verschwunden.Erneut machte Peter sich auf die Suche nach Sylar.Er rannte geradewegs zu dem kleinen Uhrenladen, in welchem er ihn vermutete. Und in der Tat, dort stand Sylar. Mit einem Hammer in der Hand und in Angriffsstellung schien er Peter bereits zu erwarten.

„Ich… Ich habe dir gesagt, dass du verschwinden sollst! Ich muss dich irgendwie aus meinem Kopf bekommen.“„Hör mir doch zu! Matt Parkman hat dich in diese Welt verbannt. Du bist in deinem eigenen Geist.Somit wollte er uns vor dir beschützen!“

Sylar verzog das Gesicht, so dass Peter die Unwissenheit sehen konnte. „Peter, ich habe mich geändert…“

„Binnen drei Stunden?“„Nein! Hör mir doch zu! Ich bin seit drei Jahren hier alleine in New York. Ich habe mich geändert. Ich kann nicht mehr. Ich habe mich so auf die Fähigkeiten anderer konzentriert, sie deswegen getötet… Nein! Das war ich mal. Ich bin nicht mehr so! Aber warum? Warum erzähle ich dir das? Du bist doch eh nur in meiner Fantasie.“Peter war perplex.



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Es war kaum zu fassen. Seit drei Jahren hatte er hier niemanden gesehen, nicht einen einzigen Menschen. Und dann war es ausgerechnet ER, Peter Petrelli, den er nach dieser Ewigkeit der Einsamkeit als Ersten sah.



Er hatte schneller geredet, als er gedacht hatte. Vielleicht sollte er so etwas nicht zu ihm sagen, schließlich war er ein gefährlicher Killer, das war alles, was Peter von ihm wusste.

Aber er war irgendwie so erleichtert, dass er endlich mit jemandem reden konnte!



„Worüber sprichst du? Bist du bescheuert?!“ Peter schüttelte den Kopf, Sylar umklammerte den Hammer fester. Hier funktionierten Fähigkeiten nämlich nicht.

„Geh aus meinem Kopf!“ schimpfte Sylar mit Peter. Toll, er war der einzige Mensch hier – eingebildet hin oder her – mit dem er sprechen konnte, und er stritt schon mit ihm.



„Lass es mich doch erklären…Parkman hat dir eine Falle gestellt. Er will, dass du niemandem irgendwas tust, deswegen hat er dich in deinem eigenen Kopf eingesperrt, versteh doch – das hier ist ein Traum!“



Sylar glotzte Peter an, als sei er eine Fata Morgana.

„Halt die Klappe, Peter, ich weiß, was real ist und was nicht. Schließlich habe ich hier die letzten drei Jahre gelebt, ohne verrückt zu werden!“ schrie er ihn an. Er war furchtbar aufgeregt, wusste aber nicht warum. Ein Mensch hier mit ihm, einfach unglaublich. Wahrscheinlich deswegen.

„Hör zu, ich habe Parkman´s Fähigkeit- ich kann uns hier rausbringen!“



Bevor er irgendwas sagen konnte, packte ihn Peter an der Schulter. Er spürte, neben dem einzigartigen Druck auf seiner Schulter, was er lang nicht mehr gefühlt hatte, ein Gurgeln. Aber als die beiden die Augen öffneten, war alles noch so, wie es war.



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Direkt fiel Sylar wieder in Verzweiflung. Er schlug Peters Hand von seiner Schulter und starrte ihn bösartig an.

„Verdammt! Peter verschwinde endlich! Oder kannst du mir irgendwie beweisen, dass du wirklich hier bist?“Peter ergriff die Gelegenheit und tat einen großen Schritt auf Sylar zu. Er sah ihm tief in die Augen. Peter war ihm so nah.Sylar kannte diese Nähe nicht mehr. Er spürte Peters Atem auf seiner Haut.„Sylar… Glaub mir.“Peter spürte, dass Sylars Atem stockte. Diese Situation schien ihm so seltsam vertraut vorzukommen.



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Sylar ging ein Stück zurück, als ihm Peters Nähe auffiel.

„Ha, lass mich sehen, wie du das anstellen willst!“ triezte er Peter dann, denn er war sich sicher, dass es nicht klappen würde.

Peter ergriff noch einmal Sylars Schulter und versuchte es noch abermals. Sylar spürte wieder dieses Saugen, aber nichts geschah.



Obwohl das gegen ihn war und dieses Fiasko in Ein- nun, Zweisamkeit nun weitergehen würde, grinste er Peter triumphierend an.

„Siehst du? Hier führt kein Weg hinaus.“



Er wandte sich ab. Und er warf den Hammer weg, mit dem er sich langsam lächerlich vorkam. Er könnte Peter mit verbundenen Augen niederstrecken, selbst ohne Fähigkeiten.

„Na toll…“ seufzte sein Gegenüber. Sylar stand wie lose im Raum; und was jetzt?

Dann fiel ihm was ein.

„Ach ja…warum soll ich hier raus? Wieso soll es dein Verdienst sein, das zu schaffen? Selbst wenn es ein Traum ist…wieso bist ausgerechnet du hier?“.

Das war wohl eine so gute Frage, dass Peter sie nicht einmal selbst umgehend beantworten konnte.

„Meine Freundin…“
„…Deine Freundin?“ unterbrach Sylar Peter, eher belanglos. Er wollte ihm eigentlich gar nicht zuhören.

„Nein…! Aber ist ja auch egal, jedenfalls habe ich gesehen, dass du sie retten musst! Kein anderer kann es schaffen, du warst es…also muss ich dafür sorgen, dass du sie triffst. Wusste ich ja nicht, dass du hier drin gefangen bist und nicht rauskommst.“



Peter klang irgendwie beleidigt, als wenn er Sylar die Schuld daran geben wollte. Sylar sah ihn bissig an.



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Peter wandte den Kopf ab, um der peinlichen Situation irgendwie zu entkommen. Vergeblich.

Sylars Blick verfinsterte sich. Peter konnte spüren, dass er gerade am liebsten seine Fähigkeiten einsetzen  würde, jedoch ging es glücklicherweise nicht.

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Sylar hätte gut Lust, ihn mit seiner Telekinese in die Luft zu jagen. Aber Peter stand nach wie vor da, unberührt und unerschüttert.



„Tja, und was jetzt? Sag mir mal, was du jetzt für einen brillanten Plan hast“ maulte er Peter an, weil er irgendwie das letzte Wort haben wollte.



„Ich…ich weiß es nicht. Ich habe mir das anders vorgestellt.“



Ich mir auch, du Idiot.

„Na toll. Hast du ´n Plan B?“



Sylar ahnte bereits, dass Peter den nicht hatte. Er wirkte noch zu geschockt darüber, dass Plan A gescheitert war.

„Nein, nicht wirklich. Ich muss nachdenken…“.



Damit drehte er sich um und verließ das Zimmer. Einfach so!

Für einen kurzen Moment schlug Sylars Herz ein bisschen schneller.



*Oh, wag es nicht zu gehen!*Peter Petrelli war der erste und einzige Mensch hier, den er nach drei Jahren gesehen hatte…

Es war zwar nicht gerade sein Wunschkandidat gewesen, um eine Einsamkeit zu brechen. Aber, auch wenn er sich nur mit ihm streiten konnte, das war besser, als wieder allein zu sein.



Deswegen lief er ihm auch hinterher.

„Welchen Teil von ´ich muss nachdenken´ hast du nicht verstanden?“ fauchte Peter ihn an, als er zu ihm auf die Straße trat.

„Du bist der erste Mensch seit drei Jahren-“
„- drei Stunden!“
„…der mir hier über den Weg läuft. Glaubst du wirklich, ich lasse dich jetzt einfach so gehen?“


Peter sah ihn irritiert an.

„Trotzdem, wenn ich nachdenken will, dann will ich das, und dann brauche ich dich nicht.“

„Ich dachte du bist so schnell im Pläne schmieden. Na komm, ich warte“ sagte Sylar zu Peter. Er wusste, dass er ihn provozierte.

„Ich schmiede keine Pläne…ich sehe, wie Dinge sind, und mach dann das Beste draus. So einfach…“.



Sylar konnte nicht anders, aber er musste lachen.

„Na dann, wie willst du hier draus das Beste machen?“ fragte er ihn direkt. Peter machte den Mund auf und zu, aber es kam nichts. Sylar grinste triumphierend.
„Siehst du? Ich würde mal vermuten, unsere Situation ist ausweglos.“


Aber bei dem Kommentar straffte Peter nur seine Schultern, kreuzte die Arme und sah ihn mit erhobenem Kinn teils arrogant, teils beleidigt an:

„Es gibt immer einen Ausweg!“

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Soo...das war nun das erste Kapitel von Captured! Wir hoffen, es hat euch gefallen, und wir würden uns waaaahnsinnig über Kommentare freuen! Konstruktive Kritik und natürlich Lob wirkt sich in den meisten Fällen immer positiv aus ;)
Danke fürs Lesen!
bananehuli11 und kirschlala9
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