Down We Fall

GeschichteRomanze / P18 Slash
Peter Petrelli Sylar
16.10.2012
16.11.2012
17
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16.10.2012 625
 
Peter stand auf.
Noch immer zitterten seine Knie.
Warum verfolgte Sylar ihn jetzt schon im Traum?
Sie haben sich seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.
Doch das musste sich ändern. Peter wollte Sylar nun endlich zur Rede stellen.
Hier konnte er ihm nicht entkommen.

Peter griff seine Jacke und verließ das Krankenhaus.
Er ging direkt zu Sylars Uhrenladen und sah dort durch das Schaufenster, in welchem einige Antike Uhren hingen.
Er sah, wie Sylar über einem Haufen Armbanduhren saß und sich eine nach der anderen ans Ohr hielt und sie wutentbrannt auf den Tisch zurück warf.
Dessen Verzweiflung schien Peter nur zu bestärken ihn jetzt und hier auf alles anzusprechen.
Peter ging in den Laden und knallte die Türe auf.
Sylar warf seinen Kopf erschrocken hoch und starrte Peter mit großen Augen an.
„Was willst du hier?“ fragte er ihn.
Doch Peter ging auf ihn zu, stemmte die Arme auf den Tisch und sah ihn tief in die Augen.
„Warum?... Warum hast du Nathan umgebracht?“ Peter war so überzeugt es aus ihm rauszubekommen.
„Keine Ahnung. Ich wollte es“ lächelte Sylar.
Peter ging um den Tisch herum und stand vor Sylar. Er griff dessen Hemdkragen und drückte ihn an die Lehne des Stuhls.
„Warum?“
Sylar regte sich kein Stück. Er sah Peter mit einem fiesen Lächeln auf den Lippen ins Gesicht.
Peter musste mit den Tränen kämpfen. Er zog Sylar von dem Stuhl und drückte ihn nun an eines der Wandregale.
Sylar stieß ein leicht schmerzerfülltes Ächzen aus.
Peter ballte seine freie Hand zu einer Faust und holte zum Schlag aus.
Sylar zuckte kein bisschen.
„Tu es.“, sagte er trocken.
Doch Peter hielt inne.
Er ließ Sylar zu Boden fallen und drehte sich weg.
Er sah durch das Schaufenster nach draußen auf die leeren New Yorker Straßen.

„Machtgier.“ Nuschelte Sylar.
„Was?“ Peter drehte sich erstaunt um.
„Ich wollte alle Macht haben. Alle!“ Sylars Augen leuchteten.
Peter ging auf ihn zu und schlug ihm ins Gesicht.
Sylars Kopf knallte an eine der Bretter des Wandregals.
Er verzog das Gesicht schmerzerfüllt.
„Mehr war es nicht?“ Peter war außer sich.
Sylar wischte sich das Blut, welches aus der Nase strömte, mit dem Ärmel weg und stand langsam auf.
„Nein. Ich wollte nur seine Machtposition haben.“
Erneut holte Peter aus, doch Sylar fing seine Faust auf und hielt sie fest.
„Lass es.“ Sagte Sylar und ließ langsam seine Hand los.
„Ich weiß, dass es fal… Ach egal! Verschwinde hier, Petrelli!“
„Nein.“ Peter drehte sich um.
Er schritt langsam und geknickt durch den Raum. An einem dem Regale blieb er stehen.
„Du weißt gar nicht, was du mir damit angetan hast, Sylar“
„Stimmt. Ich habe meine eigene Mutter umgebracht. Das ist wirklich ein ganz anderes Gefühl.“
„Du hast doch kein Problem damit, Mensch zu töten. Hauptsache, du hast deinen Spaß daran!“
„Du meinst also, dass ich meine Mutter mit Freuden getötet habe, ja?!“ Nur wurde Sylar doch unruhig.
Er stellte sich direkt hinter Peter.
Peter konnte Sylars Atem im Nacken spüren.
„Sie zu… Dass du Land gewinnst, Petrelli!“ schnaubte Sylar ihm ins Ohr.
Sylar griff Peter ins Haar und zog ihn so zur Türe.
Peter schrie vor Schmerz.
Dann schubste Sylar ihn aus der Tür raus und knallte sie hinter ihm zu.
Peter hörte, wie Sylar fluchte, als er zurück an seinen Schreibtisch ging, doch er konnte nicht verstehen, was genau er sagte.

Gefrustet ging Peter zurück zu seinem Unterschlupf – Das Deveaux Apartment.
Dort legte er sich auf das Bett, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und starrte Löcher in die Luft.
„Machtgier…“ Peter konnte es nicht fassen. Und vor allem konnte er es nicht fassen, dass er im Grunde nichts Neues herausgefunden hat.

Peter drehte sich auf den Bauch, vergrub sein Gesicht in einem Berg aus Kissen und schlief ein.
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